Tagesarchiv für 25. Oktober 2012

aRTikel

Kreisstadthelden wollen ins Rampenlicht

Donnerstag, den 25. Oktober 2012
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Die Oranienburger Pop-Rock-Band besingt seit einem Vierteljahr Alltagsgeschichten

MAZ Oranienburg, 25.10.2012

Wenn alles klappt, könnte die Band ihren ersten Auftritt im November im Hennigsdorfer Stadtklubhaus haben.

ORANIENBURG
Schluss mit den Liebesliedern! Irgendwie ist es aber doch eins, wenn Thomas Schenk über das Gefühl nach einer Trennung singt. Dann wohl eher ein Anti-Liebeslied. „Alles ist vorbei, andererseits kann man wieder machen, was man will“, sagt er. Thomas schreibt die Texte und Melodien für seine Band.

Sie nennen sich Kreisstadthelden. Wenn Anika, Fabian, Tilmann und Thomas Musik machen, dann bekennen sie sich zu Oranienburg, zur Kreisstadt. Da, wo andere Bands gern sagen, sie kommen aus Berlin oder aus der Nähe von Berlin, da sagen die Kreisstadthelden ganz selbstverständlich: Wir kommen aus Oranienburg. „Das machen wir ganz bewusst“, sagt Thomas Schenk.
Jeden Donnerstagabend treffen sie sich in ihrem Proberaum in einer Baracke an der Germendorfer Allee im Stadtteil Eden. „Proberäume in Oranienburg sind eine Rarität“, erzählt Schlagzeuger Fabian Walgenbach. Eigentlich wollten sie ins Oranienwerk, das hat aber bislang nicht geklappt.

Die Kreisstadthelden gibt es erst seit einem Vierteljahr. Drei der Bandmitglieder haben davor in der inzwischen aufgelösten Gruppe SeQundär gespielt. „Aber das hat nicht mehr gepasst“, sagt Fabian. In dem Jahr, in dem die Band existierte, hatte sie allerdings schon erstaunlich viele Auftritte. Die Jungs spielen außerdem in der Band „Area Eden“ Hardrock. Wenn alles gut geht, werden die Kreisstadthelden am 24.November beim Bandwettbewerb in Hennigsdorf antreten. Sie haben sich zumindest dafür beworben. Anfang November wissen sie, ob es klappt. „Hennigsdorf ist unser Etappenziel“, sagt Anika Wollnik, die Bassgitarre spielt.
Die Musik der Kreisstadthelden hat sich im Pop-Rock-Bereich angesiedelt. „Davon gibt es nicht so viel in Oranienburg“, sagt Fabian. „Wir haben einige gute Gruppen, aber es sind viele Metal- oder Coverbands dabei.“ In den Songs der Band geht es um Alltagsgeschichten. „Sachen, die passieren, keine große Poesie“, sagt Thomas. „Es sind keine speziellen Lieder über Oranienburg, aber alles, worüber wir singen, hat hier stattgefunden.“
„Hey, schönes Mädchen, tanz mit mir heute Nacht, dafür sind Sommernächte da“, heißt es in einem der Lieder, das Thomas mit seiner leicht rauhen Stimme singt. Im Hintergrund sitzen vier Mädchen im Proberaum. „Unser Fanclub“, sagt Fabian und schmunzelt. Alle vier filmen mit dem Handy mit, als die Band das Lied vom schönen Mädchen spielt. Wohin es mit den Kreisstadthelden mal geht, ist noch nicht klar. „Nächstes Jahr wollen wir ganz viel Straßenmusik machen“, sagt Thomas. Für die Straßen in der Region – oder sogar Berlin? – wäre das eine Bereicherung.

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RTZapper

Eröffnung der 26. Medientage München 2012

Donnerstag, den 25. Oktober 2012
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MI 24.10.2012 | 9.50 Uhr | Bayerisches Fernsehen

Fünf Minuten Bild- und Tonausfall. Das kommt dabei heraus, wenn das Bayerische Fernsehen eine Live-Diskussion über die “bunte Zukunft der Medien” überträgt. das muss wohl zwischen München und München jemand auf der Leitung gestanden haben.

Mehr als drei Stunden lang übertrug der BR die Eröffnung der 26. Medientage in München. Bayerns Horst Seehofer (CSU) schien am Mittwochvormittag sehr gut gelaunt gewesen sein, denn er prophezeite allen Medien eine rosige Zukunft.
Fernsehen werde immer seine Rolle behalten, sagte er in seiner Rede. Es zeichne sich nicht ab, dass sich das ändern würde. Dass sich eventuell immer mehr im Internet abspielt, dass sich die Leute ihren Fernsehkram immer öfter aus den Mediatheken holen oder einfach nur bei Youtube hängenbleiben – das scheint Seehofer in seiner rosaroten Zukunft nicht zu sehen.
Andererseits ist die Fernsehnutzung derzeit tatsächlich noch steigend, aber wer ist das eigentlich, wer sich im Tagesprogramm den Billigramsch im Privatfernsehen ansieht?

Aber Seehofer ist da nicht allein, die Zeitungsbranche glaubt ja auch, dass es die Blätter noch ewig geben wird und jubeln über “nur noch kleine Verluste”…

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ORA aktuell

Verkehr: Wieder Tempo 50 in der Oranienburger Saarlandstraße

Donnerstag, den 25. Oktober 2012

In Oranienburg gibt es ein paar Tempo-30-Zonen weniger. Im südlichen Bereich der André-Pican-Straße, in der östlichen Lehnitzstraße und der nördlichen Saarlandstraße ist die Beschränkung aufgehoben worden.
Die Bombensuche in dem Bereich ist abgeschlossen, nun kam die Freigabe, die Schilder sind abgenommen worden.
Tempo 30 galt, weil die Straßen als munitionsbelastet galten. Die Suche ergab jedoch nichts.

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