Tagesarchiv für 26. Januar 2020

KeineWochenShow

#160 – Verantwortung vergeht nicht

Sonntag, den 26. Januar 2020
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Brexit und Megxit! Während der Brexit ja nun tatsächlich vollzogen wird, hat es den Megxit schon gegeben. Was das zu bedeuten hat, darüber reden wir in KeineWochenShow #160.

Zum Abschluss der Grünen Woche 2020 in Berlin gibt es bei uns diesmal auch Bier aus dem diesjährigen Partnerland: Kroatien. Allerdings geht es auch um die neuen Brandenburghalle, die ja… nun ja, nicht allen gefällt.

Außerdem bieten wir diesmal eine Sammelkarten-Tauschbörse an. Rewe in Oranienburg verkauft Sammelkarten vom Oranienburger Handballclub. Ein paar davon haben wir zu veschenken. Wert Interesse hat, kann sich gern melden.

Der Holocaust-Gedenktag, das Coronavirus, der Eurovision Song Contest 2020 – all das und mehr besprechen wir in KeineWochenShow #160 auf Youtube.

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RTZapper

Die große Schlager-Überraschung zum Abschied!

Sonntag, den 26. Januar 2020
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SA 25.01.2020 | 20.15 Uhr | mdr-Fernsehen

Eigentlich ging Mary Roos davon aus, dass sie auf dem Riverboat des mdr in Leipzig zu Gast ist. Tatsächlich begann auch die Talkshow, Kim Fisher und Jörg Kachelmann begrüßten ihre Gäste, es begann die allgemeine Plauderei, und plötzlich erschien Florian Silbereisen – um Mary Roos mitzuteilen, dass hier gar nicht das “Riverboat” aufgezeichnet werden würde. Alle waren gekommen, um eine Überraschungsshow auf die Beine zu stellen. Und so begann nach einer Umbaupause “Die große Schlager-Überraschung zum Abschied!” für Mary Roos. Sie lief am Sonnabendabend im mdr.

Mary Roos beendet ihre Schlagerkarriere, und dass das Fernsehen ihr zum Anschied eine große Show schenkt, das hat sie mehr als verdient. Dass sie nur im mdr lief und nicht im Ersten, ist schade.
Alle Stars mussten heimlich nach Leipzig reisen und sich auch bis zur Show verstecken. Angeblich gab es keine Proben. Viele Weggfährten kamen, um sich zu verabschieden. Wobei man natürlich sagen muss, dass sie ja nicht weg ist. Mary Roos will weiter auf der Bühne stehen, nur eben nicht mehr singen. Mehr Theater. Auch mit Wolfgang Trepper.

Aber zu sehen, wie sich alle amüsiert haben, wie die Sängerin echt überwältigt war, das hat Spaß gemacht. Dass man es in der Postproduktion aber nötig hatte, immer wieder nachträglich Jubel einzuspielen, ist fragwürdig.

-> Die Sendung in der ARD-Mediathek (bis 24. Februar 2020)

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RT im Kino

Die Hochzeit

Sonntag, den 26. Januar 2020

(1) -> 1.10.2018

Neues von den drei Freunden Thomas (Til Schweiger), Nils (Samuel Finzi) und Andreas (Milan Peschel).
Thomas hat endlich seine große Liebe gefunden. Er und Linda (Stefanie Stappenbeck) wollen heiraten. Dafür ist noch viel zu organisieren. Ihre Tochter Lilli (Lilli Schweiger) ist allerdings immer noch skeptisch.
Bei den anderen Freunden läuft es dafür umso schlechter. Nach der Trennung von Tanja (Jeanette Hain) schwört Andreas, für immer Singel zu sein. Und das auch, weil es beim Speed-Dating auch nicht so ganz optimal verläuft. ins Single-Leben stürzt. Nils hingegen findet raus, dass seine Frau Jette (Katharina Schüttler) ihn nach 25 Jahren einmalig betrogen hat – mit Torben (Thomas Heinze), einem Freund der Clique. Als es deshalb zum offenen Streit kommt, bricht Torben tot zusammen.
Die Trauerfeier bringt auch den Zeitplan für die Hochzeit in höchste Gefahr.

“Die Hochzeit” ist die Fortsetzung von “Klassentreffen 1.0”, ursprünglich sollte dieser Film auch unter diesem Titel laufen. Gepasst hätte das nicht. Allerdings ist der Titel “Die Hochzeit” auch eher lahm, weil es darum eigentlich am wenigsten geht.
Stattdessen geht es um Männer um die 50 und um ihre Beziehungen. Was wünschen sie sich, wonach sehnen sie sich, wovon haben sie die Schnauze voll? Und was macht Freundschaft aus?
Nebenher gibt es noch einen Erzählstrang um Lilli, die Stress mit ihrer besten Freundin hat, weil sich ihr Freund Lenny (Timur Bartels) von ihr getrennt und sich in Lilli verliebt hat.
Das ist flott erzählt, niemals langweilig, an vielen Stellen lustig, manchmal ein bisschen zu überdreht. Daraus lassen sich sicherlich noch weitere Filme produzieren.
Was leider auch in diesem Film auffällt, ist die Hintergrundmusik. An vielen Stellen wirkt die Musik vollkommen willkürlich, zudem stört sie an einigen Stellen sogar die Handlung, weil der Gesang in den Songs von den Dialogen ablenkt. Viel zu selten verlässt sich Regisseur Til Schweiger auf die Dialoge im Film, wo er dann auch auf ablenkende Musik verzichtet. Wie so oft gilt: Weniger ist oft mehr.
Sehr auffallend und aufdringlich ist die Schleichwerbung: Die Autos werden extrem prominent platziert. Eine Versicherung wirbt auf einem Plakat am Straßenrand und bleibt auffällig lange ganz allein im Bild. Und dann noch die diversen Produkte, die Schweiger offenbar selbst rausbringt. Bier, das ja, so heißt es im Film, sehr gut schmecke, ein Restaurant und so weiter. Da wird es dann schon ein bisschen peinlich.

-> Trailer auf Youtube

Die Hochzeit
D 2019, Regie: Til Schweiger
Warner, 119 Minuten, ab 12
7/10

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