Monatsarchiv für August 2017

RTZapper

Radio Teddy mit Hörspielen und Geschichten

Montag, den 28. August 2017
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SO 27.08.2017 | 18.05 Uhr | Radio Teddy

Früher waren Hörspiele im Radio noch ein echtes Erlebnis. Oft hat man sie gezielt eingeschaltet. So gab es im SFB immer am Sonntagmorgen ein Kinderhörspiel.
Was viele gar nicht so wissen: Auf Radio Teddy laufen auch heute noch viele Hörspiele. Am Sonntag beispielsweise von 18 bis 21 Uhr, unter der Woche immer ab kurz nach 19 Uhr.
Allerdings ist die Mischung bemerkenswert, und man muss wohl öfter zuhören und das Schema kennen, um dahinterzusteigen.

So lief am Sonntag nach 20 Uhr ein Hörspiel aus “Michel aus Lönneberga”. Wobei es sich dabei um die Fernsehsehserie handelte – nur eben ohne Bild. Eine sehr kindgerechte Geschichte.
Sie endete allerdings irgendwann, und ein Sprecher kündigte an, dass es die Fortsetzung natürlich auf Radio Teddy gebe. Was das sein wird, verriet er nicht.

Stattdessen gab es nach ein bisschen Musik ein ganz anderes Hörspiel. Für Gelegenheitshörer wie mich allerdings unbrauchbar, denn es war der 4. Teil der Reihe “Mark Brandis – Raumkadett”. Für Kinder ab 12, kündigte der Sprecher vorher an. Was dann lief war aber sehr gruselig und vor allem laut. Worum es ging, hat sich mir nicht erschlossen. Der meiste Teil dieses Hörspiels bestand aus katastrophenartigen Szenen mit panischen Leuten.
Vermutlich in der Hoffnung, dass die kleinen Kinder nicht zufällig noch das Radio laufen haben, weil sie vielleicht auf die Michel-Fortsetzung warten.

Erst später, im Internet, habe ich erfahren, wie das da alles funktioniert. Immer um 20.05 Uhr laufen die Michel-Folgen. Immer um 20.30 Uhr dann der Raumkadett. Die Hörspiele gibt es also nicht fortlaufend, sondern zu bestimmten Zeiten bestimmte Reihen – und vermutlich je später desto älter die Zielgruppe.
Wenn man’s weiß, erscheint das logisch…

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RTelenovela

Die Zahnfee kommt!

Montag, den 28. August 2017
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Plötzlich ein kurzer Schrei und der Ruf nach Mama! Der fast Sechsjährige hat einen Zahn verloren. Seinen ersten Zahn! Glatt rausgefallen beim Pizzaessen.
Papa beschwichtigte gleich mal. Das sei ja gar nicht schlimm, obwohl es kurz blutete. Und da ging es allen auf – was für ein epochales Familienereignis gerade geschehen ist. Der erste Zahn!
Natürlich musste das gute Stück erst mal begutachtet werden. Auf dem Tisch lag nun der Zahn, und der junge Mann hat nun eine große Zahnlücke unten im vorderen Gebiss.
Zufällig rief auch gleich Oma an, und auch die hat das gleich erfahren, der Junge rief es ins Handy. Und Oma rief zurück, die Freude war riesig, und auch der Opa schaltete sich ins Gespräch und wollte mehr wissen, und man werde es auch gleich den anderen erzählen.

Plötzlich aber wurde der Junge ganz still. Als das Telefonat beendet wurde, sagte er: Jetzt komme die Zahnfee!
Mir war bis zu dem Zeitpunkt mangels Kinder die Zahnfee noch völlig unbekannt, und zu meiner Zahnausfall-Zeit gab es sie auch noch nicht.
Und das funktioniert so: Man legt den ausgefallenen Zahn unters Kopfkissen, und am nächsten Morgen hat die Zahnfee ein Geschenk dagelassen.
Mama und Papa erkundigten sich erst mal bei dem Jungen, ob er denn wisse, was denn die anderen Kinder so von der Zahnfee bekommen hätten. Man muss ja schließlich vorbereitet sein, was man da fix kaufen muss von der Zahnfee erwarten kann.
Damit das mit der Zahnfee nicht ausufert, stellten sie gleich noch klar, dass sie ja natürlich nur nach dem allerersten Zahn käme.
Immerhin verkündete der Junge, dass er gleich um sieben ins Bett gehen würde. Ausziehen, Zähne putzen, ins Bett und weg. Woraufhin Mama und Papa nun hoffen, dass nun vielleicht ja öfter ein Zahn ausfalle und die Abende entspannter verlaufen als sonst, wenn das Ins-Bett-gehen sich viel länger hinzieht.

Ich bin jedenfalls gespannt, was die Zahnfee bringen wird. Hoffentlich legt sie sich ordentlich ins Zeug! ich warte ja immer noch auf sie. Vielleicht verspätet sich die Post ja um, ähm, 34 Jahre…

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KeineWochenShow

#34 – Fahrt ins Blaue

Montag, den 28. August 2017
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In Folge 34 unserer “KeineWochenShow” gibt es leider eine Panne. Auf unserem Tisch fehlt ein Schälchen Heidelbeeren. Woraufhin wir uns auf den Weg machen, welche zu holen – in Kremmen. Eine Fahrt ins Blaue, sozusagen.

Auf der Fahrt dorthin besprechen wir wieder einige Dinge. Es geht um die Reaktionen auf mein Heidelbeer-Sucht-Outing. Außerdem feiern wir 20 Jahre radioeins und Star FM. Es geht um Religion und das Bekenntnis zu Gott – 1993 in Schwante.
Und nach dem Kauf der Beeren in Kremmen gibt es noch ein überraschendes Geständnis.

Die etwas andere Folge 34 von “KeineWochenShow” läuft auf Youtube.

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ORA aktuell

Simbabwe: Reise nach Oranienburg verweigert

Sonntag, den 27. August 2017
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Zum elften Mal sollten am vergangenen Sonnabend in Oranienburg Gäste aus Simbabwe begrüßt werden. Es handelt sich dabei um eine Aktion des evangelischen Kirchenkreises Oberes Havelland. Die Besuche erfolgen jährlich wechselseitig.
Doch die drei Frauen und drei Männer zwischen 20 und 40 Jahren durften von Frankfurt/Main aus nicht weiterreisen. Ein Bundespolizist untersagte die Tour. es heißt, sie seien verdächtig gewesen, weil sie ärmlich gekleidet gewesen seien und kaum Geld gehabt hätten. Allerdings hatten sie alle Unterlagen: Einladungen, Kostenübernahmen, Verpflichtungserklärung. Der Bundespolizist habe das für Fälschungen gehalten, so Superintendent Uwe Simon.

Die Kirchenleute wollen nun wissen, was da schief gelaufen ist und ob solche Partnerschaften überhaupt noch mögliche seien, wenn solche Reisen nicht möglich seien. Auch über Regresszahlungen denkt man nach – 10.000 Euro habe die Reise gekostet, vieles kam durch Spenden zusammen.
Die Leute aus Simbabwe sind wieder zu Hause.

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RTZapper

Was bin ich?

Sonntag, den 27. August 2017
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FR 25.08.2017 | 23.10 Uhr | BR-Fernsehen

Vor 50 Jahren hatte man im Fernsehen noch sehr viel Zeit. Da war es nicht so schlimm, wenn einfach mal 15 Sekunden totaler Leerlauf herrschte, in denen einfach mal nichts passierte.

Am Freitagabend wiederholte das BR-Fernsehen eine Folge des heiteren Beruferatens “Was bin ich?” von 1967. Es war eine besondere Ausgabe, denn es handelte sich dabei um die allererste Farbfernseh-Produktion des Bayerischen Rundfunks. Gesendet worden ist live von der Funkausstellung in Berlin.

Nun ist ja “Was bin ich?” an sich schon sehr simpel. Ein Gast kommt, das Rateteam muss rausfinden, was er oder sie beruflich macht und auf Wiedersehen. Aber selbst würde heutzutage ordentlich mit Musik und Schnitteffekten aufgepeppt.
Und damals? Da kam der Gast unaufgerufen reingelatscht. Ohne Musik. Sekundenlang blieb es ganz still. Die Person stellte sich dann an die Tafel und schrieb ihren Namen ran, und immer noch herrschte völlige Stille. Dann lief der Gast zum Tisch mit dem Moderator Robert Lembke. Und da erst kam die eigentliche Begrüßung. Und immer noch kein Tusch, kein Nichts.
Betulich und langatmig ist noch milde ausgedrückt für das, was das Deutsche Fernsehen (so hieß das heutige “Das Erste” damals noch) damals sendete. Aber immerhin waren die Schweinderl, die mit den Fünf-Mark-Münzen zu füllen waren (für jedes Nein) farblich unterschiedlich. Das war damals bestimmt sehr aufregend.

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aRTikel

Oberschule für Oberkrämer: Eltern wollen kämpfen

Samstag, den 26. August 2017
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Bürgermeister Peter Leys bringt Vehlefanz als möglichen Standort ins Spiel – Landkreis sieht jedoch keinen Bedarf und verweist auf die vorhandenen Daten

MAZ Oranienburg, 26.8.2017

Oberkrämer.
In der Gemeinde Oberkrämer gibt es immer mehr Kinder. Eltern an den beiden Grundschulen im Ort machen sich nun große Sorgen, dass für den Nachwuchs in einigen Jahren nicht mehr genügend Plätze an den Oberschulen in Hennigsdorf und Velten zur Verfügung stehen. Sie fordern eine eigene Oberschule für Oberkrämer. Eine erste Infoveranstaltung dazu fand am Donnerstagabend im Gemeindezentrum in Bötzow statt. „Ob in Bötzow oder Marwitz, der Zuwachs ist groß“, sagte Mandy Krenz, Mitglied des Elternrates an der Grundschule Bötzow. Sie hatte zu der offenen Runde eingeladen. Sie wies auf die neuen Wohngebiete hin, die derzeit und demnächst in Marwitz, Bötzow und Schwante entstehen. Es sei nicht hinnehmbar, dass Kinder vor allem aus Bötzow und Marwitz bis nach Mühlenbeck, Löwenberg oder Kremmen fahren müssten, um eine Oberschule besuchen zu können. In der vergangenen Woche wandten sich die Eltern in der Angelegenheit an das staatliche Schulamt in Neuruppin.

„Der Brief war keine schlechte Aktion, um die Leute wachzurütteln“, sagte Oberkrämers Bürgermeister Peter Leys (BfO). Nach seinen Angaben könne die Gemeinde ein Grundstück nahe der Nashorn-Grundschule im Ortsteil Vehlefanz zur Verfügung stellen – allerdings entscheide nicht die Gemeinde über eine Eröffnung einer neuen Oberschule, sondern der Landkreis. „Wir müssen aber deutlich auf die Situation aufmerksam machen“, so Leys weiter. Das Problem sei, dass der Landkreis von Entwicklungszahlen ausgehe, die nicht realistisch seien. „Das Berliner Umland entwickelt sich anders als vorhergesagt.“ Das sei auch am Kitabedarfsplan in Oberkrämer zu sehen – auch dort hätten sich die realen Zahlen ganz anders entwickelt als prognostiziert. „Es wird Gespräche mit dem Landkreis geben müssen.“

Nicht nur der Elternrat in Bötzow setzt sich für eine neue Oberschule ein. Unterstützung gibt es von der Vehlefanzer Nashorn-Grundschule. „Wir haben die Notwendigkeit auch erkannt“, sagte Sven Geitmann bei dem Treffen am Donnerstagabend. Er ist Mitglied im dortigen Elternbeirat und Sprecher des Schulfördervereins. „Wir müssen Druck aufbauen und uns lautstark zu Wort melden.“ Danilo Fischbach aus Schwante, Sprecher der Bundeselternvertretung, regte an, die Kreistagsabgeordneten aus Oberkrämer mit ins Boot zu holen. Auch der Hennigsdorfer SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Günther, der im dortigen Bildungsausschuss sitzt, müsse angesprochen werden.

Ronny Wappler, der Sprecher der Kreisverwaltung, verweist auf den Schulentwicklungsplan vom Dezember 2016. „Dem lässt sich entnehmen, dass die teilweise steigenden Bedarfe an weiterführenden allgemein bildenden Schulen in den nächsten Jahren im Rahmen von Kapazitätserweiterung an bestehenden Schulen gedeckt werden können“, teilte er gestern mit. Kinder aus den Grundschulen in Bötzow und Vehlefanz würden „ab der Jahrgangsstufe 7 die weiterführenden Schulen in Hennigsdorf, Velten, Kremmen, Oranienburg, Birkenwerder und Mühlenbeck“ besuchen. Die dem Schulentwicklungsplan zugrunde liegenden Zahlen lassen aus Sicht der Kreisverwaltung nicht die Schlussfolgerung zu, die eine Eröffnung einer Oberschule begründen würde. „Denn bei der Errichtung von Schulen muss die Mindestzügigkeit für wenigstens fünf Jahre ab der Eröffnung gesichert sein.“ Oberschulen müssten mindestens zweizügig sein, der Richtwert liege bei 25 Schülerinnen und Schüler je Klasse.

Die Elternräte in Bötzow und Vehlefanz wollen nun gemeinsam beraten, wie es weitergehen soll. Sven Geitmann schlug vor, in drei Monaten wieder eine offene Gesprächsrunde für alle zu veranstalten. „Dann sollten wir überlegen, eine Bürgerinitiative zu gründen.“ Rückhalt in der Gemeindevertretung scheint es auch zu geben. „Wir ziehen an einem Strang“, sagte Dietmar Schünemann (SPD).

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RTZapper

Promi Big Brother

Samstag, den 26. August 2017
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FR 25.08.2017 | 20.15 Uhr | Sat.1

Jens Hilbert hat “Promi Big Brother” 2017 gewonnen.
Und damit du das nicht ganz schnell wieder vergisst, lies dir doch diesen Satz einfach noch mal durch.
Allerdings: Warum hat eigentlich schon wieder kein Promi gewonnen, und waren überhaupt Promis in “Promi Big Brother”?

Ich habe mal schnell gegoogelt: Jens Hilbert ist Friseur. Und Promi ist er angeblich, weil er mal in Realityshows mitgemacht hat. Hilbert konnte sich damit gegen die unfassbar bekannte Prominente Milo Moiré durchsetzen, die bekannt geworden ist durch…
Moment, ich muss wieder googeln…
Sie ist Nacktperformancetänzerin, habe ich gerade gelesen.
Nun gut. Nun erhebe ich nicht den Anspruch alle Promis dieser Welt zu kennen, aber von einer gewissen … wie heißt sie noch? … habe ich nun wirklich noch nie gehört.

“Promi Big Brother” scheiterte in diesem Jahr an fehlenden Promis. Dominik Brutner ist Model, Evelyn Burdecki lief mal beim “Bachelor” durchs Bild. Steffen von der Beeck war mal mit Jenny Elvers verheiratet. Sarah Kern ist Modedesignerin (sie sieht sich als Top-Promi, die arme), Claudia Obert ist Modeunternehmerin und Maria Hering ist… ach, ist doch wurscht.

Immerhin, ein paar der Bewohner waren irgendwie mal bekannt. Sarah “Dingens” Knappik war schon im Dschungelcamp, Zachi Noy spielte vor Jahrhunderten mal in der “Eis am Stiel”-Sexklamotte. Eloy de Jong sang bei Caught in the Act, und Willi Herren spielte in der “Lindenstraße”.

In den ersten Stunden mussten sich die, ähm, Promis erst selbst gegenseitig erzählen, was sie eigentlich zum Promi macht. Leider war das alles so langweilig und öde, dass der Spaß schnell auf der Strecke blieb.Willi Herren musste sich eines Abends Frauenkleider anziehen, und wenn das Sat.1-Humor ist, dann darf man dem Sender gern den Saft abdrehen – für immer. Die ewigen Challenges trugen leider auch nur zur Langeweile bei.

In den vergangenen Jahren war es immerhin noch lustig, die Late-Night-Show bei sixx zu sehen – dort wurde immer herrlich über das Spektakel gelästert. Dem kleinen Sender, der im Quotental dümpelt, brachte das Zuschauer. Wollte man offenbar nicht mehr, sixx war raus. Stattdessen lief eine kleinere Nachverwertungsshow nur im Internet, und das auch noch auf umständlichem Weg. Mir ist es jedenfalls nicht gelungen, diese Sendung live verfolgen zu können.

Sat.1 könnte aus “Promi Big Brother” ein echtes Sommer-Event machen, ähnlich wie das RTL-Dschungelcamp im Winter. Aber Sat.1 kriegt das nicht hin. Schlechtes Casting, lahme Location, öde Spielchen. Und, ähm, wie hieß noch mal der Sieger, und was macht der noch gleich…?

Hits: 94