Tagesarchiv für 15. Januar 2010

RTZapper

Jana Ina und Giovanni – Pizza, Pasta & Amore

Freitag, den 15. Januar 2010
Tags:

DO 14.01.2010 | 21.20 Uhr | ProSieben

Die Welt hält den Atem an. Giovanni und Jana Ina Zarella wollen umziehen.
Nein, Halt. Das stimmt nicht so ganz. Giovanni will umziehen, Jana Ina nicht. Giovanni will nämlich näher zu seinen Eltern ziehen, die nicht immer so weit fahren sollen. Was Jana Ina darüber denkt, ist zweitrangig. So funktioniert also eine Z-Promi-Ehe.
Also lockt Giovanni seine Jana Ina nach München in einen Liebesurlaub. Doch der Liebesurlaub ist in Wirklichkeit eine Besichtigungstour potenzieller Immobilien. Da war die Jana Ina aber total sauer.
Na ja, nicht so ganz. Obwohl sie ja von nichts wusste – zwinker, zwinker. Weil, es ist ja alles ganz doll spontan in dieser Dokureihe auf ProSieben.

Giovanni, der Typ, der früher mal bei Bro’Sis sang und neulich die unterirdisch schlimmen “Popstars”-Shows moderierte, und Jana Ina waren bereits vor laufenden ProSieben-Kameras schwanger. Schon das hat Deutschland tief bewegt. Nun also die Wohnungstour. Und eine Kneipe will der Giovanni auch noch eröffnen.

Das sind wirklich fesselnde Momente. Das will Deutschland sehen. Ein abgehalfterter Z-Star und seine Frau labern unfassbar belanglosen Kram, und die Ex vom Pocher, Monica Ivancan, darf als beste Freundin von Jana Ina auch mal wieder durchs Bild latschen.
Billiger und beknackter geht es nicht mehr.

Und, die nervenzerreißende Frage am Ende von Folge 1: Ziehen die beiden nun nach München oder bleiben sie in Köln? Wen interessiert’s?

Hits: 1829

aRTikel

Die Schönste im ganzen Land gibt heute ihren Titel ab

Freitag, den 15. Januar 2010
Tags: , , , , , , , , ,

Wettbewerb: Lisa Wargulski erlebt ihre letzten Stunden als Miss Brandenburg / Ihre Nachfolgerin wird in einer Fürstenwalder Disko gewählt

MAZ, 15.1.2010

FÜRSTENWALDE
Heute Nacht ist alles vorbei. Dann muss Miss Brandenburg, Lisa Wargulski, ihren Titel abgeben. In Fürstenwalde (Oder-Spree) wird die Schönste des Landes im Jahr 2010 gewählt. Gleichzeitig endet damit für die 20-Jährige aus Frankfurt (Oder) eine aufregende Zeit. „Es war ein tolles Erlebnis“, sagt Lisa Wargulski. „Das vergangene Jahr hat mich wirklich weitergebracht.“

Bevor sie im Januar 2009 in Putlitz (Prignitz) den Titel der Miss Brandenburg gewann, konnte sich die Frankfurterin bereits die Krone als Miss Potsdam und Miss Brandenburg an der Havel aufsetzen. Aber als Schönste des ganzen Landes begann das echte Erlebnis: zwei Wochen Dubai als Vorbereitung für den Deutschlandausscheid. „Dort im Camp hatten wir Fotoshootings, und von unseren Personaltrainern wurden wir auch noch ein bisschen gedrillt, damit es bei der Wahl gut läuft.“
Beim Wettbewerb zur Miss Germany im baden-württembergischen Rust belegte Lisa unter 23 Bewerberinnen den siebten Platz. Danach hat sie in diversen Jurys gesessen, durfte mitentscheiden, wer Miss wird und wer nicht. Bei der Fashion Week in Berlin arbeitete sie auf dem Laufsteg und als Hostess. „Für einen Pralinenhersteller habe ich an Promis Schokolade verteilt“, erzählt die 20-Jährige. Dennoch hatte ihre Lehre immer Priorität. „Ich bin in einer Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten.“ Dafür zog sie von Frankfurt (Oder) nach Stralsund. Wie es im Modelbereich weitergeht, weiß sie noch nicht. „Ich bin eventuell bei der nächsten Fashion Week dabei“, sagt sie.
Heute hat Lisa Wargulski um 13 Uhr Feierabend, reist von Stralsund nach Frankfurt, macht sich schick und fährt weiter zur Diskothek „Julius“ nach Fürstenwalde. Dort sitzt sie in der Jury für die Miss Brandenburg 2010. Elf junge Damen aus ganz Brandenburg beteiligen sich.

Eine von ihnen ist Ludmilla Ismailow aus Oranienburg (Oberhavel). Die 22-Jährige arbeitet seit sechs Jahren als Model. „Ich bin auf Laufstegen unterwegs, mache Fotoshootings und bin Haar- und Handmodel“, erzählt sie. Auch im Kinofilm „Speed Racer“ war Ludmilla bereits zu sehen. „Die Schauspielerei hat mir Spaß gemacht, vielleicht wird ja mehr daraus“, sagt die Oranienburgerin.

Die Bedingungen, um an der Wahl teilnehmen zu dürfen, sind streng: Die Frauen müssen die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, dürfen keine Oben-Ohne- oder Nacktaufnahmen gemacht und nicht in Stripshows mitgewirkt haben. Verheiratete oder Mütter sind ebenfalls ausgeschlossen. Wer die heutige Wahl gewinnt, darf im Februar bei der Miss-Germany-Wahl 2010 dabei sein – nebst Dubai-Trip.
„Die Teilnehmerzahlen sind relativ konstant“, sagt Torsten Krüger von der Miss-Germany-Corporation in Berlin im Gespräch mit der MAZ. Die Vorentscheide in den verschiedenen Regionen Brandenburgs würden recht gut angenommen.
Männer dürfen übrigens auch bald antreten: Mister Brandenburg 2010 wird am 19. Februar in Fürstenwalde gekürt.

Hits: 41

RTZapper

Die Model-WG

Freitag, den 15. Januar 2010
Tags:

DO 14.01.2010 | 20.15 Uhr | ProSieben

Den Job in Heidi Klums Modeljury ist Peyman Amin los. Arbeitslos ist er dennoch nicht, denn er ist jetzt der Chef in der “Model-WG” von ProSieben, dem neuen Langweilierformat am Donnerstagabend. Vielleicht war das auch Heidis Kündigungsgrund, weil sie ja eventuell Pickel bekommt, wenn ihre Handlanger plötzlich eine eigene Sendung haben.

Die “Model-WG” ist die moderne, aber keineswegs spannendere Version von “Drei Engel für Charlie”. der Unterschied ist, dass wir es nicht mit Engeln zu tun haben. Auch mit mehr als drei. Und mit Peyman. Der klingelt immer mal wieder durch, um den Mädels mitzuteilen, wer denn gerade mal wieder einen Modeljob bekommen hat. Fotoshooting in London, Aline, setz dich in den Flieger. Und Sarina hat auch einen Job bekommen. Aber nicht jede hatte so viel Glück.
Und das alles voll dokumentarisch, natürlich ohne Einfluss und Script. Und ohne Hirn natürlich auch.

Belanglos, absolut überflüssig, langweilig und albern. Das ist also die neue Dokureihe auf ProSieben. Tolle Primetime.

Hits: 20

RTelenovela

Meckern hilft

Freitag, den 15. Januar 2010
Tags: ,

Der Pizzabringdienst in Oranienburg-Süd ist ja nicht gerade dafür bekannt, dass sie für Blitzlieferungen sorgen. Lieferungen innerhalb von 30 Minuten werden den Oranienburgern auf den Flyern versprochen. Geschafft haben sie das bisher nie. Meist werden 45 Minuten am Telefon agekündigt, aus denen dann meistens mehr als 60 Minuten werden.

Vor kurzem ist das Geschäft umgezogen. In größere Räume, auch weil die Kapazität nicht mehr ausreichte. Sie scheint immer noch nicht auszureichen. In Stoßzeiten wartet der Kunde lange. Sehr lange. Am 23. Dezember 2009 dauerte es 90 Minuten, bis die Pizza da war. Und sie war fast kalt. Was auch daran lag, dass der Pizzabote mit Berliner Autokennzeichen meinen Hauseingang nicht gefunden hat.

Da hilft nur meckern. Als ich heute wieder mal dort eine Pizza bestellte, wurden mir erneut 45 Minuten Wartezeit angekündigt. Könnte auch mehr werden, meinte der junge Mann am anderen Ende der Telefonleitung.
Ich moserte, sagte, was beim letzten Mal los war und meinte noch, dass ich auf die Pizza verzichten würde, wenn es länger als 60 Minuten dauere.

Und was passierte? Nach nur 25 Minuten hatte ich das Ding vor mir zu liegen. Noch dampfend.
Na, bitte, es geht doch. Muss man denn immer erst meckern?

Hits: 23