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Burger, gegrillt

Dienstag, den 23. Juni 2020
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Burger King rühmt sich ja seltsamerweise immer noch damit, dass bei denen das Burgerfleisch gegrillt wird. Blöderweise schmeckt man das gar nicht mehr, weil das Fleisch ja trotzdem aus der Kühlung kommt und nach dem Grillen gern mal länger warmgehalten wird.

In Oranienburg gibt es einen Imbiss, bei dem die Burger wirklich noch gegrillt werden, und man kann sich davon überzeugen, in dem man zusieht.
Der Imbiss ist neben dem Südcenter an der Berliner Straße im Stadtteil Süd. Er trägt einen Doppelnamen, “Diner 96 & SkyOase”. Letztere befindet sich eigentlich in der Schulstraße, und es scheint eine Zusammenarbeit zu geben, die Leute die dort arbeiten, sind auch aus der Schulstraße teilweise bekannt.

Wer dort den Burger bestellt, sieht wie eine Portion frisches Fleisch einmal plattgedrückt wird und dann auf den Holzkohlegrill kommt. Dort gart das Fleisch. Es kommt Honig-Senf-Soße drauf, dazu Käse. Außerdem Salat, Tomate, Gurke, Zwiebeln und ein Spiegelei. Und Brot natürlich.
Das Ganze schmeckt sehr lecker, man kann ihn auch gut essen, ohne dass er auseinanderfällt. Und das Fleisch schmeckt gegrillt. Das können sich die Leute von Burger King gern mal ansehen.

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Vanilla-Coke: Der Getränkemann lernt auch noch dazu

Mittwoch, den 17. Juni 2020
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2019 hat Coca Cola bei seinen Sorten Vanilla-Coke und Cherry-Coke den Zucker weggelassen. Es gab nur noch die Zero-Versionen zu kaufen, zuckerhaltig war nur noch die Hauptsorte.
Das hat offenbar zu entsprechen Reaktionen bei den Kunden geführt, denn ein Jahr später, im Frühjahr 2020, kehrten die Vanilla-Coke und die Cherry-Coke auch wieder mit den Originalsorten wieder in die Getränkeabteilungen.
Das heißt: Ganz weg waren sie nicht. Denn bei Kaufland oder auch bei Edeka gab es beide Sorten in 0,33-Liter-Büchsen. Allerdings als Importware. Die Dosen kosteten 1,49 Euro. Also, nun ja, etwas teurer.

Dienstagabend bei Edeka in Oranienburg. In der Getränkeabteilung lasse ich meinen Blick über die Colas schweifen. Allerdings stehen dort in den Literflaschen nur die normale Sorte sowie die zuckerfreien Untersorten. Allerdings auf dem oberen Regal stehen dutzendweise Dosen mit Vanilla-Coke und Cherry-Coke – für 1,49 Euro plus 25 Cent Pfand. Importware.
Ich frage den Mitarbeiter, warum denn die Dosen so teuer seien, und er erklärt mir, was ich schon weiß. Ich frage, warum es die denn nicht auch in den Literflaschen gebe, woraufhin er meint, die würden in Deutschland nicht mehr hergestellt. Was ja nicht stimmt – bei Rewe gibt es sie längst wieder. Er wusste das nicht und teilte mir gleich noch mit, dass sich Edeka wohl im Streit mit Coca-Cola befinde und es die Marke eh nicht mehr lange gebe. Aha.
Keine Ahnung, ob sich Edeka mit der Ahnungslosigkeit und dem angeblichen Streit bei den Kunden beliebt macht.

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McDonald’s in Zeiten des Coronavirus

Samstag, den 23. Mai 2020
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Inzwischen sind auch in Brandenburg seit einigen Tagen wieder die Restaurants geöffnet. Die Frage ist allerdings: Hat man darauf eigentlich Lust? Und ist das alles wirklich sicher?
Ganz aktuell gibt es eine Meldung aus Niedersachsen, wo sich gleich sieben Leute nach einem Restaurantbesuch mit dem Coronavirus angesteckt haben. So kann ganz schnell wieder ein neuer Brennpunkt entstehen und die Zahl der Betroffenen schnell nach oben steigen.
Und lohnt sich das überhaupt für die Restaurants? Immerhin dürfen sie nur gut die Hälfte der Tische (wenn überhaupt) besetzen, und alles muss ziemlich steril gehalten werden.

In dieser Woche war ich auch das erste Mal wieder bei McDonald’s in Sachsenhausen. Geöffnet ist allerdings nur bis 21 Uhr. Als ich den Laden betrete, ist es etwa 20.45 Uhr, und der Mann, der auf mich zukommt, sagt nicht “Guten Tag”, sondern teilt mir grußlos mit, dass man nur zum Mitnehmen bestellen könne.
Aber nicht nur der Fastfood-Mann ist eher so semi-höflich, auch die Atmosphäre im Laden ist mindestens gewöhnungsbedürftig.
Überall sind Markierungen auf dem Boden. Die Hälfte der Bestellterminals ist gesperrt. Ebenso ein Großteil der Tische – rot-weiße Flatterbänder oder Markerungen zeigen, was geht und was nicht.
Die hintere Tür ist der Ausgang, man darf nicht raus, wo man reingekommen ist. Überall Regeln, Verbote. Wenig einladend.
Dafür kann McDonald’s nichts. Und sicherlich ist das eine richtige Umsetzung der momentanen Regeln im Umgang mit dem Coronavirus, und vermutlich wird man sich an alles gewöhnen. Aber dennoch fehlt es da gerade an Leichtigkeit, an einem guten Lebensgefühl. Da werden die meisten doch lieber sicherlich zu Hause essen – oder den Drive-In nutzen, der auch länger als bis 21 Uhr geöffnet ist.

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Der Buletten-König ist zurück

Samstag, den 16. Mai 2020
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Die Fastfood-Meile in Berlin-Pankow ist wieder vollständig. Entlang der B109, der Prenzlauer Promenade, sind sie jetzt wieder vollzählig vertreten: Von der Innenstadt kommend, geht es mit McDonald’s, es folgt Burger King, dann Kentucky Fried Chicken.

Dass Burger King wieder da ist, ist überraschend. Vor einigen Jahren war es, als der Laden immer mehr runtergekommen wirkte. Es schien, als würde die Burgerkette da nichts mehr investieren wollen. Und plötzlich war Schluss. Mehrere Jahre stand der Laden leer. Das Gelände wuchs langsam zu, das Gebäude selbst sah aus, als ob es immer mehr verfällt.
Irgendwann 2019 schien es, als tue sich doch was. Das Gelände war belebt, und ein neues Firmenlogo prangte an der Straße. Leider handelte es sich nicht um eine Neueröffnung, sondern um einen Filmdreh. Für den Netflix-Film “Isi & Ossi” entstanden Szenen in diesem Imbissgebäude.
Dann herrschte lange wieder Ruhe.

Als ich neulich nach langer Coronapause mal wieder auf der Prenzlauer Promenade stadteinwärts unterwegs war, traute ich meinen Augen nicht. Burger King ist wieder da. Keine Ahnung, wan die den Laden mal fix umgebaut haben, aber vielleicht haben ja die paar Wochen gereicht.
Ein paar Tage später, am Mittwochnachmittag, stoppte ich bei der Fahrt nach Hause am Laden. Im Gegensatz zum KFC ein paar hundert Meter weiter, darf man den Laden auch während der Coronasperre betreten, allerdings nur, um das Essen mitzunehmen. Aber schick sieht der Laden aus, alles ganz modern und sauber.

Wer über Pankow nach Hause fährt und ein Hüngerchen verspürt, kann sich jetzt jedenfalls wieder aussuchen, wo er stoppt. Denn die Exclusivität der Meile für McDonald’s ist vorbei – glücklicherweise.

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Drive in oder nicht in Zeiten des Coronavirus (2)

Freitag, den 15. Mai 2020
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(1) -> 5.5.2020

Neulich hatte ich mich gewundert, dass man bei Kentucky Fried Chicken in Berlin-Reinickendorf nicht zwingend zum Drive-In muss, um was zu Essen zu bekommen. Man kann dort auch in den Laden, etwas zu kaufen und mitzunehmen.
Aber offenbar scheint es dafür keine einheitliche Regel zu geben. Was ja in Zeiten des Coronavirus nichts Neues ist.

Auch in Berlin-Pankow gibt es KFC. Ich hielt auf dem Parkplatz, und weil ich das ja aus Reinickendorf kannte, lief ich zur Eingangstür und setzte die Maske auf.
Die Tür war zu. Da ging gar nichts. Und das, obwohl an der Tür der Hinweis stand, dass man Speisen nur mitnehmen könne. Sogar ein Eingang und ein spezieller anderer Ausgang waren ausgeschildert. Dass der Laden aber ganz geschlossen war, das stand auf meinem der vielen Corona-Hinweis-Zettel, die da an der Tür klebten. Und ich war nicht der Einzige, der da vor der verschlossenen Tür stand.

Ich setzte mich also wieder ins Auto und fuhr nun doch zum Drive-In. Irgendwie ist das alles verwirrend, und ich bin gespannt, wie die Lage ab Freitag sein wird, wenn Restauarants wieder öffnen dürfen.

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KeineWochenShow

#175 – Fußball ist nicht ansteckend

Sonntag, den 10. Mai 2020
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Auch in Ausgabe 175 steht das Coronavirus an erster Stelle. Wir fragen uns, wie hoch die Dunkelziffer der Fälle aussehen könnte. Es geht darum, wie Kinder mit der Krise klarkommen. Wir sprechen über die Bundesliga und über den Hertha-Skandal. Und über Deutschlands Hobby-Virologen, die alles besser wissen als die Professoren.

Im Interview mit Niko Schicketanz aus Mühlenbeck sprechen wir über die Kreuzfahrtbranche in der Coronakrise, darüber wie DJs jetzt leiden und über seinen ersten eigenen Song.

Abseits von Corona geht es um das 8.-Mai-Gedenken, um Klöckner und Kaufland, “Sing meinen Song” und Max Giesinger, und wir testen einen Kräuterlikör, den ein Schauspieler bewirbt.
Das und mehr in KeineWochenShow #175 auf Youtube.

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RTelenovela

Drive in oder nicht in Zeiten des Coronavirus

Dienstag, den 5. Mai 2020
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Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis Restaurants unter Auflagen wieder richtig öffnen dürfen. Die allermeisten bieten momentan Speisen zum Mitnehmen an, wobei nicht so ganz klar ist, ob man die Lokale für das Abholen der Speisen betreten darf. Bei einigen geht das, bei anderen nicht.
Bei den Fast-Food-Läden sind nur die Drive-In-Schalter geöffnet. Dachte ich zumindest.

Montagabend bei Kentucky Fried Chicken in Berlin-Reinickendorf. Ich stelle mich in die Autoschlange am Drive-In. Es dauert ein paar Minuten, aber dann kann ich bestellen.
Als ich alles in den Tüten auf dem Beifahrersitz zu stehen habe, bleibe ich auf dem KFC-Parkplatz stehen, um alles gleich zu verspachteln. Bis ich zu Hause bin, wäre alles kalt.

Während ich also auf dem Parkplatz stehe und im Auto esse, beobachte ich, dass immer mal wieder Autos an der Drive-In-Schlange vorbeifahren und auf dem Parkplatz halten. Sie wollen in den Laden.
Ich amüsiere mich ein wenig, weil die Leute offenbar auch nach sechs Wochen (oder sind es schon 20?) noch nicht mitbekommen haben, dass Restaurants geschlossen sind.
Aus der Belustigung wird jedoch Irritation, denn die Leute verschwinden im Laden. Und als das andere Leute sehen, fahren die auch auf den Parkplatz und gehen auch rein. Was ist da los? Gehen die nur aufs Klo?
Als ich fertig bin und den Müll in den Container bringe, gehe ich auch zum Eingang. Offenbar ist tatsächlich geöffnet – aber natürlich nur zum Mitnehmen. Und mit Gesichtsmaske. Aber hätte ich das gewusst, wäre ich natürlich auch lieber reingegangen, um dort alles direkt zu holen.

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