RTelenovela

Also, Hoffenheim geht ja gar nicht mehr!

Montag, den 8. Dezember 2008
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Ausflugssonntag. Wir nutzen den 2. Advent, um ums ein wenig in der Region umzusehen. Zunächst einmal über den Rhein nach Speyer.
Schon von weitem zu sehen: der Dom. Ein beeindruckendes Bauwerk mit einer wahnsinnigen Akustik. Gerade probte ein Orchester für ein Konzert. Begann die Musik, sang der Chor, spürte man förmlich, wie sich die Klänge im gesamten Bauwerk ausbreiteten – und wie der Schall nachhallte.
Dann weiter in die andere Richtung. Zum zweiten Mal nach Freitag düsten wir zum Weihnachtsmarkt nach Bad Wimpfen. Auf der A6 fährt man auf dem Weg dorthin am neuen Stadion von Hoffenheim vorbei, das in Sinsheim liegt. Das alte Stadion ist zu klein geworden, das neue wird der verein 2009 beziehen. Aber Hoffenheim hat zwar inzwischen Erfolg, aber die alten Fans scheinen irgendwie bockig zu sein.
Gleich zweimal belauschte ich in Bad Wimpfen Gruppen, die irgendwie so gar nicht mit dem aktuellen Erfolg der Mannschaft klarkommen: “Hoffenheim geht ja gar nicht mehr!”, hieß es da beispielsweise – natürlich in breitem badenser Dialekt. Ein anderer beschloss, dass er sich für das nächste Jahr wohl keine Dauerkarte kaufen werde. Nun gut, die Hoffenheimer werden darauf nicht mehr angewiesen sein. Vermutlich ist die Zahl der Fans eher steigend, und die, die den kleinen, kuschligen Verein mochten – die müssen sich wohl umgewöhnen…

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Das Waffel-Desaster

Freitag, den 22. Dezember 2006
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(-> 14.7.2006)

Die besten Waffeln gibt es in Binz auf Rügen. Hatte ich ja schon mal erwähnt. An die kommt keiner heran. Alles andere ist nur stümperhaft.
Wenn ich eine Waffel haben will, möchte ich keinen lauwarmen Kuchen haben, der, wenn ich die “Waffel” in die hand nehme, schlaff herunterhängt. Genau das bekommt man aber in den meisten Fällen in die Hand gedrückt.
In Heidelberg auf dem Weihnachtsmarkt hätte ich einfach nur mal länger hinsehen müssen. Dann hätte ich gleich bemerkt, dass ich mir den Waffelkauf hätte sparen können. In Bad Wimpfen hatte ich das einen Tag später geschnallt – und verzichtet. Und mich vor allem einmal weniger geärgert.
Beim Konzertskonzert im Hennigsdorfer Gymnasium habe ich ebenfalls vom Waffelkauf Abstand genommen – auch wegen des, nun ja, leicht überhöhten Preises.
Am Gymnasium in Velten war das Waffelergebnis überraschenderweise nicht ganz so desaströs. Ansatzweise war das Ganze sogar knusprig. Ebenso auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Alexnaderplatz.
Ende Juli 2007 geht’s wieder nach Rügen. Und zum Waffelladen nach Binz!

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Bad Wimpfen

Samstag, den 10. Dezember 2005
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Irgendwo zwischen Heidelberg und Heilbronn in Baden-Württemberg liegt der kleine Ort Bad Wimpfen. An drei Adventswochenenden ist dort der Teufel los: Weihnachtsmarkt!
Beschaulich, aber sehr schön. Bevor man ihn allerdings genießen kann, müssen erst einmal bergsteigerische Qualitäten gezeigt werden, der Markt liegt auf einem Berg.
Wieder zu Puste gekommen, was ein wenig gedauert hat, wurde gleich der erste Glühweinstand angesteuert.
So kann man Geld machen: In Bad Wimpfen gibt es den Glühwein zwar in Tassen – nur zurück genommen werden sie nicht. Angeblich aus hygienischen Gründen. Tatsächlich habe ich einschlägigen Tests entnommen, dass sich die eine oder andere Bakterie auf solchen Weihnachtsmarkttassen befinden sollen. Dem wurde hier entgegen gesteuert. Für 1,50 Euro kann man die Tasse also kaufen. Für immer. Was gleich natürlich auch eine gute Einnahmequelle für den Markt ist. Es sei denn, man weiß das – und bringt sich, wie Marcel und Franzi, eine eigene Tasse von zu Hause mit.
Der Markt erschreckt sich über mehrere kleine Gassen, an denen interessante Fachwerkhäuser stehen. In Zentrum des Ganzen steht eine Kirche, dessen Name mir grad entfallen ist. Eine sehr schöne Kulisse.
Wer grad in der Gegend ist – einfach mal hinfahren!