Tagesarchiv für 13. November 2006

RTZapper

Nightflight

Montag, den 13. November 2006
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SO 12.11.2006, 1.00 Uhr (Mo.), Fritz

Ein Hoch auf das öffentlich-rechtliche Jugendradio in der Region Berlin/Brandenburg! Meistens gibt es im Radio in der Nacht nur Musik aus der Konserve – und die wird von einem Computer gesteuert.
Nicht so bei Fritz vom rbb. Der “Nightflight” wird live moderiert. Heute von Ken Jebsen. Und man merkt: Es steckt viel Herzblut und Vorbereitung drin. Geboten werden drei stunden mit Covern von weitgehend unbekannten Bands. Mit echten Perlen.
Dazu Live-Gäste (in der Nacht! Live!!) und viele Infos von Jebsen.
Ich muss sagen: Eigentlich mag ich Ken Jebsen nicht besonders. Dieser “Nightflight” aber ist gut anzuhören, macht Spaß – und vor allem Sinn.
Hier können sich beispielsweise die NDR-Kollegen von N-Joy mal eine Scheibe von abschneiden. Was die machen, ist ja oft vom Privatradio kaum noch zu unterscheiden.

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RTZapper

ZAPPER VOR ORT: Filmpremiere “Wo ist Fred?”

Montag, den 13. November 2006
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SO 12.11.2006, 19.00 Uhr, Berlin, SonyCenter

Für Schauspieler ist eine Filmpremiere sicher kein Zuckerschlecken. Immer lächeln, posieren und ständig den Reportern immer das Gleiche in den Block erzählen.
So wie heute, bei der Premiere der deutschen Komödie von “Wo ist Fred?” im Berliner SonyCenter. Dabei: Til Schweiger und Jürgen Vogel, Anja Kling, Christoph-Maria Herbst sowie viele weitere Promis.
Ankunft am Roten Teppich. Da wartet die versammelte Presse bereits. Schreien einen an, weil man das beste Fotos haben will. Brüllen, wie man denn bitte zu gucken hat, und welche Pose man denn bitte einnehmen sollen. Und für die Kameras mus das auch noch gut aussehen. Und erste Interviews müssen auch gegeben werden.
Den Film gucken. Sicher nicht das erste Mal. Die Beteiligten haben das fertige Werk doch sicher vorher schon mal begutachten können. Okay, jetzt bekommt man erstmals auch Publikumsreaktionen. Das ist sicher sehr schön.
Den Applaus danach gibt’s auch mehrfach. “Wo ist Fred?” lief zeitversetzt in vier oder fünf Sälen. Und überall sind die Macher dann in den Saal gekommen, um sich feiern zu lassen. Na ja, das wird sicher weniger lästig sein.
Die Premierenparty fand im U3-Tunnel am Potsdamer Platz. Einem Ort, an dem in ferner Zukunft mal U-Bahnen halten sollen – wenn der Bahnhof überhaupt jemals entsteht. Und auch da: Fotos, Interviews, Anfragen und und und.
Aber PR ist PR. Da müssen sie wohl alle durch. So eine Party ist auch Arbeit für die Promis – wenn sie genervt sind, dürfen sie es sich jedenfalls nicht anmerken lassen.
Na ja, aber sagen wir mal so: So schlimm kann die “Arbeit” auch nicht sein. Ein bisschen (mehr) Spaß macht es sicher auch.
Geht den Journalisten ja genauso…

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