RTelenovela

KFC äußert sich zum Coleslaw-Debakel

Dienstag, den 15. Januar 2019
Tags: , ,

Dass es den Coleslaw-Salat bei Kentucky Fried Chicken in Berlin nur noch abgepackt gibt, finde ich schade. Weil das Zeug längst nicht so gut schmeckt, wie zu der Zeit, wo der Salat noch frisch in die Schale gefüllt wurde.
Nun äußert sich KFC-Gästeservice, und zwar so:

“Wir haben zur Wahrung einer konsistenten Qualität in allen Restaurants auf abgepackte Coleslaws umgestellt. Auch haben wir aus Erfahrung bemerkt, dass unsere bisherigen Coleslaws selten ganz aufgegessen wurden. Dadurch, dass wir ihn vorher im Restaurant selbst angesetzt und verpackt haben, waren die Füllmengen nicht immer zu 100% gleich und die Soßenverteilung sehr unterschiedlich, was viele Beschwerden nachvollzog. Wir bedauern, dass wir Sie durch diese Umstellung leider nicht zufriedenstellen konnten.”

Ist natürlich Unsinn. Denn ob die Leute den Salat aufessen oder nicht, ist schließlich egal. Früher und jetzt. Was das überhaupt mit dem Thema zu tun hat, ist völlig unklar. Oder gibt es bald alle Burger aus der Packung, weil viele Leute die nicht aufgegessen haben?
Und das mit der Soßenverteilung – jaaa, da war ich auch immer böööööse, wenn zu viel Soße im Topp war. Meine Güte, war ich da sauer.
Aber danke für die Antwort, auch wenn sie aus dem PR-Fantasiereich kommt.

Hits: 121

RTelenovela

Bei Willy Millowitsch gibt’s den Salat nur noch abgepackt

Freitag, den 11. Januar 2019
Tags: ,

Finde eigentlich nur ich, dass der Gründer von Kentucky Fried Chicken (KFC), Harland D. Sanders, auf dem Firmenlogo aussieht wie der Kölner Theatermann Willy Millowitsch?

Ich bin großer Fan von KFC. Das Hühnchen ist bekömmlicher als anderes Fastfood, von den Crispys könnte ich Dutzende futtern.
Ich frage mich allerdings, warum Fastfood-Ketten ihre Produkte und dessen Herstellung so “optimieren”, dass sie leider immer schlechter werden. Da wird das Fleisch in Warmhalteboxen warm gehalten und ist nicht mehr so frisch wie früher. So haben bei Burger King die Burger vollkommen den Grillgeschmack verloren.

Ein Highlight bei KFC ist auch der Coleslaw Salat. Das heißt: Er war es. Zumindest in Berlin gibt es jetzt abgepackten Salat und einem industriell gefertigten Becher. Vorher lag der Krautsalat in einem Trog, und er wurde erst bei der Bestellung in den Becher gefüllt. Der Geschmack ist – obwohl die Verkäufer das natürlich behaupten (müssen) – viel schlechter als vorher.
Fastfood-Läden haben immer mehr mit Akzeptanzproblemen zu kämpfen. Darum ist es umso merkwürdiger, dass sie ihre wenigen guten Produkte durch Optimierungs- und Sparwahn so verhunzen, dass sie einfach nicht mehr so gut sind wie sie sein könnten.

Hits: 169

RTelenovela

Rügen 2018 (18): Scholle

Samstag, den 10. November 2018
Tags: ,

(17) -> 9.8.2018

Einen Pflichtbesuch in Binz gibt es immer in den “Binzer Bierstuben”. Am besten gleich am ersten oder zweiten Tag. Als ich dort zum ersten Mal den hausgemachten Krautsalat mit Joghurtdressing bestellt habe, ernte ich irritierte Blicke, das kannte die Kellnerin nicht. Aber das Dressing – wohl auch hausgemacht – ist sehr lecker, und mit dem Kraut passt das aus meiner Sicht richtig gut. Lustigerweise weiß ich das, weil es diesen Krautsalat gemeinsam mit Möhren als Beilage mit eben jenem Dressing gibt.

Hauptspeise in der Regel: Scholle, gebraten. Ich liebe es. Und es ist wohl das Essen, für das ich immer die allermeiste Aufmerksamkeit aufbringe.
Normalerweise habe ich immer eine Zeitung dabei, wenn ich essen gehe. Wenn ich mich an die Scholle mache, dann gibt es nichts, was man nebenbei machen kann.
An sich ist der Fisch grätenfrei. Also im Fleisch selbst sind keine. Aber natürlich gibt es eine Hauptgräte, und den Rändern gibt es auch Gräten. Man muss also durchaus vorsichtig essen, ein bisschen puhlen, manchmal eine Gräte per Hand entfernen.
Ist eine Seite weggegessen, drehe ich die Scholle immer um, um dann an der anderen Seite zu arbeiten.
Die Scholle ist für mich ein gutes Konzentrationsessen. Und sie ist natürlich extrem lecker.

Hits: 116

RTelenovela

Jetzt noch Gebratenes? Wir schließen doch in einer Stunde!

Mittwoch, den 24. Oktober 2018
Tags: , ,

Woran merkt man, wenn ein Geschäft langsam am Sterben ist? Wenn der Service mehr und mehr eingeschränkt wird. Ein Oranienburger Imbissladen ist vor einigen Jahren unter Applaus vieler Leute eröffnet worden. Aber die Freude scheint verflogen.

Erst war der Laden immer mal wieder einfach geschlossen. Dann fiel die Öffnungszeit am Sonnabend weg. Dann wurde der Laden schon jeden Tag um 15 Uhr geschlossen. Inzwischen kann man dort auch nicht mehr mit EC-Karte zahlen.
Neulich war ich um 14 Uhr dort, um etwas zu essen. Doch das, was ich wollte, gab es nicht mehr. Man schließe ja drei, hieß es relativ pampig. Gebratenes gebe es nur bis 13.30 Uhr. Mein Appetit in diesem Laden war natürlich vergangen – und letztlich dann wohl für immer.

So oder so sind diese Einschränkungen kein gutes Zeichen und kein Indiz dafür, dass der Laden gut läuft. Wenn man aber solche Mätzchen macht, der muss sich nicht wundern, wenn auch noch die letzten Kunden vergrault werden. Mal abgesehen davon, dass der Laden leider nie wirklich einladend und gemütlich war.

Hits: 40

RTelenovela

Raststättenfraß

Samstag, den 13. Oktober 2018
Tags: ,

Ja, okay, ich bin eigentlich selbst schuld. Denn ich hätte es wissen müssen. Aber wenn man eine Autobahnraststätte anfährt, weiß man ja, dass das Essen überteuert und nicht sehr gut ist.
Aber ich hatte eben Appetit.

So lief ich in die Raststätte Osterfeld an der A9. In der Auslage lag ein ganzer Keller mit Würsten. Eine Currywurst wäre doch was, ging es mir durch den Kopf.
Ich bestellte also Currywurst, ohne Bratkartoffel und auch ohne Kartoffelbrei. Worüber der Mann hinter der Theke fast ein bisschen erstaunt war. Und was denn für eine Soße ich denn haben wolle. “Currysoße”, sagte ich. Immerhin wollte ich ja eine Currywurst.
Er legte das Ding auf den Teller, klatschte eine Currysoße drauf, und ich ging damit zur Kasse. Ein Getränk konnte ich nicht zapfen, der Automat war kaputt. Nicht schlimm, Geld gespart. Ich hatte im Auto eh was dabei.

4,30 Euro kostete die Wurst. Was sogar die Kassiererin wunderte, die sei wohl schon wieder teurer geworden, murmelte sie. Der Preis steht übrigens nirgendwo an irgendeiner Tafel oder ist so versteckt, dass man sie nicht findet. So von wegen Transparenz. Ich hatte noch drei 50-Cent-Bons von Sanifair dabei, so wurde die Wurst noch mal 1,50 Euro billiger. Wobei “billig” in diesem Zusammenhang ein Hohn ist.

Ich schnitt die Wurst an, biss rein. Sie war kalt. 4,30 Euro und kalt.
Zurück! Ich lief zur Theke zurück und sagte, dass die Wurst kalt sei. Was er erst gar nicht glauben wollte, wo er doch gerade mit einem Thermometer in irgendeinem Fleisch rumstocherte.
Wer weiß, wie lange die Würste schon auf dem Teller lagen. Er nahm also die nächste Wurst und schmiss sie in die Friteuse. Damit dackelte ich wieder zum Platz, schnitt sie auf. Immerhin: Sie war warm.
Schmeckte allerdings: bescheiden. Sie schmeckte wie dreimal aufgewärmt, dazu viel zu sehr gewürzt und fettig. In der Soße schwammen irgendwelche Gemüsebrocken rum.
Ich verzichtete, da ich ein bisschen Angst um mein Wohlbefinden hatte.
Nun ja, 4,30 Euro zum Fenster rausgeschmissen. Inklusive Klobons.
Irgendwie ist das ja schon rundum frech, was die uns an den Autobahnraststätten anbieten.

Hits: 454

RTelenovela

Weihnachten naht: Endlich wieder Domino!

Samstag, den 6. Oktober 2018
Tags: ,

Bald nun ist Weihnachtszeit, fröhliche Zeit! Mist. Dieser Ohrwurm hat sich am Freitag irgendwie in mein Hirn gehackt. Dabei sind es bis zum Advent noch acht Wochen. Eigentlich.

Im Büro haben wir am Nachmittag schon die Vorweihnachtszeit eingeläutet – mit riesigen Dominosteinen. Die kaufte eine Kollegin in einer Oranienburger Bäckerei. Überraschend lecker, wenn man nur die kleinen Dominodinger aus dem Supermarkt kennt.

Ich gebe ja zu, dass ich neulich erst im Supermarkt meines Vertrauens um die Marzipanbrote und Lebkuchen rumgeschlichen bin, und ein bisschen habe ich mich gewundert, dass es noch keine Adventskalender zu kaufen gibt. Andererseits kaufe ich die meist eh erst in letzter Minute.

Hits: 10

ORA aktuell

Oranienburger Suppenladen darf öffnen

Freitag, den 14. September 2018
Tags: ,

Gudrun Fromm und Hans-Jürgen Schreier dürfen ihren Suppenladen “Cook rein” in der Schulstraße eröffnen. Das teilten die Geschäftsleute mit. Eigentlich sollte das Geschäft schon Anfang Juli öffnen – doch dann fehlte eine Bombenfreigabe.

Bedingung für die Öffnung des Ladens: Es dürfen keine Sitzmöglichkeiten angeboten werden. Denn es gilt die Nutzungsgenehmigung aus dem Jahr 2006, als sich dort ein Backshop befand. Diese greift nun auch wieder mit der Maßgabe, dass kein Kunde sich im Laden setzen darf. Ansonsten wäre es eine Umnutzung.

Hits: 11