ORA aktuell

Oranienburger Regionalmarkt 2021 abgesagt

Samstag, den 11. September 2021
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Der Oranienburger Regionalmarkt 2021 ist abgesagt worden. Das teilte Franziska Winter, Betriebsleiterin der Tourismus und Kultur Oranienburg gGmbH, mit. Der Markt sollte am 25. und 26. September auf dem Schlossplatz stattfinden.

Die Absage habe laut TKO aber nicht mit den Regeln rund um das Coronavirus zu tun. “Jedoch konnten wir bisher nur eine geringe Anzahl von Händlern und Caterern für das Event akquirieren: Den traditionell sehr vielfältigen Regionalmarkt, wie ihn die Menschen kennen und schätzen, hätten wir ihnen dieses Jahr einfach nicht bieten können. Viele Händler und Caterer haben sich pandemiebedingt inzwischen ein neues Standbein aufgebaut oder sind bereits bei anderen Veranstaltungen eingeplant”, so Franziska Winter.

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RTelenovela

Am Harz

Montag, den 23. August 2021
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Eines habe ich gleich am Anfang gelernt: Wernigerode liegt nicht im Harz, sondern am Harz. Wobei auch das genau genommen nicht ganz präzise ist: Denn nur die Stadt Wernigerode an sich liegt am Harz. Allerdings ist der Ort selbst größer, auch Schierke gehört zu Wernigerode – und damit liegen der Brocken und der Nationalpark Harz eben doch im Harz.

Wernigerode ist ein schönes Reiseziel. Nicht nur, weil man vom Hauptbahnhof aus mit der Brockenbahn hoch auf den Blocksberg fahren kann, wie der Brocken auch genannt wird. Das Tuten der Dampflock gehört zur Stadt – und es ist lustigerweise dasselbe Tuten, wie man es auch auf Rügen, in Binz hört. Am Westerntor rollt die Bahn mitten durch die Stadt. Später fährt der Zug durch ein Wohngebiet.

Was aber Wernigerode vor allem ausmacht, ist die wunderschöne Altstadt, die geprägt ist von Fachwerkhäusern. Es gibt eine langgezogene Fußgängerzone, in der sich viele Geschäfte, Gaststätten, Bistros und einiges mehr befinden. Die Vielfalt ist erstaunlich, denn sogar Läden wie C&A und andere Ketten haben ihre Läden in der Wernigeröder Altstadt. Andererseits muss sich das auch lohnen, denn der Ort ist ein Touristenmagnet, was auch bedeutet, dass in der Altstadt immer sehr viele Leute unterwegs sind.

Sehr schön ist der Buchladen, den es offenbar an der Stelle schon sehr lange gibt. Im hinteren Teil ist ein Antiquariat. Auch wird dort die Neue Wernigeröder Zeitung verkauft, die dort alle 14 Tage erscheint und mit dem Besitzer des Ladens zusammenhängt.
Unweit davon ist eine Bar, in der abends gern auch mal Live-Musik erklingt. Das ist nicht immer ein akustischer Genuss, aber es ist ja trotzdem schön, wenn so was gemacht wird.
Grundsätzlich ist es allerdings schade, dass es nach 21 Uhr kaum noch möglich ist, etwas Warmes zu Essen zu bekommen. In den Lokalen wird da nur noch mit dem Kopf geschüttelt. Immerhin gibt es noch ein Döner-Bistro, das länger auf hat und wo auch vermutlich so lange bedient wird, bis abends keiner mehr kommt.

Am Rand des Marktplatzes ist die Haltestelle einer Bimmelbahn, wie sie ebenfalls auf Rügen unterwegs sind. In diesem Fall kann mit damit zum Beispiel zum Schloss Wernigerode fahren, das auf einem Berg hoch über der Stadt thront.

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RTelenovela

Rügen 2021 (4): Prora – Huch, ein Supermarkt!

Montag, den 16. August 2021
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(3) -> 15.8.2021

Und plötzlich steht in Prora ein Supermarkt.
Der große Nachteil am Ostseebad Prora war bislang, dass der Ort quasi keine Infrastruktur hatte. Man konnte nichts einkaufen, man musste dazu nach Binz. Und das, obwohl in den sanierten KdF-Blöcken schon ordentlich was los ist.

Die Bücherhalle mit den Restbeständen ist in Binz und Prora schon mehrfach umgezogen. Doch diesmal war die Überraschung groß. Denn das freie Gelände, auf dem das Zelt mit der Bücherhalle stand, ist nun ein bebautes Gebiet. Dort steht jetzt ein großer Edeka-Markt. Er muss noch recht neu sein.
Dahinter befindet sich der sogenannte Glaspalast. Ob es sich dabei um ein neues Gebäude handelt oder um einen umgebauten Altbau, kann ich nicht beurteilen. Und ein Glaspalast ist es auch nicht wirklich. Dort jedenfalls ist jetzt der “Bücherzirkus” wie der Restposten-Handel jetzt heißt. Übrigens in der Vierten Straßen 4. Eine nette Adresse.

2017 war ich in Prora an der Poststraße in einer anderen Bücherhalle. Es war ein Mekka der alten Taschenbücher und Schallplatten – ein wahnsinnig spannender Kramladen in einem kleinen Altbau. Inzwischen scheint aber das komplette Gebäude schlicht nicht mehr da zu sein – ich habe das Haus nicht mehr entdecken können. Es wird also nicht nur gebaut und saniert, sondern auch abgerissen.

Richtig viel getan hat sich auch am sogenannten KdF-Komplex. Am Nordstrand ist das Gebäude-Ensemble fast komplett saniert. Nur am ganz nördlichen Ende gibt es noch ein paar verfallene Gebäudeteile.
Mitunter ist erstaunlich, was oder wer dort eingezogen ist: zum Beispiel das “Mariandl am Meer”. Dabei scheint es sich um eine bayerische oder österreichische Kette zu handeln, denn auf Schildern gibt es verschiedene Begriffe wie “Hütte”, die auf Orte im Hotel hinweisen. Dabei wirkt dieser Ort so gar nicht mariandlig.
Denn egal, wer sich dort ansiedelt – nebenan ist eine Tagespflege -, es bleibt der einfarbige, nicht enden wollende Koloss. Bedrückend. Trotz der Belebung. Nur die Seeseite ist durch die Balkone etwas netter gestaltet.

Auch am Südstrand tut sich was. Der bislang unsanierte Teil, wo auch das NVA-Museum war, wird momentan umgebaut. Ist auch das Teilstück fertig, dann ist – zumindest in Sichtweite – erst mal alles saniert.
Manchmal ergibt sich aber ein merkwürdiges Bild. Denn direkt neben einem bewohnten teil, befindet sich der alte Tunnel zum Strand. Das Gebäudeteil ist nicht saniert. Die Bewohner können sich also schon freuen, dass hinter der Wand irgendwann noch kräftig gebaut wird.

-> Beitrag aus Prora in KeineWochenShow #241 auf Youtube

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RTelenovela

Etwas mehr als 89 Cent

Mittwoch, den 28. Juli 2021
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Sie haben mich ein bisschen angelächelt. Gegenüber des Gemüseregals standen die Schälchen mit den dunklen Kirschen. Und, ja, ich hatte darauf Appetit.
Allerdings gab es ein kleines Problem: Was kosten die hoffentlich süßen Früchte? Weil kein Preisschild zu entdecken war, suchte ich ein wenig rum, was einer Mitarbeiterin des Ladens auffiel. Ob ich wissen wolle, was die Kirschen kosten, und eigentlich müsste da ein Schild sein. Es gab tatsächlich eines, irgendwo ganz unten, an einer leeren Kiste befestigt. 89 Cent, sagte die Frau. Das ist preiswert, also griff ich zu einem Schälchen.

An der Kasse dann die Überraschung. Die Kirschen kosteten nämlich nicht 89 Cent, sondern 4,54 Euro. Bäm. Es handelte sich um 89 Cent pro 100 Gramm, und das Schälchen wog 510 Gramm. Ich habe das durch Nachfragen an der Kasse erfahren, weil mir bei den 4,54 Euro kurz der Atem stockte.

Liebe Leute vom Oranienburger Supermarktes meines stark angeknacksten Vertrauens: Wenn das Schälchen 4,54 Euro kostet, so sollte das doch auch genau so am Schälchen dranstehen. Denn die 89 Cent pro 100 Gramm ist eine Angabe, die mehr als irreführend und albern ist – schließlich kann ich ja nur das Schälchen kaufen und mir nicht wahllos 10 Kirschen greifen und damit zur Kasse gehen. (Wahrscheinlich könnte ich das, aber das ist ja bei den Schälchen nicht Sinn der Sache.) Aber die 89 Cent werden wahrscheinlich eh nur angegeben, damit das irgendwie billig aussieht. Hat funktioniert.
Wenigstens waren sie lecker.

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aRTikel

Überflieger: Essen mit Emotionen

Samstag, den 24. Juli 2021
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Sebastian Theiss (39) ist Koch als Leidenschaft und auf höchstem Niveau unterwegs – von Eichstädt aus bietet er handgemachte Caterings an

MAZ Oberhavel, 24.7.2021

Eichstädt.
Zur Begrüßung gibt es einen Brownie. Der sieht an sich schon mal köstlich aus. Einmal kurz flambiert, eine sahnige Soße drauf – und ein rotes Pulver: Rote Beete. Was Sebastian Theiss schnell mal drüber gestreut, ist aber alles andere als schnell gemacht. „Das Rote-Beete-Pulver für Desserts ist mehr als nur die Tüte zu öffnen.“ Die Rote Beete müsse getrocknet und in der Kaffeemühle zu Pulver gemahlen werden. „Was oft dahinter steckt, sieht der Kunde nicht.“ Die Herstellung bezeichnet der 39-Jährige durchaus als anstrengend – sie ist ihm aber wichtig.
Auf einem Gewerbehof Am Eichenring in Eichstädt betreibt Sebastian Theiss „Farm to Fork“, übersetzt heißt das „Vom Bauernhof auf die Gabel“. „Ich mache Caterings auf sehr hohem Niveau“, sagt er. „Wer zu mir kommt, will was Besonderes haben.“ Einfach nur zu essen sei langweilig, es gehe um Wertschätzung, Emotionen, dass die Leute sagen, es habe Spaß gemacht.

Geboren in Wolmirstedt, kam er mit zwei Jahren mit seinen Eltern nach Eichstädt, in Beetz ging er zur Schule, und das Kochen hat ihn scheinbar schon früh interessiert, denn er begann dann eine Ausbildung bei Mövenpick im Berliner Europacenter. Doch die Lehre sei „so bitter“ gewesen, dass er sich fragte: „Was willst du mit diesem Beruf?“ Und fast wäre er Krankenpfleger geworden – denn im Zivildienst an der Sommerfelder Klinik hatte er gute Erfahrungen gemacht.
Aber ganz wollte er seinen Kochberuf noch nicht aufgeben. Er hatte von der Eröffnung eines Mövenpicks am Anhalter Bahnhof gehört. „Der Küchenchef war ein richtig großer Typ. Die Kochlehre fing da von vorne an.“ Mit Respekt und Angst, wie Sebastian Theiss erzählt. Er lernte das Filigrane am Essen kennen, Speisen zu analysieren, Komponenten zusammenzubringen. Kurzum: Er hatte die Liebe zu seinem Beruf wiederentdeckt. „Die Qualität war abartig hoch“, erzählt er mit einem Schmunzeln. Viereinhalb Jahre blieb er dort. Es folgten weitere Stationen, darunter als Küchenchef im Arcotel unweit des Auswärtigen Amtes. Nach zwei Jahren aber habe er gedacht: „Ich muss ins Ausland. Ich kündige einfach alles. Ich habe alles verkauft.“

Er ging nach Australien, arbeitete in einer Cateringfirma im Outback, in einem australisch-österreichischen Lokal in Melbourne, und er kümmerte sich um die Eröffnung eines Hotels von Jamie Oliver in Perth. Später reiste er nach Thailand, Neuseeland und auf die Philippinen. Überall hat er etwas Neues gelernt. „Ich habe gemerkt, wie verschwenderisch wir sind.“ Auf den Philippinen habe er gelernt, alles, was man sonst wegschmeißt, anders zu verwenden. „Das ist eine Nachhaltigkeit, die kennt hier keiner.“
Er kam zurück nach Deutschland, arbeitete bei einem Caterer, der unter anderem auch bei größeren politischen Veranstaltungen dabei war. „Das war mega hochwertig.“ Aber auch anstrengend. Es blieb keine Zeit für die Familie, die Freundin, für Hobbys. Er beschloss, sich selbstständig zu machen.

Er bekam die Ladenfläche in Eichstädt und konnte sie zu seinen Zwecken umbauen. Auf dem Kremmener Spargelhof setzte er seine ersten Caterings um, half dort auch in der Küche. „Ich helfe da auch noch aus. Das ist das Tolle hier. In der Stadt ist es schwieriger, Connections zu finden. Hier kennt man den Bauern, und er grüßt einen.“ Alle würden versuchen, sich gegenseitig zu unterstützen.

Bei „Farm to Fork – Mr. Th. Catering“ sagt Sebastian Theiss, der inzwischen in Hohen Neuendorf wohnt, sei Genuss jede Sünde wert. „Ich mache nur planbare Sachen.“ Dazu gehören Hochzeiten, Geburtstage, Seminar-Caterings. Einen kleinen, hochwertigen Laden, nennt er seine Firma. Sein Credo: „Ich möchte bei jeder Veranstaltung dabei sein, ich möchte selber sehen, dass das, was ich mir vorgestellt habe, umgesetzt wird.“ Auch Live-Kochen ist bei ihm möglich.
Die Coronazeit nutzte Sebastian Theis unter anderem für die Produktentwicklung. Unter dem Label gibt es verschiedene BBQ-Saucen, ein Parmesan-Dressing und eine Wild-Preiselbeer-Dessert-Sauce. Vom Flaschendesign, über die Etiketten bis zum Inhalt – alles selbst gemacht, in mühevoller Arbeit. „Das läuft gut, ist aber Beiwerk“, sagt Sebastian Theiss. Seine Produkte gibt es zum Beispiel in den Hofläden an der Milchtankstelle und am Schloss in Schwante und dem Spargelhof in Kremmen.

Wie es weiter geht – Sebastian Theiss lässt es auf sich zukommen. Die Branche ist durch Corona in großen Schwierigkeiten. Aber er sagt auch: „Bis jetzt finde ich das alles noch ganz toll.“ Und momentan sei richtig viel zu tun.
Mehr Infos gibt es im Internet: farmtofork-catering.de.

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ORA aktuell

Lidl-Markt in Oranienburg wird abgerissen

Freitag, den 23. Juli 2021
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Der Lidl-Markt in der Berliner Straße in Oranienburg wird derzeit abgerissen. Schon Ende Juli ist die Filiale geschlossen worden.
Wie an anderen Standorten auch wird an derselben Stelle neu gebaut. Lidl baut derzeit nach und nach modernere Gebäude, so beispielsweise schon geschehen in Leegebruch und Kremmen.

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aRTikel

Amazon kommt nach Oberkrämer

Donnerstag, den 22. Juli 2021
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Verteilungslager wird im Gewerbepark Vehlefanz errichtet – fast alle Flächen des 100 Hektar großen Areals sind inzwischen belegt – viele Bautätigkeiten und eine neue Straße in Richtung Bärenklau

MAZ Oranienburg, 22.7.2021

Vehlefanz.
Der Versandhändler Amazon wird sich im Gewerbepark in Vehlefanz ansiedeln. Das teilte Oberkrämers Bürgermeister Peter Leys (BfO) am Mittwochvormittag bei einem Vor-Ort-Termin im Gewerbepark mit. Geplant ist ein Verteilungslager. Dafür habe es kürzlich eine Baugenehmigung gegeben. Die Halle entsteht im „VGP-Park Berlin-Oberkrämer“ auf dem Areal des Gewerbeparks Vehlefanz. Ende 2022 könnte das Verteilungslager ans Netz gehen. Die Transporter sollen nach Aussagen des Bürgermeisters allesamt elektrisch fahren. Allein dafür seien 440 Elektroladeplätze geplant. „Das ist eine große Geschichte“, so Peter Leys.

War der Gewerbepark Vehlefanz bis vor kurzem eine Brache, auf der hier und da eine Halle stand, sieht das inzwischen ganz anders aus. Laut Peter Leys sei nur noch eine dreiviertel Hektar große Fläche frei, der Rest sei voll. „Das ist eine der größten geschlossenen neu geschaffenen Flächen in Oberhavel“, sagte der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Noack am Mittwoch bei einem Besuch des Gewerbeparks. Wie Peter Leys ergänzte hat es eine Größe von 100 Hektar, gemeinsam mit dem Gewerbegebiet Bärenklau, das sich nahtlos anschließt. Den vorderen Teil, etwa 28 Hektar habe die Gemeinde Oberkrämer selbst vermarktet, um den Rest kümmerte sich die BBF, die Berlin-Brandenburger Flächenentwicklungs GmbH unter der Leitung von Jesús Comesaña. „Die haben sich auch um die Erschließung des Gebietes gekümmert“, so Peter Leys weiter.

Lange hatte sich im Vehlefanzer Gewerbepark nur wenig getan. Das änderte sich, als klar war, dass die Autobahn auf dem nördlichen Berliner Ring ausgebaut wird – und damit auch die Brücke auf der Landesstraße 17, die über die Autobahn führt. Die alte Brücke war zu schmal, um den vielen Verkehr eines möglichen Gewerbegebietes aufzunehmen. „Das hatte viele abgeschreckt“, erzählte der Bürgermeister. Der Ausbau der Autobahn sei dann ein gutes Zeichen gewesen – auch dass sich die Havellandautobahn mit ihrer Zentrale im Gewerbepark in Vehlefanz angesiedelt hatte. „Damals war das das einzige markante Gebäude.“
Auch heimische Unternehmen haben sich dort angesiedelt. Als Beispiel nannte der SPD-Gemeindevertreter Karsten Peter Schröder den Autoservice Stange. „Das hat hier ein neues Heim gefunden.“ Vorher war der Betrieb mit der Auto- und Lkw-Werkstatt im Oranienburger Weg direkt im Dorf angesiedelt – eine Vergrößerung war dort nicht mehr möglich. Im Gewerbepark ist neu gebaut worden.

Insgesamt hat Oberkrämer 140 Hektar Gewerbeflächen, in Eichstädt gibt es ein Gewerbegebiet, Flächen sind auch an der Perwenitzer Chaussee in Vehlefanz und in Bötzow-West. Es gebe im Gemeindegebiet kaum noch Grundstücke. Das Ende der Fahnenstange sei erreicht, so Peter Leys. „Oberkrämer muss noch Oberkrämer bleiben.“ Es habe Anträge und Überlegungen gegeben, von Vehlefanz aus auf der anderen Seite der Autobahn ebenfalls zu bauen. „Aber das kann man nicht machen.“ Da es keine Industrie im Gewerbepark Vehlefanz gebe, solle sich der Lärm in Grenzen halten, dennoch sollen zwischen dem Areal und dem Dorf selbst noch Bäume gepflanzt werden – auch für einen langfristigen Sicht- und Lärmschutz.

Die Straße, die den Vehlefanzer Gewerbepark mit dem Bärenklauer Bahnweg verbindet, ist zudem bald fertig. Für die Mitarbeitenden, die nicht aus der Gegend kommen, könnte das wichtig werden. Andreas Noack fragte nach einem Bahnanschluss für das große Areal. Es gebe den Bahnhof in Bärenklau, so Peter Leys. Der sei am nächsten gelegen und dann gut zu erreichen. Es müssten dann nur noch häufiger Züge anhalten.

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