Monatsarchiv für Juli 1991

RTelenovela

Köln, Bonn und Dortmund

Mittwoch, den 31. Juli 1991
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Am Montag waren wir in Köln.
Es war sehr schön. Wir haben eine Rheinrundfahrt gemacht, dann waren wir im Kölner Dom.
Um 17.30 Uhr waren wir auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit. Und gelandet sind wir in Bonn, unserer “Ex-Hauptstadt”.
Geschlafen haben wir im “Kölner Hof” in Bonn. Onkel Ulli und Tante Annemarie im 2-Bett-Zimmer, wir im 3-Bett-Zimmer. Anschließend sind wir noch in die Innenstadt gefahren. Den “Langen Eugen” haben wir auch gesehen.
Nach einer Nacht im Hotel (wir haben 145 DM bezahlt) sind wir nach Dortmund zur Bundesgartenschau 1991 gefahren.
Alles sehr schön! Wir sind den “Florian” (ein Turm) hochgefahren, mit der Seilbahn und der Lok.
Am Sonnabend, den 3.8.91 sind wir wieder in Oranienburg. Freitag wollen wir noch nach Bissendorf.

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Holland: Kurztrip nach Amsterdam

Samstag, den 27. Juli 1991
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Von Melle aus fuhren wir gestern nach Amsterdam, der Hauptstadt von Holland.
Es war sehr schön dort. “Automäßig” ist es allerdings eine Katastrophe! Allerdings haben wir eine sehr schöne Grachtenrundfahrt gemacht!
Dann suchten wir nach einem Zimmer an der deutschen Nordsee. Doch so weit kam es nicht: Am Ende landeten wir in Volendam an der holländischen Nordsee.
Übernachtet haben wir dann wieder in Melle, sind doch noch zurückgefahren.

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Grüße aus Melle!

Mittwoch, den 24. Juli 1991
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Viele Grüße aus Melle!
Wetter ist gut, hat bis Sonntag geregnet.
Am Mittwoch bin ich planmäßig mit em Zug angekommen. Donnerstag waren wir schon baden.
Am Sonntag sind wir zu den Externsteinen und zum Herrmannsdenkmal gefahren. leider hat uns ein Wolkenbruch überrascht.
Heute war Gisela hier.

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Radtour: Nicht ganz ohne Pannen

Samstag, den 6. Juli 1991
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Zum Abschluß der 6. Klasse und dem Abschied von der Neruda-Schule entschlossen wir uns, eine Radtour mit der Klasse zu machen.
Und da fahren wir nun mitten durch die Innenstadt von Oranienburg. Da macht es auch gar nichts, dass die Ampel längst auf Rot schaltete. Die Kolonne lässt sich nicht aufhalten.
Die Route führt die Radfahrer zunächst über die Oranienburger
Neustadt, an der Lehnitz-Schleuse vorbei, durch Schmachtenhagen.
Hier kommt es zum ersten nennenswerten Zwischenfall. Die Straße
gabelt sich hier: links geht es nach Zehlendorf, rechts nach Wensickendorf. – Die ersten Räder passieren die Kreuzung ohne Zwischenfall. Aber dann… Nichtsahnend befährt eine der Radlerinnen die Kreuzung, als plötzlich ein roter Kleinwagen der Gruppe entgegenschießt! Ihr bleibt nichts weiter übrig, als eine Vollbremsung zu machen. Hinter ihr ist nur ein “Krach! Knall! Au! Peng! Klirr! Idiot! Puff!” zu hören. So kommt es zum ersten unplanmäßigen Stopp. Und es wird nicht der letzte sein…
Zwischen Schmachtenhagen und Zehlendorf stinkt es bestialisch nach Dung.
Ansonsten wird der Liebnitzsee recht unbeschadet erreicht…
Rücktour: In Stolzenhagen, an der Kreuzung Wandlitz/Zehlendorf, probiert einige den Lieblings-Radtourgruppen-Scherz aus: Als es nach rechts geht, wird einmal kräftig gebremst, aber nur kurz. Die Folge: Eine Massenkarambolage, und eine erneute Rast…
Auch gut: Einmal einfach “HAAALT!” nach vorn brüllen. Macht sich auch gut für eine unfreiwillige Pause oder eine neue Massenkarambolage.
Kurz vor Zehlendorf: Einer aus der Gruppe fährt sich sage und schreibe sieben (7!!) Nägel in den Schlauch. Schwer genervt belagern wir nun die Zehlendorfer Wiese…
Wir werden langsam unruhig. Eine Stunde (oder sind es schon
drei?) hocken wir nun schon in diesem gottverdammten Nest… Wie kann man sich auch sieben Nägel reinfahren? Soviel Dummheit gibt’s doch gar nicht…
Es dauert auch nur noch knapp zwei Stunden bis zur Weiterfahrt.
Als der Fahrradzug in Oranienburg ankommt, haben wir von derartigen Aktivitäten erstmal genug!