Tagesarchiv für 19. Januar 2010

ORA aktuell

Badeunfall im Turm: Ermittlungen laufen

Dienstag, den 19. Januar 2010

Nach dem tödlichen Badeunfall am Sonnabendabend in der Oranienburger Turm-Erlebniscity ermittelt die Neuruppiner Staatsanwaltschaft.
Ein Dreijähriger konnte nicht mehr gerettet werden, nachdem er leblos im Wellenbecken trieb.
Wie der Nachrichtendienst “Die Mark Online” am Dienstag berichtet, ergab eine Obduktion des Jungen, dass er ertrunken ist. Unklar ist jedoch, ob gegen den Badbetreiber oder gegen die Eltern ermittelt werden muss. Es muss geklärt werden, wie es dazu kommen konnte, dass der Junge so lange unbemerkt im Wellenbecken trieb, bis er ertrank.

Eine Familie, die am Sonnabend vor Ort war, erhob unterdessen am Montag im Internetforum der Märkischen Allgemeinen auch gegenüber der Turm-Erlebniscity Vorwürfe. Das Bad sei hoffnungslos überfüllt gewesen. Sie fordert mehr Bademeister und Rettungsschwimmer in der Halle.
Laut Werner Siegler, Turm-Pressesprecher, gebe es dort jedoch genügend Einsatzkräfte. “Wir haben unsere inneren Abläufe überprüft und keine Unregelmäßigkeiten festgestellt”, sagte er am Montag der MAZ.

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ORA aktuell

Winter: Eiszapfenalarm in Oranienburg

Dienstag, den 19. Januar 2010
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Gefährliche Situation für Fußgänger in Oranienburg. Das Ordnungsamt der Stadt löste am Montag bei der Feuerwehr Eiszapfenalarm aus.
An Dachrinnen in der Lehnitzstraße und der Mittelstraße waren die kristallklaren Spitzen bis zu 1,50 Meter lang. Beim aktuellen Tauwetter hätten sie Passanten schwer verletzten können.

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RTelenovela

Traumtagebuch (65): Die Vögel

Dienstag, den 19. Januar 2010
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(64) -> 18.1.2010

Ich stehe mit meinem Neuruppiner Fotografenkollegen auf einem Feld. Irgendwo in der Nähe muss ein See sein. Ich sage, dass das Wetter ja mal wieder besonders schön sei und frage, ob wir kurz zum Strand laufen können. Mein Kollege blickt sich um und verneint. Er zeigt auf eine dunkle Wolke, die sich uns nähert. Immer näher kommt sie, und immer größer wird sie.
Wir laufen schnell zum Auto. Über uns wird es dunkel, der Lärmpegel steigt. Es ist, als ob wir in einer dichten Rauchwolke stehen. Eine Rauchwolke, die sich von oben herab senkt.
Was ist das, frage ich. Mein Kollege antwortet nicht, aber ich sehe es inzwischen selbst: Ein riesiger Vogelschwarm.

Schnitt. Ich laufe durch den Garten meiner Eltern zum Hauseingang. Als ich die Treppe hochlaufen will, erstarre ich: Im Treppenhaus sind lauter Vögel. Ganz still und starr. Sie sind einfach da, hängen auch von der Decke herab, schweben bewegungslos in der Luft, überall.

Schnitt: Ich bin im Haus. Es ist jedoch nicht unser Haus. Das Haus im Traum ist größer. Es ist ein fremdes Haus. Und es ist ziemlich verstaubt, fast möchte man sagen: versandet.
Ich sage zu meiner Mutter: Ist dir noch nicht aufgefallen, dass hier irgend etwas nicht stimmt. Und sind dir die vielen Vögel noch nicht aufgefallen? Sie schüttelt den Kopf.
Gemeinsam laufen wir die Treppen hoch, stehen dann vor der Tür zum Dachboden. Ich öffne sie – und bin diesmal nicht überrascht. Ich deute auf das, was drinnen zu sehen ist: Vögel. Wieder sind sie überall. Still und starr. An der Decke hängend. Auf dem Boden stehend. In der Luft schwebend. Eine gespenstische Szene.

Und ich wache auf.

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RTZapper

Spot: DeutschlandRadio

Dienstag, den 19. Januar 2010
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MO 18.01.2010 | 22.01 Uhr | Das Erste

Dieser 18. Januar 2010 war aus Sicht der deutschen Medien ein besonderer Tag: Ein dritter nationaler Radiosender ist gestartet. Zum Deutschlandfunk und dem DeutschlandRadio Kultur gesellt sich nun DRadio Wissen. Ein Programm für eine jüngere Zielgruppe, die noch das Wortradio schätzt. Wissenschaftliche Beiträge, aktuelle Nachrichten, Bildung und mehr. 24 Stunden am Tag.
Das Ganze ist nur digital zu empfangen, und wenn die Verantwortlichen wollen, dass DRadio Wissen auch gehört wird, müssen sie auch dafür werben.

Und da hakt’s. Das Erste zeigte am Montagabend einen Spot über den Nationalen Hörfunk. Deutschlandfunk und DeutschlandRadio Kultur. DRadio Wissen kam nicht vor. Vielleicht sollte der Spot mal aktualisiert werden.
Aber andererseits sendet Das Erste ja auch noch Mitte Januar den Weihnachtsspot der Fernsehlotterie “Ein Platz an der Sonne”. Also ist wohl nicht allzu viel Schnelligkeit zu erwarten.

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