Tagesarchiv für 6. Mai 2009

aRTikel

Gelesen: Kein blöder Köter

Mittwoch, den 6. Mai 2009
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Garth Stein: „Enzo – Die Kunst, ein Mensch zu sein“ (Droemer).

MAZ Oranienburg, 6.5.2009

Hunde bekommen sehr viel mehr mit, als sich das Herrchen und Frauchen erträumen. Sie machen sich Gedanken über die Wohnungseinrichtung, über den neuesten Zoff unter den Menschen und sind dabei, wenn die Menschen denken, sie seien ungestört.
Der Hund Enzo beispielsweise ist sich ganz sicher: Im nächsten Leben wird er ein Mensch sein.
Eine unglaublich spannende, berührende Geschichte aus der Sicht eines Hundes. Wer dieses Buch liest, wird sein Haustier mit anderen Augen sehen und wohl nie wieder auf die Idee kommen, das Tier als „blöden Köter“ zu beschimpfen.

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RTelenovela

Saarland-Tournee (3): Total genial

Mittwoch, den 6. Mai 2009
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(2) -> 4.5.2009

Die Saarländer haben einen Komplex. Ganz eindeutig! Anders ist das, was wir auf dem Empower-Kongress in Saarbrücken erlebt haben, nicht zu erklären. Auf diesem Kongress wurde in Vorträgen und Podiumsdiskussionen geklärt, warum das Saarland so toll ist. Motto: “Geniales Saarland”.

Anja Kohl moderierte die Veranstaltung, und damit auch jeder wusste, wer sie eigentlich ist, sagte sie am Anfang: “Ich bin die Pörse im Ersten.” – in Anspielung auf die “Switch”-Parodie ihrer Moderationen in “Börse im Ersten”. Und ich hoffe, dass die gute Frau ordentlich Kohle für diesen Job in Saarbrücken bekommen hat. Sie fand alles toll. Die Betriebe, die Innovationen, die Politiker und das Saarland sowieso. Genial. Es hätte dieser Veranstaltung sehr gut getan, wenn auch Anja Kohl ein wenig mehr journalistisch gewesen wäre mit mehr Abstand. Von kontroversen Themen und Gästen mal ganz abgesehen. Öder Gespräche, in den sich alle einig sind, dass im Saarland alles supi ist, sind das pure Einschlafprogramm.

In einem Film zeigte sich das Saarland dann von seiner glänzenden Seite. Das Saarland sei überall. Im Stahl, in Innovationen und überhaupt. Saarland hier, Saarland da. Am Ende wuchs aus den Umrissen der Landesgrenze (was das Saarland wie ein Elefant aussehen lässt) eine schwarz-rot-goldene Rose. Was für ein Schmalz! Dass danach im Publikum niemand standing ovations geklatscht hat, wunderte uns ehrlich.
Die Saarlandschleimerei zog sich durch den ganzen Vormittag, die Selbstbeweihräucherung nahm einfach kein Ende, von Krise war kaum die Rede.

Zur Mittagspause schlichen wir uns raus und verließen das Jubelevent. So konnten wir uns vor der Rückfahrt auch noch ein wenig von Saarbrücken selbst ansehen. Und zumindest die Fußgängerzone in der Innenstadt ist ganz hübsch. Aber selbst auf den Postkarten sind die Komplexe der Saarländer abzulesen: Auf allen Karten steht nicht einfach nur “Saarbrücken”, sondern “Schönes Saarbrücken”. Und das, obwohl die Postkarten selbst nicht wirklich schön aussehen.

Die Rückfahrt: Da lag ein großer Brocken vor mir: Fast 800 Kilometer bis nach Hause. Die Fahrt stand unter dem Motto “Opel und Flieger”.
Meine Fahrt führte an drei deutschen Opel-Standorten vorbei: Erst Kaiserslautern, dann an Rüsselsheim vorbei und schließlich noch Eisenach. Immer steht auch groß “Opel” auf den Schildern an den Autobahnausfahrten.
Diesmal war die fahrt leider auch nicht staufrei, wobei es sich ja zumindest bis Frankfurt nicht um meine Stammstrecke handelte. Bei Landstuhl ging eine halbe Stunde gar nichts mehr, jedoch wurde uns ein interessantes Ablenkungsprogramm geboten: eine kleine Flugschau. Offenbar übten einige Piloten von der Air Base in Ramstein. Drei große Propellermaschinen flogen in dichten Abständen neben der A6 entlang. Hintereinander geradeaus, rechts in die Kurve, mehrere Schleifen. Nicht uninteressant.
An der A3 in Frankfurt/Main konnte ich dann noch einen Fliger bis fast zur direkten Landung auf dem Rollfeld verfolgen. Was ein wenig gefährlich ist, weil man als Fahrer natürlich ganz schön abgelenkt ist.
Nach acht Stunden, inklusive zwei längerer Pausen, kam ich weit nach Mitternacht zu Hause an. Ich werde das Saarland, das geniale, vermissen.

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RTZapper

Radiopilot: Immer wenn wir träumen

Mittwoch, den 6. Mai 2009
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DI 05.05.2009 | 9.13 Uhr | SR1 Europawelle

Irgendwie seltsam: Da kennt man einen Song rund fünfeinhalb Jahre lang, hat diverse Assoziationen und Erinnerungen, und dann hört man das Ding plötzlich und aus heiterem Himmel im Radio während man durch Saarbrücken fährt. “Immer wenn wir träumen” von Radiopilot scheint den Weg ins Tagesprogramm von SR1 im Saarland gefunden zu haben. Am Nachmittag lief er noch einmal. In den dortigen Hörercharts ist er auch vertreten.
Es heißt: Daumen drücken, damit es weiter geht – und nicht nur im winzigen Saarland.

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RTelenovela

Briefmarkennotstandsgebiet (7): Binz und Saarbrücken

Mittwoch, den 6. Mai 2009
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(6) -> 2.7.2008

Wir unterbrechen unsere Berichterstattung über die Schweinegrippe für eine wichtige Sondermeldung. Nachdem es lange ruhig um das Thema war, sind nun zwei neue Briefmarkennotstandsgebiete zu vermelden.

Das eine liegt in Binz auf Rügen. In einem Drogeriemarkt an der Hauptstraße versuchten Kunden, eine Briefmarke mehr als Postkarten zu kaufen. Die Dame an der Kasse verweigerte die fünfte Marke bei nur vier gekauften Karten. Erschwerend kommt hinzu, dass die Post selbst zwar im gesamten Ort ausgeschildert ist, die kleine Agentur jedoch am Ortsrand liegt. Ein unhaltbarer Zustand.

Missstände werden auch aus Saarbrücken gemeldet. Die Postagentur in einem Schreibwarenalden hatte zwar Briefamrken im Angebot, jedoch nur im Zehnerpack. Kunden, die beispielsweise nur zwei Postkarten kaufen möchten, müssen zehn Marken dazu kaufen. Was diese Engstirnigkeit zu bedeuten hat, konnte oder wollte die wortkarge Verkäuferin nicht sagen. Das Geschäft nebenan verkauft zwar Karten, aber keine Marken.

Wir melden uns wieder, wenn es weitere Nachrichten gibt.

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ORA aktuell

Landesgartenschau: 25000 Besucher

Mittwoch, den 6. Mai 2009

Etwa 25000 Besucher hatte die Oranienburger Landesgartenschau am vergangenen Wochenende. Allein am 1. Mai kamen etwa 10000 Gäste auf das Gelände neben dem Schloss.

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