Tagesarchiv für 16. Oktober 2015

RT im Kino

Self/Less – Der Fremde in mir

Freitag, den 16. Oktober 2015

250 Millionen Dollar. So viel kostet es, weiterzuleben. Einen anderen Körper zu übernehmen.
Damian (Ben Kingsley) hat Krebs, und er wird bald sterben. Aber er hat eine Möglichkeit aufgetan, sein Leben zu verlängern. Es gibt eine Organisation, die Körper zur Verfügung stellt, in die Damians Seele übergehen kann. Damian kann also weiterleben – aber im Körper eines jüngeren Mannes.
Damian täuscht seinen Tod vor, und der Wechsel in den jungen Körper (Ryan Reynolds) klappt. Jeden Tag muss er Pillen schlucken, damit er vollständig gesund wird.
Doch bald zeigt sich, dass der Körperwechsel Tücken hat: Denn der Körper gehörte vorher jemandem. Er ist, anders als behauptet, nicht im Reagenzglas entstanden. So bekommt Damian bald Krämpfe, und er hat scheinbare Halluzination. Und sieht, was einst sein “Vorgänger” erlebte. Damian beschließt, diesen Skandal öffentlich zu machen.

Viele von uns wünschen sich, ewig zu leben. Zu diesem Thema gab es bereits den einen oder anderen Film. So ist die Idee, die hier gesponnen wird, wohl auch nicht neu. Die Umsetzung aber, die ist spannend.
“Self/Less – Der Fremde in mir” erzählt von der doppelten Suche nach dem Ich. Damians Leben überschneidet sich plötzlich mit dem, in dessen Körper er sich nun befindet. Er muss das Leben des “Vorgängers” ordnen, aber auch sein eigenes.
Das alles ist spannend und kurzweilig. Ryan Reynolds präsentiert sich in diesem Thriller als ziemlich erntzunehmender Actiondarsteller.

Self/Less – Der Fremde in mir
USA 2015, Regie: Tarsem Singh
Concordefilm, 118 Minuten, ab 12
8/10

Hits: 25

RTelenovela

Jetzt trägt die Post schon Essen aus!

Freitag, den 16. Oktober 2015
Tags: ,

Als ich gestern meinen Briefkasten öffnete, war ich sehr verärgert. Da hat doch schon wieder jemand seinen Abfall bei mir eingeschmissen. Eine Packung Tütensuppe lag da zwischen der Zeitung und einem Brief. Pulver für Tomatencreme-Suppe.

In den Müll damit! Da aber kein Mülleimer in der Nähe war, nahm ich das Zeug mit ins Büro, um die Tüte dort zu entsorgen.
Die Überraschung folgte sogleich: Denn dort auf dem Tisch lagen weitere Packungen Tütensuppe. Ebenfalls aus dem Briefkasten. Kollegen aus Oranienburg und Berlin berichteten, dass sie das Zeug ebenfalls vorfanden. Die Post als Essensbote?

Es scheint sich dabei tatsächlich um eine PR-Aktion eines Suppenherstellers zu handeln. Allerdings kann so was ganz schnell nach hinten losgehen. Wäre ja zum Beispiel nett gewesen, einen Hinweis dazu zu legen. Da könnte ja jeder kommen, und mir eine Tüte Wasweißich in den Briefkasten werfen. Könnte ja, sagen wir mal, ungesund sein. Heutzutage weiß man nie! Aus Trotz habe ich gestern keine Tütensuppe gekostet – stattdessen gab’s Sandwiches.

Hits: 23