RTelenovela

Die Glätte stört mich gar nicht mal so, aber…

Dienstag, den 17. Februar 2009
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Oranienburg lag heute Morgen erneut unter einer dicken Schneedecke. Der Winter hat uns voll im Griff.
Das allein stört mich eigentlich nicht. Auch nicht, dass die Straßen nicht ganz so frei sind, wie sonst. Was mich viel mehr stört: das Auto vor der Fahrt vom Schnee zu befreien. Ich hasse es.
Erst muss der ganze Schnee von den Scheiben und (vorbildlicherweise) von der Motorhaube und vom Dach. Dann noch die Eisschicht von der Frontscheibe. Und, ach ja, dann noch versuchen, die vereisten Scheibenwischer startklar zu machen. Letzteres gelingt mir leider nicht so wirklich. Die Scheibenwischer wischen nicht, sie rutschen mehr über die Scheibe, lassen das Wischwasser und den Dreck aber links liegen.
Das vermisse ich seit meinem Umzug: meine Garage für den Winter.
Mein Glück war, dass heute Morgen auf meiner Fahrt zur Arbeit herrlicher Sonnenschein herrschte. Da ich aber trotzdem knapp dran war, schaffte ich es sogar bei dieser Witterung, in Börnicke den festen Blitzer kennengelernt zu haben. Die B273 ab der A24 war nämlich gut geräumt. Das allerdings änderte sich ab Weinberg-Waldsiedlung, da war die Bundesstraße plötzlich nur noch eine glatte Fläche.
Das sind die Wintertücken. Aber wenn die Scheiben frei sind, ist das alles kein Drama.
Und Nauen im Sonnenschein mit Schnee auf den Wegen und Grünflächen ist ein echter Traum.

RTelenovela

Die Umleitung, die die Umleitung umleitet

Mittwoch, den 4. Februar 2009
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Als Autofahrer hat man es in Nauen noch nie leicht gehabt. Aber momentan bekommt man hier echt die Krise. Die Innenstadt ist eine einzige Großbaustelle, die sich aus zig kleinen und mittleren Baustellen zusammensetzt.
Direkt vor unserer Bürotür wird die Straße aufgerissen. Gleich um die Ecke, an einer der Hauptkreuzungen, wird ein Kreisverkehr gebaut. Die Umleitung ist kompliziert, da es unfassbar viele Einbahnstraßen in Nauen gibt. Diverse Straßen in der Altstadt selbst sind auch aufgerissen. Wer durch Nauen fährt, braucht Geduld und muss schon mal die Umleitung nehmen, die die Umleitung umleitet.
Aber auch ohne Baustellen ist die Altstadt ein einziges Labyrinth, bestehend aus schmalen Gassen und Einbahnstraßen – also eigentlich fast nur Einbahnstraßen. Möchte man links, kann man nur rechts. Will man abkürzen, landet man wieder an einer Kreuzung, an der man nur nach rechts abbiegen kann. Nauen ist nichts für Leute, die auf der Suche nach Schleichwegen sind. Ich bin nun schon drei Tage lang daran gescheitert, mir einen Weg zu meinem Parkplatz zu suchen, der nicht über die offizielle Umleitung führt. Es gibt schlicht keinen Schleichweg. Das Altstadtlabyrinth macht es unmöglich, irgendwo Cleverness zu zeigen. Oder man muss ein besonderes Cleverle sein, um in Nauen bestehen zu können.
Ich bin das nicht. Ich bin nur wütend, wenn ich mal wieder vor einer Sackgasse stehe.
Und damit das fröhliche Bauen kein Ende findet, wird auch auf meinem Weg nach Nauen gebaut. Am Ortseingang eine Brücke und neuerdings in Weinberg-Waldsiedlung, kurz vor Nauen, auch noch.
Vielleicht sollte man die Stadt ganz sperren. Würde fast Sinn machen.