ORA aktuell

Coronavirus: Oranienburger Sportleben ruht weitgehend

Freitag, den 13. März 2020
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Die Sicherheitsmaßnahmen wegen des grassierenden Coronavirus sorgen im Oranienburger Sport für immer mehr Absagen.
Der Fußball-Landesverband Brandenburg hat alle Spiele bis zunächst 22. März abgesetzt. Somit wird in Oranienburg kein Fußball gespielt.

Zu Ende ist die ganze Saison bereits für die Frauen-Mannschaft des VSV Oranienburg. Der Deutsche Volleyballverband stoppte die Saison für die 3. Liga – betroffen davon sind die Oranienburgerinnen. In der Märkischen Allgemeinen zeigte sich Vereinschef Wolf-Dieter Alte überrascht. Es gebe selten mehr als 100 Zuschauer, daher habe er nicht mit dem Stopp gerechnet.

Offen ist auch, wie es in der 3. Handball-Liga aussieht. Das Auswärtsspiel der Männer des Oranienburger Handballclubs gegen Bernburg ist schon abgesagt. Ob die komplette Saison gestoppt wird, ist noch offen.

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ORA aktuell

Volleyball: Oranienburger VSV-Frauen wollen nicht in Liga 2

Montag, den 4. März 2019
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Die Frauen des Volleyballvereins VSV Havel Oranienburg stehen derzeit auf Platz 2 der 3. Liga. Gegen den SC Alstertal gewannen sie am Wochenende mit 3:1. Ein Aufstieg ist möglich.

Allerdings haben sich die Spielerinnen gegen einen möglichen Aufstieg in die 2. Liga entschieden. Das teilte der Verein mit. Es heißt, in einer Versammlung hätte sich eine Mehrheit deutlich dagegen ausgesprochen.

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ORA aktuell

Volleyball: Robert Hinz wird Trainer beim VSV in Oranienburg

Donnerstag, den 7. Juni 2018
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Die Frauen des Volleyballvereins VSV Oranienburg haben einen neuen Trainer. Der 25-jährige Robert Hinz leitet den Drittligisten. Das teilte der Verein mit. Die Stelle war seit dem Rücktritt von Matthias Grawe nicht besetzt.
Robert Hinz war davor zweiter Trainer der Zweitliga-Männer vom BBSC Berlin, außerdem Trainer beim Regionalligisten Berliner VV.

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RTelenovela

Rügen 2017 (15): Keine Kur auf dem Kurplatz

Samstag, den 22. Juli 2017
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(14) -> 21.7.2017

Der zentrale Ort in Binz ist der Kurplatz – zwischen Kurhaus und Strand. Wer in Binz Urlaub macht, wird sicherlich auch mal dort auf den Bänken sitzen und die Seele baumeln lassen.
Blöd nur, wenn der Kurplatz tagelang gesperrt ist.

Weil die Smart Beach Tour in Binz gastierte, ist der Kurplatz bereits am Dienstag gesperrt worden. Dort sollte ab Freitag im Center Court Beachvolleyball gespielt werden. Eigentlich findet das Event am Strand statt. Wegen der Stürme in den vergangenen Wochen kam der schmalere Strand für das kleine Stadion aber wohl nicht in Frage. Deshalb ist auf den Kurplatz ausgewichen worden.

Das kam nicht überall gut an, und ich kann es verstehen. Immerhin ist die Strandpromenade, der Bereich vor der Seebrücke, ein großer Teil des Strandes und nun eben auch der Kurplatz tagelang blockiert. Für Urlauber nicht gerade erbaulich. Kein Wunder, dass die Stimmung im Binzer Facebook-Forum eher mau war. Auch, weil der Kurplatz mit Sand aufgefüllt werden musste – was sicherlich nicht ganz billig war, aber vermutlich von den Sponsoren des Turniers bezahlt worden ist.
Und für die Binzer PR war das sicherlich ein tolles Event.

Tatsächlich war die Arena ab Freitag immer gut besucht und oft auch voll. Die Leute sahen spannende Spiele, und auch am Sgtrand war einiges los. Aber dennoch: Es war noch ein bisschen enger im Binzer Strandzentrum als sonst.

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RTZapper

Beachvolleyball live: Smart Beach Cup 2017, Männer-Finale

Mittwoch, den 19. Juli 2017
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SO 16.07.2017 | 14.00 Uhr | Sky Sport News

Das hatten sich die Öffentlichkeitsleute in Binz aber irgendwie anders vorgestellt: Da schaufeln sie extra Hunderte Ladungen Sand auf den Kurplatz, direkt vor das Kurhaus, da überträgt das Fernsehen live – und dann spielt das Wetter nicht mit.

Drei Tage lang wurde in Binz Beachvolleyball gespielt, die Smart Beach Tour gastierte im Ostseebad auf Rügen. Am Sonntagnachmittag fanden dann die Finalspiele statt. Medienpartner war der Pay-TV-Sender Sky, und das Männerfinale gab es dann sogar unverschlüsselt bei Sky Sport News.

Bei gutem Wetter wäre das eine großartige Kulisse: Die Beachvolleyballer spielen, und im Hintergrund rauscht die blaue Ostsee. Dazu die Seebrücke im Hintergrund, und auf der anderen Seite steht das Kurhaus.
Bei schlechtem Wetter ist das alles nur eine graue Suppe.
Es regnete, der Wind pfiff rau um den Center Court. Die Regentropfen prasselten auf die Kameralinsen. Die Zuschauer sahen nicht aus wie leicht gekleidete Models, sondern in ihren Regenklamotten wie begossene Pudel.

So lieferte Sky Sport News am Sonntagnachmittag leider nicht die erhofften Binzer PR-Bilder.
Allerdings: Binz wird’s überleben und weiterhin Touristenmagnet sein – Beachvolleyball hin oder her.

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RTZapper

Olympia live: Beachvolleyball, Finale der Frauen

Freitag, den 19. August 2016
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DO 18.08.2016 | 5.00 Uhr | ZDF

Es war das Traumfinale mit einem Traumergebnis. Jedenfalls für uns, aus deutscher Sicht. Die Brasilianer fanden das nicht so – und buhten.
Am frühen Donnerstagmorgen übertrug das ZDF das olympische Beachvolleyball-Finale der Frauen. Und das Tolle (also für uns, wie gesagt) war, dass Laura Ludwig und Kira Walkenhorst das Spiel sehr eindeutig für sich entschieden. Gold!
Für die Gegnerinnen aus Brasilien war das schade. Für das brasilianische Publikum aber offenbar so richtig Mist. Buh!

Immer wenn eine der beiden deutschen Frauen den Anwurf hatte, buhte das brasilianische Publikum. Willkommen bei Olympia in Rio. Denn wie sich die heimischen Zuschauer dort präsentieren, macht nicht immer Spaß. Und die Szenen beim Beachvolleyball waren kein Einzelfall.

Zwei Tage davor fand das hochspannende Finale im Stabhochsprung statt, auch übertragen vom ZDF. Erst um kurz vor 5 Uhr deutscher Zeit stand fest, wer Gold gewinnt. Davor lieferten sich der Brasilianer Thiago Braz da Silva und der Franzose Renaud Lavillenie das letzte Duell um den Sieg. Und weil da Silva völlig überraschend einen sehr hohen Sprung schaffte (und seine eigene Bestmarke um viele Längen übertraf), entschloss sich Lavillenie, eine Marke zu überspringen. Das ist sein gutes Recht, denn auch er war die Höhe, um die es nun ging, schon mal erfolgreich gesprungen. Und es machte das Match noch mal spannend.
Aber die Zuschauer im Stadion? Die buhten. Sie buhten laut. Es war einfach nur unschön. Den Brasilianern passte nicht, dass der Franzose ihrem Mann den Sieg stehen wollte – dabei war er ja genau deshalb da, um Gold zu gewinnen. Das kann ihm doch keiner zum Vorwurf machen!? Die Brasilianer machten es.
Lavillenie riss die Marke, der Brasilianer gewann Gold. Und die Masse jubelte.
Okay, der Franzose machte danach einen sehr unpassenden Vergleich, den hätte er sich verkneifen können. Aber dass das Publikum in Rio oftmals extrem und enttäuschend unfair ist, musste nicht nur der Franzose erleben.

Viele Olympioniken sind über das Verhalten irritiert. Gerade die Beachvolleyballer, die immer extrem fair zueinander sind, sich ständig abklatschen, die immer locker mit dem Gegener umgehen. Buhrufe passen da nicht.

Aber immerhin war die Arena mal einigermaßen gefüllt, auch beim Beachvolleyball. Das ist nur sehr selten der Fall, weil die Eintrittspreise so hoch sind, dass die meisten Brasilianer sie sich nicht wirklich leisten können. Um so mehr klang es wie blanker Hohn, als ein Verantwortlicher, in einer Pressekonferenz darauf angesprochen, meinte, die Stadien seien ja oft ausverkauft. Aber es seien eben auch immer viele Leute gerade unterwegs, um was zu essen zu kaufen. Oder so.
Und ich fürchte: Die glauben wirklich, was sie da labern.

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RTelenovela

Rügen 2015 (11): Mit dem Smart zum Strand

Mittwoch, den 22. Juli 2015
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(10) -> 21.7.2015

Ein bisschen enttäuscht war ich ja schon: Der Binzer Kurplatz war in der vergangenen Woche komplett blockiert. Der Platz vor dem Kurhaus war gesperrt. Und das, weil am Strand eine Großberanstaltung stattfand. Die “Smart Beach Tour” gastierte in Binz. Die erfolgreichsten Beachvolleyballer kamen nach Rügen, um gegeneinander anzutreten.
Am Freitag ging’s los, die Aufbauarbeiten haben aber schon Tage zuvor begonnen – und sind von den Urlaubern kritisch beäugt worden.

Der Werbepartner war auch schnell ausgemacht: der Smart. Das Auto stand schon früh am Strand, bevor überhaupt alles aufgebaut war. Das Auto ist der Hauptsponsor, der überall präsent ist – aber auch dafür sorgt, dass die ganze Sause keinen Eintritt kostet. Hat eben alles seinen Vorteil.
Dennoch wollte ein Mann auf der Seebrücke von mir wissen, was es denn mit diesem Smart – und überhaupt mit diesem Event – auf sich hat. “Wie kommt denn das Auto da an den Strand?”, fragte er. Konnte ich ihm natürlich auch nicht beantworten, aber vermutlich ist er dort hingeschleppt worden.

Am Freitag konnte es dann endlich losgehen. Die Männer spielten im Centre Court – mit drei großen Zuschauertribünen. Die Frauen spieltzen dahinter, ganz ohne Tribüne. Zu viel Gleichberechtigung scheint es im Beachvolleyball nicht zu geben.
Spannend war’s trotzdem – und die Kulisse mit der Ostsee direkt hinter dem Spielfeld ist natürlich ein Traum gewesen.
Während die Männer also die Bälle schmetterten, klatschten die Leute und hatten Spaß.
So waren die Behinderungen in Binz zwar ärgerlich – das Event selbst hat aber Spaß gemacht. Und war somit eben doch ein Gewinn für Binz.

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