Tagesarchiv für 14. Juli 2011

RTZapper

Werbung: McDonald’s

Donnerstag, den 14. Juli 2011
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DO 14.07.2011 | 18.48 Uhr | Bayern 3

Eine gewisse Tanja aus Oberleichtersbach steht auf Hühnchen. Deshalb hat sie auch ein Sandwich kreiert: den Tanja Grilled Chicken Barbecue. Das Ding mit dem bescheuerten Namen gibt es nun für eine Woche bei McDonald’s.

Und Tanja darf jetzt den Radiohörern auf den Keks gehen. Auf Bayern 3 und vielen anderen Kanälen sagt die Tanja im Spot jetzt „Halloo!“ Dann fragt sie, ob sie denn mal die Oberleichtersbacher grüßen darf. Und man möchte schreien: „Nein, Fresse, verdammt!!“
Allein schon für den kranken Namen ihrer Sandwichkreation hat sie ewige Radioverdammnis verdient.

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RTZapper

Sommerloch: Tjaja, das Wetter

Donnerstag, den 14. Juli 2011
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MI 13.07.2011 | Wochenspiegel

Willkommen im tiefen, tiefen Sommerloch. Und der “Wochenspiegel” in Oranienburg scheint ganz besonders tief dort reingefallen zu sein.
Im Aufmacher auf Seite 1 wird die spannende Frage gestellt “Wochenend und Sonnenschein?” Der Artikel schwadroniert darüber, dass ja jetzt Hochsommer sei, und es bald warm werde. Vielleicht aber auch nicht. Man weiß das ja nicht so genau. Und schlechtes Wetter gibt’s ja sowieso nicht, nur unpassende Kleidung.

Offenbar gibt es sonst nichts aus Oberhavel zu berichten, als irgendwelchen Laienkram über das Wetter, das sich ändert oder nicht. Das ist schon ein bisschen peinlich.

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RTelenovela

Bahnbekanntschaften (53): Ich sehe was, was du nicht siehst

Donnerstag, den 14. Juli 2011
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(52) -> 10.6.2011

Der Regionalexpress nach Oranienburg ist voll. Auf der Treppe im Waggon sitzen zwei junge Frauen. Die eine sieht raus. Der Zug ist gerade an Birkenwerder vorbeigefahren, nun ist nur noch Wald zu sehen. “Guck mal, da ist nichts mehr”, sagt die eine zur anderen. “Das ist doch schon das platte Brandenburger Land!” Es scheint, als ob sie schon lange nicht mehr außerhalb Berlins waren. “ich bin schon ewig nicht mehr Regionalexpress gefahren”, sagt die eine. “Warum auch?”, sagt die andere.

Sie beginnen zu spielen: “Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist schwarz.”
Die andere sieht sich um: “Der Rucksack von dem Mann?” – “Nein.” – “Die Tasche da?” – “Nein.” – “Das Ding da am Fenster?” – “Nein.”
Inzwischen rauscht der Zug am Bahnhof in Lehnitz vorbei. Nach kurzem Überlegen fragt die andere: “Steigt es gleich aus?” Die eine lacht und schüttelt den Kopf: “Keine Ahnung.”
Als der Zug in Oranienburg hält, steigen auch sie aus.

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RT im Kino

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2

Donnerstag, den 14. Juli 2011

Potter 7.1 -> 22.11.2010

Die Saga geht zu Ende. Nun aber wirklich. Nach fast zehn Jahren wissen wir nun, wie die Geschichte um Harry Potter ausgeht.
Und um das vorwegzunehmen: “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2” ist das Kinoevent des Jahres. Das kann man wohl schon jetzt sagen.

Es ist das große Finale, Und Teil 7.2 endet ganz genau dort, wo 7.1 im November 2010 endete.
Lord Voldemort (Ralph Fiennes) rüstet sich für den letzten, großen Kampf. Seine Anhänger sammeln sich bereits am Hogwarts-Schloss. Währenddesen versuchen Harry (Daniel Radcliffe), Hermine (Emma Watson) und Ron (Rupert Grint), die Horkruxe zu töten, denn nur so kann Voldemort und seine Seele geschwächt werden.
Es ist ein langer, quälender Kampf, und er wird viele Opfer finden. Und auch für Potter scheint die Lage aussichtslos zu sein.

Es ist das Finale, was man sich für diese Reihe nur wünschen konnte. Der Film von David Yates bietet alles, was Kino nur bieten kann. “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2” ist unendlich spannend, ist er emotional, er fesselt, ist traurig, lustig, romantisch – das alles innerhalb von 130 Minuten. Das alles ist in tollen Bildern festgehalten und mit die Emotionen unterstützende Musik unterlegt.
Ralph Fiennes ist ein gruseliger Bösewicht, Daniel Radcliffe ist vom Kind zum jungen Mann gereift.
Als Harry das Geheimnis seines Wesens erfährt, erlebt auch der Zuschauer noch einmal eine Reise in die vergangenen zehn Jahre der Filmreihe. In den letzten Minuten, wo der Abschied naht, ist das dann auch tatsächlich ein großer Augenblick. Helden, die einen so lange begleitet haben, bleiben zurück.
Wenn der Abspann beginnt, möchte man eigentlich “Danke” sagen. Das wäre eigentlich der richtige Augenblick gewesen, noch mal Szenen aus allen acht Filmen zu zeigen. Das ist aber eigentlich der einzige Kritikpunkt.
Yates hat einen würdigen, ja großartigen Schlusspunkt gesetzt.

10/10

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