Tagesarchiv für 4. Januar 2018

RTZapper

Silvestershow mit Jörg Pilawa

Donnerstag, den 4. Januar 2018
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SO 31.12.2017 | 20.15 Uhr | Das Erste

Der Silvesterstadl ist Geschichte – zumindest auf dem Papier. Wer sich aber dennoch getraut hat, am Sonntagabend im Ersten in die “Silvestershow” zu schalten, wird trotzdem immer noch einen großen Stadl-Hauch gespürt haben. Im österreichischen Graz geht es immer noch sehr viel betulicher zu als zeitgleich im ZDF, das wieder live vom Brandenburger Tor in Berlin sendete.

Im Ersten durfte mal wieder Peter Kraus die nicht mehr ganz so junge Zielgruppe erfreuen, und Roberto Blanco hat vor Schreck gleich mal seinen “Ein bisschen Spaß muss sein-Text vergessen. Auf die schrecklichen Amigos konnte der Stadl-Nachfolger bedauerlicherweise auch nicht verzichten. Immerhin war auf die Hermes House Band Verlass, die ein bisschen Stimmung in den Laden brachte, der sich zu späterer Stunde merklich zu leeren schien. Die oberen Hallenränge sahen aus, als ob durch die Scheinwerfer kaschiert werden sollte, dass da gar nicht (mehr) so viele Leute sitzen.

Was hat man eigentlich Francine Jordi angetan? Die Schlagersängerin durfte zwar an der Seite von Jörg Pilawa moderieren, im Sendungstitel – “Silvestershow mit Jörg Pilawa” – kam aber der einer vor, der Jörg nämlich. Aber vielleicht klingt “Silvestershow mit Francine Jordi und Jörg Pliawa” nicht so gut, oder keiner konnte sich einigen, ob Jörg oder Francine zuerst im Titel genannt wird – oder der Jörg kostet so viel Kohle, dass nur er würdig ist, im Titel vorzukommen.

Und was hat man eigentlich Berlin angetan? Diesmal schaltete das Erste erst nach Mitternacht zum Brandenburger Tor, der Countdown wurde in Graz runtergezählt, um dann in Berlin völlig unmotiviert hin- und herzuschwenken. Während im Hintergrund die ZDF-Musikbeschallung zu hören war, legte die ARD einen anderen Song drüber.
Im Ersten ist man schon wirklich besser ins neue Jahr gerutscht.

RTelenovela

Rügen 2017 (23): 18er-Countdown

Donnerstag, den 4. Januar 2018
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(22) -> 30.12.2017

Der letzte Tag des Jahres 2017. Der Jahreswechsel wird in Binz auf Rügen schon um 18 Uhr eingeleitet. Denn dann gibt es von der Seebrücke das große Feuerwerk.
Die Menschen strömen auf die Strandpromenade, den Kurplatz, die Dünenübergänge und an den Strand. Leider lassen es sich manche Zeitgenossen nicht nehmen, einfach in die Dünen zu latschen. Dass das verboten ist, ist in diesem Fall durchaus sinnvoll, und dass es diesen Leuten aber offenbar scheißegal ist – weil es eben einfach mal nur um sie selbst und den angeblich besten Blick aufs Feuerwerk geht -, ist extrem ärgerlich.
Dabei ist der Strand in Binz breit, und es war noch viel Platz gewesen, als wir dort unten standen – und uns das Feuerwerk ansahen.

In unserer Wohnung dann: Dinner for One. Neujahrsansprache. Abendbrot. ZDF-Silvestershow – und kurz vor Mitternacht zurück an den Strand. Für 0.10 Uhr war erstmals ein zweites Feuerwerk angekündigt, und die 0-Uhr-Marke direkt an der Ostsee zu erleben, ist sowieso ein Muss.
Wieder also strömten die Leute ans Wasser, der Strand auf der rechten Seite der Seebrücke war leerer als der Abschnitt vor dem Kurhaus. Erstaunlicherweise wurde bereits vor 0 Uhr am Strand geknallt. Obwohl feuerte es aus den Batterien, überall knallte es. Keine kurze Ruhe vor Mitternacht – eigentlich ein bisschen schade.

Ich hatte mein Handy dabei – und war nicht der Einzige. Denn zehn Sekunden vor Zwölf riefen viele den Countdown: 4, 3, 2, 1…