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Kiss Bang Love

DO 23.02.2017 | 22.30 Uhr | ProSieben

Wenn ich mir vorstelle, dass ich einen völlig fremden… halt, nein. Wenn ich mir vorstelle, dass ich zwölf völlig fremde Menschen küssen müsste. Ohne sie sehen. Schon der Gedanke daran, an die fremde Zunge, fremde Lippen, und man weiß gar nicht, ob das alles richtig so ist, ob da vielleicht Mundgeruch ist oder was auch immer. Da bekommt ich gleich einen Ekelpickel.
Aber genauso läuft “Kiss Bang Love”, donnerstagabends auf ProSieben. Partnersuche nur anhand eines Kusses. Bisschen gruselig.

Allerdings ist “Kiss Bang Love”, wenn man nur dabei zusehen muss, dann doch ganz interessant. Eine Kandidaten bekommt lauter Küsser und Küsserinnen (sie ist bi) vorgesetzt, und dann konnte es losgehen. Wenn dann ein Typ vor ihr steht, der so gar nicht küssen kann, der einfach nur mit seiner die Zunge an ihrer Lippe rumzerrt, da ist dann allerdings doch wieder dieser Ekel-Augenblick gekommen.
Ganz klar: An dieser Show werde ich definitiv nie, nie teilnehmen.
Nur zusehen. Wegen der Schadenfreude. Und irgendwie auch wegen der Spannung, denn man will ja schon wissen, wen sie denn nun nimmt.

Am Ende bleiben übrigens zwei Kandidaten übrig, mit denen die Suchende dann Probenächte verbringen darf. Was für ein Luxus. Vermutlich wäre das der Punkt der Show, wo ich auch einsteigen würde. Wenn die Produktion irgendwo in Spanien ein Loft anmietet und man checken kann, ob man zusammenpasst (und wenn nicht: dann ja vielleicht Finalist 2 morgen im Loft irgendwo anders), muss man ja auch nicht mehr ahnungslos rumknutschen.
Aber angeblich ist in der Kiste in beiden Nächten nix passiert. Zwinker, zwinker. Wäre ja auch unangenehm, entweder zugeben zu müssen, dass da nix ist – oder dass es endlos gekracht hat.

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