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Traumtagebuch (146): Tanz!

Donnerstag, den 16. Januar 2020
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(145) -> 8.11.2019

Edvard Griegs Peer Gynt, Suite 1, Ased Tot.
Diese unter die Haut gehende Komposition ist der Soundtrack zu diesem Traum.
Denn ich habe gleich meinen großen Auftritt. Ich stehe am Bühnenrand und beobachte die beiden Tänzer vor mir. Sie machen Tanztheater und sollen eine Choreographie zu Griegs “Peer Gynt” darstellen.
Ich bin fasziniert. Auch deshalb, weil ich mir vorher gar keine großen Gedanken gemacht habe. Ich will mich einfach spontan bewegen, und ganz am Ende sterbe ich. Also, in der Choreografie.
Die anderen bekommen Applaus, und dann bin ich und mein Tanzpartner dran – den ich aber im Traum nicht näher kenne.

Ich sehe im Traum alles aus meiner Perspektive.
Die Musik setzt ein, ich beginne mich zu bewegen. Ich wedele mich den Armen, laufe, nein, tänzele nach links und nach rechts. Aber eigentlich weiß ich nicht genau, was ich machen soll. Ich sehe den anderen tanzen, und der macht das gut.
Die Musik wird lauter, fordernder, die Bewegungen werden kraftvoller.

Aber das Ende des Tanzes erlebe ich nicht, weil ich wach werde.

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Traumtagebuch (145): Unglück in Slow Motion

Freitag, den 8. November 2019
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(144) -> 28.8.2019

Es rumpelt. Kurz, aber heftig. Ich horche auf, irgendwas muss draußen passiert sein. Unweit vom Grundstück verläuft der alte Bahndamm durch Oranienburg, die Nauener Bahn fährt darauf.
(Eigentlich fährt sie da schon Jahrzehnte nicht, im Traum aber offenbar doch.)
Ich verlasse das Haus, laufe los, zum Bahndamm. Schon aus der Ferne sehe ich, dass eine Lok den Bahndamm runtergekullert sein muss.

Als ich näher komme, sehe ich das Unglück noch mal direkt vor Augen. Der Zug kommt langsam angerollt, die Lok löst und kullert – in Slow Motion! – vom Bahndamm.
Ich bin als erster vor Ort und schreibe erst mal eine Nachricht in die Redaktion. Schließlich muss darüber berichtet berichtet werden.

Aber ich werde dann wach…

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Traumtagebuch (144): Einmal 20,30 Euro, bitte!

Mittwoch, den 28. August 2019
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(143) -> 27.8.2019

Mittagessen! Ich mache meine Pause dort, wo ich öfter mal essen gehe. Ich bestelle mir eine Boulette, Gemüse, Kartoffeln und Soße.
Dann nennt mir die Frau an der Kasse den Preis: “20,30 Euro, bitte!”
Und ich so: “Das ist aber teuer geworden!” Sonst zahle ich dafür um die 6 Euro

Die Frau an der Kasse scheint noch neu zu sein, ich hatte sie noch nie in dem Lokal gesehen. Ich sage, dass ich eine Rechnung möchte. Als das nicht möglich ist, sage ich: “Dann esse ich hier nicht.” Ich will wissen, warum das bisschen Essen so teuer ist.
Die Frau erklärt mir, dass von 100 Prozent ja die 19 Prozent Mehrwertsteuer abgezogen werden müssen. So würden die Preise entstehen. Und ich so: “Das haut aber nicht hin!”

Die Auflösung gibt es nicht, ich wache auf.

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Traumtagebuch (143): Feuer, und ich muss mich entscheiden!

Dienstag, den 27. August 2019
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(142) -> 30.5.2019

Es brennt! Es ist schon leicht zu riechen, und man hört, wie schon geschäftiges Treiben unten im Imbiss einsetzt. Da scheint es herzukommen.

Nervös? Aufgeregt? Panik?
Ich beginne, meine DVD-Sammlung durchzuschauen. Welche Filme müssen unbedingt mit, wenn ich mich evakuiere? Ich stelle fest, dass eigentlich nichts mit muss, weil ich ja inzwischen fast alles streamen kann.
Ich entscheide mich stattdessen, den Videoplayer abzustöpseln und ihn mitzunehmen.
Ich schaue mich in der Wohnung um, ich überlege, was ich noch mitnehmen könnte.
Unterdessen beginnt es, in der Wohnung auch deutlich wärmer zu werden… Vielleicht sollte ich langsam mal an Tempo zulegen…

Aber dann wache ich auf.

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Traumtagebuch (142): Viel zu leise!

Donnerstag, den 30. Mai 2019
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(141) -> 22.4.2019

Im Kino. Aber irgendwie hören wir nichts. Der Ton ist viel zu leise. Es handelt sich um ein Clubkino, in dem Tische stehen. Aber insbesondere ältere Leute laufen weiter nach vorne, um vielleicht etwas mehr zu hören. Sie sammeln sich vorn um einen Lautsprecher herum und lauschen, was da aus der Box kommt.

Ich habe die Schnauze voll und gehe aus dem Saal, um endlich mal jemandem Bescheid zu sagen. Tatsächlich gelingt es mir, dass an der Situation etwas geändert wird.
Als ich wieder in den Saal komme, ist der Ton zwar nun lauter – aber plötzlich läuft schon der Filmabspann. Es habe einen Schnitt gegeben, plötzlich sei der Film zu Ende gewesen. Als ob zwar an der Lautstärke gedreht, aber auch vorgespult worden ist.

Viele Leute gehen, aber einige bleiben sitzen. Inzwischen ist das Licht angegangen. Irgendwer meint, dass stattdessen gleich ein anderer Film beginnen würde, und dass das ja ziemlich unverschämt sei. Will da etwa das Kino, einen zuschauerstärkeren Film spontan im weiteren Saal zeigen und uns stattdessen rausschmeißen?
Das wäre ein Skandal, aber da wache ich auf…

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Traumtagebuch (141): Schiffsmanöver

Montag, den 22. April 2019
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(140) -> 3.1.2019

Wir machen einen Schiffsausflug. Vermutlich ist es in Berlin, auf jeden Fall ein überschaubar breiter Fluss, der aber immer breiter wird.
Das Wetter ist ganz okay. Die meisten interessieren sich aber nicht dafür, was man denn so sieht und unterhalten sich.

Ich sehe, dass das Schiff mit relativ hohem Tempo in eine Kurve steuert. Woher die Welle kommt, weiß ich nicht. Aber sie rollt unter uns hinweg und sorgt dafür, dass das Schiff gehörig wackelt. Eine zweite Welle rollt durch, und es schaukelt noch mehr. Plötzlich zieht das Schiff nach links, immer weiter nach links. Das ganze Schiff dreht sich. Ich muss mich festhalten. Ein paar Leute rufen aufgeregt umher.
Nach einer kompletten Drehung kommt das Schiff zum Stehen.

Nachdem kurz Stille auf dem Schiff herrschte, setzt der Lärm wieder ein, die Leute reden laut. Das Schiff setzt sich wieder in Bewegung – in die Richtung, aus der wir kamen.
Das Schiff wird immer schneller, vorn ist wieder die Kurve zu sehen, aus der wir schon gerauscht kamen. Ich rufe, dass das ja wieder viel zu schnell sei. Das Schiff rast in der Kurve auf das Ufer zu. Gerade noch so kommen wir rum. Aber das Schiff rast auf einen großen Steg zu, auf dem ein Auto geparkt ist. Ohne zu bremsen donnert das Schiff durch das Auto, das in zwei Teile zerfällt. Ungebremst rast das Schiff weiter.

… und ich werde wach.

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Traumtagebuch (140): Parken kostet 2+14 Euro

Donnerstag, den 3. Januar 2019
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(139) -> 5.11.2018

Die große Bäckerei hat mal wieder zu einer massentauglichen Veranstaltung eingeladen. Ich habe sie besucht und laufe nun wieder zu meinem Auto zurück, das auf einem Parkplatz auf einer Wiese steht.
Neuerdings muss man 2 Euro bezahlen, wenn man dort parken will, also laufe ich erst mal zum Automaten und bezahle. Hinter mir steht ein Herr, der wütend vor sich hinbrubbelt.

Ich fahre zur Schranke vor, dort eine Frau, um zu schauen, ob alles mit rechten Dingen vorgeht. Ich schiebe die Parkmarke in den Automaten, aber es passiert nichts. Die Wärterin kommt gleich angelaufen. Sie sagt, ich hätte den Mindestbetrag nicht erreicht. Woraufhin ich wissen wollte, wie der zustande kommen sollte.
Ich erfahre, dass ich für einen bestimmten Betrag hätte bei der Veranstaltung einkaufen müssen. Es gehe um 14 Euro, und die müsse ich nun bezahlen, bevor ich den Parkplatz verlassen wolle.

Erst später fällt mir ein, dass das ja wohl die Völlige Abzocke war. Und ich bin mir nicht mal sicher, dass diese Abzocke eine vom Veranstalter war. Haben sich dort etwa Fremde an der Schranke postiert, um die Leute abzuzocken?
Ich werde wach und werde das Rätsel nicht lösen.

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