RTZapper

Wir feiern: Lena und die Meister

Samstag, den 14. Mai 2011
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SA 14.05.2011 | 17.00 Uhr | WDR

Dortmund feiert die Fußballmeisterschaft. Und Düsseldorf feiert auch, den Eurovision Song Contest. Klar, dass der WDR da irgendwas machen muss. Irgendwas senden muss. Irgendwas, das mit Fußball und Lena zu tun hat. Also sendet der WDR irgendwas.

“Wir feiern: Lena und die Meister” heißt die Sondersendung im WDR am Sonnabendnachmittag. Blöd nur, dass der WDR keine Bilder vom Fußball senden kann. Blöd auch, dass der Song Contest noch nicht angefangen hat und alles schon dazu gesagt ist.
Stattdessen erzählen Reporter in Dortmund, wie glücklich alle sind. Ab und zu schwenkt die Kamera auf die Großbioldleinwand, auf der das Programm von Sky übertragen wird. Ein Hubschrauber sendet Bilder aus dem Stadion von gaaaanz weit oben. Dazu Männer, die in Kamera grölen und Männer, die Alkohol trinken. Sehr spannend.

Und in Düsseldorf? Fans, die in einer Kneipe sitzen und feiern. Einige tanzen. Manche grölen in die Kamera. Auch sehr spannend.
Schalten wir doch noch mal nach Dortmund, zu den grölenden Männern. Ah, die Meisterschale wird gerade übergeben, schade, dass Sie das nicht sehen können.
Schalten wir mal wieder nach Düsseldorf. Leute, die auf einem Platz rumstehen und… öhm… rumstehen. Zeigen wir doch noch mal ein überflüssiges, weil schon das gefühlte 86. Interview mit Lena.
Gut, dass der WDR so dicht dran ist.

RTZapper

Die WDR 4 Schlager Weihnacht

Freitag, den 25. Dezember 2009
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DO 24.12.2009 | 2.50 Uhr (Fr.) | WDR

Es war einmal ein Kinderstar. Der sang so schöne Lieder, dass insbesondere die Frauen dahinschmolzen. Wenn der Junge über die “Mama” sang, die doch nicht um ihren Jungen weinen soll, dann flossen Tränen. Heintje war Vorzeigejunge.
Dann aber kam Heintje in den Stimmbruch. Und mit der Gesangskarriere war es vorbei. Aus dem niedlichen Jungen wurde ein Mann.
Immer wieder versuchte es Hein Simons, so heißt Heintje mit richtigem Namen, mit neuen Liedern. Mitte der 90er brachte er eine Technoversion seiner “Mama” raus. Aber von Hein Simons wollte kaum noch jemand was wissen.

Doch er lässt sich nicht unterkriegen. Dann eben doch wieder als Heintje. Heintje Simons. Den einen oder anderen Marktplatz darf er noch beehren. Den in Dortmund zum Beispiel. Da war Weihnachtsmarkt, und viele Leute standen vor der Bühne.
Der WDR veranstalte eine Weihnachtsshow, und Heintje hatte gerade Zeit. Oder so. Nun stand der inzwischen faltige Ex-Kinderstar bei der “Schlager Weihnacht”, die der WDR in der Heiligen Nacht wiederholte, sang festliche Lieder und blickte in lauter gelangweilte Gesichter. Oder auf Heintje-Plakate, auf dem der junge Heintje mit “Mama”-Schriftzug zu sehen war.

Manchmal kann es offenbar ganz schön anstregend sein, irgendwann mal ein Kinderstar gewesen zu sein.

RTZapper

Phoenix vor Ort

Dienstag, den 23. Mai 2000
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05/2000, Phoenix

Wer denkt, dass auf dem Ereignis- und Dokumentationskanal Phoenix nix los ist, der irrt. Von Zeit zu Zeit gibt es auch Entertainment vom Feinsten! So gesehen vor Kurzem bei einer Live-Übertragung einer spannenden SPD-Wahlkampfveranstaltung in Dortmund. Ein Hauch von VIVA wehte auf Phoenix, denn der (mehr oder weniger) bekannte Sänger Wolf Maahn hat sich von der SPD einkaufen lassen und einen tollen Schlager über Deutschlands Power-Region Nummer Eins verfasst: „Nordrhein-Westfalen – Im Herzen Europas. In Nordrhein-Westfalen bin ich zu Haus!”
Aber wenn es nur das gewesen wäre! Hinter Wolf Maahn stand die Politiker-Riege der SPD und klatschte und wippte fleißig mit. Wolfgang Clement muss das Lied besonders gut gefallen haben (oder vielleicht tat er auch nur so), jedenfalls gesellte er sich zu dem Schlager-Wolf und schmetterte mit ihm gemeinsam das NRW-Lied. Auch Gerhard Schröder und Franz Müntefering winkten, klatschten, sangen – alle waren supercrazy drauf!!
Na, wenn da mal keine Drogen im Spiel waren! Mal ganz abgesehen davon, dass es schon merkwürdig ist, wenn sich ein Sänger wie Wolf Maahn in die Wahlkampfmaschinerie einbinden lässt. Aber vielleicht hat er ja sonst nicht viel zu tun.
Auf alle Fälle hatte Phoenix den seltenen Fall einer Live-Musikshow. Aber ob das bei dem Wahlvolk auch ankommt? Gut, die SPD hat erneut einen Wahlsieg einfahren können, hat sich aber nicht mit Ruhm bekleckert.
In den nachfolgenden Interviews mit den „Leuten von der Straße” war die Begeisterung über die SPD-Mega-Sause auch nicht sehr überschwenglich. Das Volk lässt sich eben nicht für dumm verkaufen!

RTelenovela

Köln, Bonn und Dortmund

Mittwoch, den 31. Juli 1991
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Am Montag waren wir in Köln.
Es war sehr schön. Wir haben eine Rheinrundfahrt gemacht, dann waren wir im Kölner Dom.
Um 17.30 Uhr waren wir auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit. Und gelandet sind wir in Bonn, unserer “Ex-Hauptstadt”.
Geschlafen haben wir im “Kölner Hof” in Bonn. Onkel Ulli und Tante Annemarie im 2-Bett-Zimmer, wir im 3-Bett-Zimmer. Anschließend sind wir noch in die Innenstadt gefahren. Den “Langen Eugen” haben wir auch gesehen.
Nach einer Nacht im Hotel (wir haben 145 DM bezahlt) sind wir nach Dortmund zur Bundesgartenschau 1991 gefahren.
Alles sehr schön! Wir sind den “Florian” (ein Turm) hochgefahren, mit der Seilbahn und der Lok.
Am Sonnabend, den 3.8.91 sind wir wieder in Oranienburg. Freitag wollen wir noch nach Bissendorf.