Tagesarchiv für 28. März 2018

RTelenovela

Ein Hoch auf die Technik (44): McAutomat

Mittwoch, den 28. März 2018
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(43) -> 2.2.2018

Wenn man bei McDonald’s nichts mehr mit den Verkäufern zu tun haben möchte, dann kann man auch an einen Automaten gehen, um dort zu bestellen. Bisher hatte ich darauf keine Lust. Als aber in der Filiale an der A24 in Linum die Schlangen am Tresen ewig lang waren, probierte ich es einfach mal aus.
Wobei: einfach? Na ja.

Natürlich muss man erst mal wissen, was man überhaupt will.
Ich wollte einen einzelnen BicMäc. Wo aber findet man den? Das ist gar nicht so einfach. Für Menüs gibt es Buttons, aber für einzelne Burger? Den muss man erst mal suchen.
Irgendwo unter “Produkte” fand ich dann die Burger, und da waren es dann immer noch ein paar Klicks. Vorsichtshalber verzichtete ich auf Sonderwünsche – die habe ich gar nicht erst gefunden.

Dann: eine Himbeertasche. Die gibt es gerade mal wieder als Aktion – mit Himbeer und Pudding. Lecker!
Ich klicke also auf die Desserts – wo es diese Himbeertasche nicht gibt. Kurz bin ich ratlos, dann aber fällt mir ein, dass es ja vielleicht ein Aktionsprodukt ist.
Es dauerte ein wenig, bis ich endlich den Aktion-Button fand – und die Himbeertasche.

Und noch ein McFlurry. Der war eine Herausforderung. Das ist ein Eis, bei dem man zwei Zutaten hinzufügen kann. Zutat eins: Oreo. Zutat zwei: Soße. Aber wo ist der Button, wo man diese Bestellung abschließt? Bei Zutat drei gab ich “keine” ein. Und fertig. Warum ich nicht schon vor der dritten Zutat aussteigen konnte, hab ich nicht rausgefunden.

Bestimmt fünf Minuten dauerte der Vorgang. Am Tresen wären das 15 Sekunden gewesen, und vermutlich wäre ich insgesamt auch fixer gewesen, weil die Schlangen sich schnell voran bewegten.
Und dann waren im Eis war Oreo-Kekse, die aber in doppelter Menge. Die Soße fehlte. Schade eigentlich.
Ich bin beim Automaten-Test wohl durchgefallen.

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RTZapper

24 Wochen – Der Talk

Mittwoch, den 28. März 2018
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MO 26.03.2018 | 21.50 Uhr | ORF eins

Astrid will einen Schwangerschaftsabbruch – in der 24. Woche. Als es hieß, das Kind wird das Downsyndrom haben, da konnten sie und ihr Mann Markus sich noch darauf einstellen. Dann wurde klar, dass das Kind in ihrem Bauch auch noch einen schweren Herzfehler hat.
Es sind erschütternde Momente, als Astrid den Schwangerschaftsabbruch machen lässt – und es sind quälende und unendlich traurige Minuten.

“24 Wochen” ist eine Co-Produktion der ZDF-Reihe “Das kleine Fernsehspiel”. Im Kino erhielt der Film mit dem wichtigen Thema viele gute Kritiken, aber es war zu befürchten, dass er – wie alle anderen Filme der Reihe – am Montag irgendwann nach Mitternacht zu sehen ist.
Zum Glück kam es anders. Das ZDF strahlte “24 Wochen” zur Primetime aus, und danach hieß, dass 3,51 Millionen Zuschauer ja ziemlich wenig seien. Im Vergleich zu den Krimis, die sonst montagabends laufen, mag das stimmen – aber dennoch sind 3,51 Millionen Zuschauer für so einen Film, der eine Diskussion auslösen kann, sehr viel.

Auch ORF eins in Österreich zeigte den Film zur Primetime, aber nur dort folgte direkt im Anschluss noch eine Diskussion. In “24 Wochen – Der Talk” kam die Regisseurin zu Wort, sie erzähltem unter welchen Umständen sie gedreht hat. Aber auch eine Frau war zu Gast, die genau das erlebt hat – einen Schwangerschaftsabbruch in spätem Stadium. Und eine Frau, die mit einer Behinderung zur Welt kam, die vielleicht heutzutage nicht mehr auf die Welt kommen würde, wenn bei Voruntersuchungen entsprechende Ergebnisse rauskämen. Dazu Experten, die über die rechtliche und ethische Situation in Österreich und Deutschland sprachen.
Eine gute Ergänzung zum Film, und dass das ZDF diese Gesprächsrunde nicht ausgestrahlt hat, ist wirklich schade.

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