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Die Recyclinglüge

Donnerstag, den 23. Juni 2022
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MO 20.06.2022 | 22.55 Uhr | Das Erste

Ein Strand in Indonesien. Um Nina Arisandy herum sollte Wasser sein – aber da ist vor allem: Müll. Die Wurzeln der Mangroven sind verdeckt mit Müll. Chipstüten, Keksverpackungen und vieles mehr. Dreck aus den Wohlstandsstaaten. Der Müll landet bei Flut am Strand, und was darauf zu lesen ist sind die Logos der großen Unternehmen Unilever, Procter & Gamble oder Nestlé. Und oft sind es auch deutsche Schriftzüge.
Dabei helfen wir alle doch nun wirklich bei der Mülltrennung. Gelber Sack, Papiermüll, Dosenrecycling. Aber es ist eben vor allem zu viel Müll. Viel zu viel Müll. Die Plastikreste verseuchen unsere Meere.

Im Ersten lief am späten Montagabend die eindrückliche Doku “Die Recyclinglüge”. Sie zeigte, was vor vielleicht immer mal wieder ahnen, aber einfach nicht wahrhaben wollen. Von dem Kram, den wir im Gelben Sack sammeln, werden gerade mal 7 Prozent wiederverwertet. 7 Prozent.
Aus den Augen, aus dem Sinn, aber in Ländern wie Indonesien taucht unser Müll eben dann doch wieder auf und verpestet dort die Umwelt.

Der nachdrücklichste Moment: In England hat sich eine Frau der Mülltrennung verschrieben. Akribisch befasst sie sich damit, auch viele Nachbarn machen mit.
Der Müll geht an die Firma TerraCycle, die behauptet, dass der komplette Müll wiederaufbereitet werde. Blöderweise hat das Dokuteam genau den Müll dieser Frau in Indonesien entdeckt – wo er verbrannt werden sollte. Anhand bestimmter Aufkleber konnte die Frau ausfindig gemacht werden, und die war schockiert. Dermaßen belogen zu werden, damit hat die Frau einfach nicht gerechnet. So viel Mühe – für nichts.
Dabei sollte eigentlich klar sein, dass bestimmte Verpackungen gar nicht recycelbar sind, dennoch prangt überall das TerraCycle-Logo auf den Verpackungen, womit sich die Firmen reinwaschen wollen – Greenwashing. Und mit dem Grünen Punktscheint es nicht viel anders zu sein.

Dass diese Doku erst um kurz vor elf im Ersten lief, ist, gelinde gesagt, schade. Solche relevanten Themen sollten zur Primetime laufen, und bei “Hart aber fair” hätte genau darüber diskutiert werden müssen. Chance verschenkt!

-> Die Sendung in der ARD-Mediathek (bis 20. Juni 2023)

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ORA aktuell

Aus für den Lila-Bäcker im Oranienburger Rewe

Mittwoch, den 15. Juni 2022
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Die Filiale des Lila-Bäckers in Oranienburger Rewe-Supermarkt an der Lehnitzstraße schließt. Das geht aus Informationen hervor, die für die Kunden am Geschäft aufgestellt sind. Offenbar kehrt der Lila-Bäcker auch nach dem Umbau im November nicht an den Standort zurück.

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ORA aktuell

Umbau: Oranienburger Rewe schließt am 25. Juni

Dienstag, den 14. Juni 2022
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Der Rewe-Markt an der Oranienburger Lehnitzstraße schließt wegen Umbauarbeiten. Der Supermarkt wird vergrößert, die Arbeiten am Anbau sind bereits zu sehen.
Fünf Monate lang muss der Markt geschlossen bleiben. Am Sonnabend, 25. Juni, ist um 16 Uhr erst mal Schluss. Die Wiedereröffnung soll voraussichtlich am 23. November um 10 Uhr stattfinden.

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ORA aktuell

Steuersenkung: Oranienburger Benzinpreis sinkt um gut 35 Cent

Donnerstag, den 2. Juni 2022
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In Oranienburg sind im Zuge der vom Bundestag beschlossenen Steuersenkung die Benzinpreise um gut 35 Cent gefallen. Am Mittwochvormittag kostete der Liter Super E10 1,879 Euro.
Das aber ist immer 20 bis 30 Cent teurer als vor dem Beginn des Ukrainekrieges – und auch in der letzten Woche vor der Steuersenkung war der Benzinpreis nochmals um etwa 20 Cent gestiegen.

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ORA aktuell

Vor dem Rabatt: Oranienburger Benzinpreis auf Rekordhoch

Dienstag, den 31. Mai 2022
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Rechtzeitig vor Inkrafttreten der Steuersenkung für Benzin ist der Benzinpreis in Oranienburg auf ein Rekordhoch gestiegen. Am Dienstagnachmittag kostete beispielsweise der Liter Super E10 2,229 Euro, der Liter Super 2,289 Euro.

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RTelenovela

Döner: 6 Euro

Samstag, den 21. Mai 2022
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Alles wird teurer. Denn der Ukraine-Krieg ist mehr als der Kampf zwischen Russland und der Ukraine selbst. Der Krieg wird auch mit anderen Mitteln geführt – weltweit. Es ist der Kampf um Ruhstoffe. Die werden knapp und damit teuer. Oder sie bleiben ganz aus, was in Dritte-Welt-Ländern zunehmend katastrophal werden könnte.

Da sind das bei uns ja bislang eher Luxusprobleme – und dennoch fallen die Preissteigerungen natürlich mehr und mehr auf.
In meinem Oranienburger Supermarkt ist sogar die Billig-Margarine nicht mehr billig. Lag sie mal weit unter einem Euro, liegt sie inzwischen bei 1,20 Euro, und selbst das Sonderangebot der Marken-Margarine ist plötzlich preiswerter.
Im Oranienburger Zeitungsladen musste ich neulich feststellen, dass der “stern” auch schon wieder teurer geworden ist, er liegt nun bei 5,50 Euro. Die Tageszeitungen haben ihre Preise schon vor Wochen angehoben.

Am Donnerstagabend war ich in Kremmen schnell noch einen Döner essen. Ich zählte vorher mein Geld ab, ich hatte noch knapp 7 Euro in Bar dabei. Das sollte für einen Döner und eine Cola reichen.
Ähm, nein. Nicht mehr.
Denn der Döner kostet dort jetzt 6 Euro. Schwindelerregend. Pommes liegen knapp unter 4 Euro. Wahnsinn. Es blieb also beim Döner, ohne Getränk.

Und natürlich auch zu Hause wird’s teurer. Gerade erst habe ich freiwillig schon mal meinen Mietnebenkostenanteil um 20 Euro monatlich angehoben – damit Ende 2023 nicht die ganz böse Überraschung kommt.
Und so ziehen sich die Preiserhöhungen durch alle Bereiche des Lebens. Man müsste eigentlich mal genau Buch darüber führen, was man so alles ausgibt – und ob man vielleicht doch schon kräftig im Monatsminus ist.

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RTelenovela

Benzinpreise: Noch mal ordentlich zulangen!

Dienstag, den 17. Mai 2022
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Am Montagabend hat der Liter Super E10 im Oranienburger Ortsteil Sachsenhausen 2,119 Euro gekostet. Damit sind wir fast wieder auf dem Level kurz nach Beginn des Ukraine-Krieges. Zwischendurch waren wir schon wieder bei 1,9559 Euro.

Unterdessen hört von 40-Milliarden-Dollar-Gewinnen bei Ölscheichen in Saudi-Arabien. Und es macht ein bisschen den Eindruck, dass hier die Mineralölfirmen noch mal ordentlich Kasse machen wollen.
Ab Juni gibt es wohl den 30-Cent-Rabatt für Super-Benzin. Angenommen wir bleiben auf dem jetzigen Level, wären es dann immer noch 1,819 Euro pro Liter, was immer noch mehr ist als vor dem Ukraine-Krieg. Und hinzu kommt ja, dass der Rabatt zwar uns zugute kommt, die fehlenden 30 Cent aber trotzdem aus Steuermitteln an die Konzerne geht.

Dass offenbar solche Mega-Unternehmen aus dem Krieg ordentlich Kapital schlagen und noch mal kräftig die Preise erhöhen, sorgt für echten Brechreiz.

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