Tagesarchiv für 17. November 2011

RTZapper

RTL-Spendenmarathon 2011

Donnerstag, den 17. November 2011
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DO 17.11.2011 | 22.10 Uhr | RTL

Bei RTL sammeln Promis wieder Spenden für gute Zwecke. Und Christopher Posch sitzt da auch rum. Der Typ, der bei RTL immer mal wieder einen Anwalt spielt, der angeblich den Leuten in juristischen Streitfällen hilft, saß am Donnerstagabend auch an einem der Telefone beim RTL-Spendenmarathon 2011.

Dass aber auch Posch in seinen Sendungen trickst, tja, darüber redet er nicht so gern. Im Medienmagazin “Fernsehkritik TV” war vor einigen Monaten zu sehen, wie Posch arbeitet. In dem er Menschen bedrängt, ihnen das Fernsehen auf den Hals hetzt, unwahre Behauptungen verbreitet und schlecht recherchiert oder mutwillig falsch berichtet. Die Bilder dazu gibt’s bei Fernsehkritik-TV.

Und so einem Typen soll ich meine Spende anvertrauen? Wenn Posch plötzlich am Telefon wäre, würde ich ihm wohl eher meine Meinung sagen und wieder auflegen.

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RTelenovela

Bald wird in Kremmen getalkt

Donnerstag, den 17. November 2011
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Ab Januar gibt es wieder eine Talkshow in der Kremmener Theaterscheune “Tiefste Provinz”. Ich werde dabei sein – aktiv.
Vor ein paar Tagen haben wir erste Gespräche geführt. An Bord sind Inforadio-Moderator Dietmar Ringel, Theaterleiter Andreas Dalibor und ich.

Die Talkshow fand schon mal statt, bis vor etwa zwei Jahren mehrmals im Jahr. Immer waren auch Promis da, Axel Prahl zum Beispiel, oder Jörg Schönbohm. Politiker, Sänger, Schauspieler, Sportler. Jedes Genre war vertreten.

Nun geht es also weiter – an einem Sonntag im Januar. Wann genau, ist davon abhängig, wann der Promi kann, den wir im Auge haben. Dazu vielleicht Musik und Aktionen, die wir uns immer neu ausdenken.
Dann geht es immer am ersten Sonntag im Quartal weiter.
Zur Talkshow soll es einen Brunch geben, der auch im Preis inbegriffen ist.
Könnte einer feine Sache werde, und ich bin schon sehr gespannt.

Was uns noch fehlt, ist ein Name für die Show. Bislang hieß sie “Mitreden!”. In Zukunft könnte sie “Mitreden! – Der Brunchtalk” heißen. Aber vielleicht fällt uns (oder euch?) noch was anderes ein. Der Brunch sollte/könnte drin vorkommen, vielleicht der Talk, die “Provinz” oder Kremmen.
Ideen?

Sobald es Neuigkeiten gibt, gibt’s die auf dieser Seite.

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RTelenovela

Bahn: Scheiß auf die Höflichkeit!

Donnerstag, den 17. November 2011
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Bei der Bahn ist’s vorbei mit den Höflichkeitsfloskeln. Wörter wie “Bitte” kommen in den Ansagen nicht mehr vor.
Viele, viele Jahre schon sind die Ansagen auf den großen Berliner Bahnhöfen automatisiert. Und viele, viele Jahre haben sie sich inhaltlich nicht verändert. Irgendwem müssen sie nun nicht mehr gefallen haben. Ganz konsequent sind in den neuen Ansagen sämtliche Höflichkeiten flöten gegangen.

Hieß es früher: “Meine Damen und Herren an Gleis 2”, sagt die Stimme nur noch: “Gleis 2.” Statt “Es fährt ein”, heißt es nur noch “Einfahrt.” Statt “Bitte Vorsicht bei der Einfahrt”, heißt es nur noch “Vorsicht bei der Einfahrt.”
Kurz und knapp. Das ist wohl die neue Devise.
Die Kunden nehmen das sehr wohl wahr. Auf dem Bahnhof Potsdamer Platz unterhielt sich am Mittwochabend eine Gruppe Frauen über die neuen Ansagen. Die fehlende Höflichkeit ist ihnen auch aufgefallen. Ihre Vermutung: Die Bahn sei genervt von ihren eigenen Ansagen und den ständigen Entschuldigungen für die Verspätungen. Jetzt lasse man den Höflichkeitsscheiß einfach weg.

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RT im Kino

Dreiviertelmond

Donnerstag, den 17. November 2011

Sie nennt ihn Nazi. Sie weiß allerdings nicht, was das ist. Sie kennt nicht mal das Wort Nazi. Hayat (Mercan-Fatima Türköglu) ist aber auch erst sechs. Und sie ist Türkin, die kein Deutsch spricht. Das Mädchen ist gerade erst mit seiner Mutter in Nürnberg gelandet und auf dem Weg zur Oma. Der Fahrer: Der ist der Nazi. Also, eigentlich ist er kein Nazi, Hayats Mama hat ihn nur so genannt, weil er über einen anderen Autofahrer gemeckert hat.
Eigentlich aber ist Hartmut Mackowiak (Elmar Wepper) ein ganz Netter. Allerdings läuft es grad nicht so gut für ihn. Nach fast 40 Jahren Ehe hat ihn seine Frau verlassen.
Und irgendwann sitzt plötzlich Hayat wieder in seinem Taxi. Ihre Mutter ist inzwischen wieder weg – arbeiten. Und ihre Oma – die ist ins Koma gefallen. Hayat ist nun ganz allein. Sie hat nur noch einen – Hartmut.

Sie sind ein Traumpaar: Elmar Wepper und Mercan-Fatima Türköglu. Auch wenn die Kleine den Großen mitunter an die Wand spielt. Es ist unglaublich, wie das Mädchen die Emotionen auf die Leinwand bringt. Das ängstliche Kind, das bockige und verstockte, das schüchterne, traurige und fröhliche. Es bricht einem fast das Herz. Aber auch Elmar Wepper, der Grantler, der mehr und mehr aufweicht. Es ist wunderbar, den beiden zuzusehen.
“Dreiviertelmond” von Christian Zübert erzählt von zwei Menschen, die zufällig zusammentreffen, die irgendwie aufeinander zugehen müssen. Ein kleiner, feiner Film.

8/10

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