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Chronik Oberkrämer 2018

Sonntag, den 16. Dezember 2018
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MAZ Oberhavel, 17.12.2018

Januar: ​Neben der Kita in Vehlefanz wird der Hort-Neubau eröffnet. +++ Eltern der Kita in Schwante fordern Tempo 30 auf der Bahnhofstraße – kommen damit aber nicht durch. +++ Beim Eichstädter Fußball-Hallenturnier gibt es Tumulte. +++ Nach einem Schwelbrand in der Bötzower Bergstraße wird ein Spendenkonto für die betroffene Familie eingerichtet. +++ Vehlefanzer Senioren fordern eine Querungshilfe in der Lindenallee an der Alten Schule.

Februar: ​Die Bärenklauer Dance Bears feiern 20. Jubiläum. +++ Im Wald bei Wolfslake brennt ein Auto ab. Darin wird ein Toter gefunden. +++ Auf der A 10 bei Oberkrämer kippt ein Lkw um. Es kommt zu einer langen Sperrung.

März: ​Erika Kaatsch gibt nach mehr als 20 Jahren ihr Amt als Chefin des Seniorenbeirates ab. Ihre Nachfolgerin ist Kerstin Laatsch. +++ Die Gemeinde Oberkrämer hat Zahlen erhoben, wie sich die Einwohnerzahl entwickelt – 2024 könnte sie bei 12 800 liegen. Auch sieht die Gemeinde einen Bedarf für eine Oberschule.

April: ​Der Seniorenclub Neu-Vehlefanz wird 20 Jahre alt. +++ Karl-Heinz Hardel aus Bärenklau ist Kandidat in der Kuppelshow „Hotel Herzklopfen“.

Mai: ​Die Durchfahrt von Bötzow nach Schönwalde auf der Landesstraße 20 wird gesperrt – erst wegen eines Grabenbaus, dann wegen des Brücken-Neubaus. +++ Die Firma Energieinsel aus Germendorf baut neu im Gewerbegebiet Vehlefanz. +++ Der Mühlenhof in Vehlefanz wird erstmals für Gäste geöffnet. +++ An einer Diskussion zur Schullandschaft nehmen in Marwitz etwa 200 Leute teil. 

Juni: ​Der Getränkehandel in Bötzow schließt. +++ Der Musik- und Theaterverein in Schwante muss eine nachträgliche Baugenehmigung für den Saal stellen. Veranstaltungen müssen ins Schloss ausgelagert werden. +++ Die Feuerwehr Eichstädt 90. Jubiläum.

Juli: ​Schock auf dem Autohof in Vehlefanz. Ein Anrufer droht damit, dass eine Bombe hochgeht. Es wird aber nichts gefunden. +++ Erster Spatenstich für den Ausbau der Autobahn +++ Beim Matjesfest in Vehlefanz verwendet der Heimatverein erstmals kein Einweg-Geschirr mehr. +++ Das Sommerlager in Vehlefanz beginnt – vermutlich zum letzten Mal an bekannter Stelle am Mühlensee.

August: ​Die Dürre in der Region sorgt für Ernteausfälle. Thomas Richter aus Schwante spricht von einem Verlust von 42 Prozent. +++ Die Kita „Krämer Kids“ ist nach dem Schimmelbefall saniert. +++ Kommt am Mühlensee in Schwante und Vehlefanz ein Leinenzwang für Hunde? Der Protest ist groß, das Vorhaben wird abgelehnt. +++ Für den „Polizeiruf 110“ wird in Schwante gedreht. 

September: ​Die Theatergruppe Bärenklau begeht ihr 20. Jubiläum. +++ Es wird bekannt, dass Andreas Sass nur noch bis 1. Januar den Dorfkrug in Bärenklau als Pächter nutzen kann. +++ Die Bibliothek Oberkrämer feiert 25. Geburtstag. +++ Das Dach der Eichstädter Kirche wird saniert.

Oktober: ​Die Nashorn-Grundschule in Vehlefanz wird 25. +++ Dass Margitta Bergmann (FDP) im Gemeinderat mit Thomas Schulz (Ex-NPD) eine Fraktion bilden will, sorgt für Wirbel. Sie sagt das Vorhaben ab und verlässt die FDP. 

November: ​Einem Feuerwehrmann im Einsatz wird an der Vehlefanzer Wache das Rad geklaut. +++ Schwanteland baut in Vehlefanz neue Produktionsstätten.

Dezember: ​Der 812er-Bus hält wegen der Bauarbeiten in Bärenklau vorerst nicht mehr an der Vehlefanzer Grundschule.

Hits: 55

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Erstes Album am Horizont

Mittwoch, den 28. November 2018
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Die Band Altertune bringt Songs heraus – geprobt wird regelmäßig im Leegebrucher Jugendclub – dort nimmt sie auch ihre Musik auf

MAZ Oranienburg, 28.11.2018

Leegebruch.
Ihren bisher schönsten Auftritt hatten sie beim Veltener Hafenfest. „Das war ein gutes Feeling auf der großen Bühne“, sagt Christian Kunz. Der 30-jährige Oranienburger ist Teil des Bandprojektes Altertune. Seit September 2017 gibt es die Gruppe in der aktuellen Zusammensetzung. Gerade haben sie ein kleines Album mit sieben Songs herausgebracht. Der Titel: „Horizont“. So heißt auch einer der Songs auf dem Album, zu dem es auf Youtube auch ein Musikvideo gibt.

Altertune – das sind Laura Stubbe (23) aus Vehlefanz. Sie ist die Sängerin und arbeitet im Jugendamt. Christian Kunz, Gesang und Produktion, ist Koch bei der Berliner Polizei. Der Maschinenfahrer Sebastian „Zeus“ Beuster (25) rappt und ist ebenfalls für die Produktion zuständig. Außerdem ist noch Danny „Ride“ Engel (27) aus Hennigsdorf mit dabei.

„Christian und ich kennen uns seit fünf Jahren“, erzählt Sebastian Beuster. „Wir haben schon viel gemacht, hatten nun aber Bock auf eine Gruppe.“ Mit ihrer Musik wollen sie verschiedene Zielgruppen bedienen und vereinen. Laura und Kunz (als Spitzname gesprochen mit langem U) machen eher den softeren Pop. „Das sind größtenteils emotionalere Songs.“ Gesellschaftliche Themen, aber auch über Freundschaft und Liebe. Andererseits bedienen Zeus und Ride die HipHop- und Rap-Schiene. „Da können wir auf den Putz hauen, auch mal sagen, was uns gesellschaftlich auf den Sack geht und können manchmal laut werden“, erzählt Zeus. So solle bei Konzerten für jeden etwas dabei sein.

Und warum Altertune? Die Musiker lachen bei der Frage. Es handele sich dabei um eine Zusammensetzung. Sie kommt von zwei Technikprogrammen, vom Autotune und dem Programm „Little Alter Boy“, die beide auf ihre Art den Klang der Stimmen verändern können.

Die Songs von Altertune – egal, ob in der Pop- oder der Rapsparte – bestechen durch ihre mitunter sehr eingängigen Melodien. Ein Lied wie „Horizont“ bleibt sehr schnell im Ohr. Den ersten gemeinsamen Auftritt hatte Altertune im vergangenen Jahr beim Benefizkonzert nach dem Starkregen in Leegebruch. „Das Gefühl mit der eigenen Musik auf der Bühne zu stehen, ist unbeschreiblich“, erzählt Zeus und lächelt. „Wenn alle feiern, was du da machst. Das ist dann krass.“

Nun ist schon das erste Album fertig. Es entstand im Leegebrucher Jugendclub, da gibt es die entsprechende Technik. Dort treffen sich die vier Bandmitglieder auch immer wieder zum Proben. „Wenn einer unserer Songs mal im Radio laufen würde, das wäre ein Traum“, sagt Zeus. Das müsse man sich aber nach und nach erarbeiten, gibt Kunz danach zu bedenken. „Dafür sind wir auch noch zu jung als Gruppe“, schiebt Laura nach. Auf jeden Fall wollen sie auch 2019 wieder Auftritte absolvieren. Beim Veltener Hafenfest, auch aufs Hennigsdorfer Stadtfest wollen sie sehr gern.

Die Band im Internet: www.facebook.com/AlterTune. Youtube: AlterTune Musik. Das Album gibt es auf allen bekannten Streamingportalen wie Spotify.

Hits: 134

KeineWochenShow

#99 – Zweistellig

Sonntag, den 25. November 2018
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Zum letzten Mal sind wir zweistellig. In der 99. Ausgabe von KeineWochenShow betrauern wir…, ähm, betrauert einer von uns das bevorstehende Aus der “Lindenstraße”. Nach mehr als 34 Jahren soll 2020 Schluss sein.

Außerdem geht es um einen Feuerwehrmann, dem in Vehlefanz sein Fahrrad geklaut worden ist – während er im Einsatz war. Aber die Geschichte ging gut aus. Ebenfalls in Vehlefanz befinden sich in einer großen Halle 3300 Tonnen Salz – für den Winter, wenn die Autobahn mal abgestumpft werden muss.

Wir reden auch über den 8. März, den Frauentag, der In Berlin plötzlich ein Feiertag werden soll. Weil die Wirtschaft den 31. Oktober – der nebenan in Brandenburg Feiertag ist – nicht haben will.

Das alles und noch viel mehr gibt es in KeineWochenShow #99 auf Youtube.

Hits: 126

RTelenovela

Eine Prise Salz gefällig? Wir haben 3300 Tonnen!

Freitag, den 23. November 2018
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Na, willst du eine Prise Salz? Auf dem Gelände der Autobahnmeisterei in Vehlefanz kannst du ein bisschen was davon sehen. Ein riesiger Berg Salz befindet sich dort in einer Salzhalle.
Der Berg ist so hoch, dass er dich überragt. Man könnte hochklettern und sich in die Salzfluten stürzen.
Es handelt sich um 3300 Tonnen Salz. Das sollte reichen, um den ganzen Winter über die Straßen zu bestreuen.

Von Vehlefanz aus wird die komplette Autobahn zwischen dem Dreieck Pankow und Neuruppin sowie zwischen dem Dreieck Havelland und Falkensee vom Winterdienst bearbeitet.
3300 Tonnen sollen sogar ausreichen, wenn es sich um einen harten Winter handelt. Man wolle eine Reserve in der Hinterhand haben, hieß es.
Ist dann wohl doch mehr als eine kleine Prise Salz.

Hits: 99

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Für Petra Heinicke sind die Kinder das A und O

Samstag, den 15. September 2018
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Die 60-Jährige aus Häsen feiert in diesem Jahr ihr 40. Berufsjubiläum –seit 1999 leitet sie die Kita „Krämer Kids“ in Vehlefanz

MAZ Oranienburg, 15.9.2018

Vehlefanz.
Als am 1. August die sanierte Kita „Krämer Kids” in Vehlefanz wieder in Betrieb ging, da gab es eigentlich noch etwas anderes zu feiern. An diesem Tag beging Kitaleiterin Petra Heinicke ihr 40. Berufsjubiläum. „Die Liebe zum Kind“ sei das, was ihren Beruf ausmache, sagt sie. „Kinder sind das Kostbarste, was wir auf der Welt haben.“ Deshalb müsse man ihnen zeigen, wie man das Leben gestalten und wie man ihnen dafür den Weg ebnen könne.

Heute lebt Petra Heinicke in Häsen im Löwenberger Land. Ursprünglich kommt die 60-Jährige aber aus Bautzen in Sachsen. Sie besuchte das Sorbische Institut für Lehrerbildung und war danach ausgebildete Unterstufenlehrerin für Kunst und Sport. Am 1. August 1978 hatte sie ihren Dienstbeginn in Kirschau in Sachsen an der Ernst-Thälmann-Oberschule. „Ich war Sportlehrerin und Horterzieherin“, erzählt sie.
Der Liebe wegen zog es sie dann nach Brandenburg. Sie lebte mit ihrem Mann in Osterne, bekam ein Kind und begann 1984 an der Schule in Mildenberg zu arbeiten. Nachdem sie ihr zweites Kind geboren hatte, wechselte sie nach Gransee an die damalige Stadtschule II und war dort Horterzieherin. Von 1989 bis 1998 war sie Leiterin des Hortes II in Gransee. Nachdem die Einrichtung mit der Zusammenlegung der Stadtschulen geschlossen wurde, arbeitete sie noch ein Jahr in Großwoltersdorf. Als die Stelle als Kitaleiterin in Oberkrämers Ortsteil Vehlefanz ausgeschrieben war, bewarb sie sich – und bekam den Zuschlag. Seit November 1999 hat sie den Posten. „Vier Wochen bevor die Kita eröffnet wurde“, erinnert sie sich.

Von Häsen aus hat sie nun immer eine Stunde Fahrtweg. „Aber ich bin das gewöhnt, und das macht mir nichts aus“, sagt sie. Sie ist 60, und will auf jeden Fall noch bis zur Rente weitermachen. „Das A und O sind die Kinder. Für mich ist der Beruf eine Berufung.“ Ihr mache es Spaß, mit Menschen zu arbeiten, „auch mit Erwachsenen“, wie sie hinzufügt. „Man muss immer ein offenes Herz haben.“ Sie könne jedem empfehlen, so einen Beruf zu ergreifen. „Mich hält er jung, gerade vom Geist her.“
Beim Personal in der Kita achte sie darauf, dass es eine gute Mischung zwischen jüngeren und älteren, erfahrenen Kollegen ist. „Es ist wichtig voneinander zu lernen.”

Gelernt wird auch momentan in der Vehlefanzer Kita. Denn mit der Wiedereröffnung des sanierten Hauses gibt es auch ein neues Betreuungskonzept. Alle Gruppen sind mit Kindern im Alter von einem bis sechs Jahren durchgemischt. „Das funktioniert wie eine Großfamilie.“ Dennoch sei es möglich, auch individuell auf jedes Kind einzugehen. „Wir sind noch in der Findungsphase.“ Aber alle würden mitmachen, Probleme werden offen angesprochen.

In der Freizeit kümmert sich Petra Heinicke um ihren großen Garten in Häsen. „Das ist mein Hobby.“ Den Schwimmteich haben sie und ihr Mann per Hand geschippt. Sie brauche diesen Ausgleich, sagt sie und lächelt.

Hits: 3

RTelenovela

Im Straßenverkehr zählt nur einer: ich

Freitag, den 24. August 2018
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Ich. Ich. Ich.
Für viele Autofahrer scheint das der einzige Mensch zu sein, der zählt.

Donnerstagnachmittag in Vehlefanz. An der Kreuzung zur Autobahnauffahrt biegt auf der Gegenfahrbahn ein Tanklaster links zur Autobahn ab.
Vor mir fährt noch ein Auto, wir beide nähern uns der Kreuzung, der Laster ist noch beim Abbiegen. Und, ja, er versperrt damit kurzzeitig die Fahrbahn, denn auch wir haben Grün.
Aber erstens: Wir haben genügend Zeit zu reagieren, zu bremsen. Und zweitens: Uns geht vielleicht durch das Bremsen eine halbe Sekunde verloren. Na okay: eine.

Das Auto vor mir bremst erst haarscharf vor der Kreuzung. Der Lkw ist so gut wie weg von unserer Fahrspur. Und was macht der Autofahrer vor mir? Hupt. Sekundenlang. Obwohl nichts passiert ist, obwohl er nicht wirklich einen Grund hat. Es ging ihm ums Prinzip. Ganz schön peinlich, wie sich manche im Straßenverkehr verhalten.

Hits: 5

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Früher Schulhaus – heute Wohnzimmer

Samstag, den 18. August 2018
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Die 83-Jährige Elli Rosemann wohnt seit zwei Jahren im Vehlefanzer Seniorenheim – aufdem Gelände hat sie als junges Mädchen insgesamt acht Jahre lang gelernt

MAZ Oberhavel, 18.8.2018

Vehlefanz.
Etwa 2000 Kinder erleben heute ihren ersten Schultag. Bei Elli Rosemann ist das schon ein paar Jahre her. Die 83-Jährige erlebte ihre Einschulung im Spätsommer 1941. „Damals habe ich meine Schultüte gekriegt“, sagt sie. Sie lebte zu der Zeit in der Vehlefanzer Lindenallee, in der Nähe des Dorfangers. Ihre Schule war gar nicht weit entfernt – in der Lindenallee 30. Sie wohnt dort inzwischen. Denn dort, wo sich einst die Schule befand, ist heute das altersgerechte Wohnheim. Es trägt passenderweise den Namen „Alte Schule“.

„Wir haben hier unten den Unterricht gehabt, da, wo jetzt die Tagespflege ist“, erinnert sich Elli Rosemann. Immer mal wieder kommt es vor, dass sie sich an früher erinnert. Da, wo sich der Anbau heute befindet, stand früher eine Holzbaracke. An der Seite des Grundstückes befanden sich eine ganze Reihe Plumpsklos. In jedem Klassenzimmer stand ein schwerer Kachelofen. „Jeden Tag musste der Hausmeister ein paar Zentner Kohlen rumschleppen und Holz. Er musste wirklich viel arbeiten.“ Die Kinder selbst sind meist in Holzpantinen zur Schule gekommen. „Deshalb wurde sie auch Pantinenschule genannt.“ Bis 1945 spielte Hitlers Propaganda eine große Rolle. „Aber wir haben auch viel gesungen: Der Mai ist gekommen“, so die 83-Jährige.
Während der letzten Monate des Zweiten Weltkrieges wurde der Unterricht kurze Zeit ausgesetzt. „Ich weiß noch, bei uns gegenüber waren alle Scheiben kaputt, da ist eine große Bombe gefallen. Das war eine Zeit der großen Angst. Die Flieger kamen in großen Schwärmen über Vehlefanz hinweg.“ Nach Kriegsende war das Dorf voller Flüchtlinge, einige von ihnen gingen auch auf die dortige Schule.
„In der 8. Klasse waren wir dennoch ziemlich wenig“, erzählt Elli Rosemann. „Wir waren bloß zehn Mädels und vier Jungs. Einige sind nach Velten in die Oberschule gewechselt.“ Sie erinnert sich an manche Aufsätze, „bei denen ich immer nichts gewusst habe.“ Nach der 8. Klasse war Schluss. Sie ging danach für drei Jahre auf die landwirtschaftliche Berufsschule in Velten und arbeitete dann auch in der Landwirtschaft. „Wir hatten Kühe, Pferde und Schweine.“ Später zog sie nach Amalienfelde.

„Seit Juni 2016 wohne ich nun hier“, sagt sie. Kurz zuvor war das neue altersgerechte Wohnheim eröffnet worden. Hinter der alten Schule war der Anbau mit den Wohnungen entstanden. „Ein bisschen komisch ist es schon“, ergänzt sie. „Ich habe eine Weile gebraucht, um mich einzugewöhnen.“ Dass sie nun ausgerechnet dort wohnt, wo sie acht Jahre lang zur Schule gegangen ist, sei ein lustiger Zufall. „Man überlegt, mit wem man damals immer so hier war“, sagt Elli Rosemann. „Aber es sind leider nicht mehr viele hier aus meiner alten Klasse.“

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