RTelenovela

Messi hat auf mein Zeichen gehört

Freitag, den 8. Mai 2015
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Gestern fand ich das – trotz aller Tragik – ja irgendwie noch ganz lustig. Bis ich etwa in der 75. Minute in das Fußball-Champions-League-Spiel geschaltet habe, stand es noch 0:0 zwischen Barcelona und Bayern München. Nur Sekunden vergingen, da setzte Messi die Pille ins bayerische Tor. Und zwei Minuten danach noch mal, und später fiel noch ein Tor. 3:0 gegen die Bayern.
Gestern meinte ich dann noch, es sei ein netter Service von Barcelona gewesen, mit den drei Toren so lange zu warten, bis ich eingeschaltet habe.

Seit heute weiß ich: Da muss mehr dahinter stecken.
Als ich am Nachmittag den Dönerladen in Vehlefanz betrete, läuft dort auf dem Fernseher die Wiederholung des Bayern-Spiels – mit türkischem Kommentar.
Ich bin keine Minute im Laden, als der Kommentator brüllt: “Gooooooooool!!!” Es ist genau dieselbe Stelle des Spiels, bei der ich am Tag zuvor auch eingeschaltet habe.
Das kann nur Schicksal sein. Ich weiß nur nicht, was es zu bedeuten hat… Ist wohl auf jeden Fall besser, wenn ich beim Halbfinal-Rückspiel besser nicht einschalte.

aRTikel

Mit mehr Sport ins neue Jahr

Mittwoch, den 7. Januar 2015
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Fitnessstudios haben nach den Feiertagen höheren Zulauf. Vehlefanzerin trainiert seit sieben Jahren.

MAZ Oranienburg, 7.1.2015

OBERHAVEL
Die Fitnessstudios in Oberhavel erleben in den ersten Tagen des neuen Jahres wieder einen spürbar größeren Zulauf. „In den Abendzeiten ist das Gedränge jetzt schon mal größer“, sagt Daniel Böhlke vom Fitnessclub Velten. Der Jahreswechsel ist für viele Leute der Anlass für gute Vorsätze. Dazu gehört auch das Fitnesstraining. „Zu Weihnachten sind sehr viele Gutscheine verschenkt worden“, so Daniel Böhlke weiter. „Gesundheit zu verschenken ist auch sehr sinnvoll. Auch wenn die, die den Gutschein vergeben haben, manchmal hinterher sein müssen, dass sie auch wirklich eingelöst werden.“

Auch das „Fit-Inn“ im Oranienburger Filmpalast hat in diesen Tagen einen größeren Kundenzulauf. „Nach unserem Tag der offenen Tür in der vergangenen Woche sind einige Probetrainings bei uns vorgemerkt“, sagt Studioleiterin Maike Erdmann.

Karin Laus aus Vehlefanz braucht keine guten Vorsätze für ihr Sporttraining. Seit Februar 2008 besucht sie zweimal pro Woche das Fitnessstudio im Gebäude der Physiotherapie, Am Anger in Vehlefanz. Jeden Montag und Freitag ist sie da. „Damals habe ich mir gesagt, ich muss was für mich selbst tun“, sagt die 65-Jährige. „Ich wollte, wenn ich Treppen steige, nicht mehr so kurzatmig sein.“
Anderthalb Stunden nimmt sie sich jeweils Zeit für ihre Übungen. Selbst als sie mal eine Verletzung hatte, wollte sie nicht darauf verzichten. „Ich habe da nur die Übungen gemacht, die noch gingen“, so Karin Laus. „Ich merke, dass mir das guttut.“ Nicht nur sie, auch ihr Mann: „Er sagt, dass ich ihm ständig wegrenne.“
Über Weihnachten und Silvester hat die Vehlefanzerin dann aber doch eine Pause eingelegt. „Eine Woche geht das schon mal“, sagt sie und schmunzelt. „Aber ich habe zu Hause auch einen Hometrainer.“ Ganz ohne Sport geht es also dort auch nicht.
Kürzlich feierte sie ihr 555.Training in Vehlefanz. „Wir führen ein Trainingstagebuch, deshalb konnten wir das Jubiläum zahlenmäßig nachvollziehen“, sagt Trainerin Zora Müller-Fabian. Aus Anlass dieser „Schnapszahl“ hat Karin Laus einen ausgegeben. „Das kommt noch hinzu: Das Studio hier in Vehlefanz ist ziemlich klein, und damit herrscht eine recht familiäre Atmosphäre.“

Das ist ein wichtiger Punkt, den alle Fitnessstudiobetreiber nennen, wenn es darum geht, immer wieder konsequent zum Training zu gehen und es nicht abzubrechen. „Es ist definitiv besser, nicht alleine zu kommen“, sagt Daniel Böhlke vom Veltener Fitnessclub. „Wenn man einen Partner dabei hat, ist die Motivation eine ganz andere.“ Selbst wenn der eine mal keine Lust haben sollte, kann der andere ihn dann doch mitschleifen.

In diesem Zusammenhang sind auch die Gruppenkurse immer beliebter. „Wir bieten inzwischen auch ein Gerätetraining in der Gruppe an“, so Böhlke. „Da stehen zehn Geräte im Kreis, und jeder kann sich abwechseln.“ Auch Zora Müller-Fabian bietet in Vehlefanz solche Trainings an. „Wer neu zu uns kommt, bekommt sowieso ein Probetraining“, erklärt sie. In den Anfangsgesprächen werde geklärt, worauf das Training zielen soll und welche Erkrankungen vorliegen. Auch in Velten und Oranienburg ist das so.

Ob der Zulauf nach Neujahr anhalten wird, zeigt sich in den kommenden Wochen. „Vergangenes Jahr sind die meisten dabei geblieben“, sagt Maike Erdmann vom Oranienburger „Fit-Inn“. „Wir sind gespannt, wie es 2015 läuft.“

aRTikel

Jahresrückblick 2014: Kremmen und Oberkrämer

Dienstag, den 23. Dezember 2014
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Um viele Baupläne gestritten: 2014 ist in der Region viel investiert, aber auch heftig diskutiert worden

MAZ Oranienburg, 23.12.2014

Gebaut, gefeiert, gestritten, gewählt, geholfen. Das sind die Stichworte für Kremmen und Oberkrämer im Jahr 2014. Vor allem Bauvorhaben sorgten immer wieder für Diskussionen und großen Ärger in der Region.

Bei den Kommunalwahlen im Mai blieben die BfO in Oberkrämer und die SPD in Kremmen stärkste Kraft, die NPD zog in beide Parlamente ein. Eichstädt, Groß-Ziethen und Staffelde haben neue Ortsvorsteher.

In Eichstädt ist im September die neue Sporthalle eröffnet worden. Die Gemeinde hat dafür mehr als 4,5 Millionen Euro bezahlt. Nun ist die Marwitzer Halle dran, doch die Sanierung wird sehr viel teurer als erwartet. Etwa 1,4 Millionen Euro stehen auf dem Plan. Grünes Licht gibt es für den Umbau der alten Schule in Vehlefanz zum Seniorenzentrum. Nahe des Kreisels in Schwante ist ebenfalls eines gebaut worden. Die Umbaupläne für das Klubhaus am Kremmener Marktplatz liegen dagegen auf Eis, nachdem sich der Investor unter anderem aus Kostengründen wieder zurückgezogen hatte.

Um andere Baumaßnahmen gab es 2014 ordentlich Zoff. Weil entlang der Straße des Friedens in Flatow ein Gehweg gebaut werden sollte, war es dahin mit dem Frieden. Die Flatower stritten um das Für und Wider. Im Spätherbst begann dann doch der Bau.

Gleich zweimal wurden die Bewohner der Lindensiedlung in Schwante ausgesperrt. Wegen Pflasterarbeiten und weil die Brücke über dem Hörstegraben neu gebaut wird, kamen sie nicht von der Stelle. Der Ärger war groß. Und, apropos Hörstegraben: Der Bau zieht sich, als ob dort ein Megabauwerk entsteht – bis 2015.

Zoff gab es im März auch um die Hundepension in Hohenbruch. Ex-Mitarbeiterinnen hatten im RBB-Magazin „Klartext“ von körperlicher Gewalt gegenüber Tieren berichtet, von zu engen Zwingern, zu wenig Auslauf und schlechter Pflege. Ralf Hewelcke, der Chef der Pension, bestritt diese Aussagen vehement.

Im Großen und Ganzen zugegeben hat ein Mann aus Charlottenau vor dem Amtsgericht Oranienburg, dass er zwei polnische Erntehelfer geschlagen und getreten hat. Er und seine Söhne hatten die Männer für Einbrecher gehalten.

Eine Welle der Hilfsbereitschaft ging dagegen durch die Region, nachdem im August am Kremmener Marktplatz eine Wohnung ausgebrannt war. Die Leute spendeten äußerst großzügig.

Ach ja, und gefeiert wurde natürlich auch. Höhepunkt: Zum Kreiserntefest nach Schwante kamen tausende Menschen.

RTelenovela

Die Rückkehr der DDR-Schulküche

Freitag, den 12. September 2014
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Meine Erinnerungen an die DDR-Schulküche sind ein wenig verblasst. Mit unseren kleinen Papiermarken standen wir jeden Tag in unserer rumpeligen Essenbaracke an, einem Flachbau mitten im Oranienburger Neubaugebiet. Wenn es Weißkohleintopf gab, war mein Tag gelaufen, denn ich hasse Weißkohleintopf bis heute. Im Kindergarten schwammen darin immer die Fettfleischklumpen drin, und die mussten wir essen. Wir mussten. Mein Trauma, ebenfalls bis heute.

Die DDR-Schulküche muss bei einigen Menschen jedoch warmherzige Erinnerungen auslösen, denn der Discounter Netto verkauft allen Ernstes “Original DDR-Schulküchen-Tomatensoße”, und das auch nicht gerade sehr preiswert. Auf dem Etikett ist eine Jungpionierin mit blauem Halstuch zu sehen, darunter steht: “Einfach, echt und schmeckt wie früher”.
Nun wissen wir alle, dass früher eben doch längst nicht alles besser war und dass wir schon gar nicht in Pionierbluse und -halstuch in die Essenbaracke latschten. Dass aber die Tomatensoße nun dermaßene Gourmetkost gewesen sein soll, dass 25 Jahre nach der Wende ein Suppenhersteller mit einer Schulküchenpioniersoße daherkommt, da ist man doch schon einen Moment lang sprachlos beim Anblick des Werbeprospekts.

Bei Netto in Vehlefanz war das Drei-Sterne-ach-wie-toll-ware-doch-die-DDR-Produkt leider nicht mehr zu haben. Aber ich bleibe dran.

aRTikel

Der Countdown läuft: Sonntag schrillt der Wahlwecker

Donnerstag, den 11. September 2014
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Acht Jugendliche aus ganz Brandenburg klären über Politik auf. Die Tour führte durch Oberhavel.

MAZ Oranienburg, 11.9.2014

OBERHAVEL
Der Wecker klingelt! Spätestens am Sonntag, wenn um 8 Uhr in Brandenburg die Wahllokale öffnen. Es ist Landtagswahl und eine Gruppe mit acht Jugendlichen hat es sich zum Ziel gesetzt, dass die Wahlbeteiligung hoch wird. „Hauptsache, sie fällt nicht
unter 50 Prozent, so wie in Sachsen neulich“, sagt Maximilian Genz. Der 20-Jährige aus Schwanebeck (Barnim) gehört zum Wahlwecker-Team, das in den vergangenen
zwei Wochen – und noch bis Sonntag – durch ganz Brandenburg reist, um die Leute zu wecken, insbesondere aber junge Leute. Am vergangenen Wochenende
war es in Oberhavel unterwegs. Im Jugendklub „T-Point“ in Leegebruch verbrachte es zwei Nächte.

Zum Wahlwecker-Team – Motto: „Aufwachen! Wählen gehen!“ – gehören acht junge Leute, darunter auch Josephin Bär (18) aus Glienicke, die unter anderen vom Landesschülerrat, vom Jugendpresseverband und vom Potsdamer Stadtjugendring kommen.
„Wir fahren mit unserem Bus zu öffentlichen Plätzen“, erzählt Thi Ngoc Truc Nguyen (18) aus Werder (Potsdam-Mittelmark). „Wir treffen uns mit Politikern aus der
Region, sprechen Jugendliche an, machen Videos, Fotos und schreiben einen Blog.“ Auf der Internetseite www.wahlwecker-tour.de sowie auf Facebook schreiben sie jeden
Tag über ihre Erlebnisse.

Erstmals dürfen bei der Landtagswahl Jugendliche schon ab 16 wählen gehen. „Das finde ich richtig“, sagt Josephin Bär. „Und eigentlich ist ja die Frage: Warum
erst ab 16?“
Gerade an Oberschulen hätten viele Schüler noch nicht gewusst, dass sie wählen dürfen, berichtet Wahlwecker-Teammitglied Thi Ngoc Truc Nguyen. „An den Gymnasien sieht das schon anders aus“, ergänzt sie.
Gleichzeitig kritisiert die Gruppe aber auch, dass sich Politiker immer weniger für die wahren Belange der Jugendlichen interessieren. Die Spitzenkandidaten würden sich dafür keine Zeit nehmen. „Es gibt Politiker, die sehr offen sind, andere aber gar nicht“,
sagt Josephin Bär. „Da läuft was schief in der Kommunikation.“
Allein das Wort „Jugendklub“ komme in vielen Wahlprogrammen gar nicht vor. „Es geht um Bildung, um Fachkräftemangel“, sagt Josephin. „Alles wichtige Themen, aber die jungen Leute kann man dafür nun mal nicht begeistern, auch wenn sie davon betroffen
sind.“ Im Wahlkampf würden die Jugendlichen meist vergessen.

Auch diesem Missstand will das Team entgegenwirken. In Oberhavel besuchten die
Wahlwecker-Leute das „Fest derFarben“ in Hennigsdorf. „Das hat Spaß gemacht“, sagt Josephin Bär. Danach traf sich ein Teil der Gruppe mit dem Glienicker Ortschronisten
Joachim Kullmann. Dabei ging es vor allem um die DDR-Geschichte des Ortes. Glienicke
ist bekannt für den „Entenschnabel“, die ehemals verwinkelte Grenze zu West-Berlin. „Die Unfreiheit in der DDR verbunden mit der heutigen Wahlfreiheit – ein
wichtiger Zusammenhang, sagt Josephin Bär. In Schwante waren sie am Sonnabend im Jugenddorf beim Kreiserntefest und beim Zwiebelkuchenfest auf dem Dorfanger.
Auch die Kulturmeile in Leegebruch steuerten sie an.

„Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden“, sagt Thi Ngoc Truc Nguyen. In Dallgow-Döberitz (Havelland) sind sie vom einem Team der ZDF-Kindernachrichtensendung
„Logo“ begleitet worden. Auf Facebook haben sie mehr als 600 Fans.
Am Sonntagabend treffen sie sich in Potsdam zur Wahlparty.
Eine Empfehlung für eine bestimmte Partei geben die Wahlwecker übrigens nicht. „Unsere Devise lautet: Geh’ demokratisch wählen!“, sagt Josephin Bär.

RTelenovela

Die Straße rauf, die Straße runter

Sonntag, den 7. September 2014
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Schwante erlebte vermutlich den ersten Ernteumzugsstau seiner Geschichte. Auf der Landesstraße kam der Umzug zum Erliegen, alle Räder standen still.
Was für die Leute auf den Erntewagen einige Minuten lang vielleicht nicht so schön war, war für Fußgänger, die daran vorbeispazieren konnten, dagegen wunderbar. Sie konnten sich die Beine vertreten und sich die vielen tollen Wagen ansehen.

In Schwante ist das Kreiserntedankfest gefeiert worden, und der Umzug bestand aus 48 Bildern. Das ist nicht gerade wenig.
Was sich die Teilnehmer für eine riesige Mühe geben, lässt sich an so ziemlich allen Wagen sehr gut ablesen. Schon Tage vorher treffen sich die Leute, um sie zu schmücken. Am besten kam bei der Jury der Wagen des Seniorenclubs aus Bärenklau an. Zufälligerweise war ich zwei Tage zuvor bei ihnen und habe mitbekommen, was für eine unfassbare Arbeit darin steckt, das Gefährt mit vier verschiedenen Getreidearten zu schmücken.

Im Grunde geht es nur darum, mit dem Erntewagen einmal die Straße rauf und wieder runter zu fahren. Aber es ist mehr. Die Leute sind nicht nur stolz auf den Schmuck, den sie da geschaffen haben. Sie möchten sich auch präsentieren. Seht her, was wir machen, wer wir sind. Da ist die Kita aus Schwante ebenso mit dabei wie der Karnevalsverein aus Marwitz, die Heimatvereine aus Vehlefanz und Dollgow, die Treckerfreunde aus Kremmen oder die Speedwayfreaks aus Wolfslake. Sie alle wollen teilhaben an einem Ereignis, über das die Menschen zumindest auch morgen noch sprechen.
Und das zu beobachten, ist immer wieder schön.

Knappe zehn Minuten dauerte es, dann löste sich der Schwantener Ernteumzugsstau langsam wieder auf. Einige der Mitfahrer hatten zuvor schon den Fahrtwind in der September-Sommerwärme vermisst. Den haben sie dann wieder bekommen.

RTelenovela

Landleben ist teu(r)er

Freitag, den 5. September 2014
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Das Leben auf dem Land ist in mancher Hinsicht sicherlich preiswerter als in der Stadt. In der Regel sind die Mieten billiger, man muss den Parkplatz nicht bezahlen, die Kneipe von nebenan hat auch günstige Preise.
Andererseits schlagen die Kosten anderswo zugute. Wer in der Stadt arbeitet, muss da auch erst mal hinkommen. Und wer in den Supermarkt geht, muss tiefer in die Tasche greifen als in der Stadt.

Der Supermarkt in Vehlefanz hätte eigentlich eine Sanierung mal dringend nötig. Allein schon die Einkaufswagen scheinen noch die Nachwendemodelle zu sein.
Die Preise sind mitunter sehr viel höher als in den Supermärkten in der Kreisstadt zehn Kilometer weiter. Bei Joghurts sind es gern mal 10 Cent, bei der Nuss-Nugat-Creme 30 Cent, die Himbeeren 50 Cent, der Aufschnitt um die 20 Cent, die Brötchen 5 Cent – und so weiter…
Da kommt einiges zusammen.

Nebenan, beim Dönerladen stehen die Kippen auf dem Tresen. Keine Ahnung, ob die Gäste in dem Laden rauchen dürfen – ich habe die Angestellten dort aber schon qualmen sehen. Scheint ihnen wurscht zu sein. Einen Fernseher haben sie in dem Imbiss auch, allerdings nicht für die Kunden. Sondern für sich selbst. Der Job dort muss sehr langweilig sein, denn es läuft permanent türkisches Fernsehen. Soll der Kunde doch zu Hause das doofe deutsche Fernsehen gucken.
Ach ja, natürlich ist das Essen dort auch teurer als in der Stadt. 70 Cent mehr kostet der Döner dort als in der Kreisstadt. Vielleicht sind da ja schon die Strafgebühren fürs Rauchen im Imbiss inbegriffen…