Tagesarchiv für 28. Oktober 2021

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Wer ist das Phantom?

Donnerstag, den 28. Oktober 2021
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DI 26.10.2021 | 20.15 Uhr | ProSieben

Wenn eine neue Show-Idee erfolgreich ist, dann ziehen in der Regel irgendwann andere Sender mit ähnlichen Shows nach – und meist sind diese Show-Klone eher lahm.
ProSieben macht das anders: Die klonen einfach ihre eigenen Idee und machen daraus eine schlechte Show. Nicht mal mehr das gönnt man der Konkurrenz.

“Wer ist das Phantom?” Das war die Frage, die am Dienstagabend erstmals bei ProSieben gestellt worden ist. Wie auch bei “The masked Singer” steckt eine prominente Person in einem Kostüm. So auch bei “Wer ist das Phantom?” ProSieben tut allerdings im Laufe der 140 Minuten alles, damit einen das irgendwann gar nicht mehr interessiert und man die Enthüllung schulterzuckend zur Kenntnis nimmt.

Als eine Art Darth Vader verkleidet wurde das Phantom von Moderator Steven Gätjen begrüßt. Nora Tschirner, Karoline Herfurth und Edin Hasanovic mussten rausfinden, wer unter dem Kostüm ist.
Wo sich aber die Musikshow “The masked Singer” ausschließlich auf dieses Ratespiel konzentriert, ist das bei “Wer ist das Phantom?” anders. Denn die Promis bekamen Tipps zum Phantom dann, wenn sie ein Spiel gewonnen haben. Diese Spiele selbst hatten allerdings mit dem eigentlichen Ratespiel nichts zu tun. Sie mussten raten und sortieren – und das war leider schrecklich langatmig. Zwischendurch orakelte das Rateteam, wer denn das Phantom ist und schmiss wahllos irgendwelche Namen in den Raum.

Warum gibt es eigentlich keine Shows mehr, die sich auf eine Stunde beschränken? 140 Minuten lang drehte sich leider zu wenig um die Frage, wer das Phantom ist. Dass am Ende Lothar Matthäus unter dem Kostüm steckte – joa, nett. Aber nach dieser langatmigen Show irgendwie auch nicht mehr spannend. Sie sollte dringend überarbeiten werden.

-> Die Show bei Joyn

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ORA aktuell

Eindeutiges Ergebnis bei Oranienburger Jugendcafé-Wahl

Donnerstag, den 28. Oktober 2021

Der Oranienburger Jugendbeirat hat das Ergebnis einer Online-Umfrage vorgestellt. Es ging darum, ob das neue, geplante Jugendcafé in der Bernauer Straße 61 oder in der Sachsenhausener Straße 2 eingerichtet werden soll. Die Räume in der Bernauer waren der ursprüngliche Vorschlag. Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos) hatte im Sozialausschuss einen Ausweichvorschlag gemacht, wegen der Kostenentwicklung rund um die Brandschutzmaßnahmen am ursprünglichen Standort.

95,2 Prozent der Jugendlichen, die mitgemacht haben, sprachen sich für die Bernauer Straße 61 aus, 4,8 Prozent für die Sachsenhausener Straße 2.
Gerade mal 60 Jugendliche haben allerdings nur mitgemacht. Dennoch hieß es seitens des Jugendbeirates: „Wir freuen uns über die Beteiligung und über ein eindeutiges Ergebnis, das uns einen klaren Auftrag gibt”, Caius Hemmerling aus dem Koordinationsteam.

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