Kategorie: RTelenovela
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Nacktes Fleisch und Milch im Spint
Bei uns in Prenzlau ist so einiges los. Die 4. Kompanie beispielsweise bekam in dieser Woche Besuch. Die Big Band des Musikkorps der 1. US-Infanteriedivision, die in der Prenzlauer Grabowhalle spielten, hat nämlich im Gebäude der Vierten übernachtet. Dazu mußten die Zimmer natürlich hergerichtet werden. Und was wir da alles gefunden haben… Nette Bildchen im…
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Ruhe im Stab
Es war sehr ruhig hier im Stab der Prenzlauer Kompanie in der Zeit rund um die Feiertage. Es ist schon ein ziemlich merkwürdiges und blödes Gefühl, wenn man hier in der FBSt vor dem Computer sitzt, und eigentlich sonst (kaum) jemand da ist. Diese Ruhe im Stabgebäude ist geradezu unerträglich. Wobei das wahrscheinlich nicht an…
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Der Kopierer ist im Eimer
Unser Kopierer in der FBSt ist im Eimer! was für uns eine Katastrophe darstellt. Schließlich ist das Ding für uns geradezu lebensnotwendig. Wenn wir jetzt die Prenzlau Times verfielfältigen (Fachdeutsch: drucken) wollen, müssen wir immer ins S3-GeZi tigern, dem dort sitzenden, völlig überarbeiteten Soldat unsere Zeitungsseiten auf den Tresen knallen und sagen „Los, mach mal…“…
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Schneemassen in der Uckermark
Es hat wieder einmal geschneit draußen. Und ehrlich gesagt: langsam reicht’s! Prenzlau und überhaupt ganz Brandenburg und drumherum sinken quasi in den Schneemassen. Der Winterdienst hier ist kurz vorm Aufgeben. Im Verkehrsfunk wird schon ständig angesagt, daß Straßen gesperrt werden mußten, weil sich Lkws festgefahren haben. Sowas erlebt man nicht alle Tage…
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Der Schildcrash (2)
-> 20.6.1998 Der Unfall in Schmachtenhagen beschäftigt mich auch weiterhin. Das Schild war zwei Tage nach dem Unfall schon wieder repariert. Zwei Monate später: Ich wurde zur Polizei zu einem Verhör bestellt. Die hilfsbereiten und pflichtbewußten Schild-Anwohner haben Zeit gefunden, zur Polizei zu gehen. So schilderte ich also einem netten Beamten (nicht zynisch gemeint!) die…
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DJ-Regeln
Ein Discjockey, im Volksmund einfach DJ genannt, hat es wahrlich nicht einfach. Hat er doch die schwere Aufgabe, junge vergnügungssüchtige Menschen zum Tanzen zu bringen. Hier nun einige Regeln, die man beherzigen sollte, um ein richtig guter DJ zu werden: 1. Ein guter DJ ist ein sprachloser DJ! Sprich so wenig wie möglich und nerve…
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In der AGA (20): Die Rekrutenprüfung
Montag, 26. Oktober 1998. Der Tag aller Tage ist gekommen. Nun wollen die Herrschaften der Bundeswehr sehen, was wir in den vergangenen zwei Monaten alles bei ihnen gelernt haben. Die Rekrutenprüfung ist gleichzeitig unser Rückmarsch von Klietz nach Havelberg in die Kaserne. Der marsch wiederum ist der erste Teil der Prüfung. Und tatsächlich nur der…
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In der AGA (19): 10 Tage Klietz
Punkt 6.00 Uhr. Truppenübungsplatz Klietz. Seit sechs Tagen sind wir nun schon hier. Das große zweiwöchige Bataillonsbiwak. Tausende Soldaten scheinen insgesamt auf diesem gewaltigen Platz zu sein. Ich weiß, dass auch Kompanien aus Prenzlau und Storkow hier sind. Und wer weiß, von woher sie noch hierher gekommen sind. Noch liegen wir in unseren kleinen Zelten.…
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In der AGA (18): Zwergenrettung
Da hätte man echt kotzen können. Als ich am Freitagabend aus Wesendorf zu Hause ankam und meine Sachen ausgepackt habe, ist mir ein ekliger Gestank entgegen gekommen. Die gesamten Bundeswehr-Klamotten haben dermaßen gestunken, dass ich eigentlich eine Gasmaske gebraucht hätte. Der Raum, in der die Waschmaschine steht, hätte eigentlich zum Sperrgebiet erklärt werden müssen. Es…
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In der AGA (17): Nachtschießen
Es ist Donnerstag. Unser vierter Tag im Schieß-Biwak in Wesendorf. Und eines haben wir inzwischen hundertprozentig festgestellt: Unsere Hauptbeschäftigung ist hier weder das Schießen, Wandern oder Feinde beschießen. Nein, es ist das Warten. Das warten nach dem Schuss. Bis man wieder zur Schießanlage latschen und ein paar Schüsse abfeuern darf, vergeht schon mal einige Zeit.…
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In der AGA (16): Schießbiwak
Ehrlich gesagt, weiß ich nicht mal so ganz genau, wo wir jetzt eigentlich sind. Ich weiß nur, dass wir heute morgen in Havelberg in einen Bus gestiegen und in einem kleinen Ort namens Wesendorf wieder ausgestiegen sind. Wesendorf, irgendwo in Niedersachsen. Fünf Tage werden wir hier auf einem Truppenübungsplatz verbringen. Unser bisher längstes Biwak, und…
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In der AGA (15): Zusatzdienst
Es ist Freitagmittag und Hauptmann J. richtet seine für diese Woche letzten Worte an uns. Wir sollen doch bitte am Sonntag alle wählen gehen. Das ist leichter gesagt als getan. Da wir hier ständig auf Trapp gehalten wurden, sind wir in den vergangenen Wochen überhaupt nicht dazu gekommen, irgendwas von der Wahlpropaganda mitzubekommen. Der einzige…
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In der AGA (14): Im Innendienst
Montag, 5.24 Uhr. Stabsunteroffizier Neubaldt geht beim morgendlichen Antreten die Liste aller, jetzt vereidigten, Pioniere durch. Als er bei meinem Namen ankommt, rufe ich: „Neukrank!“ Da ich am Freitag wegen des Gelöbnisses, zu dem wir ja mit dem Bus gefahren sind, mein Auto in Havelberg stehen gelassen habe, musste Patrick diesmal fahren. Und das war…
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In der AGA (13): Das Gelöbnis
Verdammt früh war es heute Morgen, als wir geweckt wurden. Seit 6 Uhr sitzen wir nun im Bus, der uns zu unserem feierlichen Gelöbnis nach Strausberg bringen soll. Überraschenderweise geht das Ganze relativ locker über die Bühne, wir werden unseren Eid in unseren Tarnuniformen sprechen. In den vergangenen Tagen haben wir noch mal das Marschieren…
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In der AGA (12): Sechs Kilometer
Zwei Wochen sind wir nun schon beim Bund. Zwei anstrengende Wochen. Der heutige Tag soll aber relativ ruhig verlaufen. Meinte zumindest der Hauptmann J. beim heutigen Morgenantritt. Wir sollen uns Zeit lassen, uns um Gottes Willen nicht fertig machen. Heute findet der Sechs-Kilometer-Eingewöhnungsmarsch statt. Und da macht man sich ja überhaupt gar nicht fertig. Zumindest…