Tagesarchiv für 31. Mai 2009

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House Of Wax

Sonntag, den 31. Mai 2009
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SA 30.05.2009 | 22.25 Uhr | ProSieben

Mir ist es ja immer wieder vollkommen schleierhaft, was einige Leute an Paris Hilton so toll finden. Schließlich beweist sie es in diesem Film wieder mal sehr eindrucksvoll: Die Frau hat null Ausstrahlung, hat nichts drauf. Mal ernsthaft: Gibt es tatsächlich Leute, also Männer, die Fräulein Hilton wirklich toll finden? Für die, die jetzt die Hand heben, wurde auch extra eine kleine Strip-Szene in den Film eingebaut – wenns schon nichts fürs Hirn gibt, dann doch wenigstens was für die Hose…

Durch eine Autopanne landen Paige (Paris Hilton) und ihre Freunde im Wachsfigurenkabinett eines mörderischen Museumskurators.

“House Of Wax” hebt sich tatsächlich ein wenig von anderen Horrorfilmen ab. Die Idee mit dem Wachsfigurenkabinett war zumindest für mich neu (hab erst später erfahren, dass es sich mal wieder um ein Remake handelt). Somit wird auch ein sehr furioses, außergewöhnliches Finale geboten.
Ansonsten arbeitet “House Of Wax” aber mit altbekannten Zutaten. Teenies landen im dunklen Wald, erleben was Gruseliges, gehen den Dingen auf den Grund. Somit wird es im Laufe der Zeit dann auch schon mal langweilig.

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Butterfly Effect

Sonntag, den 31. Mai 2009
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SA 30.05.2009 | 22.15 Uhr | RTL

Was wäre, wenn wir die Möglichkeit haben in unsere Vegangenheit zu gehen und bestimmte Ereignisse so umzulenken, dass wir die Zulunft beeinflussen können? Und was ist, wenn wir aber feststellen müssen, dass das, was sich dadurch verändert, nicht immer positiv ist. Weil trotzdem nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen war.
“Butterfly Effect” zeigt dies auf ziemlich eindrucksvolle Art und Weise und erinnert damit irgendwie ein wenig an “Zurück in die Zukunft”, mit dem Unterschied, dass letzterer eher eine Komödie war.

Um sich und seiner Jugendfreundin ein gemeinsames Leben zu ermöglichen, verändert der Psychologiestudent Evan (Ashton Kutcher) die Vergangenheit. Doch das hat fatale Folgen.

Kutcher ist mir bis zu diesem Film von 2004 nicht in einem ernsthaften Film aufgefallen, er macht seine Sache gut. Eine gute Note ist auch der Kamera, dem Ton und Musikauswahl zuzuschreiben. Mit wenigen Mitteln wurden auch kleinere Schockmomente geschaffen, die das Kinopublikum zusammenzucken lässt.
“Butterfly Effect” liegt abseits normal verlaufender Handlungsstränge – das macht ihn faszinierend – und – angesichts der Erkenntnis, die der Film bringt – auch ein wenig deprimierend. Wir können eben nicht Gott spielen, jedenfalls nicht ohne Folgen.

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L.A. Crash

Sonntag, den 31. Mai 2009
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SA 30.05.2009 | 20.15 Uhr | EinsFestival

Ryan (Matt Dillon) hasst alle Farbigen. Als er in einer Verkehrskontrolle auf ein schwarzes Ehepaar trifft, nutzt er die Situation schamlos aus. Anwalt Rick (Brendan Frasier) und seine Frau Jean (Sandra Bullock) werden von einer schwarzen Gang ausgeraubt. Ein iranischer Ladenbesitzer setzt fast die Existenz seiner Familie aufs Spiel.

Nur drei Geschichten von vielen in „L.A. Crash“. 36 Stunden im Alltag von Los Angeles. Rassistische Gewalt, aggressive Abgrenzungen zwischen Latinos, den Schwarzen und Asiaten. Gewalt und Gegengewalt. Hier trifft alles aufeinander. Ein falsches Wort kann zur Eskalation führen.
„L.A. Crash“ zeigt diesen Alltag auf beeindruckende Weise. Regisseur Paul Haggis drehte einen berührenden, verstörenden, schockierenden Episodenfilm. Er zeigt Menschen, die in ständiger Angst leben, dass ihnen etwas angetan wird. Menschen, die voller Hass und Eifersucht sind. Menschen, die fürchten, alles zu verlieren, was ihnen wichtig ist. Herausragend ist an vielen Stellen die Mixtur aus den Bildern und der Musik, die oft eine Gänsehaut verschafft.
Nicht umsonst konnte sich der Film bei den Oscars 2006 durchsetzen und galt in dem Jahr in Hollywood als bester Film des Jahres.

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