Monatsarchiv für Juni 2008

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UEFA EURO 2008 live: Willkommen Jungs!

Montag, den 30. Juni 2008
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MO 30.06.2008 | 14.00 Uhr | Das Erste

Das muss auch der Pocher noch lernen: Wenn du zum Playback “singen” musst, dann singe bitte nicht! Nie! Schon gar nicht, wenn du gar nicht singen kannst!
Auf dem Empfang der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Berlin hat Oliver Pocher das heute Nachmittag nicht beherzigt. Und es klang… sagen wir mal: nicht gut.

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Frankreich-Tournee (1): Paris und Reims

Montag, den 30. Juni 2008
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30 Zweier-Teams sind mit ihren Autos momentan auf dem Weg von Paris nach Berlin. Jugendliche bis 25 Jahre haben mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk, dem ADAC und dem Automobile Club aus Frankreich die Möglichkeit, in diesen Tagen ihre fahrerischen Fähigkeiten zu testen. Auf dem Programm steht nicht nur das genaue Abfahren der Etappen, sondern auch diverse Fragenbögen, Fahrsicherheitsübungen und vieles mehr. Eine feine Sache, denn die Jugendlichen lernen Länder und Leute kennen.
Ich bin kein Jugendlicher mehr und darf leider nicht mitfahren. Jedenfalls nicht selbst fahren. Aber begleiten. Von Reims bis Straßburg werde ich dabei sein, das Team aus Oberhavel begleiten.

Erste Station: Paris-Orly. Der Flughafen liegt im Süden der französischen Hauptstadt. Mit dem Orlybus kommt man in gut 30 Minuten für 6,10 Euro (oder doch 6,30 Euro? Es gab zwei verschiedene Preisangaben) in die Stadt. Christin vom Jugendwerk ist meine Begleiterin und wird auch von Straßburg aus wieder mit mir nach Paris fahren.
Aus den 30 Minuten wurde unterdessen ein wenig mehr. Stau. Christin meinte, in Paris sei das nicht besonderes. Irgendjemand würde immer streiken oder demonstrieren. Irgendwas sei immer. Mehr als eine Stunde waren wir unterwegs – und stiegen eine Station früher aus. An der Cité Universitaire stiegen wir in die S-Bahn um. Denn wir hatten ein Date mit dem TGV – und Angst, dass wir den verpassen würden. Die S-Bahn kam am Gare du Nord an, dem Nordbahnhof. Der TGV fuhr vom Gare de l’est, dem Ostbahnhof. Lustigerweise liegen die beiden Bahnhöfe nur einen Steinwurf voneinander entfernt. Kann man locker hinlaufen. Welchen Sinn das genau erfüllt, das weiß niemand so genau.
Paris war zunächst nur eine 10-Minuten-Stippvisite. Wir mussten weiter.
Im gemütlichen TGV ging es in rauschender Geschwindigkeit weiter nach Reims. Und endlich weiß ich mal, wie das Ding ausgesprochen wird. Raangs – wobei das “ng” eher nur angedeutet wird.
Mit dem Einchecken im Holiday-Inn trafen wir auch auf die Jugendtourgruppe.

Zeit für Sightseeing: die Kathedrale Notre-Dame von Reims. Ein extrem beeindruckendes Bauwerk. Sehr hoch, sehr breit, viel Prunk. Sehenswert sind die von Marc Chagall gestalteten Glasfenster. Darunter sind seltsame Schattenspiele zu sehen, je nachdem, wie die Sonne auf das Bauwerk scheint.

EM-Nachwehen: Als wir durch Reims laufen und sich alle unterhalten (ein größerer Teil der Gruppe besteht aus Deutschen, der kleinere aus Franzosen), bemerken uns zwei Jungs, die am Straßenrand stehen. Sie bekommen mit, woher wir kommen und beginnen zu singen: “Eviva Espagna!” Lustig. Wir haben getan, was man an der Stelle tun muss: komplette Ignoranz!

Und jetzt die Werbung: Besuch bei Mumm. Der Champagnerproduzent sitzt in Reims. Bei einer Führung durch die Kellereien erfuhren wir, wie toll und edel Mumm ist. Und wie edel und toll das gesöff ist. Und wir groß die Felder sind. Und wer der Chef ist. Und welche Sorten es gibt. Und, ach ja, wie edel der mumm’sche Champagner ist. Am Ende gab es auch eine kleine Verkostung.
Ernsthaft: Ich dachte, der Werbeeffekt sei so groß, dass man sich das Ganze nach Anmeldung kostenlos ansehen kann. Nix mit kostenlos. Nächstes Mal also diesen Programmpunkt weglassen.

Da diese Tour ja eine offizielle Sache ist, müssen wir auch offizielle Programmpunkte erledigen. Empfang im Rathaus von Reims. Die stellvertretende Bürgermeisterin (in roter kurzer Hose und legerem Jäckchen, sehr sportlich) hieß uns alle herzlich Willkommen. Und dann ran an den Wein und den Saft. Empfänge werden wir jeden Tag erleben.

Abendbrot: Ich bin nicht allein mit meiner Nussallergie. Ein Mädchen fragt, was in dem Essen sei. Sie würde ersticken, wenn sie Nüsse esse. So dramatisch ist es bei mir (noch?) nicht. Es sind zum Glück keine Nüsse im Essen.

Morgen geht es weiter nach Dijon.

RTelenovela

Vize auf dem lila Platz

Montag, den 30. Juni 2008
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Ich glaube, das war ein schlechtes Omen: Wir haben heute das EM-Finale privat in Wensickendorf gesehen – nur leider war der dortige Fernseher nicht mehr so ganz in Ordnung. Auf zwei Streifen werden die Farben falsch dargestellt. Das grüne Fußballfeld wird lila, die roten Trikots der Spanier wurden blau. Da ist es doch klar, dass das nichts werden kann…
Spaß beiseite, das Spiel der Deutschen war alles andere als glamourös, die Spanier haben völlig verdient mit 0:1 gewonnen. So fallen die Autokorsos also aus, die EM ging mit dem Titel als Vize zu Ende.
Na ja, vielleicht 2010 in Südafrika dann…

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EM-Tipps 2008: Finale

Sonntag, den 29. Juni 2008
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Mein EM-Finaltipp:

SO 29.06.2008
Deutschland 2:1 Spanien

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Abi98 – Das Wiedersehen (4): Gestern, heute, morgen

Sonntag, den 29. Juni 2008
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(3) -> 9.5.2008

Nur gut 12 Stunden nach Ende der letzten Party, begann schon die nächste. Jahrgangstreffen. Vor 10 Jahren und 2 Tagen, am 26. Juni 1998 feierten wir in Schmachtenhagen unseren Abiball. In der Hohen Neuendorfer Havelbaude fand nun das große Wiedersehen statt.
Die Themen: gestern, heute, morgen. Wie das eben immer so auf Klassentreffen ist. Einige sind dünner geworden, andere dicker. Manche studieren noch, die meisten haben einen Job. Zumindest von denen, die da waren, ist niemand arbeitslos.
Lehrer waren da und brachten Erinnerungen mit, unser ehemaliger Direktor meinte, so ein Treffen sei für Lehrer immer ein großer Höhepunkt.
Das Essen war lecker, die Stimmung super. Kleidungstechnische Ausfälle gab es nur einen.
Es habe sich niemand wirklich verändert, war unser Fazit auf der Heimfahrt. Aber was soll sich im Wesen auch groß verändern? Meine Mutter meinte letztens, das sei auch noch 40 jahren nicht anders. Auf einem Klassentreffen komme immer das jugendliche Wesen wieder zurück. Tiefergehende persönliche Probleme sind sowieso kein Thema. Und so soll es ja auch sein: in Erinnerungen schwelgen, erzählen, was heute Sache ist und was man in Zukunft vor hat.
Das nächste Mal wieder. Ob in 5 oder in 10 Jahren, das bleibt noch offen.

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29a

Samstag, den 28. Juni 2008
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30? Nein, ich bin doch 29a geworden!
Der große Tag ist vorbei. Die große Party auch. Die letzten Gäste gingen um 3.30 Uhr, als es schon wieder hell wurde.
Und es war schön. Auch wenn am Ende doch noch mehr Leute kurzfristig abgesagt hatten, waren wir letztlich 21. Aber dadurch, dass nicht alle gleichzeitig da waren, war es zwischendurch ein wenig leer, der Aufwand größer, als er nötig war. Aber das weiß man ja nicht vorher.
Und ja, Marcel, ich hätte mich intensiver mit dem Thema Musik befassen sollen. Ich hatte leider keine CDs aus meinem heimischen Archiv mitgenommen, und das hat sich gerächt. Der Empfang ließ aus uns unbekannten Gründen nur die Sender radioberlin 88,8 und Antenne Brandenburg übrig.
Egal. Wir haben uns trotzdem oder gerade deswegen amüsiert.
Danke an alle, die gegrüßt und gratuliert haben. Danke an alle, die da waren. Danke für alle Geschenke. Danke für die Ausrichtung der Party!
Danke!

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Countdown 30 (6): 25 Stunden

Donnerstag, den 26. Juni 2008
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(5) -> 22.6.2008

Wenn man es genau nimmt, werde ich in gut 25 Stunden erst 30. Am 27. Juni 1978 gegen 3.30 Uhr in der Nacht bin ich geboren.
Mein letzter Tag als 29-Jähriger. Als Twen, wie es so schön heißt.
Nein, noch bin ich nicht aufgeregt. Oder gar deprimiert. Kann sein, dass das heute Abend gegen 23.50 Uhr einsetzt.
Auch wenn es nicht wirklich was bedeutet, sich von hier auf jetzt nicht viel ändert: 30 klingt schon anders als 29.
Ich werde den morgigen Tag ganz offensiv begehren. Feiern. Mit allen, die mir lieb und wichtig sind. Zur Party am Abend kommen viele Leute. Ich freue mich, dass meine Tante anreist, ebenso wie Marcel den weiten Weg aus dem wilden Südwesten antritt. Schulfreunde und heutige Freunde. Sie alle werden kommen und feiern. Am Mittag schmeiße ich eine Würstchen-mit-Brötchen-Runde im Büro.
Denn auch wenn es doof ist, schon 30 zu werden: Es ist auch ein Grund zum Feiern!