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Rügen 2013 (5): Kurz nach Binz

Sonntag, den 19. Mai 2013
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(4) -> 13.5.2013

Auf der Durchreise von Schweden über Rügen nach Hause, musste einfach Zeit bleiben für einen kleinen Zwischenstopp in Binz. Er dauerte genau 80 Minuten. Das ist natürlich viel zu kurz, aber besser als nichts.

Zu allererst: die beste Waffel der Welt, die es natürlich in Binz gibt, in der Waffelstube am Anfang der Hauptstraße, die zur Seebrücke führt.
Das Wetter war zwar nicht so toll, wie ich Erinnerung hatte, dass es angekündigt war, aber die Sonne schien, der Wind wehte, die Ostsee brauste. Herrlich! Am Ostseeufer neben der Seebrücke ließ ich mir den Wind um die Nase wehen.

Kleiner Unfall am Rande: Ein kleines Mädchen wollte mit seinem Fahrrad genau zwischen uns durchfahren, überschätzte jedoch die Lücke und fiel genau vor uns hin. Der Vater hatte noch gewarnt, aber wir waren uns unsicher, wen er meint. Das Kind war untröstlich, aber auch für uns war das ein kleiner Schreck.

Viel mehr Zeit, als einmal die Hauptstraße hoch- und runterzulaufen, blieb diesmal nicht. Irgendwann dann wieder länger.

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Schweden (2): Vorsicht, Blitzer!

Donnerstag, den 16. Mai 2013
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(1) -> 14.5.2013

Zwei Dinge machen unser kleines Ferienhäuschen in Veberöd zu etwas Besonderem: Der Kühlschrank, der ähnliche Geräusche macht, meiner zu Zuhause, und der Geschirrspüler, der scheinbar zig Stunden braucht, um was abzuwaschen, aber dann doch kein warmes Wasser verwendet, was dazu führt, dass der Kram da drinnen immer noch dreckig ist. Es gibt hier immer wieder was Neues zu entdecken.

Nicht nur in Deutschland ist es warm, auch hier in Schweden lässt es die Sonne nun krachen. Deshalb fuhren wir an einen See namens Vombsjön in der Nähe von Sjöbö. Der Wind pfiff allerdings gewaltig, so dass es auf der Decke liegend mit geschlossenen Augen den Eindruck machte, dass man an der Ostsee liegt.

Autofahrer sind in Schweden recht priviligiert. Zwar dürfen sie nicht wirklich ordentlich Gas geben außerhalb der Ortschaften – mehr als 110 km/h sind eigentlich nie drin – dafür wird vor jedem Blitzer gewarnt. Etwa 300 Meter vor jedem Blitzer – und davon gibt es hier gar nicht so wenige – steht ein entsprechendes Hinweisschild. Nicht, dass sich hinterher jemand beschwert…
Die Gegend rund um die Malmö-Arena, in der der Eurovision Song Contest stattfindet, ist für unser Navi eine echte Herausforderung. Denn das Gebiet scheint in den vergangenen Jahren erst aus dem Boden gestampft worden zu sein, viele der Straßen kennt unser Reiseführer gar nicht. Wir sind aber trotzdem rechtzeitig zur großen Show gekommen, und der Bericht dazu steht hier.

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Traumtagebuch (109): Maischnee

Donnerstag, den 9. Mai 2013
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(108) -> 7.5.2013

Es ist Mai, und draußen ist es recht warm. Und dennoch: Der Winter hat immer noch seine Spuren hinterlassen. In der Straße, in der ich aufgewachsen bin, liegt vor dem Grundstück der Nachbarn noch immer ein Mini-Mini-Schneerest.
Aber das ist gar nichts verglichen mit dem, was auf unserem eigenen Grundstück noch an Schnee rumliegt. Dass das weiße Zeug immer zusammengeschoben wurde, ließ ihn fest werden. Deshalb ist eine der Grundstückseinfahrten noch immer mit Schnee blockiert. Das großen Gartentor lässt sich nicht öffnen. Auch die Garage ist noch immer eingeschneit.

Mein Kollege kommt vorbei, ich sage zu ihm, er solle doch mal ein Foto vom anhaltenden Schneechaos machen. Aber er zuckt die Schultern und meint, er habe seinen Fotoapparat vergessen.
Und dann wache ich auf.

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Schon wieder Winter in Kremmen?

Sonntag, den 14. April 2013
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Am Sonntag soll’s so richtig warm werden. Frühlingshaft warm. Um die 20 Grad! Das lässt den Winter vergessen, der noch vor zwei Wochen die Region im Griff hatte.

Ganz kurz aber, da dachte ich, dass in der Ruppiner Straße in Kremmen – auf einer Länge von etwa 30 Metern – doch wieder der Winter ausgebrochen ist.
Auf beiden Seiten der Straße lag eine weiße Schneeschicht. Die Straße selbst war feucht. Da so unvorbereitet lanzufahren, sorgt erstmal für einen kleinen Schock.
Beim zweiten Hinsehen entpuppte sich der Schnee als Schaum.

Wieso da aber Schaum lag? Keine Ahnung. Vielleicht gab es dort einen Feuerwehreinsatz wegen Öl auf der Straße. Vielleicht steht am Montag was dazu im Polizeibericht…

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Im Winterwunderland (18): Aprilschnee

Freitag, den 5. April 2013
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(17) -> 14.3.2013

Schnee! Im April! Es ist müßig, sich darüber aufzuregen. So langsam macht sich das weiße Zeug vom Acker, kommende Woche könnte endlich der Frühling einziehen.
Es gibt aber noch Gebiete, in denen man sogar noch Wintersport betreiben kann.

Wer von Borgsdorf nach Briese unterwegs ist, wird immer noch ein Winterwunderland erleben. Der Wald präsentiert sich in einer dicken Schneehülle. Selbst die schmale Straße durch das Briesetal ist schneebedeckt, es haben sich tiefe Spurrillen gebildet. Offenbar fühlte sich niemand bemüßigt, die Straße irgendwann mal zu räumen. Vielleicht fahren einfach zu wenige Autos dort lang.

Aber auch auf dem Waldweg von Verlorenort nach Kremmen liegt der Schnee noch zentimeterhoch. Was gar nicht ungefährlich ist, denn die Spurrillen dort sind so tief, dass man Angst haben muss, aufzusetzen. Augen und Ohren zu und durch!
Und auch in Karolinenhof, einem Wohnplatz der zu Flatow (Kremmen) gehört und direkt neben Kuhhorst (Fehrbellin) liegt, sind die Felder noch schneebedeckt. Blöd für die dortigen Tiere, denn sie können noch nicht auf die Wiesen und Gras fressen. Sie bekommen immer noch Heu.

So wird aus dem Winterwunderland irgendwann eben doch ein Winterfrustland – spätestens im April.

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Osternacht 2013: Stille – für manche Leute ein Fremdwort

Montag, den 1. April 2013
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Dieses Jahr kam zu Ostern so einiges zusammen: die Zeitumstellung und der Winter.
Die Kremmener Nicolaikirche lag noch im Dunkeln, als gegen 5.15 Uhr am Ostersonntag die Leute nach und nach im Gebetshaus eintrafen. es waren weit weniger als sonst. Kein Wunder: Draußen war es noch stockduster, schließlich war es eigentlich erst 4.15 Uhr, da fiel das Aufstehen den Leuten wohl besonders schwer. Und: der Schnee. Es schneite mal wieder kurz vor dem Beginn des Gottesdienstes.

Vielleicht ist das auch der Grund, warum einige Leute zu spät kamen. Das ist bei einem Osternacht-Gottesdienst allerdings besonders blöd. Denn zum Beginn heißt es: “Es ist dunkel, dunkel und still –
so still, wie es in einer großen Stadt jetzt werden kann.” Wenn da irgendwelche Leute quackelnd reinlatschen, dann ist das fast schon ärgerlich.

Ansonsten ist es aber wieder sehr besinnlich gewesen. Zu Beginn sang die Kremmener Kantorei geistliche Lieder. Das Kirchenschiff lag noch im Dunkeln, später wurden alle Kerzen angezündet, die jeder in der Hand hatte. Später ist noch ein kleiner Junge getauft worden.

2012 war es nach Osternacht schon hell, die Sonne schien. 2013 war es gerade mal schummrig, die Straßen weiß vom Schnee, es flockte vom Himmel. An Sonne oder gar Frühling war nicht zu denken.

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Winter-Osterfeuer 2013

Sonntag, den 31. März 2013
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An dieses Osterfest werden wir sicherlich noch lange denken. Normalerweise ist es Ende März ja schon frühlingshaft warm. Doch in diesem Jahr war alles anders.
Schnee. Es liegt tatsächlich immer noch Schnee draußen. Ende März. Ostern. Als ich am frühen Abend aus dem Fenster schaue, beginnt es schon wieder zu schneien.

Es ist schon dunkel, als ich mich auf den Weg nach Bärenklau mache. Inzwischen herrscht wieder regelrechtes Schneetreiben. Ende März, wie gesagt. 0,5 Grad zeigt das Außenthermometer meines Autos an.

Das Osterfeuer mit Disco findet am Dorfrand statt. Die Straße dorthin ist ziemlich matschig. Nicht auszudenken, wenn plötzlich 10 Grad gewesen wären, dann wäre das Gelände wahrscheinlich gar nicht erreichbar, eine riesige Schlammwüste gewesen.
Das Feuer war schon ziemlich niedergebrannt, ich habe mir aber sagen lassen, dass es früher Abend ziemlich hochflammte. Die Menschenmenge stand dicht an dicht an dicht am Feuer.
Es schneite immer noch, die Temperatur lag weiter am Gefrierpunkt. Wer nicht am Feuer stand, saß am Heizpilz im Festzelt oder bewegte sich auf der Tanzfläche: Schneedisco. Erlebt man auch nicht alle Tage.

Unser Wunsch für das Osterfeuer 2014: zur Abwechslung mal 15 Grad und keine Wolke am Himmel.