ORA aktuell

Laborbereich bei Takeda in Oranienburg wird erweitert

Samstag, den 24. Februar 2018
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Ab März 2019 werden große Teile der Tablettenproduktion von Takeda in Osaka nach Oranienburg verlegt. Nur noch der asiatische Markt solle von Osaka aus noch bedient werden. Alle anderen Teile der Welt würden dann von Oranienburg aus beliefert.
Das ist bei einem Firmenbesuch von Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos) bekannt geworden.
Für die Neusortierung werde momentan der Laborbereich am Standort Oranienburg erweitert.

RTelenovela

Messebier: Bei uns kriegen Sie nix!

Dienstag, den 20. Februar 2018
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Auf der Handwerker-, Freizeit- und Touristikmesse in Oranienburg haben sich diverse Unternehmen aus der Region präsentiert. Und man kennt das ja von der Grünen Woche in Berlin: Man kann mit Leuten ins Gespräch kommen, und vielleicht kann man auch schon was kaufen.

So schlenderten wir durch die Halle und stießen an einem Stand auf Händler für Spargelbier. Da wir ja für unsere “KeineWochenShow” immer spannende Biersorten suchen, bin ich natürlich gleich zum Stand.
Aber ich kam ungelegen. Die Damen mussten sich gerade noch miteinander unterhalten, und sie machten zunächst nicht den Eindruck, als würden sie sich für mich interessieren. Irgendwann wandte sich aber doch mal eine Dame an mich, und ich sagte zu ihr, dass ich gerne ein Spargelbier kaufen wollen würde.
Das ginge nicht, sagte die Frau, aber ich könne am Glücksrad drehen. Also drehte ich – warum auch immer – am Glücksrad. Ich hatte Pech. Niete. Und kein Spargelbier. Ob ich denn auch keins kaufen könne, fragte ich dann. Nein, das ginge nicht.

Ich frage mich ja ernsthaft, was die Damen denn eigentlich auf der Messe wollen, wenn sie das Bier, das da auf ihrem Tisch rumstand, nicht hergeben wollten. Den Flyer, den sie uns mitgeben wollten, lehnte ich dann ab. Werbeeffekt für die Damen: null. Ich habe vergessen, wie die Firma hieß.
Ich finde, das hätte besser laufen können. Aber wer nicht will…

ORA aktuell

Hotel statt Post im Oranienburger Zentrum?

Sonntag, den 18. Februar 2018
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2019 läuft für die Deutsche Post der Mietvertrag für das Gebäude am Bahnhofsplatz aus. Bislang habe sich die Post noch nicht über die Zukunft an diesem Standort geäußert.
Der Bau aus den 20er-Jahren gehört Lothar Stenzel aus Berlin. Die Märkische Allgemeine berichtete zuerst über die Pläne, die er hat. Die Post würde er bei einer Standortsuche unterstützen, die Postbank könne im Haus bleiben, wenn das Unternehmen es wolle.

Im Hauptgebäude sei unten Einzelhandel denkbar, oben Wohnungen. Auf dem Hof mit dem heutigen Verteilzentrum könnten Arztpraxen, Wohnungen und Büros entstehen. Auch eine Hotelkette habe angefragt.
Der Investor rechnet mit Kosten in Höhe von 15 Millionen Euro.

RTelenovela

Ups, vertippt!

Montag, den 5. Februar 2018
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Im Grunde genommen, kann so was mal passieren.
Im Asia-Imbiss in den Potsdamer-Platz-Arcaden kaufe ich eine Sauer-Scharf-Suppe, ein Fischgericht mit Nudeln und einen Multivitaminsaft. Die Frau hinter der Theke tippt alles in ihre Kasse und nennt mir den Preis: 10,10 Euro.
Und ich stutze sofort.
Ich habe nämlich noch nie mehr als 10 Euro dort bezahlt, und deshalb rechne ich sofort nach. Und komme auf 9,60 Euro.
Ich rechne noch mal nach. 9,60 Euro.

Ich weise die Thekenfrau darauf hin, aber sie beharrt darauf, dass es 10,10 Euro seien. Ich rechne ihr nun laut vor. Daraufhin meint sie, sie habe statt der 43 die Nummer 44 in die Kasse eingegeben. Und die 44 ist, upsi, 50 Cent teurer.
Sie gibt mir diese 50 Cent wieder, und in diesem Moment kommt auch schon mein Essen. Die Nummer 43.

Nun könnte man sagen: passiert.
Nun sage ich aber: Das passiert öfter.
Ungelogen: Ich bin nicht sooo oft dort essen. Aber die letzten drei Male (!) ist genau das passiert. Dass sich die Thekendame verrechnet oder, upsili, was Falsches in die Kasse eingetippt hat.
Werden die Kunden dort beschissen? Rechnen die damit, dass man nicht so schnell nachrechnet? Betreiben die Touri-Abzocke? Denn normalerweise rechnet man das ja nicht nach – ich habe es auch nur wegen des besonderen Betrages gemacht.
Aber wie gesagt: Bei mir ist es nun das dritte Mal passiert, und langsam glaube ich nicht mehr daran, dass es da ein versehen gibt.

RTZapper

Die Story: Kranke Pflege – Alexander Jorde kämpft für einen Neustart

Samstag, den 27. Januar 2018
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MI 24.01.2018 | 22.10 Uhr | WDR

Alexander Jorde ist der neue Superstar. Aber aus einer ganz anderen Kategorie als sonst. Kein Sänger, kein Schauspieler, kein Politiker. Der 21-Jährige ist Krankenpfleger. Und er liebt seinen Job, aber er macht sich große Sorgen, und verärgert ist er auch.
Bekannt geworden ist er im September 2017 in der “Wahlarena”, als er Angela Merkel grillte. Er wies auf die Missstände in der Krankenpflege hin und wollte von der Bundeskanzlerin wissen, wie sie das ändern will. Als sie sich herauswinden wollte, legte er nach und warf ihr vor, dass sie ihre Versprechen gar nicht halten könne. Mehr Pflegepersonal – aber woher nehmen?

Seitdem ist Alexander Jorde ein kleiner Superstar. Geht es um die Pflege in Altenheimen und Klinik ist er ein gefragter Experte. Für den WDR war er am Mittwochabend der Hauptprotagonist in der Doku “Kranke Pflege”.
Mit einem Kamerateam reiste er durch Deutschland. Er traf auf Leute, die eine schlechte Pflege in Kliniken anprangern. Und der Zuschauer hat gelernt, dass Klinikunternehmen teilweise irre Gewinne machen, aber trotzdem eher keine guten Bewertungen von Patienten bekommen.

Jorde steht dafür, die Missstände zu benennen. Das ist mutig, denn er ist ja Teil der Branche, er hat auch einen Arbeitgeber, und auf ihn könnte das auch zurückfallen. Andererseits ist er zum Symbol geworden. Und die vielen betroffen – die schlecht bezahlten Angestellten, die schlecht behandelten Patienten – haben endlich jemanden, der für sie spricht, der ausspricht, was nicht gut läuft. Das Thema hat ein junges Gesicht bekommen. Einen jungen Mann, der für seinen Beruf brennt, der ihn liebt – und der sich gerade deshalb so große Sorgen macht.

Das Aha-Erlebnis in der Doku gab es, als Jorde und das WDR-Team in eine Klinik nach Norwegen fuhren. In Deutschland ist eine Pflegekraft für zehn Patienten zuständig. In Norwegen für 3,5. und das merkt man. Die Stimmung ist besser, die Pflege sowieso. Scheint hierzulande nicht machbar zu sein.
Gut, dass wir jemanden wie Alexander Jorde haben. Gut, dass er sich getraut hat.

ORA aktuell

Aus für “Ross & Reiter” in Oranienburg

Samstag, den 20. Januar 2018
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Das nächste Geschäft in Oranienburg gibt auf. Diesmal trifft es den Reiterladen “Ross & Reiter” an der Havelstraße, Ecke Berliner Straße. Es ist vor 21 Jahren eröffnet worden, 1998 zog es in den ehemaligen Farbenladen. Es schließt zum 28. Februar. Das berichtet der “Märker”. Haus und Grundstück seien verkauft worden.
Die Kunden seien vor allem ins Internet abgewandert worden, beklagen die Geschäftsleute.

ORA aktuell

Aus für Oranienburger Autohaus Erkner

Mittwoch, den 17. Januar 2018
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Ende März schließt das Autohaus von Siegfried Erkner und Sohn in der Oranienburger Saarlandstraße. Das bestätigte Geschäftsführer Sven Erkner der Märkischen Allgemeinen.
Das Autohaus befindet sich inmitten einer Wohnsiedlung, und Investitionen seien dort nicht mehr in Frage gekommen, so heißt es.
Die meisten Mitarbeiter werden vom Autohaus Zemke im Gewerbepark Nord übernommen.