Tagesarchiv für 1. März 2010

RTZapper

Terminal

Montag, den 1. März 2010
Tags: ,

MO 01.03.2010 | 20.15 Uhr | Sat.1

Flughafen New York: Viktor steckt in der Klemme – er darf weder den Flughafen verlassen, um in die Stadt zu fahren – doch zurück nach Hause, nach Krakhozia, darf er auch nicht.

“Terminal” zeigt, was er auf dem Flughafen erlebt – aber auch, was überhaupt auf dem Flughafen los ist. Wir sehen die Bediensteten, von denen einige den Eindruck erwecken könnten, dass auf so einem Flughafen einige wirre Gestalten arbeiten. Die Sicherheitsleute sind ganz besonders böse und streng. Das senkt die Lust, mal nach Amerika zu fliegen – wenn man da nur noch gestriezt wird…
Aber auch viele nette Menschen arbeiten dort. Mehr und mehr macht Viktor gute Erfahrungen, lernt sogar eine Frau kennen. Eine Stewardess, die auf ihn aufmerksam wird.
Im Detail ist der Film ein wenig fehlerhaft – zum Beispiel: Auf den Anzeigetafeln des Flughafens taucht “Krakhozia” als Ziel auf. Heißt das Land genauso wie die Stadt, in die das Flugzeug fliegt?
Ansonsten bietet “Terminal” leichte Unterhaltung, die mit mehr als zwei Stunden zwar zu lang, aber dennoch gerade so erträglich ist.

Hits: 22

RTelenovela

Schweiz (4): Die Sache mit dem W-Lan

Montag, den 1. März 2010
Tags: , , , , ,

(3) -> 28.2.2010

Die Sache mit dem Internet funktioniert in der Schweiz schon ganz gut. Wenn man mal von Savognin absieht. Da funktioniert es nur so lange jemand in der Rezeption des Hotels rumsteht.
Mitternacht. Ich hatte die irrwitzige Idee, das Internet auf meinem Laptop anzuschmeißen. Die Dame an der Rezeption meinte schon, sie könne nicht garantieren, dass das W-Lan bis zum Zimmer funktioniert.
Funktioniert es nicht.
Und um Mitternacht auch nicht an der Rezeption. Da ist die nämlich für den Hotelgast unerreichbar. Und wahrscheinlich ist das W-Lan-Teil sowieso ganz außer Betrieb.
Nun gut, ich hätte natürlich in die verqualmte Bar gehen können, die im Erdgeschoss des Hotels liegt. Aber auf Zigarettenqualm hatte ich nun überhaupt gar keine Lust.
Ich hatte danach irgendwie schlechte Laune.

Halten wir fest: Savognin hätten wir uns sparen können, und das nicht wegen der Internetnummer. Der Ort hatte für uns wenig bis nichts zu bieten, was wir später für unsere Artikel weiterverarbeiten könnten. Wenn mein Text zur Reise (wohl erst vor der Wintersaison 2010/11) erscheint, werden wohl eher die Orte entlang des Berninaexpresses eine Rolle spielen.

Wir hatten auf unserer Rückreise vier Stunden Zeit, bis in Chur unser Zug nach Zürich fuhr. Wir hätten die Zeit auch in Zürich verbringen können, aber da war laut Verhersage das Wetter schlechter.
Aber der Abstecher nach Chur hat sich gelohnt. Der Ort wirkt zwar am Sonntagmittag so tot wie es nur geht, aber dafür besuchten wir einen Gottesdienst in der Katherale von Chur. Erstaunlicherweise wurde der in Hocheutsch abgehalten. Also in richtigem Hochdeutsch, komplett dialektfrei.

Auf dem Rückflug von Zürich nach Berlin genossen wir einen besonderen Service: die Businessclass. Herrlich. Ich wusste ja bisher gar nicht, was es eigentlich bedeutet in der Businessclass zu fliegen. Es bedeutet: schneller durch die Sicherheitskontrollen. Es bedeutet, bessere Plätz mit mehr Freiraum. Besseres Essen, Getränke bis zum Abwinken. Ein Kissen und Personal, das sich kümmert. Ein Traum. Wenn ich mal viel Geld habe…

Aber, liebe Züricher: Es ist ja schön, wenn der Flughafen W-Lan anbietet. Wenn es aber dermaßen lahm ist, dass nicht eine Seite abrufbar ist, dann kann man es gleich bleiben lassen. Nur E-Mails ließen sich abrufen – und die Google-Startseite…
Mit dem Mond im Fenster flogen wir dann zurück nach Berlin – am Orkan vorbei, der über Südwestdeutschland wütete und noch bevor der Sturm in der Hauptstadt ankam.

Schweiz – vielleicht komme ich wieder. Der Berninaexpress im Frühjahr oder Sommer: Das würde mich noch mal reizen! Und dann noch mal die malerischen Dörfer am Rande der Strecke. Ganz sicher ein Traum.

Hits: 22