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Formel 1: Großer Preis von Abu Dhabi

Montag, den 14. Dezember 2020
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SO 13.12.2020 | 12.30 Uhr | RTL

Das 30. Jahr in Folge war das letzte. Seit 1991 hat RTL – damals noch RTL plus – die Formel 1 in Deutschland übertragen. Auch in den Jahren 1984 bis 1988 war RTL plus schon live am Start, als das Interesse an dem Motorsport-Spektakel hierzulande noch nicht allzu groß war.
Aber damals hatte man offenbar einen guten Reicher, als die Rechte für das Sport-Event erworben wurden.

Am Sonntagnachmittag übertrug RTL den Großen Preis von Abu Dhabi. Der Weltmeister stand mit Lewis Hamilton sowieso schon fest, und deshalb stand bei der Übertragung die Wehmut im Mittelpunkt.
Wegen der Coronavirus-Lage reisten die Reporter in dieser Saison nicht mit dem Formel-1-Zirkus mit, sondern saßen immer im Kölner Studio. Und da wurden die Kommentatoren Heiko Waßer und Christian Danner nicht müde, immer zu betonen, es sei jetzt das letzte Rennen, der letzte Start, das letzte Ziel, die letzte Siegerehrung.
Es schien, als würden sich die RTL-Leute am meisten dafür bedauern, dass sie den Rennsport jetzt alleine vor dem Fernseher ansehen müssen.

Ab 2021 läuft die Formel 1 live bei Sky im Pay-TV. Es soll wohl nur noch vier Rennen im Jahr geben, die im freien Fernsehen empfangbar sein sollen, hieß es. Für RTL ist das auch deshalb sehr bitter, weil mit Mick Schumacher im kommenden Jahr ein neuer Hoffnungsträger aus Deutschland dabei ist.
So dümpelte der letzte RTL-Renn-Nachmittag am 3. Advent so dahin, und am Ende gab es noch ein kleines Abschiedsfilmchen, wo zu sehen, wie viel Spaß es allen gemacht hat.

Wer sehen will, wie Autos im Kreis um die Wette fahren, muss ab 2021 noch ein bisschen mehr Geld aus der Tasche holen…

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Mick Schumacher – Die Doku

Donnerstag, den 10. Dezember 2020
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SO 06.12.2020 | 16.10 Uhr | RTL

Die Formel 1 bekommt wieder einen Schumacher. Ab 2021 greift Mick an. Mick, der Sohn von Michael.
Es ist 29 Jahre her, als Michael Schumacher sein erstes Formel-1-Rennen gewann. Vor 26 Jahren wurde er zum ersten Mal Weltmeister. Vor acht Jahren beendete er seine Karriere, vor sieben Jahren hatte er seinen Skiunfall.
Auch nach Schumacher gab es erfolgreiche deutsche Rennfahrer, aber nie wieder brach eine solche Euphorie aus wie damals.

Jetzt kommt ein junger Mann und will ich es ihm nachmachen. Am Sonntag zeigte RTL den zweiten Teil von “Mick Schumacher – Die Doku”. Sie zeigte den Aufstieg des heute 21-Jährigen. Und dieser Weg ist durchaus faszinierend.
Michael war noch dabei, als Mick die ersten Rennen fuhr, damals ließ man ihn extra unter einem anderen Namen fahren, damit der öffentliche Druck nicht zu groß ist. Und irgendwann wollte Papa vom Sohn wissen, ob die Rennfahrerei ein Hobby bleibt oder ob er es beruflich machen will. Mick wollte sein Hobby zum Beruf machen – und so kommt es nun.

Kartsport, Formel 4, Formel 3, Formel 2 – und immer kam ein Erfolg nach dem anderen. Mick wurde ein junger Meister. Und schien immer gelassen zu bleiben. Die Doku zeigt ihn als erstaunlich und erfreulich bodenständigen Menschen, der konzentriert seiner Arbeit nachgeht, das aber mit großer Hingabe. ER setzt sich kleine Ziele, er stapelt tief – um dann groß rauszukommen.
Dabei nie darüber sprechen zu können, wie es seinem Vater momentan geht, muss schwierig sein, und auch in dieser Doku gibt es darüber keine Auskunft.

2021 also wieder ein Schumacher in der Formel 1, und RTL feierte das mit dieser Doku. Blöd nur, dass RTL ab 2021 keine Formel 1 mehr übertragen darf.

-> Die Sendung bei TV Now

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Motorsport: Die 24h auf dem Nürburgring

Montag, den 30. Mai 2016
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SA 28.05.2016 | 15.00 Uhr | RTL Nitro

Nachts um halb vier auf dem Nürburgring. Im Festzelt wird gerade ein Michael-Wendler-Schlager gespielt. Ein paar Leute tanzen. Die Stimmung ist gut, und vermutlich hilft da auch ein wenig der Alkohol. Immerhin sind ja schon 130 Liter Bier verkauft worden.
Es war allerdings keine ganz normale Festzeltparty. Sonst wäre sie nicht live von RTL Nitro übertragen worden.

Der Spartensender wagte sich am Sonnabend und Sonntag an das ganz große Projekt: 25 1/2 Stunden übertrug RTL Nitro live das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. In der Nacht, wenn alles dunkel ist, ist das durchaus eine Herausforderung. Denn dann ist eigentlich nicht wirklich viel zu sehen, nur ein paar grelle Lichter, die sich von A nach B bewegen.
Da muss man den Zuschauern zwischendurch noch etwas anderes bieten – Schaltungen ins Partyzelt zum Beispiel. Oder in die Fahrerlager, wo man sekundenlang auf einen Herren draufhält, der mit offenem Mund schläft. Kein Wunder um kurz vor vier.
Und davon, wer da überhaupt alles rumfährt und wer vorn liegt und wer hinten, habe ich eh nichts mitbekommen.

Davon abgesehen hatten sehr viele Sportevents an diesem Wochenende mit Unwettern zu kämpfen. Auf dem Nürburgring gab es am Sonnabendnachmittag schweren Hagel und ein Rennabbruch. Bei der Formel 1 in Monaco (RTL) gab’s Regen satt. Und das Fußball-Länderspiel in Augsburg (Das Erste) am Sonntagnachmittag wäre fast wegen Gewitters und Hagel abgebrochen worden. Ist halt heutzutage alles nicht mehr so einfach mit dem Wetter…

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FIA Formel E: Berlin-E-Prix

Sonntag, den 22. Mai 2016
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SA 21.05.2016 | 15.45 Uhr | DMAX

Die Zukunft des Autos, sie ist elektrisch. Und weil das ja auch so total umweltfreundlich ist – und weil man natürlich Reklame machen will für Elektroautos – will man mit entsprechenden Autorennen auch rein in die Städte. Zu den Menschen, wie es der DMAX-Reporter am Sonnabendnachmittag sagte.
So fand also in Berlin-Mitte ein Rennen der Formel E statt, live übertragen von DMAX.

Und um zu den Menschen zu gelangen, mussten die Berliner wochenlang Sperrungen auf wichtigen Verkehrsachsen hinnehmen. Und kilometerlange Sperrzäune, Mauern und sonstige Sperren. Machen sie bestimmt gern, nur damit die Formel E zu ihnen kommen kann. Die Berliner sind ja solche Sperrungen eh gewohnt.
So richtig interessiert es die Berliner aber wohl nicht. Wie die Bilder bei DMAX zeigten, waren zwar die Tribünen einigermaßen voll, aber entlang der Strecke war so gut wie nichts los. Oder die Sicherheitsabstände waren so groß, dass es doch nichts wurde mit dem “zu den Menschen kommen”.
So ist die Formel E zwar vielleicht keine Umweltschleuder, sie verursacht keine größeren Abgase – sie nervt viele Berliner aber trotzdem. Der Straußenberger Platz (Mehrfacher O-Ton DMAX-Kommentator Jacques Schulz, der den Strausberger Platz nicht näher kannte – und den Fernsehturm verwechselte Schulz mit dem Funkturm) war vor lauter Sperren, Mauern und Zäunen kaum zu sehen, und die Springbrunnen wirkten darin fast schon futuristisch.

Ob es die Formel E mit den summenden Autos, die klingen wie die Straßenbahn in Berlin, nun mitten in der Stadt zu mehr Erfolg bringt? So ein Rennen kann genauso gut auf richtigen Rennstrecken stattfinden, wen das interessiert, kann sich das dort ansehen. Und wirklich zu den Menschen kam die Formel E auch mitten in Berlin nicht, dafür sind die Sicherheitsvorkehrungen viel zu groß. Fürs Fernsehen ist’s sowieso wurscht, wo so was stattfindet, und die Stadtleute hätten weniger Hindernisse.

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1993: Hennigsdorfer Metaller streiken, Oranienburger hoffnungslos

Samstag, den 11. Mai 2013
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März/April 1993 -> 9.4.2013

Vor 20 Jahren: Riva-Belegschaft will mehr Lohn / Krupp verkündet Aus für Werk in der Kreisstadt / Bomben in Lehnitz und Eichstädt

MAZ Oranienburg, 11.5.2013

OBERHAVEL
Was passierte vor 20 Jahren im damaligen Kreis Oranienburg? Diesmal der April und Mai 1993.

Der Unternehmer Horst Eichholz erwarb am Germendorfer Ortsausgang ein 60 Hektar großes Areal. In den kommenden 30 Jahren, also bis 2023, will er Bausande gewinnen. Das Gelände rund um den Kiessee will er zum Naherholungsgebiet ausbauen.

Harald Juhnke dreht mal wieder im Hennigsdorfer Media-Park-Studio. Im April 1993 entstehen Szenen für den Film „Ein Kerl wie Samt und Seide“.

Fast 4000 Fans erleben das Osterspektakel auf der Speedwaybahn in Wolfslake. Bei den Solomaschinen gewinnt Christian Görs aus dem heimischen Team.

Otto Arndt ist neuer Bürgermeister von Freienhagen. Bislang war er nur Stellvertreter.

Das Rathaus von Kremmen ist viel maroder als angenommen. Amtsdirektor Klaus-Jürgen Sasse schätzt im April 1993, dass die Sanierung etwa zwei Millionen Mark kosten würde, das kann sich das Amt momentan nicht leisten. Deshalb könne erst mal nur der Seitenflügel bearbeitet werden.

Die Beschäftigten von Krupp-Stahl Oranienburg beginnen am 16. April 1993 eine Mahnwache vor dem Werkstor. Das Werk soll geschlossen werden, doch eine Entscheidung darüber wird immer wieder aufgeschoben. Erst im Mai ist klar: Am 30. Juni 1993 ist Schluss. Die Kaltwalzwerker wollen bis dahin nicht mehr streiken, sondern sehen, was für sie und ihre Familien noch möglich ist.

Ein neu erschienener Gästeführer für Oranienburg sorgt für Aufsehen. Erstellt worden ist die Broschüre von einer Agentur in Worms – und sie ist voller schlimmer Fehler. Im geschichtlichen Teil ist von „Luise-Henriette von Nassau-Oranienburg“ die Rede. Dazu gibt es eine Straßenkarte aus der Nazizeit. Darauf befindet sich das Heimatmuseum in der Horst-Wessel-Straße, der Adolf-Hitler-Damm ist mit Tipp-Ex nur leicht unleserlich gemacht worden. Die Stadtverwaltung lehnt es ab, dafür die Verantwortung zu übernehmen, das Heft wird nicht mehr ausgeliefert.

Am Veltener Autobahnsee (Bernsteinsee) soll eigentlich bald die Badesaison beginnen, doch am 22. April 1993 ist alles verbarrikadiert. Am Strand liegen riesige Rohre. Die Stadt Velten will die Anlage verkaufen, doch die Verträge sind noch nicht fertig.

In Hammer schrillen die Alarmglocken. Die Schule soll geschlossen werden und die neuen ABC-Schützen auf Liebenwalde und Neuholland aufgeteilt werden – der Hort jedoch würde in Hammer bleiben. Der Gemeinderat beschließt am 29. April 1993, die Schule offen zu lassen und stellt sich damit gegen das Amt Liebenwalde.

Unter der Regie der Orion-Agrar-GmbH entsteht im Kremmener Ortsteil Orion eine Erschließungsstraße für das neue Gewerbegebiet. Komplizierte Grundstücksangelegenheiten haben das Projekt verzögert, wie Geschäftsführer Christoph Brunner erklärt.

Es gibt Gedankenspiele der Flughafenplaner, den neuen Großflughafen für Berlin-Brandenburg zwischen Tietzow (Kreis Nauen) und Flatow zu bauen. Dagegen spricht nicht nur der Kranichrastplatz, auch die Landesregierung lehnt einen nördlichen Standort für den Flughafen ab.

Die Belegschaft des Hennigsdorfer Riva-Stahlwerkes beginnt am 3. Mai 1993 einen Streik. Die Belegschaft kämpft um höhere Tarife.

Im Oranienburger Lehnitzsee muss am 5. Mai eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe gesprengt werden. Die Wasserfontäne bei der Explosion ist gewaltig. Im Eichstädter Dorfteich kommt bei Baggerarbeiten am 13. Mai 1993 eine Bombe ans Licht, die jedoch nur noch eine leere Hülse ist. In Lehnitz aber steht der nächste Kracher bevor: Im Bachstelzenweg liegt eine 500-Kilo-Bombe. Die Entschärfung könnte schwierig werden.

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1993: Metaller blockieren Oranienburgs Verkehrsschlagader

Dienstag, den 9. April 2013
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Feb/März 1993 -> 12.3.2013

Vor 20 Jahren: Arbeiter protestieren gegen Treuhand / Polizei stoppt russische Wagenkolonne aus Fürstenberg / Eklat im Parlament Hohen Neuendorf

MAZ Oranienburg, 9.4.2013

Was passierte vor 20 Jahren im damaligen Kreis Oranienburg? Diesmal der März und April 1993.

OBERHAVEL
Die ehemalige MC „Eichenring“ Wolfslake benennt sich im März 1993 in „Speedway-Team Berlin-Wolfslake“ um. Ursprünglich hatten die Vereinsmitglieder dagegen gestimmt, doch der neue Name sei notwendig, um neue Sponsoren zu bekommen, so der Vorsitzende Gerd Sievers.

Die Polizei stoppt am 15. März 1993 bei Nassenheide eine Kolonne mit 40 Autos, die von Löwenberg nach Oranienburg unterwegs ist. Es handelt sich um Angehörige der russischen Garnison in Fürstenberg. Es kommt heraus: 19 der Autos, überwiegend vom Typ Lada Samara, sind als gestohlen gemeldet. Diebe sind es dennoch nicht, vermutlich bekamen sie die Autos von Zwischenhändlern, so die Polizei. Solche Fahrzeugkarawanen sollen schon öfter in der Region gesichtet worden sein.

Auf einem Grundstück in der Berliner Straße in Kremmen muss am 18. März 1993 eine russische Fliegerbombe entschärft werden. Tischlermeister Heiko Höft stieß vorher bei Fundamentarbeiten auf einen harten Gegenstand. Die 125 Kilogramm schwere Bombe ist noch scharf und kann schnell unschädlich gemacht werden.

Die Hennigsdorfer wollen eine Zersplitterung ihres Gymnasiums verhindern und den Beschluss, das Haus in kreisliche Hand zu geben, kippen. Der Landkreis sieht vor, dass die Schüler in Hennigsdorf und Velten nur von den Klassen 7 bis 10 in die jeweiligen Schulen gehen, ab Klasse 11 auf das Oberstufenzentrum. Die Stadtverordneten wollen die Pläne nicht hinnehmen.

Über der zukünftigen Grundschule in Vehlefanz hängt die Richtkrone. Nach einer unsicheren Finanzierung findet die Feier am 19. März 1993 doch noch statt.

Eklat im Hohen Neuendorfer Parlament. Nachdem Dieter Kuhnke (SPD) aufgefordert wird, seinen Platz im Plenum zu räumen, weil er bereits 1991 nach Berlin gezogen und sein Mandat damit erloschen sei, verlässt die SPD-Fraktion den Saal. Die Sitzung muss abgebrochen werden.

Gerade hat Oranienburg des 60. Jahrestages der Errichtung des Konzentrationslagers an der Berliner Straße gedacht, gibt es Streit um dieses Gelände. Die Lebensmittelkette Reichelt soll das Areal von der Treuhand erworben haben. Nun gibt es heftige Diskussionen, ob ein Supermarkt an dieser Stelle statthaft sei.

In Marwitz, Eichstädt und Bärenklau geht am 25. März 1993 das erste neue Kanalisationsnetz der Region in Betrieb.

Thomas Henning wird zum neuen Gemeinde-Oberhaupt in Zühlsdorf gewählt. Er lebt seit 1990 im Ort.

Unbekannte treiben ein böses Spiel mit der Kremmener Feuerwehr. Von Januar bis Ende März 1993 gibt es elf Alarme, die sich als Fehlmeldungen herausstellen. „Das ist eine ganz böswillige Angelegenheit“, sagt der Feuerwehr-Technikwart Günter Heisler.

Der 53-jährige Erhard Heide aus Neuruppin wird am 29. März 1993 zum neuen Amtsdirektor von Liebenwalde gekürt. Er will gegen die wachsende Arbeitslosigkeit kämpfen, sagt er.

Am 31. März 1993 steht es fest: Oranienburg wird Kreisstadt von Oberhavel. Nur zwei Abgeordnete stimmen dagegen.

600 Beschäftige aus der Metallindustrie blockieren am 7. April 1993 Oranienburgs Verkehrsschlagader, die Kreuzung Berliner/Sachsenhausener Straße. Die Arbeiter protestieren gegen die Politik der Treuhand, gegen die drohende Zerschlagung der Gewerkschaften.

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Formel 1: Großer Preis von Deutschland

Dienstag, den 26. Juli 2011
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SO 24.07.2011 | 12.30 Uhr | RTL

Nur Vierter. Ja, spinnt denn der Vettel? Das erste Mal steht er in der diesjährigen Formel-1-Saison nicht auf dem Treppchen. Und dann ausgerechnet beim Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring. Bei RTL haben sie wohl schon die Siegesfeier vorbereitet: Ein Deutscher gewinnt in Deutschland. Aber dann erdreistet sich Sebastian Vettel, ausgerechnet beim Heimrennen nicht zu gewinnen. Aber die Rache folgt schnell: Als Vettel sich nach dem Rennen dem RTL-Interview stellt, ist folgende Einblendung zu sehen: “Sebastian Vettel – Schlechteste Platzierung der Saison”.
Als ob der Mann Letzter wurde.

Aber vielleicht sind dem RTL-TZeam ja auch nur ein paar Leitungen im Hirn eingefroren, was bei den Temperaturen allerdings auch kein Wunder war. Niki Lauda stand mit einem dicken Wintermantel vor der Kamera. Und als Zuschauer musste man sich mit einem Blick auf den Kalender doch noch mal vergewissern, dass wir gerade Juli haben.

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