ORA aktuell

Aus für das Fisch-Eck in Oranienburg

Donnerstag, den 20. Juni 2019
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Das Fisch-Eck in der Oranienburger Mittelstraße schließt. Letzter Verkaufstag ist der 21. Juni. Das wird den Kunden auf einem Schild am Laden mitgeteilt.
Schon seit mehreren Wochen ist das Geschäft nur noch bis 15 Uhr geöffnet, schon länger Zeit blieb es sonnabends geschlossen.

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RTelenovela

Basar mit Zigarettenduft

Freitag, den 7. Juni 2019
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Neulich hatte ich mich an dieser Stelle gewundert, wie schick doch Aldi in Oranienburg geworden ist. Die verschiedenen Supermärkte haben ja immer ihre Images. Kaufland ist der besonders große Einkaufsmarkt, und Edeka und Rewe die etwas besseren (und teueren?). Ich besuche alle drei dieser Märkte gern.
Am Donnerstag war ich im Veltener Rewe-Markt und habe ehrlich gesagt ein bisschen gezweifelt, ob der Markt noch auf der Höhe der Zeit ist.

Aufgefallen ist mir das, als ich in der Getränkeabteilung stand. Mal abgesehen davon, dass es relativ penetrant nach Zigarettenqualm stank – der große Raum sah aus wie Kraut und Rüben, wie auf einem Basar. Überall standen irgendwelche Wagen rum, auf denen Getränke gestapelt waren. Ob die immer da stehen oder nur aus Räumungsgründen (nach 20 Uhr wird ja oft geräumt, was auch in Ordnung ist), war unklar. Überall musste man sich vorbeischlängeln. Wo die Gänge sowieso schon eng sind. Ein System, wie die Getränke angeordnet sind, ist nur schwer erkennbar. Da stehen hier mal ein paar Eistee-Sorten und dahinten und noch weiter dahinten auch noch mal.

Aber auch wenn man durch den restlichen Markt geht, fällt auf: Er scheint zu klein zu sein. Und überaltert. Erstaunlich viele Regale sehen kaputt und alt aus, an vielen Stellen hängt was schief. Über der Kühltruhe stehen eng an eng Knabbersachen und anderer Kram. Eindeutig Ausweichstellen, weil kein Platz ist. Überall in den Gängen stehen zusätzliche Warenangebote rum, alles ist vollgestopft.

Dass sich Rewe vergrößern will, ist bekannt. Aber um nicht völlig ramschig zu wirken, muss eine Erneuerungskur her. Denn momentan macht sich Rewe in Velten mit dieser Markteinrichtung keine Ehre. Nebenan in Leegebruch und auch in Oranienburg sieht das alles viel moderner aus, und da gehe ich auch sehr gerne hin.

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ORA aktuell

Oranien-Apotheke ist geschlossen

Samstag, den 1. Juni 2019
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Noch mehr Leerstand in der Oranienburger Innenstadt. Bereits am 11. Mai schloss die Oranien-Apotheke neben der Sparkasse. Das Geschäft gab es seit mehr als 100 Jahren. Über Gründe ist öffentlich nichts bekannt.

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RTelenovela

Ist das noch Aldi?

Mittwoch, den 22. Mai 2019
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Der Aldi-Markt in Oranienburg-Eden ist neu. Und man staunt. Am Dienstag zum Feierabend bin ich auf der Durchreise nach Hause mal dort durchgeschlendert. Und man mag es kaum glauben: Ist das noch Aldi?

Es gibt dort jetzt einen Stand mit Bio-Produkten. Und ein ganzes, langes Weinregal. Und eine Kühltheke mit Salat und geschälter Ananas. Und ein Kühlschrank mit riesigen Fischen. Vorn, neben der Kasse, steht das Tierfutter – nebst großem Schriftzug, auf dem von unseren “Lieblingen” die Rede ist.
Der Markt ist sauber, sieht relativ edel aus.

Ist das noch Aldi? Das Unternehmen scheint von seinem billigen Schmuddel-Image wegzuwollen. Aldi war früher der Discounter, zu dem man schnell mal billig einkaufen gegangen ist. Die Regale sahen ramschig aus, alles ein bisschen runtergekommen.
Das musste man nicht mögen, aber andererseits ist es ja gut, wenn Deutschland eine Einkaufsvielfalt bietet. Die Läden, die gut aussehen und teuer sind. Und die, die vielleicht nicht so gut aussehen, aber nicht ganz so teuer sind.
Jetzt sieht Aldi wie ein Supermarkt aus. Viele Markenprodukte gibt es dort nun auch, vermutlich nicht oder nur ein wenig preiswerter als anderswo.
Vielleicht will man sich neue Zielgruppen erschließen. Ob das funktioniert und ob man vielleicht andere dfamit vergrault – es wird sich zeigen.

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aRTikel

Wechsel im Altstadtstübchen

Samstag, den 18. Mai 2019
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Die Schwestern Elfi Schwanke und Brigitte Krause arbeiten in der Kremmener Gaststätte momentan den neuen Betreiber Ali Pourkarimi ein

MAZ Oberhavel, 18.5.2019

Kremmen.
Wenn es um das Altstadtstübchen geht, dann haben die Kremmener darauf ein besonderes Augenmerk. Deshalb ging es auch wie ein Lauffeuer durch die Stadt, dass sich in der kleinen Gaststätte an der Ruppiner Straße, unweit des Marktplatzes wieder etwas Neues getan hat. Ans Fenster geklebte Zettel verkünden die Botschaft: „Elfi und Ali kochen wieder für euch.“
Bedeutet erstens: Das Betreiberpärchen, das die Gaststätte ursprünglich übernommen hatte, ist nicht mehr da. Bedeutet zweitens: Die Schwestern Gitti und Elfi sind zurück. Wobei beide betonen, dass sie nur übergangsweise da sind. „Wir helfen nur erst mal“, sagt Elfi Schwanke. Denn genau genommen hat das Altstadtstübchen nun wieder neue Betreiber.

Der 29-jährige Ali Pourkarimi leitet das Geschäft. Die Kremmener Stammbesucher der Gaststätte kennen ihn bereits, denn er arbeitete schon bei den vorherigen Betreibern längere Zeit als Koch. Ursprünglich stammt er aus dem Iran, lebte später im Asylbewerberheim in Kremmen, hat inzwischen in der Stadt eine Wohnung.

„Am 1. April saß das Betreiberpaar vor uns und sagten, sie möchten aufhören“, erzählt Elfi Schwanke. Über die genauen Gründe möchte sie sich an dieser Stelle nicht auslassen. Aber ihr und ihrer Schwester Brigitte Krause ist gleich jemand eingefallen: Ali. „Wir sind zu ihm gefahren und haben ihn gefragt. Und er wollte. Meine Schwester wollte eigentlich schließen, aber wir wollen nun Ali eine Chance geben. Und er wollte auch unbedingt.“ Er bestätigt das: „Ich habe sofort Ja gesagt“, erzählt er. Zum Team gehören auch Soodeh Arab, die vor allem hinterm Tresen steht und die Speisen austrägt, sowie Yousef Rshidi, der mitkocht. „Das ist ein richtig gutes Team“, sagt Brigitte Krause. „Ali kocht mit Leib und Seele.“ An der vor allem deutschen Speisekarte soll sich erst mal nichts ändern. „Obwohl ich ja schon mal gesagt habe: Bitte koche doch auch mal Persisch. Aber er liebt wohl die deutsche Küche“, erzählt Elfi Schwanke mit einem Lächeln.

Für Gitti und Elfi bedeutet das aber auch, dass sie nun auch erst mal wieder mit an Bord sind. „Dass sie alle reinkommen.“ Wenn sich alles eingespielt hat, wollen sich die beiden Schwestern wieder zurückziehen. „Aber ich bin wirklich dankbar, wie viel Vertrauen uns allen hier entgegengebracht wird“, sagte Elfi Schwanke.

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Chefin der Oranienburger Schlossparfümerie ist gestorben

Samstag, den 11. Mai 2019
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Kerstin Lagatz, die Inhaberin der Oranienburger Schlossparfümerie in der Bernauer Straße, ist am Mittwoch im Alter von 59 Jahren verstorben. Das berichtet der Oranienburger Generalanzeiger.
Sie hatte 1991 die damalige Drogerie übernommen, 1995 wandelte sie sie zur Parfümerie um.
Ihre Kinder wollen das Geschäft weiterführen.

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Oranienburger Kaufland wird umgebaut

Donnerstag, den 2. Mai 2019
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Im Oranienburger Kaufland finden Modernisierungsarbeiten statt. Wie das Unternehmen mitteilt, bekommt die Leergutannahme einen Neubau mit Automaten. Außerdem soll es eine neue Obst- und Gemüseabteilung geben. Auch der Bereich vor dem Supermarkt werde umgebaut – unter anderem mit einem moderneren Imbissbereich.

Die Umbauarbeiten sollen während des laufenden Betriebes stattfinden, so heißt es auf großen Hinweistafeln. Im Herbst 2019 soll alles fertig sein.
1997 ist das Kaufland an der Friedensstraße eröffnet worden.

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