KeineWochenShow

#273 – Kanzler kurz und knapp

Donnerstag, den 30. Juni 2022
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Bundeskanzler Olaf Scholz hatte in dieser Woche nicht so richtig den guten Move – gleich zweimal gab er seltsame Antworten auf Journalistenfragen – wir haben das mal aufgegriffen.
Was in dieser Woche auch klar geworden war: Das erste deutsche Todesopfer im Ukraine-Krieg kam aus Oranienburg.

Außerdem sprechen wir über die neuen Parkregelungen in Oranienburg. Über die Forderung nach mehr Bahnverkehr in Oberhavel, ohne zu sagen, wie das gehen soll. Über den Rewe-Abschied in Oranienburg. Über den Anschlag auf eine Bar in Oslo. Und ein Bier gibt es auch wieder.
Das und viel mehr in KeineWochenShow #273 auf Youtube.

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KeineWochenShow

#272 – Gesundheitsmagazin Praxis

Donnerstag, den 23. Juni 2022
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Willkommen im Gesundheitsmagazin Praxis! Wir sprechen diesmal über das viele Geld, das man für Medikamente ausgibt, über die Behandlungsmethoden von Ärzten und den Unterschied zwischen Aspirin, Paracetamol und Ibu. Und darüber, warum es gut war, dass es letzte Woche keine neue Folge gab.

Außerdem sprechen wir über die Frage, wie es in Deutschland weitergeht, wenn alles teurer wird, über den AfD-Parteitag und Alice Weidel, die eine rechtsextreme Zeitschrift angeblich nicht kennt, über den Crime-Reporter von RTL ZWEI in Oranienburg und über ein Denkmal für Lemmy Kilmister.
Das und viel mehr in KeineWochenShow #272 auf Youtube.

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RTZapper

phoenix vor Ort: “Was also ist mein Land?” – Altkanzlerin Merkel im Gespräch mit Alexander Osang

Donnerstag, den 9. Juni 2022
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DI 07.06.2022 | 20.00 Uhr | phoenix

Da isse wieder! Angela Merkel hat sich in der Öffentlichkeit zurückgemeldet. Am Dienstagabend stellte sie sich im Berliner Ensemble den Fragen des Schriftstellers und Journalisten Alexander Osang – live übertragen bei phoenix.
Natürlich stand auch in diesem Gespräch der Ukraine-Krieg im Mittelpunkt. Ihr Verhältnis zu Wladimir Putin, eventuelle Fehler, die aus ihrer Sicht begangen worden sind.
Gespräche mit Putin seien schon immer schwierig gewesen, sagte Merkel. Er habe ihr schon früh gesagt, dass der Untergang der Sowjetunion für Putin das schlimmste Ereignis des 20. Jahrhunderts seien – worauf sie ihm gesagt habe, dass die Wende ihr großes Glück gewesen sei.
Warum trotz des Wissens um Putins Gedanken und trotz der Krim-Annexion der Bau von Nordstream 2 genehmigt und durchgeführt worden sei – diese Frage wurde am Dienstag leider nicht beantwortet.

Ansonsten sah man aber eine recht entspannte, ja, fast schon unterhaltsam-lustige Angela Merkel. Man werfe ihr vor, dass sie jetzt nur noch die Wohlfühl-Termine mache, erzählte sie. Und sie antworte: Ja. Sie sei ja nun außer Dienst. Sie wolle weiterhin noch Gutes für ihr Land tun, aber ihre Projekte wolle sie sich aussuchen, und sie sei auch nicht mehr verpflichtet, sich zu allen aktuellen Nachrichten zu äußern.

Merkel erzählte vom Urlaub an der Ostsee und den verschwiegenen Menschen dort, die nichts an die Zeitungen ausgeplaudert hätten. Dass sie den Lokalteil der Ostsee-Zeitung lese, weil sie ja wissen wolle, was in ihrer Umgebung geschehe. Sie fühle sich in ihrem ehemaligen Wahlkreis weiter wohl.

Wie sich Merkel in Zukunft weiterhin einbringt, das wird interessant sein, zu beobachten. Auch, ob sie auch in späteren Jahren die Deutungshoheit über ihr Schaffen behält – etwas, was Kohl und Schröder nicht geschafft haben…

-> Die Sendung bei phoenix auf Youtube

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ORA aktuell

Steuersenkung: Oranienburger Benzinpreis sinkt um gut 35 Cent

Donnerstag, den 2. Juni 2022
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In Oranienburg sind im Zuge der vom Bundestag beschlossenen Steuersenkung die Benzinpreise um gut 35 Cent gefallen. Am Mittwochvormittag kostete der Liter Super E10 1,879 Euro.
Das aber ist immer 20 bis 30 Cent teurer als vor dem Beginn des Ukrainekrieges – und auch in der letzten Woche vor der Steuersenkung war der Benzinpreis nochmals um etwa 20 Cent gestiegen.

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aRTikel

Prignitz-Express: Oberkrämer hat vom Ausbau der Strecke gar nichts

Freitag, den 27. Mai 2022
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Auch künftig wird der RE 6 an Schwante, Vehlefanz und Bärenklau vorbeifahren – für die Gemeinde ergeben sich durch die Bahnpläne keine Vorteile – SPD-Landtagsabgeordneter Noack äußert sich

MAZ Oberhavel, 27.5.2022

Oberkrämer.
Was hat eigentlich die Gemeinde Oberkrämer mit den Bahnhöfen in Schwante, Vehlefanz und Bärenklau vom Ausbau des Prignitz-Express? Die Antwort lautet: eigentlich nichts.

Die Ankündigungen der Landespolitik am Montag klangen geradezu euphorisch: Künftig sollen zwei Züge pro Stunde zwischen Neuruppin und Hennigsdorf fahren, und die S-Bahn nach Hennigsdorf alle zehn Minuten – perspektivisch auch nach Velten. Allerdings: Die Durchbindung des RE 6 über Tegel nach Gesundbrunnen ist endgültig vom Tisch. Ob und wann die S-Bahn bis Velten fährt, bleibt weiter vollkommen unklar. Und der Prignitz-Express wird auch künftig an Oberkrämer vorbeirauschen, und nur die RB 55 wird weiterhin an den drei Stationen halten – und auch weiterhin nur stündlich. Denn in Wirklichkeit wird der Prignitz-Express auch künftig nicht zweimal pro Stunde fahren. Genau genommen wird nur die RB 55 von Kremmen bis Neuruppin verlängert, wird aber auch dann, anders als der RE 6, an jeder Station halten. Irgendeine Verbesserung für Oberkrämer ist somit gar nicht in Sicht.

Darum ging es auch am Dienstagabend im Bärenklauer Dorfkrug. Dort traf sich der SPD-Ortsverein aus Oberkrämer. Zu Gast war der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Noack. Die Strecke sei dem aktuellen Bedarf nicht mehr gewachsen, sagte er. Problem: Die Strecke ist eingleisig. „Wenn ein Zug ausfällt, sich verspätet oder liegenbleibt, dann gibt es eine Kettenreaktion“, so Noack. „Das wird sich erst ändern, wenn der zweigleisige Ausbau nach Neuruppin erfolgt.“ Der ist nach jetzigen Plänen bis 2026 angekündigt. Nahe Beetz solle beispielsweise ein Ausweichgleis gebaut werden.

Schon jetzt sind die Pendler in Schwante, Vehlefanz und Bärenklau ziemlich genervt von der Regionalbahn 55. Ausfälle und Verspätungen sind an der Tagesordnung. Erst kürzlich ist die Linie am Wochenende wieder mal komplett ausgefallen, wegen Personalmangels. Uta Hoffmann, die für die SPD auch im Ortsbeirat in Schwante sitzt, bemängelte das bei dem Treffen mit Noack.
Wie der Landtagsabgeordnete sagte, bleibe für die Menschen in Oberkrämer weiterhin nur der Zustieg in Kremmen oder Velten zum Prignitz-Express – auch in Zukunft. Und für Nutzer der RB 55: „Ihr werdet weiterhin in Hennigsdorf umsteigen müssen.“ Dass der RE 6 nicht in Oberkrämer halte, sei zudem verständlich: „Das Ding heißt Regionalexpress. Er soll Berlin-ferne Orte anbinden.“ Er glaube nicht, dass es nach dem Streckenausbau mit hybrider Technik einen Halt für den RE 6 in Oberkrämer geben könne. „Eher nicht“, so Noack.

Dass der Prignitz-Express nicht durch den Berliner Norden fahren könne, sei für ihn klar gewesen. Man hätte neben der A 111 ein weiteres Gleis bauen müssen, durch den Forst, dazu viele Brücken und über die Gorkistraße in Tegel – dort wäre wegen der großen Schienenauslastung ein Tunnel nötig gewesen. „Wer ernsthaft daran geglaubt hat, dass wir das realisieren können, der ist ein Visionär, aber kein Realist.“ Deshalb sei es gut, dass sich Berlin und Brandenburg endlich verständigt hätten. Dafür bringt Noack eine zusätzliche Streckenführung über Hohen Neuendorf West und das Karower Kreuz ins Spiel.
Der größte Fehler, den die Deutsche Bahn in den 90er-Jahren gemacht habe, sei es gewesen, an vielen Stellen die vorhandene Infrastruktur aus rein wirtschaftlichen Gründen zurückgebaut zu haben. „Ganze Abschnitte wurden stillgelegt.“ Heute müsse das alles neu geplant und gebaut werden. Die heutige Bahn-Infrastruktur reiche nicht aus, um die Bedürfnisse zu stillen.

Darüber hinaus müsse aber, so Andreas Noack weiter, für eine bessere Busanbindung von Schwante nach Oranienburg gesorgt werden, um dort den Regionalexpress nach Berlin zu erreichen. Die Linie 823 bedient diese Strecke – aber nur am Wochenende.

Kommentar
„i2030“: Zu kurz gedacht
In Sachen Ausbau der Prignitz-Express-Linie hört man viel PR-Geklingel. Dabei heißt das Ausbau-Programm „i2030 – Mehr Schiene für Berlin & Brandenburg“. Das gilt aber nicht für Oberkrämer. Das muss man sich mal vorstellen: Der Bahnhof Bärenklau liegt am Gewerbegebiet mit dem künftigen Amazon-Lager und weiteren Großunternehmen. Am Bahnhof in Vehlefanz soll ein neues Wohngebiet entstehen. Oberkrämer wächst. Und was macht die Bahn? Ignoriert Oberkrämer. Weiterhin hält dort – auch künftig – nur einmal pro Stunde eine Bimmelbahn. Das „i2030“-Konzept ist überholt und konzeptionell nicht zu Ende gedacht. Es ist richtig, Berlin-fernere Gebiete wie Neuruppin besser anzubinden. Aber wenn Berlin-nahe Orte gar nicht bedacht werden, ist das ein Fehler im System. Denn eigentlich sollten Bahntaktungen, je näher man zur Stadt kommt, dichter werden. In Oberkrämer ist das nicht der Fall. Eigentlich sollte man über eine S-Bahn bis Oberkrämer oder Kremmen nachdenken. Aber dazu müsste sie ja erst mal bis Velten fahren. Und ob wir das noch erleben werden?

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KeineWochenShow

#268 – Kliemannsland ist abgebrannt

Freitag, den 13. Mai 2022
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KeineWochenShow meldet sich mit den Aufregern der Woche!
Der Skandal um Fynn Kliemann.
Die Angstmacherei rund um den 9. Mai.
Die Empörung um den Hubschrauberflug von Verteidigungsministerin Lambrecht.
Das Desinteresse am Klimawandel.
Die Kremmener Strohfigur, die aus Sicherheitsgründen entfernt werden musste.

Ansonsten gibt es aber endlich mal wieder eine “Hitparade in Ihrer KWS”, mit einem Special zu den Geburtstagen von Roland Kaiser und Rolf Zuckowski. Und über den Eurovision Song Contest 2022 reden wir natürlich auch.
Das und mehr in KeineWochenShow #268 auf Youtube.

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ORA aktuell

Sowjetischer Ehrenfriedhof in Oranienburg: Gedenken zum 8. Mai

Montag, den 9. Mai 2022
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Mehr als 70 Menschen kamen am Sonntagmorgen auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof an der Bernauer Straße zusammen. Anlass war der Tag der Befreiung am 8. Mai, das Erinnern an das Ende des Zweiten Weltkrieges 1945.

Der Stadtverband der Linken hatte zu der Veranstaltung aufgerufen. “Ganz bewusst wurde auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof in Oranienburg der vielen Millionen Opfern eines zerstörerischen, nationalsozialistischen und rassenorientierten Krieges gedacht”, so Enrico Geißler, der Linken-Chef in Oberhavel. “Gerade in den heutigen Tagen, Wochen und Monaten ist die Forderung nach Frieden auf der Welt um so wichtiger.”

Die Stadt Oranienburg beging den 8. Mai dagegen an der Anklagenden, einem Denkmal auf dem Schlossplatz, ein.

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