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Wahl 2021

Dienstag, den 28. September 2021
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SO 26.09.2021 | 21.15 Uhr | ZDF

Huch, die Grünen haben die Wahl in Berlin gar nicht gewonnen?
Huch, die CDU und die SPD haben bei der Bundestagswahl gar nicht gleich viele Prozente errungen?
Die Wahlforschung der ARD hat an diesem Sonntag gleich zweimal versagt. Ihre Prognosen waren mitunter haarsträubend falsch. Und erst am späten Abend, in den Tagesthemen, wurde das deutlich.

Wahlsonntag, Bundestagswahl 2021. Im Ersten gibt es eine Prognose von Infratest Dimap, nach der CDU/CSU auf 25, die SPD auch auf 25 Prozent kommen. Ein Patt. Gleichzeitig im ZDF: Die Forschungsgruppe Wahlen sagt in der 18-Uhr-Prognose einen Wahlsieg der SPD voraus, gute anderthalb Prozent liegt die SPD dort vor der Union.
Und das ZDF soll Recht behalten, denn im Laufe des Abends nähern sich die ARD-Zahlen denen des ZDF.

Abgeordnetenhauswahl 2021 in Berlin. Im Ersten gibt es eine Prognose, von der Jörg Schönenborn sagt, sie berge eine dicke Überraschung in sich: nämlich den Wahlsieg der Grünen vor der SPD. Das zweite Bundesland mit den Grünen als stärkste Partei. Gleichzeitig im ZDF: Die Prognose sagt einen knappen Wahlsieg der SPD voraus.
Und das ZDF soll auch in Berlin Recht behalten, denn im Laufe des Abends nähern sich die ARD-Zahlen auch hier denen des ZDF.

Auf eine unangenehme Weise hat die ARD, hat Infratest Dimap am Sonntag ins Klo gegriffen. Es sind nur wenige Prozentpunkte, die falsch berechnet waren, aber wenn es um Platz 1 und Platz 2 geht, dann ist es schon bitter, wenn man zweimal so daneben lag. Wobei in Berlin auch das ZDF den deutlichen Sieg der SPD nur knapp gesehen hat – die Forschungsgruppe Wahlen lag beim Wahlsieger richtig.
Das Debakel der ARD-Wahlforscher muss ausgewertet werden. Denn so falsche Prognosen kann man sich auch gleich sparen.

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Berliner Runde

Montag, den 27. September 2021
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SO 26.09.2021 | 20.15 Uhr | ZDF

Die “Berliner Runde” am Sonntagabend hatte überraschende Zaungäste. Denn die Diskussion, in der die Spitzenleute der Parteien das Ergebnis der Bundestagswahl durchkauten, lief nicht nur im Ersten und beim ZDF, bei phoenix und bei tagesschau24 – sondern auch bei Bild und dem österreichischen Nachrichtensender oe24.TV.
Ups!

Bild ist ja seit einiger Zeit nicht nur Zeitung, sondern auch Glotze. Nur ein eigenes Wahlforschungsteam konnte man sich wohl nicht leisten, weshalb man bei Bild den ganzen Abend auf die Hochrechnungen von ARD und ZDF zurückgriff. Und als um 20.15 Uhr die “Berliner Runde” begann, da lief die ersten Viertelstunde auch live bei Bild. Und weil der Nachrichtensender oe24.TV aus Österreich zufällig gerade das Signal von Bild übernahm (warum auch immer) lief die “Berliner Runde” nun auch dort.

Was Bild angeht, ist das mehr als erstaunlich. Immer wieder ätzt die Bild gegen die Öffentlich-Rechtlichen. Immer tritt die Bild nach, wenn ARD und ZDF irgendwas machen, was Bild nicht passt. Immer wieder fährt Bild Kampagnen gegen ARD und ZDF. Wenn es aber darum geht, einfach eine Sendung von ARD und ZDF zu zeigen, dann ist sich Bild nicht zu fein dafür. Irgendwie sind ARD und ZDF bäh, aber die Sendung ist dann doch so spannend, dass man sie ungefragt bei Bild im Programm zeigt.
Das war wohl illegal, und wie es von ARD und ZDF heißt, will man wohl rechtliche Schritte dagegen einleiten, dass Bild ungefragt das Live-Signal übernahm.

Dabei war diese “Berliner Runde” dann doch nur eine öde Abfrage von Politiker-Statements. Keine harten Nachfragen, wieso die CDU sagt, sie könne den Kanzler stellen, obwohl die Union krachend verloren hat, obwohl die Union im Osten ganz mies abgeschnitten hat, obwohl die Union hinter der SPD liegt. Keine harten Nachfragen, als Alice Weidel von der AfD behauptet, dass die Freien Wähler ein so ähnliches Wahlprogramm hätten, dass ja die AfD gar nicht verloren habe, weil man ja die Prozente von Freien Wählern und Basis dazurechnen müsse. Dass man diese Lächerlichkeit der AfD durchgehen ließ, ist peinlich für die ARD/ZDF-Journalisten.

-> Die Sendung in der ZDF-Mediathek

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Der Deutsche Fernsehpreis 2021

Dienstag, den 21. September 2021
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DO 16.09.2021 | 20.15 Uhr | RTL

Ein Hauch von ZDF-Fernsehgarten wehte am Donnerstagabend durch das RTL-Programm. Nicht nur, dass “Der Deutsche Fernsehpreis 2021” endlich mal wieder in einer richtigen Gala vergeben worden ist. Die Show fand draußen statt, am Kölner Tanzbrunnen. Das Publikum saß unter Pavillons, die nur von oben geschützt waren. Und wie wir ja alle wissen, wird es an September-Abenden schon ziemlich kalt, weshalb auf allen Stühlen Decken breitlagen, die sich die Zuschauer – also die deutsche Fernsehprominenz – über die Beine legen konnte. RTL war also nicht nur auf den Spuren des ZDF-Fernsehgartens, sondern auch von den bekannten Heizdecken-Shows auf Kaffeefahrten.

Es wird ja gerade darüber genörgelt, dass sich beim Fernsehpreis eine Branche ausschließlich selbst beweihräuchert. Dabei ist das absolut in Ordnung. Warum soll man sich mal nicht auch selbst feiern können? Zeigen, was man innerhalb des vergangenen Jahres geleistet hat? Wen man für preiswürdig hält? Deshalb ist es absolut richtig, dass “Der Deutsche Fernsehpreis” nach Jahren des Schattendasein wieder auf die große Bühne geholt worden ist.

Dass übrigens auch der “ZDF-Fernsehgarten” selbst, insbesondere Moderatorin Andrea Kiewel, ausgezeichnet worden ist, passte zur Stimmung am Tanzbrunnen. Seit gut 20 Jahren steht Kiwi an den Sommersonntagen vor der ZDF-Kamera und verbreitet gute Stimmung – schön, dass das mal gewürdigt worden ist.
Ein bisschen merkwürdig ist dagegen die Auszeichnung für das Lebenswerk an Hape Kerkeling. Nicht dass Kerkeling nicht preiswürdig sein könnte. Aber das Lebenswerk? Mit 58? Kommt da nichts mehr? Einerseits wirkt die Auszeichnung willkürlich, andererseits war RTL der Ausrichter der Show – und Kerkeling wird demnächst für die RTL-Gruppe aktiv, wird mehrere Formate bei VOX bekommen. Da hat diese Auszeichnung dann doch ein leichtes PR-Geschmäckle.

-> Die Show bei TV Now

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Der Vierkampf nach dem Triell

Freitag, den 17. September 2021
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MO 13.09.2021 | 20.15 Uhr | Das Erste

Dass wir zwei öffentlich-rechtliche Systeme haben, ist ein Luxus, und auch in dieser Hinsicht kann Konkurrenz das Geschäft auch nur beleben. Wenn aber ARD und ZDF sich gegenseitig ihre Konzepte klauen, dann muss man doch schon mal nachfragen, was diese ganzen Doppelungen eigentlich sollen.
Und da geht es nicht nur um eine Show wie “Immer wieder sonntags”, die Das Erste mal gegen den “ZDF-Fernsehgarten” gesetzt hatte. Oder neuerdings “Die Giovanni Zarrella Show” mit ähnlichem Konzept wie die Silbereisen-Shows.

Auch in der Politik-Berichterstattung haben ARD und ZDF lauter parallel laufende Konzepte. Das ZDF hat die Sommerinterviews 1988 in der damaligen Sendung “Bonn direkt” erfunden. Inzwischen gibt es die auch im Ersten. Das Erste lädt Kanzlerkandidaten zur “Wahlarena”, in der Leute aus dem Publikum Fragen stellen. Irgendwann gab es im ZDF die Rede “Klartext, Herr xy” – das Konzept ist dasselbe.
Wäre doch toll, wenn sich der kopierende Sender einfach mal was anderes ausdenkt.

Der Gipfel erreicht worden ist aber am Montagabend. Im Ersten lief um 20.15 Uhr “Der Vierkampf nach dem Triell”. Dort kamen Vertreter und Vertreterinnen von den Linken, der FDP, CSU und AfD zu Wort.
Zu diesem Zeitpunkt ging im ZDF der “Schlagabtausch” zu Ende – der Vierkampf von Linke, FDP, CSU und AfD. Dasselbe Konzept, direkt vor der Sendung im Ersten, knallt das Zweite seinen Vierkampf hin. Mit Janine Wissler von den Linken und Alice Weidel (AfD) waren sogar zwei der vier Befragten dieselben. Möglich war das, weil die ZDF-Sendung nicht live war.
Was aber soll das? Wäre es dann nicht sinnvoller gewesen, nach dem Triell auch den Vierkampf gemeinsam zu veranstalten? Warum müssen sich zwei öffentlich-rechtliche Sender mit zwei Sendungen profilieren, die dasselbe Konzept haben – und dann noch direkt hintereinander?

PS: Wieso darf die CSU eigentlich in die Sendungen mit den kleinen Parteien? Immerhin tritt sie erstens ausschließlich im Zusammenschluss mit der CDU an, und zweitens kann sie nur in Bayern gewählt werden, wo sie keine kleine Partei ist. Wieso also bekommt die Union den Vorteil, im Triell und im Vierkampf mitmischen zu dürfen? Und müsste nicht die CDU mit ihren 22 minus 5 CSU-Prozent auch nicht shcon fast zu den Kleinen gezählt werden?

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Das Triell – Dreikampf ums Kanzleramt

Mittwoch, den 15. September 2021
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SO 12.09.2021 | 20.15 Uhr | Das Erste

Hast du es bemerkt? In Wirklichkeit war das zweite TV-Triell ein Duell. Und nicht Baerbock, Laschet und Scholz sind gegeneinander antreten, sondern Maybrit Illner und Oliver Köhr. Es ging auch nicht um Politik und um die Frage, wer in Deutschland künftig im Kanzleramt regieren wird. Sondern um die Frage, ob Maybrit Illner oder Oliver Köhe die besseren Fragen stellen.

Irgendwas ist da am Sonntagabend vollkommen schiefgelaufen. Beim vom Ersten und vom ZDF live übertragene Triell sind bedauerlicherweise vor allem die beiden Fragesteller negativ aufgefallen. Oliver Köhr kennt man… ähm… Er ist seit kurzem ARD-Chefredakteur, und fiel bislang auch nicht besonders im “Bericht aus Berlin” auf, aber als Chef hat er eben auch das Triell zu moderieren. Bei der ARD geht es scheinbar nicht zwingend darum, den besten Talker oder die beste Talkerin zu solch einer Veranstaltung zu schicken. Einer Anne Will oder Sandra Maischberger wollte man das nicht zutrauen. Oder Frank Plasberg. Stattdessen stellte Köhr im Laufe der Sendung immer mehr wirre Fragen mit komplizierten Schachtelsätzen. Da schaltete sogar Arnim Laschet kurzzeitig mal ab und fragte: “Wir war die Frage?”
Zudem scheinen sich Illner und Köhr vor der Sendung nicht abgesprochen zu haben. Ständig fielen sie sich ins Wort, immer wieder quatschen sie parallel, Illner wollte das Thema wechseln, Köhr hatte noch eine Nachfrage. Blöde Sache, das. Vermutlich brach zwischen den beiden blanker Hass aus – zumindest sah Illner so aus, als würde sie ihrem Kollegen nach Sendungsende umgehend eine reinhauen.

Und sonst so?
Ich hatte ja ein bisschen Angst, dass das zweite Triell langweilig werden könnte. So nach dem Motto: Bei RTL war schon alles gesagt.
Aber nein, bei ARD und ZDF zoffen Sie sich in der ersten Reihe! Scholz und Laschet stritten sich, Laschet griff Scholz wegen Durchsuchungen in dessen Ministerium an, und Scholz gab ihm Contra und wies diese Vorwürfe zurück – und selbst im Streit blieb Scholz erstaunlich ruhig. Baerbock war die lachende Dritte, die zwischendurch mal mit Fakten um die Ecke kam.
Politische Inhalte gab es in der ersten Triell-Hälfte kaum, aber wer interessiert sich schon für Inhalte, wenn man die Kanzlerkandidaten mal streiten sehen kann.

-> Die Sendung in der ARD-Mediathek (bis 12. September 2022)

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Die Giovanni Zarrella Show

Dienstag, den 14. September 2021
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SA 11.09.2021 | 20.15 Uhr | ZDF

Er kommt raus und singt erst mal ein bisschen. Auf Italienisch. Das kann er besonders gut. Und er hat ja auch gerade erst wieder ein Album mit italienischen Songs rausgebracht. Er begrüßt Gäste. Mit denen singt er auch gern mal. Auf Deutsch, aber auch auf Italienisch. Das kann er, wie gesagt, besonders gut. Er hat immerhin gerade erst ein… du weißt schon. Zwischendurch wird immer wieder seine Familie gezeigt, die ist besonders stolz auf ihn. Und der Papa kommt dann auch noch auf die Bühne, gemeinsam singen sie ein Lied. Auf Italienisch. Das kann… und die CD… und so weiter.

Der Name ist Programm: Am Sonnabend moderierte Giovanni Zarrella im ZDF erstmals “Die Giovanni Zarrella Show”. Nachdem Carmen Nebel dem ZDF nicht mehr jung genug war – und vielleicht auch nicht cool genug, und singen kann unsere Carmen doch auch nicht, oder? -, durfte nun erstmals Zarrella ran.
Er soll so auch ein bisschen das ZDF-Gegenstück von Florian Silbereisen sein. Denn auch beim ZDF möchte man eine kuschlig-fetzige Schlagershow haben. Auf ein jüngeres Format hatte man wieder keine Lust.

Deshalb wehte auch ein silbereisiger Wind durch das ZDF-Programm, als Andrea Berg auftrat. Und Nino De Angelo. Und Und Nik P. Und Chris Cronauer. Und Kerstin Ott. Und und und.
Es ist ein bisschen schade, dass sich das ZDF da nicht mehr traut. Dass auch hier wieder nur ein Segment bedient wird, das im deutschen Fernsehen eigentlich schon eine breite Bühne hat. Warum gibt es stattdessen in Deutschland keine richtige Show, die sich mit dem Pop beschäftigt? Warum müssen es immer nur Schlager sein? Deutschland hat so viele junge und etablierte Popkünstler, die in solchen Primetimeshows quasi nicht vorkommen, weil da immer nur Maite Kelly und Co. singen dürfen.

Giovanni Zarrella selbst war seine Nervosität stark anzumerken. Er brauchte eine gute Stunde, um warm zu werden. Seine Moderationen waren zunächst extrem hölzern und beschränkten sich auf das Ansagen und Absagen der Musikacts, wenn er nicht gerade selbst mitsang. Dass er ständig ein Teil der Show war, ist Konzept der Sendung – das muss man mögen, wenn man diese Show einschaltet.
Scheinbar kam der Applaus nicht nur aus dem Saal, manchmal schien auch aus der Konserve nachgeholfen worden zu sein, und apropos Saal: Warum sehen die Bühnenbilder der ZDF-Shows eigentlich immer so gleich aus? Also, gleich langweilig, so geleckt und bieder.

Und, wie war sie denn nun, die Show-Premiere? Es könnte für ein “Na ja” reichen. Zarrella hat noch viel Moderationsluft nach oben, die Musikauswahl könnte ein bisschen breiter sein, das Bühnenbild etwas frischer und cooler. Vor allem sollte sich das ZDF darauf besinnen, keine schlechte Silbereisen-Show-Kopie abzuliefern.

-> Die Sendung in der ZDF-Mediathek (bis 10. Oktober 2021)

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Berlin direkt – Sommerinterview: Robert Habeck

Mittwoch, den 11. August 2021
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SO 08.08.2021 | 19.10 Uhr | ZDF

Das ZDF hat sich mal wieder was Dolles geleistet. Und für viele Kommentatoren bei Twitter ist das unentschuldbar: Einem Grünen-Politiker wurden nicht ausschließlich Fragen zur Klimapolitik gestellt. Skandal.

Die Sendung “Berlin direkt – Sommerinterview” des ZDF steht in der Kritik. Am Sonntagabend war Robert Habeck von den Grünen zu Gast. Und offenbar geht man davon aus, dass man einem Politiker der Grünen nur Fragen zum Thema Umwelt stellen darf. Schließlich wolle man doch im Wahlkampf wissen, was von den Grünen zu erwarten sei.
Als ob man das nicht sowieso weiß.
Stattdessen stellte Moderatorin Shakuntala Banerjee Fragen zum Saarland-Debakel, wo die Grünen nicht zur Bundestagswahl antreten dürfen. Und zum Umfragetief. Und zu Baerbock und der Frage, ob nicht Habeck doch lieber Kanzlerkandidat sei. Um Fragen rund um Corona ging es auch, und nach gut 15 von 20 Minuten schwenkte die Interviewerin zur Umweltpolitik.

Es war ein gutes Interview. Und vor allem ist die “Sommerinterview”-Reihe keine Sendung im Rahmen der Wahl-Berichterstattung, sondern eine jährliche Reihe, in der es sowohl um Inhalte, als auch um die jeweilige Partei geht. Was ist los in der Partei, was ist los mit den Menschen in der Partei, Streitigkeiten – und natürlich: Inhalte. Aber eben nicht das Abfragen von Wahlkampfinhalten. Dafür gibt es andere Sendungen, die bis Ende September noch folgen werden.

Gut 40 Prozent der nur 20-minütigen Sendung drehten sich um spannende innerparteiliche Fragen. Denn natürlich ist es interessant, zu erfahren, was Habeck zum Saarland-Thema meint. Und natürlich ist es sehr spannend zu wissen, wie sich Habeck in Sachen Baerbock positioniert, wie er auf entsprechende Fragen reagiert. Ob da nur Floskeln kommen.

Wäre es um die AfD gegangen, hätte man das Interview vermutlich gefeiert. Denn in der Regel findet man es gut, wenn man AfD-Leiten Fragen zu Themen stellt, die man von der AfD nicht zwingend erwartet. Wenn es um Themen geht, über die die AfD ungern oder selten spricht.
Wenn es im ZDF also auch um Themen abseits des Wahlprogramms geht, dann kann das nicht gut sein. Habeck und Baerbock werden ganz sicher bis zur Wahl auch im ZDF noch die Gelegenheit bekommen, ihr Wahlprogramm runterzubeten.

-> Die Sendung in der ZDF-Mediathek (bis 8. August 2022)

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