Tagesarchiv für 13. November 2017

KeineWochenShow

#45 – Peter Maffay und die Geister

Montag, den 13. November 2017
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Nein, das ist keine Störung. Das ist auch kein Schnittfehler. Aber am Anfang von Ausgabe 45 von “KeineWochenShow” passiert erst mal eine Weile gar nichts. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr aber natürlich auch.

Außerdem sprechen wir diesmal über die “MTV Unplugged”-Show von Peter Maffay. Es geht um Brother Louie und Puff Daddy, der nicht mehr Puff Daddy und nicht mehr P Diddy heißt. Es geht darüber hinaus um eine marode Brücke in Oranienburg, die nicht sehr lange gehalten hat, um den Kahlschlag entlang der Autobahn in Oberkrämer und um ein großes Jubiläum für den kleinen Trabant.

Und: Wir haben ein Haustier im Studio! Was Sat.1 im Frühstücksfernsehen mit einem Hund etabliert hat, machen wir nun mit einem anderen Tierchen. Schaut selbst – auf YouTube!

RTZapper

Schulz & Böhmermann

Montag, den 13. November 2017
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SO 12.11.2017 | 0.00 Uhr (Mo.) | zdf neo

Eigentlich ist ja zdf neo ein Spartensender, bei dem das ZDF nicht all zu sehr auf die Quoten schauen wollte. Nun hat zdf neo aber inzwischen so gute Zuschauerzahlen, dass er bald zur Nummer 1 der kleinen Sender aufsteigen könnte. Deshalb gibt es dort auch immer weniger experimentelle Formate, weil die leider die Quote killen.

Inzwischen ist zdf neo auch zu erfolgreich für “Schulz & Böhmermann”. Seit dem Herbst läuft die monatliche Talkshow am sehr späten Sonntagabend, nicht mehr um 23.15 Uhr, was schon recht spät ist, sondern erst um 0 Uhr. Da hilft auch nicht die Ausrede, dass sie in der ZDF-Mediathek schon um 20.15 Uhr verfügbar ist.

Nun ist es natürlich sehr schade, dass diese etwas andere Talkshow so wenige Zuschauer hat, wohl nicht mal 100.000, aber warum leistet man sich so etwas nicht mal mehr in der Sparte? Warum muss man beim ZDF nun also auch beim kleinen Bruder zdf neo auf die Quote starren?

Schulz und Böhmermann machen seit Wochen Andeutungen, dass die Sendung im Dezember die letzte sein wird. Offiziell ist noch nichts, wundern würde es mich aber nicht.

RT liest

Johannes Groschupf: Lost Boy

Montag, den 13. November 2017

Hamburg, Hauptbahnhof. Lennart steigt aus dem Zug, es ist früher Morgen, er läuft durch den Bahnhof – und er weiß nicht, wie er dorthin gekommen ist. Er weiß auch nicht, warum er dort ist. Er weiß auch nicht, was vorher passiert ist. Auch nicht, wer ihn in den Zug gesetzt hat. Er weiß nicht mal, wer er ist, wie er heißt.
Hamburg wird für einige Wochen seine Heimat. Er arbeitet auf dem Fischmarkt und lernt Jule kennen.
Die Erinnerungen kommen nach und nach wieder – und bald ist klar: Sie müssen nach Berlin fahren. Gemeinsam mit Jule reist er zurück in die Hauptstadt. Die Spur führt in eine geheimnisvolle Clubszene, zu Sounds mit schnellen Rhythmen. Der Trip wird für die beiden gefährlicher, als sie anfangs ahnen.

“Lost Boy” heißt der spannende und kurzweilige Roman von Johannes Groschupf. Seine größte Qualität sind seine Handlungsorte, die wunderbare Kulissen darstellen: der Hamburger Hafen, die Berliner Clubs, alte Bunker. Dazu die Sounds, die in diesem Buch natürlich nur beschrieben werden können – wäre “Lost Boy” ein Film gäbe das großartige Bilder.
Die ersten Kapitel sind sehr geheimnisvoll, weil natürlich auch der Leser nicht weiß, was los ist. Er ist auf demselben Stand wie Lennart, nach und nach werden alle Geheimnisse entblättert.
Gute Unterhaltungsliteratur!

Johannes Groschupf: Lost Boy
Oetinger, 235 Seiten
8/10

RTelenovela

Patientin A20

Montag, den 13. November 2017
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Was da gerade auf der A20 passiert, lässt sich eigentlich nicht schönreden. Was die Landespolitiker aus Mecklenburg-Vorpommern natürlich nicht davon abhält, es trotzdem zu tun.
Die Autobahn ist gerade mal gute 15 Jahre alt, und was haben wir uns damals gefreut, als endlich alles fertig war und wir auf dem Weg nach Rügen nicht mehr stundenlang auf der B96 umhertuckern mussten.

Aber die A20 ist ein Pflegefall, und das nach so kurzer Zeit. Da ist von der Fahrbahn, die bei Tribsees eingestürzt ist, weil irgendwer das Moor unter der Trasse irgendwie falsch eingeschätzt hat.
Rund um Jarmen ist seit Wochen eine komplette Richtungsfahrbahn gesperrt. Kilometerlang verläuft die Autobahn je Richtung nur einspurig.
Auf vielen Abschnitten ist die Fahrbahn ein Flickenteppich, weil an verschiedenen Stellen schon saniert werden musste.

Musste man sparen? Sollte es schnell gehen? Waren da keine Spezialisten am Werk? Denn es ist ja nicht so, dass die A20 die stark befahrenste Autobahn Deutschlands ist. Aber selbst wenn: Ein bisschen länger als zehn Jahre darf doch so eine blöde Autobahn doch halten…