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Traumtagebuch (140): Parken kostet 2+14 Euro

Donnerstag, den 3. Januar 2019
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(139) -> 5.11.2018

Die große Bäckerei hat mal wieder zu einer massentauglichen Veranstaltung eingeladen. Ich habe sie besucht und laufe nun wieder zu meinem Auto zurück, das auf einem Parkplatz auf einer Wiese steht.
Neuerdings muss man 2 Euro bezahlen, wenn man dort parken will, also laufe ich erst mal zum Automaten und bezahle. Hinter mir steht ein Herr, der wütend vor sich hinbrubbelt.

Ich fahre zur Schranke vor, dort eine Frau, um zu schauen, ob alles mit rechten Dingen vorgeht. Ich schiebe die Parkmarke in den Automaten, aber es passiert nichts. Die Wärterin kommt gleich angelaufen. Sie sagt, ich hätte den Mindestbetrag nicht erreicht. Woraufhin ich wissen wollte, wie der zustande kommen sollte.
Ich erfahre, dass ich für einen bestimmten Betrag hätte bei der Veranstaltung einkaufen müssen. Es gehe um 14 Euro, und die müsse ich nun bezahlen, bevor ich den Parkplatz verlassen wolle.

Erst später fällt mir ein, dass das ja wohl die Völlige Abzocke war. Und ich bin mir nicht mal sicher, dass diese Abzocke eine vom Veranstalter war. Haben sich dort etwa Fremde an der Schranke postiert, um die Leute abzuzocken?
Ich werde wach und werde das Rätsel nicht lösen.

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Traumtagebuch (139): Lkw fällt ins DDR-Loch

Montag, den 5. November 2018
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(138) -> 15.3.2018

Auf der Autobahn. Stau. Der Verkehr kommt nur langsam voran. Vor mir fährt ein Lkw. Plötzlich, wie aus dem Nichts, kippt der Lkw samt Auflieger nach rechts weg. Er kippt in die Böschung, überschlägt sich seitwärts und bleibt auf einem Feld auf der Seite liegen.

Der Verkehr steht, und es scheint, es würden alle Leute gucken. Aber es passiert nichts. Keiner steigt aus.
Plötzlich reißt der Boden auf, und der Lkw und wir der Erde verschluckt. Er rutscht in ein Loch, ist einfach weg. Ich denke noch: Das Loch sieht aus wie DDR.
Ich steige aus dem Auto, als einziger. Es scheint sonst niemanden zu interessieren. Ich nehme das Handy und rufe bei der Polizei an.
Inzwischen löst sich der Stau auf.

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Traumtagebuch (138): Schulte hat keinen Bock mehr

Donnerstag, den 15. März 2018
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(137) -> 22.10.2017

Es ist der große Abend. Eurovision Song Contest. Aber irgendwie hält sich mein Interesse in Grenzen. Ich schaue die große Show nur nebenbei, vieles bekomme ich gar nicht mit.
Bis Michael Schulte dran ist, der Vertreter für Deutschland. Da werde ich aufmerksam. Er singt “You let me walk alone”. Das heißt, eigentlich sollte er das Lied singen. Stattdessen murmelt er ein bisschen Sprechgesang, und irgendwann bricht er ab und sagt: “Ach, fuck you.” Und geht.

Die Show geht weiter, als ob nichts passiert ist.
Als die Punktevergabe beginnt, bekommen wir vom ersten Land 10 Punkte. Das zweite Land gibt sogar 12 Punkte.
Und dann wache ich auf.

*

Hintergrund: Am Abend davor sah ich einen Auftritt von Michael Schulte bei der “Pierre M. Krause Show” im SWR. Er sang eine langsamere Unplugged-Version seines ESC-Songs, und irgendwie klang der nicht so doll.

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Traumtagebuch (137): Leipzig, und wir mittendrin

Sonntag, den 22. Oktober 2017
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(136) -> 1.5.2017

Leipzig am 9. Oktober. Wir fahren mit dem Auto über eine breite Straße. Vorn sehen wir plötzlich eine Reihe von Panzern. Dahinter wehen diverse China-Fahnen. “Heute ist der 9. Oktober”, sage ich. Das sei der Tag der Demos in Leipzig.
Wir fahren weiter, und immer mehr Menschen laufen auf der Straße herum.

Auf der rechten Seite der Straße wird gerade eine Nazi-Demo von Polizisten eingekesselt. Ich steuere das Auto drumherum, und wird es wird immer schwieriger, den vielen Menschen auszuweichen. Da hinten ist eine Gegendemo.

Wir sind zu Fuß unterwegs, wir sind zu viert – Teile meiner Familie und ich. Der Bahnhof ist schon in Sichtweite. Unsere Schritte werden schneller, als plötzlich kleine Gegenstände durch die Luft fliegen. Offenbar fangen die Demonstranten in den Blöcken an, sich zu bewerfen. Glücklicherweise werden wir nicht getroffen.
Vor uns ist der Bahnhof. Wir stehen vor dem Bahnhofstunnel. “Ist es gut, jetzt in diesen Tunnel zu gehen”, frage ich die anderen.

Eine Antwort gibt es nicht, ich wache auf.

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Traumtagebuch (136): Langeweile auf der 112

Montag, den 1. Mai 2017
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(135) -> 19.12.2016

Ich laufe einen Waldweg entlang, als ich in der Ferne Rauch sehe. Als ich mich der qualmenden Stelle nähere, sehe ich Flammen auf einem Picknickplatz. Auch auf den Flächen dahinter lodern schon Feuer.
Ich renne los, denn das Feuer breitet sich rasant im Wald aus. Rechts und links vom Weg sind schon lauter Brandnester.
Während ich so renne, denke ich: Hoffentlich denkt jetzt keiner, dass ich der Brandstifter bin, nur weil ich hier renne.

Als ich den Wald hinter mir gelassen habe, überlege ich, welche Telefonnummer ich denn nun anrufen muss: 110? 112? 115?
Ich rufe die 112 an, und eine Frau ist am anderen Ende der Leitung. Sie weiß nicht, was ich von ihr will, sie wirkt ein wenig gelangweilt. Schließlich verbindet sie mich weiter, und ich lande in der Warteschleife. Plötzlich meldet sich wieder die gelangweilte Frau und ruft: “Sie müssen die 112 anrufen!” Und ich so: “Ich habe die 112 angerufen!”

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Traumtagebuch (135): Die Biografie

Montag, den 19. Dezember 2016
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(134) -> 13.12.2016

Aufregung in der Familie. Der berühmte Autor Benjamin Grimm hat ein Buch über einen Vorfahren aus unserer Familie geschrieben. Es ist eine Biografie, die große Aufmerksamkeit bekommt, über die in den Medien ziemlich groß berichtet wird. Sogar die Kinorechte sind, wie wir gehört haben, schon verkauft worden.

Nun stehen wir alle im Garten und sind ein wenig ratlos. Denn wir wissen nicht, woher Benjamin Grimm alle diese Infos hat. Schließlich war es immer mein Onkel, der alle über die Stammbäume wusste, aber er ist bereits seit 2015 tot.
Ob Grimm noch mit ihm sprechen konnte?, fragen wir uns.
Eine Verwandte regt sich auf, dass sie nicht in dem Buch vorkommt. “Eine Unverschämtheit”, ruft sie.

An der Stelle dieses Traums wache ich zwar nicht auf, aber er driftet in eine andere Richtung ab. Irgendwas mit einer Hightech-Garage…

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Traumtagebuch (134): Razzia vs. Urlaub

Dienstag, den 13. Dezember 2016
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(133) -> 24.11.2016

Da ist man mal privat unterwegs, und dann das: Ich radele auf einer Landstraße kurz vor Sommerfeld. Da vorn ist allerdings nicht das Ortseingangsschild Sommerfeld, sondern von Kremmen. Und da sehe ich es schon: Blaulicht.
Ich erreiche den Ort, die Altstadt beginnt, die Straße wird schmal – und ist gesperrt.

Ich rufe im Büro an, und da weiß man schon, dass dort eine Razzia stattfindet. Ein Mann, bei dem schon lange von einem Verbrechen die Rede ist, sei nun überführt worden. Ich solle mich doch mal vor Ort umhören, erfahre ich am Handy. Da sei doch sicherlich eine spannende Geschichte zu haben.
Ich antworte: Nein, ich habe doch Urlaub! Ich stecke das Handy weg, schaue mir das geschehen im Ort noch ein Weilchen an und radele wieder zurück auf die Landstraße.

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