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phoenix vor Ort: Vorbeiflug des Asteroiden “2012 DA 14”

FR 15.02.2013 | 19.45 Uhr | phoenix

Ein weißer Strich! Wahnsinn! Und er bewegt sich! Im ansonsten fast schwarzen, auf jeden Fall ziemlich grauen Bild von unten nach oben.
Der weiße Strich war das Primetime-Highlight auf phoenix: der Vorbeiflug des Asteroiden “2012 DA 14” – nur gute 27.000 Kilometer von der Erde entfernt, sauste er an uns vorbei.

Es war ein Akt nur gut zwei Minuten, und mehr als ein Strich war nicht zu sehen. Es wirkte ein bisschen seltsam. Und dennoch: Gut, dass man sich am Freitag bei phoenix sehr kurzfristig dazu entschlossen hat, dafür eine Stunde des Abendprogramms freizuräumen. Nach dem Meteoriten-Unglück in Russland war das Asteroiden-Ereignis für einige Leute sicherlich noch spannender. Umso ernüchternder – oder beruhigender? – war es dann zu sehen, wie banal so was dann ist.

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5 Kommentare zu “phoenix vor Ort: Vorbeiflug des Asteroiden “2012 DA 14””

  1. ThomasS

    Da ich lange keine Nachrichten geschaut habe, war mir das mit dem Asteroiden neu. Aber dieser Asteroid erinnert uns immerhin mal wieder daran, dass unser Leben keineswegs die Statik hat, die wir ihm gern unterstellen, sondern dass wir alle uns auf einer vergleichsweise winzigen Kugel befinden (universal gesehen af einem Staubkorn), die mit hoher Geschwindigkeit durchs Weltall rast.

    Ich will jetzt nicht zynisch werden, denn ich weiß, es gibt viele, die hängen an ihrem leben auf dieser Erde. Ich für meinen Teil würde allerdings sagen: Schade, dass das Universum da nicht besser getoffen hat. Aber wer weiß … vielleicht klappts ja beim nächsten Versuch.

  2. RT

    Im Gegensatz zu dir bin ich ganz dankbar, dass wir noch ne Weile leben dürfen.

  3. ThomasS

    Weiß ich doch. 😉
    Du bist halt ein hoffnungsloser Philanthop.

  4. RT

    Und du?

  5. ThomasS

    Ich lebe nach dem Prinzip:
    Je frühher ich einen halbwegs anerkannten Ausweg aus diesem ganzen Bullshit finde, desto besser für mich und meine Umwelt.
    Mich will ja schon längst keiner mehr um sich haben.
    Aber die wenigsten mögen das zugeben.

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