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Profile: Henriettes neue Chefin

Dienstag, den 24. August 2004
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Nun ganz offiziell: Doris Elert

MAZ Oranienburg, 24.8.2004

ORANIENBURG
Obwohl Doris Elert nun ganz offiziell Schulleiterin des Oranienburger Louise-Henriette-Gymnasiums ist: Viel hat sich für sie gar nicht geändert. Seit Anfang März 2003 erfüllt sie an der Schule die Aufgaben des Schulleiters und des Stellvertreters. Das bleibt auch vorerst so, denn die Stelle des neuen stellvertretenden Schulleiters muss erst noch ausgeschrieben werden.
Doris Elerts Arbeitstag beginnt jeden Morgen gegen 7Uhr. „Manchmal finden schon am Morgen Elterngespräche statt“, erzählt die 52-jährige Malzerin. „Die Eltern kommen, wenn es Probleme gibt.“
Seit 1974 arbeitet Doris Elert als Lehrerin. Den Anfang machte sie an einer Schule in Zossen, 1977 zog sie nach Friedrichsthal. In dieser Zeit begann sie auch mit der Förderung mathematischer Talente, war bis 1994 unter anderem für die Mathematik-Olympiaden und Kreisausscheide zuständig.
Am LHG arbeitete Doris Elert seit der Eröffnung im Jahre 1994 als stellvertretende Schulleiterin. An den dortigen ersten Schultag erinnert sie sich noch lebhaft. „In der Vorbereitungswoche wurden wir gebeten, am ersten Tag statt um acht erst um 10Uhr mit dem Unterricht zu beginnen, weil im Schulhaus vieles noch nicht fertig war.“
Doch das ist lange her, Ende Sptember feiert das Louise-Henriette-Gymnasium seinen zehnten Geburtstag. „Während der Festwoche wird es an jedem Nachmittag und Abend Veranstaltungen geben“, freut sich die Schulleiterin. Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und sportliche Höhepunkte stehen auf dem Veranstaltungsplan.
Als Schulleiterin ist es Doris Elert besonders wichtig, für Schüler die bestmöglichen Bedingungen zum Lernen zu schaffen: ein qualifizierter, erzieherisch wirksamer Unterricht mit Methodenvielfalt. „Wenn ich da gut arbeite, müsste daraus die Folge sein, dass sich die Schüler auch wohl fühlen, dass sie sich mit ihrer Schule identifizieren können. Aber man wird nie sagen, dass man in seinem Lehrerberuf sein Ziel hundertprozentig erreicht“, sagt sie. „Nur wenn wir überlegen, was man besser machen kann, kommen wir weiter.“