Tagesarchiv für 21. Oktober 2009

ORA aktuell

Konzept für Runge-Campus steht

Mittwoch, den 21. Oktober 2009
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Das Flächennutzungskonzept für den Runge-Campus zwischen dem Oranienburger Bahnhof, Willy-Brandt-Straße, Lehnitzstraße und Krebststraße liegt vor.
An der Willy-Brandt-Straße entsteht ein kompaktes Schulgebäude, in dem eine Sporthalle integriert sein wird. Es bildet den Lückenschluss zwischen dem Direktionsgebäude und dem “Haus der Schifffahrt” neben der Sporthalle.
Der Schulhof verbindet neues und altes Gebäude. Sportanlagen entstehen zur Lehnitzstraße hin. Die alte Sporthalle wird nach Bauschluss abgerissen, dann wird auch das alte Runge-Gymnasium saniert.

Baubeginn ist im Frühjahr 2010. Die Bauzeit beträgt anderthalb Jahre. Kosten: etwa 15 Millionen Euro. Im Frühjahr 2013 soll der komplette Runge-Campus fertig sein.

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aRTikel

Von Potter bis Pilcher

Mittwoch, den 21. Oktober 2009
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Porträt: Britta Strohschein hat ihren Traumberuf – als Bibliothekarin an der Grundschule in Flecken Zechlin

MAZ Neuruppin, 21.10.2009

Bevor Britta Strohschein aus Flecken Zechlin sich um die Bücher in der Schule kümmerte, war sie Köchin – was ihr wenig Spaß machte.

FLECKEN ZECHLIN
Jedes Buch hat eine Seele. Es gehört nicht in den Müll. Niemals. Britta Strohschein lächelt. Seit zwei Jahren arbeitet die 42-Jährige als Bibliothekarin an der Grundschule in Flecken Zechlin. Dreimal pro Woche ist die Bücherei für je eine Stunde am Mittag geöffnet. „Meist bleibt es aber nicht bei dieser einen Stunde“, sagt Britta Strohschein. Sie räumt die neuen Bücher ein, katalogisiert sie, plant Aktionen. „Ich habe Märchenrätsel ausgearbeitet, die die Kinder lösen können.“ Bis Mai kommenden Jahres haben sie Zeit. Die Schlauesten bekommen Preise, die Britta Strohschein bis dahin besorgen will.
„Es ist heutzutage schwer, die jungen Leute vom Computer wegzubekommen“, sagt sie. Deshalb hat es sich die Flecken Zechlinerin zur Aufgabe gemacht, die Kinder zum Lesen zu bewegen. „Es muss ja kein Roman sein. Aber Bücher können uns viel von den Dingen beibringen, über die wir noch nichts wissen. Durch Worte kann man viele Menschen erreichen.“

Bibliothekarin war schon immer der Traumberuf von Britta Strohschein gewesen. „Ich habe bereits als Kind viel gelesen“, erinnert sie sich. Die „Buddenbrooks“ zum Beispiel. Es hat allerdings viele Jahre gedauert, bis sie tatsächlich einen Job in einer Bücherei übernehmen konnte. „Ursprünglich war ich Köchin und später Restaurantfachfrau“, erzählt sie.
Gelernt hat sie im ehemaligen „Märkischen Hof“ in Neuruppin. Später arbeitete sie als Köchin im Rheinsberger Kernkraftwerk, im FDGB-Schulungsheim in Linowsee, in einer Rheinsberger Backstube und in der Marina Wolfsbruch in Kleinzerlang. Britta Strohschein erinnert sich: „Aber Köchin zu sein hat mir nie so richtig Spaß gemacht, wenn ich so zurückblicke.“ Trotz einer langwierigen Krankheit schaffte sie 2004 einen weiteren Abschluss, der es ihr erlaubt, Lehrlinge auszubilden.

Sie selbst kehrte aus gesundheitlichen Gründen jedoch nicht mehr in den Beruf zurück. Der Zufall wollte es, dass sie dann im Juni 2007 die Bibliothek an der Grundschule in Flecken Zechlin übernahm. „Ich wurde gefragt, ob ich mich dafür bewerben will“, erzählt Britta Strohschein. „Am Anfang war alles ein wenig chaotisch. Niemand wusste, wo welches Buch steht.“ Doch das hat sich inzwischen geändert. „Wir bekommen auch hin und wieder welche geschenkt. Manchmal sogar noch Ungelesene.“ Auch sie gibt manchmal ein paar Euro privat für Bücher dazu. Als sie auf der Suche nach Romanen der „Harry Potter“-Reihe war, fragte sie beim Verlag nach, der ihr sogleich Band fünf und sechs kostenlos zuschickte.

Sie liest am liebsten Familiengeschichten. „Schicksale, die sich über mehrere Generationen erstrecken, mag ich besonders“, sagt sie. Und wenn sie nicht liest, dann kümmert sie sich um ihre Katze oder sieht Rosamunde-Pilcher-Filme im Pay-TV. „Ich liebe die irischen Landschaften“, erzählt sie und lächelt.
Nebenher singt sie in zwei Chören. „Frohsinn“ heißt der eine in Flecken Zechlin. „Da singen wir Volkslieder und Schlager.“ Der andere ist der Singkreis in Dorf-Zechlin: „Meine Bücher, der Chor – das alles gibt mir sehr viel Kraft“, sagt sie.

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RTelenovela

C.S.I. Oranienburg

Mittwoch, den 21. Oktober 2009
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Ich habe bald einen Termin bei der Kripo. Nach der Randale vor meiner Haustür in der vergangenen Woche, hatte ich ja die Polizei gerufen. Die nahmen den Fall auch auf.
Gestern bekam ich Post. Ich muss eine Zeugenaussage machen.

Der Fall schaffte es am Freitag übrigens auch in die Zeitung. Der MAZ entnahm ich, dass die beiden Mädchen 18 und 19 Jahre alt waren, weit über eine Promille Alkohol im Blut hatten und von der Polizei in der Nähe des Louise-Henriette-Steges geschnappt wurden.
Die Polizei rückte übrigens eine halbe Stunde nach dem Einsatz nochmal an und nahm das lädierte Fahrrad mit.

Jetzt scheinen die Nachuntersuchungen begonnen zu haben. Mal sehen, was die Mädels er warten haben. Straffrei kommen die hoffentlich nicht davon.

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RTZapper

Der Vulkan

Mittwoch, den 21. Oktober 2009
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MO 19.10.2009 | 1.00 Uhr (Di.) | RTL

Die nächtlichen Wiederholungen der RTL-Filme haben einen Vorteil gegenüber der Primetime: Der Abspann wird mitgesendet. Dumm nur, wenn der dann wie in “Der Vulkan” doch nur aus einer durchlaufenden Schrift komplett ohne Ton besteht. Aber so ein bisschen Stille mitten in der Nacht kann ja jedem Fernsehzuschauer nur gut tun.

“Der Vulkan” war ein durchaus beeindruckender und spannender Katastrophenfilm. In der Eifel erwacht ein Vulkan und begräbt die ganze umliegende Gegend unter sich.
Der Film zeigte die angelaufene Katastrophenhilfe, deutete die Medienberichterstattung an und zeigte auch, wie in diesen Filmen üblich, Herz-Schmerz-Geschichten. Das ist ganz gut gelungen, zumal die Bilder vom Vulkan extrem beeindruckend waren.

Aber wenn doch nur das dämliche Ende nicht gewesen wäre. Mit pathetischer Musik im Hintergrund wurden einige Überlebende gerettet. Nur eine der Frauen musste ihren Freund zurücklassen. Mit ihren traurigen Augen endete der Film.
Und was wurde aus dem Vulkan? Und überhaupt aus dem Katastrophengebiet? Liegt halb Westdeutschland in Schutt und Asche?
Das Große und Ganze verlor der Film am Ende komplett aus den Augen, ein Epilog, der noch einmal eine Art Gesamtüberblick hätte liefern können, fehlte. Für die Herz-Schmerz-Geschichte fallen gelassen.
Ein mieses Ende eines ansonsten gelungenen Films.

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RTelenovela

Mein BMW und ich (4): Minuten der leuchtenden Wahrheit

Mittwoch, den 21. Oktober 2009
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(3) -> 1.7.2009

Am Montagvormittag schlug mal wieder eine Stunde der Wahrheit für mich. Aber vor allem für meinen BMW.
Lichttest.
Momentan kann man ihn in vielen Werkstätten kostenlos erldigen lassen. Und bis heute Nachmittag auch in Neuruppin, auf dem Parkplatz des großen Einkaufszentrums.

Bisher verliefen Tests oder Werkstattbesuche ja immer nicht ganz so positiv ab. Zumindest mein Geldbeutel war danach immer ziemlich erschöpft.
Der Testmann fuhr mein Auto die Rampe hoch, in einen kleinen Container.
Und dann ging es los.
Blinker. Bremslicht. Dritte Bremsleuchte. Scheinwerfer, Fernlicht. Und so weiter.

Der rechte Scheinwerfer leuchtete zu tief und musste neu eingestellt werden. Aber ansonsten: bestanden.
Unglaublich, aber wahr! Mein Auto hat diesen Test bestanden. Es darf gefeiert werden!

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RTZapper

Trailer: Die Neue Hitparade

Mittwoch, den 21. Oktober 2009
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MO 19.10.2009 | 23.00 Uhr | RTL II

Was macht eigentlich eine Hitparade zur “Neuen Hitparade”? Wenn ein alter, faltiger Karel Gott zum 2706. Mal seine “Biene Maja” trällern darf? So, wie im Trailer zur “Neuen Hitparade” von RTL II.
Das sind ja schöne Aussichten für die neue Sonntagabend-Show des Privatsenders.
Dieter-Thomas Heck würde sich im Grabe umdrehen. Ach nein, der lebt ja noch.

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