Tagesarchiv für 4. April 2010

RTZapper

Alf: Wenn der Weihnachtsmann kommt

Sonntag, den 4. April 2010
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SA 03.04.2010 | 18.30 Uhr | Tele 5

Sie ist kitschig, sie ist traurig, und sie ist festlich: die “Alf”-Weihnachtsfolge. Genau das Richtige für das Osterprogramm von Tele 5.
In “Wenn der Weihnachtsmann kommt” geht es um einen Mann, der sich umbringen will, weil er den Tod seiner Frau nicht verschmerzt. Alf, der Außerirdische von Melmac, lernt ein todkrankes Mädchen kennen. Und er hilft einer Frau, ihr Kind zu bekommen. Es werden Weihnachtslieder gesungen und Geschenke verteilt.
Frohe Ostern, liebe Zuschauer von Tele 5.

Könnte es vielleicht sein, dass es den Fernsehleuten wurscht ist, was sie eigentlich wann senden? Ein Weihnachtsspecial zu Ostern ist jedenfalls nicht wirklich sinnvoll. Das gilt übrigens auch für Sat.1, die Karfreitag “Kuck mal, wer da jetzt spricht” sendete. Auch der Film spielt in der Weihnachtszeit. Aber vielleicht war das Festprogramm im Dezember ja schon ausgebucht…

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ORA aktuell

Ostern: Oranienburger Schlosspark geöffnet

Sonntag, den 4. April 2010
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Probelauf für die Oranienburger Gartenschau 2010: Am Ostersonntag und Ostermontag ist das Gelände neben dem Schloss zwischen 10 und 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Die eigentliche Gartenschau beginnt am 1. Mai. Dann wird dafür auch Eintritt verlangt. Bislang wurden etwa 1000 Dauerkarten verkauft.

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RTZapper

Deutschland sucht den Superstar – Das Magazin: Menowin

Sonntag, den 4. April 2010
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SA 03.04.2010 | 17.50 Uhr | RTL

Glückwunsch, RTL! Die Schlagzeilenmaschine für “Deutschland sucht den Superstar” läuft auf Hochtouren. Der neueste Coup: Menowin Fröhlich zog aus dem Kandidatenloft aus. Und angeblich wusste RTL bis heute nicht, wo Menowin abgeblieben ist. Streit unter den Kandidaten! Flucht!
Noch heute titelten viele Zeitungen “Menowin verschwunden”. Es sei unklar, ob der Sänger zur Show kommen würde.

Mir kann doch niemand erzählen, dass RTL tatsächlich nicht wusste, wo Menowin abgeblieben war! Das lokale Nachrichtenportal “Die Mark Online” beispielsweise berichtete, dass eine RTL-Pressesprecherin verkündete, dass niemand Bescheid wüsste, aber die Crew davon ausgehe, dass er am Mittag zur Showprobe käme.
Im “DSDS-Magazin” begleitete ein Kamerateam Menowin beim Tätowieren. Ganz zufälligerweise natürlich. Menowin habe in einem Hotel gewohnt, hieß es in dem Magazin. RTL hat also doch Bescheid gewusst. Bei RTL schien man gewusst zu haben, wo er sich aufhält, wann er beim Tätowierer ist.
Ist die Schlagzeile “Menowin verschwunden?” also eine Lüge gewesen? Oder ein PR-Coup, bei dem die Nachrichtenagenturen, Zeitungen und Internetseiten willig mitmachen? Und ist das nicht eine dreiste Verarsche der Zuschauer?

Eine unappetitliche Sache, aber vielleicht sind die Zuschauer ja so klug, um den Typen am Ende nicht tatsächlich zum Superstar zu machen.

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RTelenovela

Döner frisst Strom

Sonntag, den 4. April 2010
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Lange hingen die Plakate an dem Geschäft, das wohl irgendwie ein Bäcker oder ein Bistro sein soll. Döner sollte es nun auch noch geben, stand da.
Die Sache mit den Dönern im Bäcker-oder-so-Laden in der Oranienburger Schulstraße hat sich jedoch schon wieder erledigt.

Ein Sonntagmorgen. Sehr unschöne Geräusche beenden meinen Schlaf mitten in der Nacht um 9.30 Uhr. Ich bin natürlich hocherfreut.
Unter mir wird in der Wand herumgebohrt. Sofort war mir klar: Im Laden unter mir bauen sie um. Von der Sonntagsruhe haben die Herrschaften wahrscheinlich noch nie was gehört. Die Bohrerei zieht sich durch den ganzen Vormittag, Mittag und den halben Nachmittag.
Tatsächlich bauten sie an dem Tag den Dönergrill ein. Schon am Tag danach begann der Verkauf.

Und ich bin ja nicht so: Ich wollte den Döner testen. Drei Tage nach dem Verkaufsstart, der übrigens komplett unbeworben blieb, kaufte ich mir den Döner. Obwohl mir eigentlich klar war, dass es kein gutes Ende nehmen würde.
Ich bestellte mir einen Döner. Aber irgendwie sah der Spieß aus, als wäre das Fleisch kalt. Der Elektrogrill sah irgendwie seltsam aus.
Die Verkäuferin begann, mit einem Küchenmesser am Spieß herumzuschnippeln. Das war der Moment, wo ich wusste: Das wird nix.

Ich merkte an, dass das Fleisch am Spieß irgendwie kalt aussieht. Sie lächelte und sagte, das könne nicht sein, der Grill würde arbeiten. Sie reichte mir ein Stück Fleisch. Ich kostete. Es war lauwarm. Und es schmeckte seltsam. Was ich ihr auch sagte. Es schmeckte so ein bisschen wie vorgekochtes Fleisch aus dem Glas.
Die Verkäuferin merkte an, dass das das übliche Dönerfleisch sei und schnippelte weiter ihre Bröckchen vom Spieß. Das Ding sah schon ganz verbeult aus.
Das Fladenbrot war dann auch ganz leicht getoastet. Schon beim Aufschneiden brach es fast auseinander.
Sie träufelte ein paar Spritzer Soße, dann knallte sie die Fleischbrocken rein. Dann noch irgendeinen Salat. Zu guter Letzt eine Art Rotkautsalat, sehr suppig.
Sah nicht so wirklich gut aus.
Ich ließ mir das alles einpacken und nahm den Döner mit in meine Wohnung. Das war ein Fehler – und ein Glück für die Verkäuferin. Denn hätte ich das Teil vor Ort gegessen, hätte ich ihr das Ding wieder auf den Tresen legen müssen. Der Döner war furchtbar. Durchgesuppt vom Rotkrautsalat, geschmacksfrei und schon ganz schön kalt. Am Ende fiel er mir komplett auseinander.
Das war mein letzter Döner bei denen.

Aber die Sache hat sich schon längst von selbst erledigt. Es gibt keine Döner mehr im Laden unter mir. Am Sonntag danach wurde wieder geräumt und gebohrt. Der Dönergrill ist verschwunden.
Neulich ging ich noch mal rein und fragte, ob sich das mit den Dönern schon wieder erledigt hätte. Die überraschende Antwort: Ja, es habe Problem mit dem Strom gegeben. Das leuchtet mir ein. Vor allem, weil vorher ein Solarium in den Räumen war. Die brauchen wahrscheinlich weniger Strom als so ein kleiner Dönergrill.
Das Dönerkapitel dauerte also nur ein paar Tage.

Und was gibt es Neues vom Sandwichladen am Ende der Straße? Der Licht ist dicht. Da passiert auch nichts mehr. Somit gibt es in Bahnhofsnähe gleich zwei Sandwichläden, die komplett eingerichtet, aber geschlossen sind. Der eine aus “sicherheitstechnischen Gründen”, der andere einfach so.

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