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1993: Hennigsdorfer Metaller streiken, Oranienburger hoffnungslos

Samstag, den 11. Mai 2013
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März/April 1993 -> 9.4.2013

Vor 20 Jahren: Riva-Belegschaft will mehr Lohn / Krupp verkündet Aus für Werk in der Kreisstadt / Bomben in Lehnitz und Eichstädt

MAZ Oranienburg, 11.5.2013

OBERHAVEL
Was passierte vor 20 Jahren im damaligen Kreis Oranienburg? Diesmal der April und Mai 1993.

Der Unternehmer Horst Eichholz erwarb am Germendorfer Ortsausgang ein 60 Hektar großes Areal. In den kommenden 30 Jahren, also bis 2023, will er Bausande gewinnen. Das Gelände rund um den Kiessee will er zum Naherholungsgebiet ausbauen.

Harald Juhnke dreht mal wieder im Hennigsdorfer Media-Park-Studio. Im April 1993 entstehen Szenen für den Film „Ein Kerl wie Samt und Seide“.

Fast 4000 Fans erleben das Osterspektakel auf der Speedwaybahn in Wolfslake. Bei den Solomaschinen gewinnt Christian Görs aus dem heimischen Team.

Otto Arndt ist neuer Bürgermeister von Freienhagen. Bislang war er nur Stellvertreter.

Das Rathaus von Kremmen ist viel maroder als angenommen. Amtsdirektor Klaus-Jürgen Sasse schätzt im April 1993, dass die Sanierung etwa zwei Millionen Mark kosten würde, das kann sich das Amt momentan nicht leisten. Deshalb könne erst mal nur der Seitenflügel bearbeitet werden.

Die Beschäftigten von Krupp-Stahl Oranienburg beginnen am 16. April 1993 eine Mahnwache vor dem Werkstor. Das Werk soll geschlossen werden, doch eine Entscheidung darüber wird immer wieder aufgeschoben. Erst im Mai ist klar: Am 30. Juni 1993 ist Schluss. Die Kaltwalzwerker wollen bis dahin nicht mehr streiken, sondern sehen, was für sie und ihre Familien noch möglich ist.

Ein neu erschienener Gästeführer für Oranienburg sorgt für Aufsehen. Erstellt worden ist die Broschüre von einer Agentur in Worms – und sie ist voller schlimmer Fehler. Im geschichtlichen Teil ist von „Luise-Henriette von Nassau-Oranienburg“ die Rede. Dazu gibt es eine Straßenkarte aus der Nazizeit. Darauf befindet sich das Heimatmuseum in der Horst-Wessel-Straße, der Adolf-Hitler-Damm ist mit Tipp-Ex nur leicht unleserlich gemacht worden. Die Stadtverwaltung lehnt es ab, dafür die Verantwortung zu übernehmen, das Heft wird nicht mehr ausgeliefert.

Am Veltener Autobahnsee (Bernsteinsee) soll eigentlich bald die Badesaison beginnen, doch am 22. April 1993 ist alles verbarrikadiert. Am Strand liegen riesige Rohre. Die Stadt Velten will die Anlage verkaufen, doch die Verträge sind noch nicht fertig.

In Hammer schrillen die Alarmglocken. Die Schule soll geschlossen werden und die neuen ABC-Schützen auf Liebenwalde und Neuholland aufgeteilt werden – der Hort jedoch würde in Hammer bleiben. Der Gemeinderat beschließt am 29. April 1993, die Schule offen zu lassen und stellt sich damit gegen das Amt Liebenwalde.

Unter der Regie der Orion-Agrar-GmbH entsteht im Kremmener Ortsteil Orion eine Erschließungsstraße für das neue Gewerbegebiet. Komplizierte Grundstücksangelegenheiten haben das Projekt verzögert, wie Geschäftsführer Christoph Brunner erklärt.

Es gibt Gedankenspiele der Flughafenplaner, den neuen Großflughafen für Berlin-Brandenburg zwischen Tietzow (Kreis Nauen) und Flatow zu bauen. Dagegen spricht nicht nur der Kranichrastplatz, auch die Landesregierung lehnt einen nördlichen Standort für den Flughafen ab.

Die Belegschaft des Hennigsdorfer Riva-Stahlwerkes beginnt am 3. Mai 1993 einen Streik. Die Belegschaft kämpft um höhere Tarife.

Im Oranienburger Lehnitzsee muss am 5. Mai eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe gesprengt werden. Die Wasserfontäne bei der Explosion ist gewaltig. Im Eichstädter Dorfteich kommt bei Baggerarbeiten am 13. Mai 1993 eine Bombe ans Licht, die jedoch nur noch eine leere Hülse ist. In Lehnitz aber steht der nächste Kracher bevor: Im Bachstelzenweg liegt eine 500-Kilo-Bombe. Die Entschärfung könnte schwierig werden.

aRTikel

Ententeich im Weizenfeld

Donnerstag, den 18. August 2011
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Landwirtschaft: Überflutete Äcker sorgen in der Region für Probleme bei der Ernte

MAZ Oranienburg, 18.8.2011

Die Mähdrescher können nicht auf die Felder. Der Kremmener Landwirt Malte Voigts kämpft mit erheblichen Ernteausfällen.

KREMMEN/TIETZOW
Dass inmitten seines Weizenfeldes ein Ententeich liegt, war so nicht vorgesehen. Malte Voigts, Prokurist der Kremmener Rhinland Agrar GmbH, steht auf einem seiner Felder bei Tietzow (Havelland). Mit den hohen Gummistiefeln steht er 15 Zentimeter tief im Wasser. Der Teich – es ist bei weitem nicht der Einzige – ist das Ergebnis der heftigen und langanhaltenden Regenfälle der vergangenen Wochen.
Eigentlich müsste er den Weizen jetzt ernten – aber er kann nicht. Die schweren Maschinen würden im Matsch stecken bleiben. Sind sie auch schon: Am Dienstag musste er mithelfen, eine Mähmaschine vom Nachbarfeld abzuschleppen. Die tiefen Spuren im Schlamm sind immer noch zu sehen.
Die Furchen im Feld haben sich in kleine Flüsschen verwandelt. Voigts erwartet auf dem Tietzower Gehöft Ernteeinbußen von 70 bis 80 Prozent. Auch auf anderen Rhinland-Feldern sieht es kaum besser aus, auch wenn die Verluste dort wohl nicht so hoch sind. Auf einem Rapsfeld zwischen Staffelde und Orion sind die Spuren der Ernteversuche ebenfalls deutlich zu sehen: einige Flächen sind gemäht, an anderen Stellen nur einzelne Bahnen.

Gestern Vormittag machte sich Udo Folgart, Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes, ein Bild von der Situation. „In Brandenburg gibt es einige Betriebe, die nach der Frühjahrstrockenheit mehr als die Hälfte ihrer Ernte verloren haben.“

Bei einer Pressekonferenz in Kremmen sagte Malte Voigts gestern, dass er keine Chance sieht, seine mit dem Landhandel geschlossenen Verträge einzuhalten, und das, obwohl er nur einen überschaubaren Anteil der Ernte vertraglich an einen Abnehmer gebunden habe.
Die Situation führt bei der Kremmener Firma durchaus zu Problemen, Mitarbeiter müssen jedoch nicht entlassen werden, so Voigts. „Wir werden es einmal überstehen, aber wir hoffen auf ein besseres, nächstes Jahr.“ Auch seien die Erträge vom Spargelhof im Frühjahr in gewisser Hinsicht eine Subvention für die Getreideernte gewesen. „Man macht den Beruf gerne, aber man hat Magengrummeln.“ Morgen soll ein Ketten-Drescher mit Allrad aufs Feld. Voigts nahm dafür mit einer norddeutschen Firma Kontakt auf.

Allein am letzten Juli-Wochenende fielen in der Region innerhalb von drei Tagen 211 Liter Regen pro Quadratmeter.

RTelenovela

Thementag Landlust

Donnerstag, den 18. August 2011
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Das Landleben ist in. Zumindest wenn man sich mal in der Zeitschriftenlandschaft umsieht. Da gibt es die unfassbar erfolgreiche Zeitschrift “Landlust”, die von Monat zu Monat eine höhere Auflage hat. Inzwischen liefern die Verlage diverse Abklatschblätter.

Ich hatte heute auch meinen landwirtschaftlichen Tag, es fühlte sich fast wie der Thementag Landlust an.
Wobei Termin 1 sich eher um Landfrust drehte. Denn den Landwirten saufen momentan die Felder ab. Nach den unendlichen Regenfällen, stehen die Äcker unter Wasser.
Unsere Reise führte nach Tietzow, einem Ortsteil von Nauen. Dort hat ein Kremmener Landwirt ein Weizenfeld. Schon vorher hieß es: Am besten sind Gummistiefel. Nur leider besitze ich keine Gummistiefel. So stand ich also am Morgen vor meinen Schuhen und hatte die Wahl: Entweder die wasserdurchlässigen Sommerschuhe oder die wasserundurchlässigeren Sommerschuhe. Ich entschied mich für Letzteres.

In Tietzow hatte ich ein Déjà-vu. Denn das Feld, das wir uns ansahen, lag genau an der Straße an der vor gut einem halben Jahr meine Irrfahrt durchs Luch begann.
Wir sahen es schon von weitem: das Wasser auf dem Feld. Es steht in den Furchen und in tieferen Flächen. Ganz Miniseen sind auf dem Feld zu sehen. Wir wateten durch den Schlamm, es machte pfffflllllettt, und versuche, den Weizen plattzudrücken, damit ich nicht sofort einsinke.
Die schlimmsten Wasserstellen waren übrigens 15 Zentimeter hoch, klar, dass da kein Mähdrescher lang kann.

Meine Schuhe hielten durch, mussten aber nur eine halbe Stunde später den zweiten Härtetest überstehen: feuchte Wiesen. Termin 2 hatte ich im Schaugarten in Schwante. Dort gibt es junge Schweine, Ziegen und Schafe. Und Teiche, Blumen und Sträucher. Die pure Landlust.

Zu guter Letzt durfte ich dann noch selbst aktiv werden: Rasen mähen im heimischen Garten. Die Landlust war zu diesem Zeitpunkt auf einem absoluten Höhepunkt.

RTelenovela

Verlucht noch mal! Diesmal aber richtig!

Freitag, den 18. Februar 2011
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Nach meiner Odyssee durchs Havelländische Luch vor zwei Wochen, hatte ich nun die Gelegenheit, mir die richtige Strecke anzusehen.
Als ich neulich von Tietzow bei Nauen nach Deutschhof wollte, hatte ich mir den Weg eigentlich schon vorher bei Google-Maps angesehen – es wurde zum Desaster, weil ich in Tietzow zu früh abgebogen war.

Diesmal führte mich mein Weg von Königshorst in Richtung Autobahnauffahrt Kremmen. Also in genau die entgegengesetzte Richtung. Nun weiß ich, was ich verpasst habe. Nämlich nichts.
Eine schmale asphaltierte Straße, ab und zu ein Schlagloch, viel Wald, viele Wiesen und Felder – und auch mal so etwas wie ein Ort. Sandhorst ist jedoch so klein, dass auf dem Schild an der Bushaltestelle nicht mal der Name des Ortes steht. Später kommt man durch einen Ort namens Kuhhorst. Der dortige Ökohof ist zumindest in der Region nicht ganz unbekannt. Von dort aus werden Bionudeln, Milch- und Wurstwaren verkauft.

Hinter Kuhhorst ist die Straße zwar immer noch asphaltiert, aber sie wird immer schmaler. Gegenverkehr ist problematisch, aber glücklicherweise gab es keinen. Nicht mal ein Postauto war dort unterwegs.
Zugegeben: Die Fahrt ging schneller, war problemloser – und war nicht so ein Abenteuer wie die fahrt durch absolute Nichts.

RTelenovela

Verlucht noch mal! Meine Reise durchs Nirwana

Donnerstag, den 3. Februar 2011
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Weite Felder, rumpelige Straßen, verlassene Häuser und ein Postauto. Ich habe eine wahre Odyssee hinter mir. Eine, die mir den Schweiß auf die Stirn treten ließ.
Ich sag’s mal so: Meine Fahrt von der Autobahnabfahrt Kremmen nach Deutschhof, einem Ortsteil von Fehrbellin, verlief nicht ganz so wie geplant. Und dabei hatte ich mir die Route von Börnicke und Tietzow aus sogar bei Google-Maps angesehen und auf einen Zettel notiert. Ich habe mich aber trotzdem verfahren. Es wurde eine Reise durchs Nirwana.

Das Unglück begann im Dörfchen Tietzow. Ich meinte mich zu erinnern, dort in Richtung Kuhhorst und Königshorst abbiegen zu müssen. Der Dorfkern war jedoch gleichzeitig eine Sackgasse. Also nahm ich die nächste Querstraße. Ein kleines Schild zeigte den Weg nach Königshorst.
Aber ich hätte stutzig werden müssen, als ich an einem verwitterten Schild vorbeigefahren bin. Vielleicht war es ein Sperrschild, genaueres konnte ich nicht erkennen. Ich fuhr eine Straße entlang, die vor schätzungsweise 50 Jahren eine dünne Asphaltdecke bekommen hat, die nun aber nur noch zu erahnen ist.
Links von mir ein Wassergraben, rechts ein Feld. Weites Feld. Sonst nichts. Kilometerlang.

Die Holperstraße wich einige Kilometer später einem Plattenweg. Einen, auf dem in der Mitte das Gras so hoch stand, dass mein Auto auf dem Boden langschabte. Ich musste also mit einem Rad in der Mitte fahren. Inklusive Maulwurfshügel. Aua. Maulwurfshügel sind fester, als man so denkt. Meine Stoßdämpfer können ein Lied davon singen.

Ich hoffte, endlich wieder bewohntes Gebiet zu erreichen und schwor mir, nie, nie wieder solche Experimente zu wagen.
Dann: ein Haus. Ein Hof! Und ein Traktor! Und: ein menschliches Wesen! Ich erreichte ein kleines Dorf. Welches, das erfuhr ich an der Bushaltestelle: Ebereschenhof.
Ich war noch nie in Ebereschenhof. Ich wusste bislang noch nicht mal, dass es Ebereschenhof gibt. Es ist ein Ortsteil von Börnicke. Schock: Ich fuhr gewissermaßen im Kreis, durch Börnicke war ich schon gut 20 Minuten vorher gefahren.
Und wie ich aus Ebereschenhof wieder rauskomme, wusste ich auch nicht. Ich stieg aus dem Auto, und sah auf den Fahrplan an der Bushaltestelle. Erstaunlich, dass überhaupt ein Bus nach Ebereschenhof fährt. Eine Holperstraße, ein paar Häuser und ein paar Vögel. Ich war immer noch im Havelland, laut Busplan.
Ich holte den Atlas – den guten, alten Altas – aus dem Kofferraum. Und bekam einen Schock: Genau genommen führt keine Straße nach Ebereschenhof. Und keine wieder weg. Na toll.

Und nun? Das Ortsschild hinter mir nannte Kienberg als nächsten Ort. Kam für mich nicht in Frage. Also fuhr ich in die Gegenrichtung. Und atmete auf: Dreibrück – 3 Kilometer. Dreibrück war also mein nächstes Ziel. Von dort kommt man locker nach Deutschhof.
Direkt hinter dem Ortsausgangsschild von Ebereschenhof endete die befestigte Straße. Loch an Loch. Tiefe Gräben. Eine Katastrophe.
Gerade regen sich die Leute über die Straße zwischen Lobeofsund und Königshorst auf. Die sollten mal die – nein, man kann es nicht mal Straße nennen – Strecke zwischen Dreibrück und Ebereschenhof entlangtuckern.

Die Odyssee, Teil 2. Ich kam an eine Gabelung. Hinweisschilder gab’s nicht. Nur den Tipp, dass, wenn man sich die Spuren im Sand ansieht, offenbar mehr Autos nach rechts als geradeaus fahren. Ich bog also ab.
Loch folgte an Loch. Schrittgeschwindigkeit. Und um mich herum das blanke Nichts. Eine kleine Brücke. Rechts und links Felder.
Minutenlang holperte ich mich durch das Nirwana.

Aber dann: Von hinten näherte sich im Eiltempo ein gelbes Auto. Die Post! Im Affenzahn näherte sich das Auto – alle Schlaglöcher ignorierend. Ich machte Platz, und der gelbe Flitzer – Frau am Steuer – donnerte an mir vorbei. Flog über die Buckelpiste.
Wo die Post hinkommt, kann ich ja auch nicht so falsch sein. Ich fasste wieder Mut.
Ich erreichte eine Gegend, einen Ort, der sich Lindenhorst nennt. Wie ich später rausfand, gehört auch Lindenhorst zu Börnicke. Mehr als drei Häuser sind’s nicht. Eins scheint nicht bewohnt zu sein. Ich bin wieder – oder immer noch – schockiert: Wie kann man dermaßen abseits von Gut und Böse wohnen? Abseits eines Dorfes, einer Kleinstadt – im Nichts?
Vor mir stoppte das Postauto und wendete.
Wendete! Hat sich die Dame verfahren? Wollte sie gar keine Post nach Lindenhorst bringen und hat es zu spät bemerkt?
Im Rückspiegel sah ich, dass der Wagen stoppte. Also doch Post für einen Lindenhorster. Und weg war das Auto.

Vor mir wurde der Holperweg immer enger. Als das ganze auch noch schlammig wurde, stoppte ich. Und gab auf. Hinter Lindenhorst kommt nichts mehr. Irgendwann kommt im Nichts nichts mehr. Gar nichts mehr. Ich manövrierte mich rückwärtsfahrend aus dem Schlamm. Ich drehte um und nahm Abschied von Lindenhorst. Auf einem Grundstück stand ein Auto – mit HVL-Kennzeichen. Ich war immer noch im Havelland.

Den langen Weg zurück nach Ebereschenhof wollte ich aber auch nicht mehr fahren. Meine Stoßdämpfer signalisierten mir auch, dass das nicht sein muss. Also bog ich ab, auf einen Plattenweg. und endlich konnte ich wieder mehr Gas geben.

Selten habe ich mich so gefreut, wieder Häuser zu entdecken. In der Ferne eine Straße mit lebhaftem Autoverkehr! Freiheit! Befestigte Wege! Zivilisation! Ich konnte mich aus den verschlungenen Wegen des havelländischen Luchs befreien!
Dreibrück. Ich war so glücklich, endlich in Dreibrück zu sein. Ich werde Dreibrück auf ewig dankbar sein.
Ich bog auf die Landesstraße. Sie ist in einem miesen Zustand. Sie ist holprig. In Deutschhof geradezu brüchig. In Königshorst kommt auch das Kopfsteinpflaster durch. Aber gegen die Rumpelwege rund um Ebereschenhof sind sie das Autofahrerparadies.

Nachtrag: Ich habe noch mal bei Google-Maps nachgesehen. Ich bin zu früh abgebogen. Nächstes Mal mache ich es richtig. Ganz bestimmt. Ich habe kein Geld für neue Stoßdämpfer.