Tagesarchiv für 23. Dezember 2006

RTelenovela

Rumblöken vorm Fest

Samstag, den 23. Dezember 2006
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Ach, wie nett. Der letzte Einkaufstag vor dem Fest. Jetzt rennen noch mal alle los, um den letzten Kram einzuholen.
Bei Kaufland war es heute brechend voll. Die Leute doch ziemlich genervt. Ein Mädchen blökte die ganze Zeit ihren Vater an, weil der irgendwas nicht kaufen wollte, was sie jetzt unbedingt noch haben wollte. Ein andere junge Dame blaffte einen älteren Mann, den sie (!) angerempelt hatte. Der Mann war sicher zu gut gelaunt, um stattdessen lieber die Tussi, die ja Schuld hatte, anzuschnauzen.
Die Leute sind gereizt. Großeinkäufe vor dem Fest sind ja auch nicht das Angenehmste. Deshlab die Devise: ruhig bleiben!
Ach ja: Danke, Kaufland! Endlich mal wieder Heidi Klum gehört (-> 28.11.2006): “Wonderland, Wonderland, shining stars, jingle bells”
Weihnachten kann kommen!

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RTelenovela

Flughafen Tegel: Erst gewartet, dann abgezockt

Samstag, den 23. Dezember 2006
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Servicewüste Flughafen Berlin-Tegel. Der Flug Frankfurt/Main – Berlin-Tegel von Marcel und Franziska dauerte etwa 45 Minuten. Das Warten auf die Koffer noch mal genauso lange. Toll. Das steht man also blöd rum. Nicht nur die Reisenden, die auf den Koffer warten, sondern auch die, die sie abholen.
Angeblich gäbe es momentan nur 2 Leute, die die Koffer abfertigen würden. Und das an einem Freitagabend, 2 tage vor Weihnachten.
Können die deppen halt mal warten, stört doch keinen.
Frech wird es allerdings, wenn man danach zum Parkplatz und die Parkbebühren bezahlt: Für gut 45 Minuten werden 8,50 Euro (!!!) verlangt. Eine bodenlose Unverschämtheit!! Nicht nur der Preis an sich, sondern auch die Belohnung fürs Warten. Die Belohnung dafür, dass die Flughafenheinis nicht aus dem Arsch kommen.
Nächstes Mal wird falsch geparkt, das ist sicher billiger.
Und ist ja nicht so, dass der Flughafen Tegel eine Top-Verkehrsanbindung hätte: einen Bus. Wahnsinn. Berlin ist halt ein Dorf.

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RTZapper

Das längste Weihnachtslied der Welt

Samstag, den 23. Dezember 2006
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FR 22.12.2006, 20.15 Uhr, MDR Fernsehen

„Tralatralala, tralatiralala, tiralala, tiralala, tiralalalala!“ Nein, danke, mir geht’s gut! Aber nach 156 Strophen des „Heiligabendliedes“ aus dem Erzgebirge ebbt die Tralatralala-Stimmung eben nicht so schnell wieder ab. Denn ich habe am Freitag die ungewöhnliche, nein, wohl eher die einprägsamste Weihnachtssendung aller Zeiten gesehen. Der MDR zelebrierte „Das längste Weihnachtslied der Welt“. Als ob der MDR seinen Zuschauern nicht schon genug Schaden zugefügt hat. Am Freitag schickte er sie wahrscheinlich endgültig in den Wahnsinn. De Randfichten und andere Volksmusiker waren für das 156-malige Tralatralala zuständig. „Meinen Sie, de Randfichten überstehen das heute Abend?“, fragte Moderator Maxi Arland die Gäste im Saal. Ach, und die Zuschauer fragt niemand? Wenn das Ganze nicht auch in der Programmzeitschrift gestanden hätte – jeden Moment hätte Frank Elstner mit der versteckten Kamera auftauchen müssen. Er kam aber nicht. Es war alles ernst gemeint. 156 Strophen lang. Tiralala. In 67 Minuten. Tiralala. Wahrscheinlich nur mit literweise Glühwein auszuhalten. Nächstes Jahr gibt’s vielleicht eine Neuauflage, wenn de Randfichten vielleicht die eine oder andere Strophe dazu gedichtet haben. Ich freu mich drauf. Ehrlich! Tiralalalala!!

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aRTikel

Bescherung bei den Bäkestrolchen

Samstag, den 23. Dezember 2006
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Der Weihnachtsmann – ganz in Blau – war schon mal auf Stippvisite in Schmachtenhagen

MAZ Oranienburg, 23.12.2006

SCHMACHTENHAGEN

Große Aufregung bei den Bäkestrolchen. In der Schmachtenhagener Kita hat sich der Weihnachtsmann angekündigt. Und das schon ein paar Tage vor Heiligabend!
Auf der Wandzeitung haben die Kleinen schon mal ihr perfektes Weihnachtsfest beschrieben: Schlitten fahren ist dabei nur einer der vielen Wünsche fürs Fest – wenn doch nur mal Schnee fallen würde. Ein weiterer Wunsch: „Mit Mama, Papa, Oma und Opa am Fenster stehen, rausschauen und auf den Weihnachtsmann warten.“ Der ja dann schon zum zweiten Mal kommt – denn bei den Bäkestrolchen war er schließlich schon mal.
Und zwar ganz in Blau. Warum das denn? „Ich habe letztes Jahr zu viele Plätzchen gegessen“, erzählt der Weihnachtsmann. „Die Elfen sind gerade dabei, einen neuen Mantel zu schneidern.“ Der Alte will aber noch was loswerden: „Und was ist eigentlich mit den Geschenken?“ Die scheinen zu wissen, worauf der Alte hinaus will: „Wir sind auch ganz artig!“, rufen sie. Und das Gedicht? Ganz klar: „Lieber guter Weihnachtsmann, guck mich nicht so böse an…“ Der Rest ist bekannt – wird dem Weihnachtsmann morgen, am Heiligen Abend, sicherlich noch ein paar Mal erzählt.
Es kann losgehen: Die Geschenke werden verteilt – jeder, der artig war (also alle!), bekommt einen kleinen Beutel. Und auch für die Kita selbst hat der Alte was mitgebracht: neue Fußbälle – der Frühling kann kommen.

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RTelenovela

Danke für Ihr Verständnis!

Samstag, den 23. Dezember 2006
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Am Eingang der Oranienburger Post klebt ein Zettel. Der Geldautomat der Postbank sei nur noch während der Öffnungszeiten erreichbar. Und: “Wir danken für Ihr Verständnis!” Ich frage mich: Welches Verständnis? Ich habe dafür kein Verständnis!
Warum danken die für etwas, wovon sie gar nicht wissen, ob es da ist?
Mal ganz abgesehen davon, dass das Verständnis eher klein ist, wenn an abends an der Post kein Geld bekommt und stattdessen zu einem anderen Geldautomaten rennen muss, der auch nicht gerade nebenan steht.
Klar, in dem Vorraum der Post wurde schon öfter randaliert. Aber ich frage mich ernsthaft, wofür die Überwachungskameras da sind? Damit müssten doch solche Fälle aufgeklärt werden. Oder wozu sind die Dimger sonst da?

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