Tagesarchiv für 29. November 2008

RTelenovela

Nein, ich bin kein Freund von Arien

Samstag, den 29. November 2008
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Die Vorweihnachtszeit hat nun endgültig begonnen. Oranienburg ist in der Innenstadt hübsch geschmückt. Alles leuchtet.
In der Nicolaikirche wurde das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach aufgeführt. Mit großen Aufwand: ein vielstimmiger Chor, diverse Solisten und Instrumentalisten.
“Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage” – so gehts los, und das ist auch gleich der bekannteste Teil des Weihnachtsoratoriums.
Was ich jetzt aber weiß: Ich bin kein Freund von Arien.
In einem sechsseitigen Heftchen konnten wir sämtliche Texte mitlesen. Und Arien dauern schon mal ein paar Minuten, kommen aber locker mit vier Zeilen aus, die immer und immer und immer wieder von vorne beginnen. Da hat der Johann, der Sebastian, der Bach sein Werk ganz schön gestreckt.
Und immer wieder ein spannendes Thema: Zwischenapplaus ja oder nein. Das Publikum entschied sich für ein konsequentes Nein. Erst ganz am Ende wurde geklatscht. Ich hätte ja wenigstens zwischen den Kantaten ein bisschen applaudiert. Aber das ist dann wohl nicht üblich.

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aRTikel

Eine blöde Mütze und zwei Stars

Samstag, den 29. November 2008
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Kino: Havelgrundschüler trafen Schauspieler

MAZ Oranienburg, 29.11.2008

ORANIENBURG
Großer Trubel am Donnerstagmittag im Oranienburger Filmpalast: 153 Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klasse der Havelschule sahen im Rahmen der Schulkinowochen den deutschen Kinderfilm „Blöde Mütze“. Doch mit dem Abspann war die Veranstaltung längst noch nicht zu Ende. Hauptdarsteller Johann Hillmann und Schauspielerin Inga Busch waren im Kinosaal anwesend, um mit den Zuschauern über das Gesehene zu sprechen. In „Blöde Mütze“ geht es um Martin, der nach einem Umzug in einer neuen Umgebung klarkommen muss. Der Film gewann in den vergangenen Monaten einige Preise.
Die Kinder im Saal hatten danach viele Fragen, so zum Beispiel, ob denn Hauptdarsteller Johann Hillmann schon mehr Erfahrung in Sachen Liebe hat als Martin im Film. „Ich bin ja inzwischen schon ein wenig älter“, antwortete der 14-Jährige grinsend. „Ich muss jetzt ein bisschen rumprollen: Ich hatte insgesamt schon fünf Freundinnen.“ Eine Aussage, die für Gejohle im Saal sorgte.
Inga Busch, die schon in „Alles auf Zucker“ und „Rosa Roth“ mitspielte und als Nächstes im Film „Zwerg Nase“, heute ab 12.03 Uhr im Ersten, zu sehen ist, erzählte von den Vorbereitungen: „Das lief sehr gut. Während der Castings konnte ich mich schon meiner Filmtochter annähern.“ Die Dreharbeiten zu „Blöde Mütze“ seien ein „totales Vergnügen“ gewesen. „Ich war auch sehr begeistert vom Drehbuch“, erzählte sie weiter. Die Havelgrundschüler hatten danach noch Gelegenheit, einige Preise zu gewinnen.
Für Jürgen Bretschneider vom Filmernst-Büro sind die Schulkinowochen bisher ein voller Erfolg. „Die Veranstaltungen in Oranienburg und Hennigsdorf waren gut besucht“, sagte er. Landesweit haben in diesem Jahr bereits rund 10 000 daran teilgenommen.

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RTZapper

Bambi 2008

Samstag, den 29. November 2008
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DO 27.11.2008 | 20.20 Uhr | Das Erste

Nein, war es nicht der Abend von Uschi Glas. Erst vergaßen die anderen Promis bei ihrer Namensnennung zu applaudieren und dann wird sie auch noch liebevoll von Stefan Raab als seine Mama betitelt. Da hatte die Uschi nur noch ein Kopfschütteln übrig. Ihre gute Laune war an diesem Abend, wenn sie denn überhaupt vorhanden war, dahin.
Spannung kam an diesem Abend so oder so nicht auf. War der “Deutsche Fernsehpreis” schon verschnarcht, fiel der Zuschauer beim “Bambi 2008” fast ins Koma vor Langweile. Wie gesagt: fast. Hätte Harald Schmidt das ganze zwischendurch nicht aufgelockert, hätte die Show einmal mehr als Einschlafmittel durchgehen können. Die Preise stehen vorher fest, die Rubriken erscheinen komplett wahllos und Standing Ovations gibt es inzwischen auch bei jedem, der nicht bei Drei gehustet hat. Was hätte das Publikum veranstaltet, wenn Jopi Heesters seinen Er-lebt-immer-noch-Bambi abgeholt hätte?
Wieso eine Britney Spears mit ihren Drogen- und Scheidungsmeldungen für einen geglückten Song gleich einen Bambi bekommt, bleibt ein Geheimnis der Jury. Und Meg Ryan? Die gibt’s noch? Und Keanu Reeves, was hat der 2008 nochmal gemacht? Wahrscheinlich werden die Gewinner aus einem riesigen Lostopf gezogen. Und es kommt dann, wer gerade Zeit hat.
Armes Rehkitz.

PS: Glückwunsch! Zehn Minuten kürzer als geplant. Das schafft auch nicht jeder.

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