RTelenovela

Staubtrocken

Dienstag, den 16. Oktober 2018
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Ich höre in den letzten Tagen immer wieder: Was das doch für ein phantastischer Oktober ist. Sonne! Wärme!
Ja, das mag sein.
Aber erstens habe ich den Sommer dann doch irgendwie satt. Ich möchte jetzt ein bisschen Herbst erleben, und eigentlich freue ich mich inzwischen auf den Winter. Mit Schnee.
Aber diese nicht enden wollende Hitze hat auch Nachteile, und die konnten wir am Sonntag bei einem Spaziergang sehr gut beobachten.

Wer sich nämlich mal auf den Feldern umsieht, der wird sehen: Die sind staubtrocken. Zwischen Altlußheim und Neulußheim in Baden befinden sich lauter eigentlich bewirtschaftete Felder. Teilweise sind da noch die Spargelhügel zu sehen und die Pflanzen, die darauswachsen. Aber eben auch die leeren Felder. Vielleicht ist die Wintersaat schon in der Erde. Aber oben ist nur noch reiner Zuckersand zu sehen. Wie in einer Wüste, die nach und nach entsteht. Es staubt bei jedem Schritt, den man macht. Der Sand liegt locker obenauf. Es hat seit langem nicht mehr richtig und lange geregnet.
Der für die Landwirtschaft so katastrophale Sommer setzt sich im Herbst, der keiner ist, fort.

Im April fiel Schnee. Mitte April begann der Sommer. Er dauert bis jetzt, mit kleinen Unterbrechungen. Kommt bald ohne Übergang der Winter?

KeineWochenShow

#84 – Hot hot Summer!

Sonntag, den 12. August 2018
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Die Hitze! Der heiße Sommer 2018! Das beschäftigt uns auch in KeineWochenShow. Wir sprechen über Temperaturrekorde und Sommerlöcher. Es geht um das Wacken-Open-Air, das diesmal nicht schlammig, sondern staubig war. Und um die Kaisermania an der Elbe in Dresden.

Im Sommerloch findet auch der Zirkus um den Ex-Radsport-Star Jan Ullrich statt. Eine RTL-Reporterin verfolgte ihn auf ziemlich entwürdigende Weise, und bei “Bild” heucheln sie Mitleid, nachdem sie auf Ullrich eingetreten hatten.

Außerdem wurde mal wieder Angela Merkel vermisst, und auf dem Trödelmarkt in Sellin bleibt Stephan Kings “Cujo” wohl noch etwas länger liegen. Warum – das erzählen wir in KeineWochenShow #84 auf YouTube.

RTelenovela

38,0

Samstag, den 11. August 2018
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Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, dann wird mir auch immer die Außentemperatur angezeigt. Bei Extrem-Temperaturen sind das dann natürlich immer Werte, die meine erhöhte Aufmerksamkeit bekommen. Wenn im Herbst das erste Mal die -0,5-Grad-Marke erreicht wird, ist das immer was Besonderes. Oder wenn die Werte mal auf -10 Grad fallen.

Am Donnerstagmittag fuhr ich mit dem Auto durch Oranienburg-Süd, und da zeigte das Thermometer 38,0 Grad. Das sind dann schon Fieberwerte. Da braucht man auch nicht mehr die Fenster beim Fahren öffnen, weil draußen die Demse unerträglich ist.

Selbst am Abend hat sich die Luft in den vergangenen Tagen kaum noch abgekühlt. Am Mittwochabend waren in Berlin noch um 23 Uhr gute 30 Grad. Da möchte man gern mit einem Cabrio durch die Großstadt gondeln.
Aber ehrlich gesagt: So langsam freue ich mich wieder auf den Winter.

ORA aktuell

Hitzewelle: 38 Grad in Oranienburg

Donnerstag, den 9. August 2018
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Die wochenlange Hitzewelle hat am Mittwoch auch in Oranienburg den Höhepunkt erreicht. Es herrschten am frühen Nachmittag Temperaturen in Höhe von 38 Grad.

KeineWochenShow

#82 – Hinz und Kunz reden über Özil und den DFB

Sonntag, den 29. Juli 2018
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Hinz und Kunz reden über Özil und den DFB. Und deshalb machen wir das auch. Hat Özil Recht, wenn er die Rassismuskeule schwingt? Was lief falsch beim DFB? Und ist es richtig, dass Özil nicht mehr in der Nationalmannschaft spielen will?

Genau vor einem Jahr haben wir gefragt, wann denn endlich wieder Sommer ist. In dieser Sendung gibt es die Antwort, und natürlich geht es auch um die negativen Seiten dieser Hitze. Und um Weihnachten.

Ansonsten ist es eine musikalische Sendung. Michael Holm wird geehrt – und wer kennt eigentlich Frank und seine Freunde? Und was machen eigentlich Tokio Hotel?
Das und mehr in KeineWochenShow #82 auf YouTube.

RTZapper

Die lange Nacht der Abkühlung

Samstag, den 28. Juli 2018
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FR 27.07.2018 | 0.10 Uhr (Sa.) | ZDF

Das ZDF ist uncool? Nein, das ist schlicht falsch. Am späten Freitagabend hat uns das ZDF gezeigt, dass es sogar verdammt cool sein kann! Also, cool im Sinne von: kalt. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Denn im Programm lief nach den Spätnachrichten die Doku “Deutschland von oben – Ein Wintermärchen”. Bilder von herrlichen Schneelandschaften. Zum Frösteln. Danach lief der Film “Let it snow – Kalt erwischt auf drei Kontinenten”. Gefolgt vom “Abenteuer Polarkreis”.
Brrr! Da läuft einem doch ein kalter Schauer über den Rücken.

Aber genau das ist so gewollt, denn “Die lange Nacht der Abkühlung” war am Freitag die etwas andere Programmänderung aus Anlass der anhaltenden Hitze. Wer das ZDF geschaut hat, hatte endlich mal die Gelegenheit, sich am offenen Fenster Filme anzusehen, die vom Winter handeln.

Ich hoffe, dass es beim nächsten strengen Frost (falls wir ihn noch erleben) “Die lange Nacht der Sommerhitze” gibt. Und wer Weihnachten doof findet, für den könnte im Dezember “Die lange Nacht des Osterfestes” eine feine Sache sein. Auch das wäre doch mal ganz schön cool, liebes ZDF!

aRTikel

Im Camp herrscht rege Bautätigkeit

Donnerstag, den 26. Juli 2018
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Amphitheater und vieles mehr – im Vehlefanzer Sommerlager lassen sich die Kinder einiges einfallen

MAZ Oberhavel, 26.7.2018

Vehlefanz.
Die Sonne knallt erbarmungslos auf den Platz. Aber davon lassen sich die Teilnehmer des diesjährigen Sommerlagers am Mühlensee in Vehlefanz nicht unterkriegen. Noch bis zum Sonnabend dauert das von der Oberkrämer-Freikirche und der Christlichen Gemeinde in Oranienburg organisierte Camp.
„Die Hitze ist mehr für die vielen Mitarbeiter ein Problem“, sagt Betreuerin Anke Lauktien. Die Kinder bespritzen sich liebend gern mit Wasser oder können sich zwischendurch unter Planen oder in den Zelten ausruhen. „Was schade ist: Wir können in diesem Jahr kein Feuer machen“, so die Oranienburgerin. „Aber wir behelfen uns abends mit Weihnachtsbeleuchtung, um Atmosphäre hinzukriegen.“

Die Wanderung von Wansdorf über Marwitz zum Mühlensee haben alle problemlos überstanden. „Das war anstrengend, hat aber auch viel Spaß gemacht“, erzählt Georg (12) aus Dechtow bei Fehrbellin. „Ich bin das erste Mal dabei“, sagt er, ein Freund habe ihm erzählt, dass das Camp Spaß mache.

Im Sommerlager auf der Wiese hinter der Vehlefanzer Mühle sind schon jetzt viele Bauten entstanden. In der Vorwoche haben die Mitarbeiter zwar die Übernachtungszelte aufgestellt – alles andere entsteht aber erst in der Woche selbst. Eine der Gruppen hat sich ein Amphitheater aufgebaut. Dort können die Kinder sitzen, auch einen Schuhschrank gibt es dort. „Wir haben uns einen Plan gemacht“, erzählt Charis (11) aus Germendorf, und Julian (11) aus Oranienburg ergänzt: „Es gibt immer eine Grundidee, was wir bauen könnten, aber wir bringen dann selbst noch viele Ideen ein.“ So entstehen in den verschiedenen Gruppen sehr unterschiedliche Bauten.

Chantal (13) aus Oranienburg nutzte die gestrige Mittagspause für ein kleines Fußbad – natürlich auch selbst gebaut. Für sie ist es allerdings das letzte Camp. „Ich bin das fünfte Mal hier. Aber ich ziehe bald weg“, sagt sie etwas traurig. Sie ist froh, dass sie viele neue Freunde kennengelernt hat – und auch Gott.

Dörte Bischop aus Berlin – ursprünglich aus Schmachtenhagen – arbeitet ehrenamtlich im Lager mit. Sie gehört zu einer der Betreuerinnen in den Gruppen. Im Großen und Ganzen seien die Kinder brav, sagt sie. „Sie machen auch viel Spaß mit.“ Der Betreuungsschlüssel sei gut. Auf sechs bis sieben Kinder kämen zwei bis drei Betreuer. „Ich muss für die Woche hier nichts zahlen, aber ich habe mir Urlaub genommen“, sagt sie. So laufe das auch bei den meisten anderen Ehrenamtlichen „Nur so funktioniert das hier.“ Hin und wieder müsse auch seelsorgerisch gearbeitet werden – zum Beispiel, wenn Kinder Heimweh haben. In solchen Fällen stehen die Mitarbeiter dann auch mit den Eltern in Kontakt. In diesem Jahr halte sich das aber in Grenzen. „Die meisten Kinder genießen es, hier zu sein“, sagt Dörte Bischop.

Das stimmt, denn egal welches Kind man fragt – alle erzählen sie begeistert von den vergangenen Tagen. „Das Geländespiel war toll“, berichtet Anna-Charlotte (12) aus Fredersdorf bei Strausberg. Sara (9) aus Leegebruch zeigt den Kühlschrank der Gruppe. Dabei handelt es sich um ein Loch in der Erde, das zugedeckt ist. Ist es dort tatsächlich kühl? Sara nickt und sagt: „Ja, das funktioniert ganz gut.“

Im Camp geht es in diesem Jahr um das alte Israel vor 3000 Jahren. Damals gab es natürlich noch keine Handys. Dementsprechend gibt es auch keine im Camp – zumindest für die Kinder. „Ja, eine Woche ohne Handy“, bestätigt Linnard (13) aus Birkenwerder. „Das ist nicht schwer. Man hat ja genug anderes zu tun.“ Und im Alltag – dann auch ohne Smartphone? „Jetzt, wo man merkt, dass es gut ohne geht, kann ich es mir vorstellen.“ Betreuerin Anke Lauktien sagt: „Dieses Jahr war es kein Problem. Sonst war es immer in den ersten Tagen, wo die Jungs dann oft sagten: Was soll ich denn jetzt ohne Handy machen.“

Das Leben im 21. Sommerlager unter diesem Titel „SoLa Royal“ dauert noch bis zum Sonnabend. An diesem Tag beginnt um 11 Uhr der Abschlussgottesdienst. Dann können sich auch die Eltern dort umsehen – bevor schon der Abbau beginnt.