Monatsarchiv für Dezember 2004

RTZapper

Werbung: Geburtstags-CD

Dienstag, den 21. Dezember 2004
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DI 21.12.2004, 16.58 Uhr, K1010

Frank Zander ist ein echt windiger Hund. Verkleidet als Mafiosi, dreht der Schlagersänger vor einer Kirche einem verzweifelten Trauzeugen ohne Hochzeitsgeschenk eine total tolle CD an. Mit einem Lied, in dem die Namen der Neu-Verheirateten vorkommen. Während Zander ihm das erklärt, klaut er seinem Opfer Geld und Uhr. Wie sympathisch. In der nächsten Szene des Werbespots, der oft beim Spielesender K1010 zu sehen ist, sieht man Zander als Schlagerheini beim Besingen besagter CDs. Was will er uns damit sagen? Vielleicht: Wenn wir die paar (mehr) Euro für seine schicke CD auf den Tisch schmeißen, muss er nicht mehr arme Trauzeugen beklauen? Dabei werden sich ganz sicher genug Leute finden, die das musikalische Unglück kaufen und dafür ordentlich Geld hinlegen. Respekt: So lässt sich einfach Geld verdienen! Euch allen ein frohes Fest!

Hits: 4912

RTZapper

Nachtexpress

Dienstag, den 21. Dezember 2004
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MO 20.12.2004, 1.00 Uhr (Di.), VIVA

Es weihnachtet zunehmend heftiger. Im Radio und auf den Musiksendern kommen vermehrt festliche Lieder zum Einsatz. Zum Beispiel „Do They Know It’s Christmas“, ein Klassiker. Aber was ist das? Da sitzt eines Nachts bei VIVA Martin Kesici mit seinem Doppelbärtchen und schmettert genau diesen Song. Daneben die Zicken von den Preluders. Und irgend so ein Halbfinalist von „Star Search“. Alle Castingshow-Veteranen vereint. Als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, es ist ja schließlich Weihnachten und da haben wir ja alle ganz doll lieb, durften sie alle zusammen noch mal das Lied trällern. Ein Jahr alt ist dieser Videoclip inzwischen und von den meisten der dort Schmachtenden ist niemand mehr auf der Bildfläche. Oder weiß jemand, ob dieser Nektarius von „Deutschland sucht den Superstar“ überhaupt noch auf der Welt ist? Und warum gibt es keine 2004er-Version mit Elli (wer??), Florence Joy Büttner (wer??) und Nu Pagadi (was??)? Das wäre doch mal eine ABM, die, wenn schon nicht uns, dann aber wenigstens den Casting-Ein-Tages-Stars ein wenig Freude zum Fest bereiten würde. Doch auch die aktuelle Band-Aid-20-Version des Songs kann mit dem Klassiker nicht mithalten. Da können sich Robbie Williams (der mit den anderen Künstlern nicht einmal gemeinsam im Bild zu sehen ist), Dido und Co. noch so sehr abmühen. Zumal die Harmonie nur gespielt ist: Es soll einen regelrechten Zickenkrieg darum gegeben haben, wer welche Zeile des Songs singen darf. Dann doch lieber den Klassiker.

Hits: 5305

RTelenovela

Weihnachtsvorbereitungen

Montag, den 20. Dezember 2004
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Wie ich mich auf Weihnachten einstimme? Na ja, ich fahre den PC nach einem Absturz (öfter mal) wieder hoch, was jedes Mal etwa 20 Minuten in Anspruch nimmt. Ich finde das sehr weihnachtlich. Hat echt was von Frustabbau. PC treten kann wirklich Freude machen.

Ansonsten habe ich mir am WE 4 Weihnachtsmärkte näher angesehen. Am Freitag den Stietzelmarkt in Dresden und gestern die drei Märkte in Berlin-Mitte. Am Schlossplatz, den gleich rechts daneben und den auf dem Gendarmenmarkt. Morgen geht’s noch nach Spandau.

1. Dresden: Ich dachte, der Markt ist größer. Die Dresden sind leider nicht fähig, leckere Kartoffelpuffer, Waffeln oder Bratwürstchen herzustellen. Waren alle nicht berauschend.
Aber ansonsten ganz gute Stimmung, wenig Rummel, viele Büdchen, so so’n Erzgebirgskram verkaufen.

2. Gendarmenmarkt: Da muss man Eintritt bezahlen (1 Euro), ziemlich klein. Lohnt sich nicht so wirklich. Allerdings gibt’s da ‘ne Bühne, auf der auch mal Musiker auftreten.

3. Der Markt schräg gegenüber der HU, Unter den Linden
Recht beschaulich, lange schmale Wege, links und rechts diverse Büdchen. Unspektakülär, aber recht nett.

4. Schlossplatz. Der Markt, der im letzten Jahr noch an der Alexanderstraße war. Viel los, viel Rummel und Fressbuden. Voll, aber erträglich (Sonnabendnachmittag). Nachteil: Es gibt nur einen Weg durch den ganzen Markt. Wenn man mittendrin ist, muss man sich durch die reihen schlängeln, es gibt keinen Schleichweg geradezu zum Ausgang. Wenn da mal was passiert… Da gibt’s die alte “Ost”-Kettwurst.

Und eben hab ich mir nen Videoschnipselvortrag von Kuttner im Fernsehen angesehen. Einen der besseren. Die beiden, die ich live in der Volksbühne gesehen habe, waren nicht so doll. Aber der heute im Fernsehen war recht amüsant…

Hits: 5495

RTZapper

Tag X – Terror gegen Deutschland

Freitag, den 10. Dezember 2004
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DO 09.12.2004, 22.15 Uhr, ZDF

Was passieren würde, wenn es in Berlin einen Terroranschlag gäbe, zeigte das ZDF am Donnerstag in „Tag X – Terror gegen Deutschland“. Was an sich recht interessant war – die Umsetzung war aber sehr enttäuschend. Sämtliche nachgestellte Szenen wirkten nicht glaubhaft. In der „heute“-Zentrale herrschte quasi Kaffeepausenstimmung. Niemals würde es dort bei einer Katastrophe solchen Ausmaßes so gelassen zugehen. Auch die „Live-Schalten“ nach Berlin wirkten gestellt. Da wurden Feuerwehr-Männer interviewt, die vom dichten Qualm im U-Bahn-Schacht erzählten, aber selbst klinisch rein wirkten. Die Sendung an sich wirkte auch sehr durcheinander. Warum war sie nicht klar zweigeteilt? Erst das Szenario, dann das Gespräch. So wurde über Dinge gesprochen, die noch gar nicht gezeigt wurden. Überhaupt – das hässliche Studio, nervige Kamera-Wackler. Die (nicht uninteressanten) Interviews wirkten wie abgelesen. Fazit: Interessanter Stoff, katastrophal schlecht umgesetzt.

Hits: 4842

RTelenovela

Nu Pagadi

Donnerstag, den 9. Dezember 2004
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Hab heute ein bisschen was vom “Popstars”-Finale gesehn. Allerdings erst ab 21.15 Uhr. Dann bin ich eingepannt und erst 22.40 Uhr wieder aufgewacht. War wirklich seehr (gähn) spannend!! Wenn die göttliche Moderation nicht gewesen wäre (Pochers Performance – uijuijui!!)…
Tja, und nun gibt es Nu Pagadi. So heißt die Band. Das ist Russisch, ich weiß aber grad nicht, was es heißt. Ich weiß nur, dass der Wolf das in der russischen Zeichentrickserie “Hase und Wolf” (lief im DDR-Fernsehen und manchmal heute noch irgendwo) immer gesagt hat.
Die Band macht ziemlich harten Rock, wie ich finde. So’n bisschen rammsteinig. Was haltet ihr von denen? haben die eigentlich eine Chance, zu bestehen? Bei “TV total” wurden sie ja schon ziemlich runter gemacht (sehr lustig!).

Hits: 5438

aRTikel

Kobolde werden niemals alt

Mittwoch, den 8. Dezember 2004
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Ein Interview mit Pittiplatsch / Am 19.Dezember kommen er und seine Freunde nach Velten

MAZ Oranienburg, 8.12.2004

Hallo, Pitti! Du hast dich in den Jahren überhaupt nicht verändert! Wie machst du das bloß?

Pittiplatsch: Da hat der Pitti Glück. Ich gehöre doch zur Koboldfamilie und die wird niemals alt oder krank.

Wie alt bist du denn eigentlich?

Pittiplatsch: Ich bin im Jahre 1962 geboren.

Du gehst mit deinen Freunden immer noch auf Tour. Wie oft denn im Jahr?

Pittiplatsch: Nun ja, es gibt eine Frühjahrstournee. Im Sommer haben wir viele Vorstellungen an der Ostsee. Außerdem gibt es noch eine Herbst- und eine Weihnachtstournee. Da kommt einiges zusammen.

Am 19.Dezember kommst du nach Velten. Warst du da schon mal?

Pittiplatsch: Ich glaube ja. Damals noch mit dem Meister Nadelöhr. Den wirst du bestimmt gar nicht mehr kennen.

Stimmt, das ist schon zu lange her. Was weißt du denn über Velten?

Pittiplatsch: Ich weiß, dass Velten ziemlich nah an Berlin liegt. Und die Berliner fahren ja auch ziemlich gern ins Umland, auch um dort einzukaufen.

Sag mal, gibt es denn eine Zugverbindung aus dem Märchenwald nach Velten?

Pittiplatsch: Das wäre schön! Es gab ja mal eine Koboldkochtopfeisenbahn. Aber jetzt reist der Pitti immer mit dem Bus zu den Auftritten.

Und wer kommt noch mit?

Pittiplatsch: Das Schnatterinchen, der Herr Fuchs, Onkel Uhu, Frau Igel und der Buttelflink werden mit dabei sein.

Du lebst ja im Märchenwald mit Schnatterinchen in einer Laube. Geht ihr euch mit der Zeit nicht auf die Nerven?

Pittiplatsch: Ja, schon. Aber das beruht ja auch auf Gegenseitigkeit. Der Pitti ist immer sehr unternehmungslustig, aber auch mal frech und naseweis.

Und was nervt dich an der Schnatterente?

Pittiplatsch: Ganz besonders ihre Putzsucht, Eitelkeit und ihre Neugier. Und ständig dieses Schnattern!

Herr Schröder, wird es neue Folgen von Pittiplatsch im Fernsehen geben?

Heinz Schröder: Nach der Wende wurden wir ja abgewickelt. Aber dann meldeten sich viele Konzertagenturen und Kulturhäuser, die sich an uns erinnerten. Dort treten wir nun auf.

Kommen heutzutage nur Kinder in die Vorstellungen?

Schröder: Nein, es sind in der Hauptsache eher Erwachsene, die ihre Kindheitserlebnisse auffrischen und es aber auch ihren Kindern zeigen wollen.

Na dann viel Spaß in Velten und herzlichen Dank!

Pittiplatsch: Ich danke auch, platschquatsch!

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RTelenovela

Hamburg

Montag, den 6. Dezember 2004
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Hamburg – was viele zuerst sagen: Das wetter ist immer irgendwie scheiße. Das wird mir immer wieder aus erster Quelle bestätigt. Und auch am Wochenende war’s nicht so dolle. Geregnet hat es allerdings nicht. Und damit ist man ja schon zufrieden.
Ich finde auch, dass Hamburg irgendwie interessant ist – aber Berlin finde ich auch besser.
Eigentlich war ich ja in Itzehoe, etwa 50 Kilometer nördlich von Hamburg, zu Besuch bei Nico.
Sonnabend haben wir einen “WiXXer”-Abend gemacht. Die DVD mit dem Film geholt. Den Film an sich gesehen (lustig!!), danach die meisten Bonus-Materialien (Backstage, Pannen usw) und dann nochmal den ganzen Film mit den Audio-Kommentaren von Oliver Kalkofe, Bastian Pastewka und Oliver Welke (so richtig witzig!!)
Ein Abend in st. Pauli musste aber auch wieder sein! Dort sind auch auch an der Großen Freiheit 36 vorbeigelaufen. Die bieten vor allem ne interessante Mischung. Von Guildo Horn bis Scala – alles ist dabei…
Ach ja, in die gleich danach folgende Seitenstraße solltet ihr übrigens besser nicht gehen. Und wenn doch, lasst euch nicht von den grimmig drein blickenden Transen verkloppen!
PS: Auf dem Hamburger Weihnachtsmarkt gibt’s keine Waffeln! Das prangere ich an!!

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