Tagesarchiv für 25. November 2006

RTZapper

ZAPPER VOR ORT: Besuch bei Fritz

Samstag, den 25. November 2006
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FR 24.11.2006, 10.00 Uhr, Potsdam, rbb-Gelände

Nix da mit dem Alten Fritz oder irgendeiner anderen logischen Begründung, warum Fritz Fritz heißt. Damals, bevor der rbb-Jugendsender (damals noch ORB/SFB ) 1993 auf Sendung ging, habe man überlegt, wie das neue Baby denn heißen soll. Man kam schließlich drauf, ihn einfach mit einem alten Namen zu betiteln. Fritz. Wie auch der Opa heißen könnte.
Das ist die Legende, die uns heute Vormittag in Potsdam bei einem Rundgang durch die Studios von Fritz erzählt wurde.
So ein Rundgang beginnt immer mit einer kleinen Einführung in die Medienkunde. Was bedeutet On Air? Und was Off Air? Wofür steht WHK? Welche Sender sind die zehn meistgehörten in Berlin-Brandenburg und welcher der Beliebteste? Der Unterschied zwiscvhen Privat und Öffentlich-Rechtlich. Und so weiter.
Die Schulklasse, mit der ich da war, hörte interessiert zu.
Dann ging es durch die Räume. Der erste war leer, hier finden sonst aber die Fritz-Radiokonzerte und die sonntägliche Show “Ken FM” statt.
Gleich daneben der Regieraum des Sendestudios. Hier wuselte bereits Stephan Michme herum, der mit “Bollmann” 45 Minuten später auf Sendung ging. In dem Raum findet man diverse Anzeigetafeln, Uhren, Fernseher, auf denen rbb und Phoenix läuft, sowie diverse Tageszeitungen – und natürlich DIE Potsdamer Tageszeitung.
Im Studio selbst stand gerade Joachim “Jo” Schück für den “Soundgarden” hinterm Mikro. Während zwei songs hintereinander liefen, durften wir auch kurz rein. Der 26-jährige Jo gehört erst seit kurzem zum Moderationsteam von Fritz. Voller Ehrfurcht hatten die Zehntklässler keine weiteren Fragen an ihn…
In der Musikredaktion erklärte und Frank Menzel, dass die Plattenfirmen auch schon mal kleine Bestechungsversuche starten, um ihre Künstler ins Programm zu bringen. T-Shirts oder sonstige Geschenke. Aber Fritz ist unbestechlich. Im Nebenraum schlurfte Thomas Vogel gerade an einem Energy-Drink. War wohl wieder spät geworden gestern beim “Kneipenquiz”.
Wer sich bei Fritz mit einer Gruppe anmeldet, kann sich die Studios übrigens auch ansehen.

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RTelenovela

Der Ring

Samstag, den 25. November 2006
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Nein, man darf sich nicht auf die angebotene Verkehrsführung verlassen. Zumindest nicht in Potsdam.
Um auf der Berliner Stadtautobahn dem Stau am Dreieck Funkturm sowie der Tegel-Tunnel-Umleitung zu entgehen, wählte ich den Rückweg über den Berliner Ring. Die A10 ist neben der A115 in Potsdam auch überall ausgeschildert.
Nur leider steht nirgendwo, zu welcher Auffhart des Ringes man denn nun geleitet wird. Natürlich wäre Potsdam-Nord ganz nett gewesen, denn ich musste ja in Richtung Norden.
Den Gefallen tat man mir nicht. Stattdessen landete ich ziemlich südlich auf der A10, noch vor dem Dreieck Potsdam, irgendwo bei Michendorf.
Da hätte ich mich auch in den Berlin-Stau stellen können. Zeitlich wäre das kein Unterschied gewesen.

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