RT im Kino

13 Semester

Montag, den 11. Januar 2010
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Wusterhausen im Nordwesten Brandenburgs ist nicht gerade der Nabel der Welt. Deshalb wollen die Schulfreunde Momo (Max Riemelt) und Dirk (Robert Gwisdek) auch weit weg zum Studieren – nach Darmstadt.
Doch in Darmstadt läuft es – zumindest für Moritz – nicht ganz so toll. Während Dirk fix eine WG gefunden hat, muss Moritz lange danach suchen. Dirk kommt mit dem Lernstoff wunderbar klar. Fast möchte man sagen, er ist ein Streber. Moritz – nicht. Der ist viel zu sehr mit seinem Leben, mit seinem Mitbewohner Bernd (Alexander Fehling) und, ja, auch dem Studium beschäftigt. Zumindest damit, irgendwie hinterher zu kommen…

So läuft das also an der Uni. Streber und Loser. Das kennt sicherlich jeder, der mal studiert hat. Irgendwo werden sich die meisten in diesem Film wiederfinden. “13 Semester” erzählt von Moritz’ Leben an der Uni, und das Semester für Semester.
Was am Anfang noch ein wenig lückenhaft erscheint – einige der Semester werden relativ schnell abgehandelt, entwickelt sich später zu einer interessanten, irgendwie auch spannenden, auf jeden Fall unterhaltsamen Geschichte. Moritz, der sich mit allen anlegt, sich mit seiner Freundin streitet und alles Mist findet.
Der Handlung erstreckt sich tatsächlich über die vollen 13 Semester, also mehr als sechs Jahre. Was in epischen Serien über zig Staffel erzählt wird, bekommt der Zuschauer dieses Films ganz kompakt. Oberflächlich ist der Film von Frieder Wittich aber keineswegs. Außer in einem Punkt: Wusterhausen liegt im Landkreis Ostprignitz-Ruppin – und deshalb hätte Moritz an seinem Auto auch das Kennzeichen OPR statt HVL haben müssen…

8/10

RTelenovela

Für Wusterhausen sollte man sich Zeit nehmen

Sonntag, den 22. November 2009
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Wir haben Wusterhausen näher kennengerlent. Länger als wir es vorhatten.
Wusterhausen ist ein kleiner Ort bei Kyritz in Ostprignitz-Ruppin. Ein Ort, der sich Stadt nennt, aber nicht wie eine Stadt aussieht.
Eigentlich waren wir auf dem Weg von Bantikow zur Autobahn, und da führte uns der Weg durch Wusterhausen.

Auf der Hintour hat die Durchfahrt hervorragend funktioniert. Auf der Rücktour nicht.
Die Dorf… äh, Stadtjugend hat uns schon beim ersten Mal wahrgenommen, als wir an ihnen vorbeigefahren sind. Einer von ihnen hat uns sein nacktes Bein gezeigt. Witzig.
Einmal links abgebogen, dann wieder rechts. Ich weiß nicht mehr so genau. Aber irgedwann standen wir dort, wo wir eigentlich schon mal langgefahren waren.
Also noch einmal. Die Jugendlichenw aren inzwischen schon ein bisschen weitergelaufen, als wir wieder an ihnen vorbeifuhren. Einmal links und dann… Nein, fast wären wir denselben Weg wie davor gefahren, aber das Ergebnis wäre klar gewesen. Also geradeaus – in die Sackgasse. Durch ein Wohngebitet kamen wir dann wieder an einer Stelle an, die uns schon bekannt vorkam.

Wir hatten genug von Wusterhausen, doch die Stadt (oder so) ließ uns nicht weg.
Bis ich dann mal eine Straße gefunden habe, die dann doch einen anderen Zielort hatte als alle bisherigen.
Wir hatten es geschafft. Und so schnell wird uns Wusterhausen wohl nicht wiedersehen. Obwohl man ja nie nie sagen soll.

ORA aktuell

Volleyball: VSV gewinnt gegen Tabellenführer

Dienstag, den 3. Februar 2009
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In der Volleyball-Landesklasse schlugen die Männer vom VSV Oranienburg den Tabellenführer SV Wusterhausen mit 3:2 Sätzen. Und das, obwohl drei Stammspieler fehlten.
Gegen den Tabellenzweiten, VC Angermünde verlor der VSV im Anschluss 2:3.
In der Tabelle liegt der VSV auf Platz 4.