Tagesarchiv für 3. Juli 2021

RTZapper

Petting statt Pershing

Samstag, den 3. Juli 2021
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DI 29.06.2021 | 0.55 Uhr (Mi.) | Das Erste

Immer wieder zeigt die ARD in ihren Programmen Debütfilme, also Erstlingswerke von Filmemachern. Die laufen zwar in den meisten Fällen nicht nicht ganz prominenten Sendeplätzen, aber immerhin nach den “Tagesthemen”.
Am Dienstagabend liefen sogar gleich zwei Filme. “Petting statt Pershing” hatte auf arte zwar schon einen Primetime-Sendeplatz, im Ersten sollte er noch mal um 22.50 Uhr laufen.
Blöd nur: Davor gab es eine Programmänderung, nämlich die Live-Übertragung des Fußball-EM-Achtelfinales zwischen Schweden und der Ukraine.
Für “Petting statt Pershing” war der Sendeplatz im 22.50 Uhr damit hinfällig – nun sollte es erst 0.15 Uhr losgehen. Blöd nur: Das EM-Spiel ging in die Verlängerung. Der Film begann somit erst 0.55 Uhr, also letztlich mehr als zwei Stunden später als geplant und damit mitten in der Nacht.
Unklar, wieso man dennoch an der Ausstrahlung festhält und ihn nicht einfach irgendwann später noch mal ins Programm schiebt.

Noch schlimmer traf es den zweiten Debütfilm in diesem Abend, äh, in dieser Nacht: “Raus” lief statt um 0.40 Uhr (an sich schon ein ganz mieser Sendeplatz) erst um 2.35 Uhr. Wie demütigend muss das für diese Filmemacher sein.

Ebenso interessant an dieser Programmplanung: Eigentlich war mal um 0.20 Uhr ein Nachtmagazin geplant. Mit der Fußball-EM war aber das Informationsprogramm an diesem Abend hinfällig. Aus den 35-minütigen Tagesthemen wurde eine achtminütige Halbzeitausgabe. Das Nachtmagazin fiel auch weg, obwohl man es einfach hätte von 0.20 auf 0.15 Uhr schieben können. Stattdessen gab es erst um 2.25 Uhr eine Tagesschau.
Programmplaner für Das Erste zu sein, scheint eine sehr unflexible Sache zu sein…

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RTelenovela

Vier Jahre danach

Samstag, den 3. Juli 2021
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Es waren die Minuten, in denen der Fußball und das Abschneiden der deutschen Mannschaft bei der EM am Dienstagabend plötzlich zur Nebensache gerieten.
Bevor der Regensturm losbrach, hatte sich der Satellitenempfang sowieso schon erledigt, aber zum Glück gab es den Livestream in der Mediathek.

Aber dann: Die Oranienburger erinnern sich noch genau an den Jahrhundertregen am 29. Juni 2017. Und genau vier Jahre danach stürzten die Fluten erneut vom Himmel. Dazu der heftige Sturm. Wieder stand das Wasser zentimeterhoch auf den Wegen und Wiesen, und bald ertönte draußen auch schon die erste Sirene.
Mit den Bildern von vor vier Jahren vor Augen, blickten wir raus und dachten: Jetzt kann es auch bitte wieder aufhören. Am Ende erwischte es die Oranienburger meist „nur“ mit zeitweise überschwemmten Straßen.
So richtig schlimm erwischte es diesmal die Leute in Wensickendorf. Reihenweise kippten dort Bäume um. Kein schöner Abend.

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