ORA aktuell

Medien: OGA im MOZ-Layout

Dienstag, den 1. März 2011
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Der Verkauf des Oranienburger Generalanzeigers (OGA) an die Märkische Oderzeitung (MOZ) ist seit Dienstag auch für die Leser spürbar. Der OGA und seine Schwesternzeitungen beziehen den Mantelteil nun von der MOZ aus Frankfurt (Oder).

Die Zeitung erscheint nicht mehr mit vier Teilen (Büchern), sondern nur noch mit zweien. Im ersten ist der Lokalteil, im zweiten der Rest inklusive Lokalsport. Besonders für Leser des Sportteils macht sich das neue Konzept stark bemerkbar. Hatte der Sport bislang ein eigenes Buch, befindet sich die Rubrik nun inmitten der Zeitung.
Sichtbar ist die Neuerung auch durch die verschiedenen Schriftarten und Layouts im Lokal- und Manteilteil.

ORA aktuell

Medien: MOZ kauft OGA

Montag, den 3. Januar 2011
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Paukenschlag in der Medienlandschaft: Der Oranienburger Generalanzeiger und seinen Schwesternblätter gehen an das Verlagshaus in Frankfurt (Oder). Die Märkische Verlags- und Druckhaus GmbH & Co. KG, die die Märkische Oderzeitung (MOZ) herausbringt, ist der neue Eigentümer von Oranienburger und Hennigsdorfer Generalanzeiger, Gransee-Zeitung und Ruppiner Anzeiger. Auch die Anzeigenblätter “Märker” und “Brawo” gehören dazu.

Bislang erschien der Oranienburger Generalanzeiger im Märkischen Zeitungsverlag, einem 100-prozentigen Tochternunternehmen der Westfälischen Anzeiger Verlagsgesellschaft mbH und Co. KG und gehörte damit zur Verlagsgruppe von Dirk Ippen.
Welche Auswirkungen der Verkauf des OGA auf die Zeitung und die Belegschaft hat, ist noch völlig offen.

aRTikel

Die Schönste im ganzen Land gibt heute ihren Titel ab

Freitag, den 15. Januar 2010
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Wettbewerb: Lisa Wargulski erlebt ihre letzten Stunden als Miss Brandenburg / Ihre Nachfolgerin wird in einer Fürstenwalder Disko gewählt

MAZ, 15.1.2010

FÜRSTENWALDE
Heute Nacht ist alles vorbei. Dann muss Miss Brandenburg, Lisa Wargulski, ihren Titel abgeben. In Fürstenwalde (Oder-Spree) wird die Schönste des Landes im Jahr 2010 gewählt. Gleichzeitig endet damit für die 20-Jährige aus Frankfurt (Oder) eine aufregende Zeit. „Es war ein tolles Erlebnis“, sagt Lisa Wargulski. „Das vergangene Jahr hat mich wirklich weitergebracht.“

Bevor sie im Januar 2009 in Putlitz (Prignitz) den Titel der Miss Brandenburg gewann, konnte sich die Frankfurterin bereits die Krone als Miss Potsdam und Miss Brandenburg an der Havel aufsetzen. Aber als Schönste des ganzen Landes begann das echte Erlebnis: zwei Wochen Dubai als Vorbereitung für den Deutschlandausscheid. „Dort im Camp hatten wir Fotoshootings, und von unseren Personaltrainern wurden wir auch noch ein bisschen gedrillt, damit es bei der Wahl gut läuft.“
Beim Wettbewerb zur Miss Germany im baden-württembergischen Rust belegte Lisa unter 23 Bewerberinnen den siebten Platz. Danach hat sie in diversen Jurys gesessen, durfte mitentscheiden, wer Miss wird und wer nicht. Bei der Fashion Week in Berlin arbeitete sie auf dem Laufsteg und als Hostess. „Für einen Pralinenhersteller habe ich an Promis Schokolade verteilt“, erzählt die 20-Jährige. Dennoch hatte ihre Lehre immer Priorität. „Ich bin in einer Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten.“ Dafür zog sie von Frankfurt (Oder) nach Stralsund. Wie es im Modelbereich weitergeht, weiß sie noch nicht. „Ich bin eventuell bei der nächsten Fashion Week dabei“, sagt sie.
Heute hat Lisa Wargulski um 13 Uhr Feierabend, reist von Stralsund nach Frankfurt, macht sich schick und fährt weiter zur Diskothek „Julius“ nach Fürstenwalde. Dort sitzt sie in der Jury für die Miss Brandenburg 2010. Elf junge Damen aus ganz Brandenburg beteiligen sich.

Eine von ihnen ist Ludmilla Ismailow aus Oranienburg (Oberhavel). Die 22-Jährige arbeitet seit sechs Jahren als Model. „Ich bin auf Laufstegen unterwegs, mache Fotoshootings und bin Haar- und Handmodel“, erzählt sie. Auch im Kinofilm „Speed Racer“ war Ludmilla bereits zu sehen. „Die Schauspielerei hat mir Spaß gemacht, vielleicht wird ja mehr daraus“, sagt die Oranienburgerin.

Die Bedingungen, um an der Wahl teilnehmen zu dürfen, sind streng: Die Frauen müssen die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, dürfen keine Oben-Ohne- oder Nacktaufnahmen gemacht und nicht in Stripshows mitgewirkt haben. Verheiratete oder Mütter sind ebenfalls ausgeschlossen. Wer die heutige Wahl gewinnt, darf im Februar bei der Miss-Germany-Wahl 2010 dabei sein – nebst Dubai-Trip.
„Die Teilnehmerzahlen sind relativ konstant“, sagt Torsten Krüger von der Miss-Germany-Corporation in Berlin im Gespräch mit der MAZ. Die Vorentscheide in den verschiedenen Regionen Brandenburgs würden recht gut angenommen.
Männer dürfen übrigens auch bald antreten: Mister Brandenburg 2010 wird am 19. Februar in Fürstenwalde gekürt.