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Oranienburger Tennis-Ass bei den German Open

Mittwoch, den 26. Juli 2017
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Premiere für den Tennisspieler Rudolf Molleker aus Oranienburg. Der 16-Jährige spielte erstmals im Hauptfeld eines ATP-Turniers. Er besiegte dafür in der Qualifikation den Argentinier Leonardo Mayer mit 7:6, 3:6 und 6:3.
Neben Tommy haas, Philipp Kohlschreiber und anderen war er der achte deutsche Spieler im Hauptfeld der German Open in Hamburg.

Gegen den Russen Khachanov verlor er dann allerdings mit 4:6 und 3:6 in knapp 70 Minuten.
Molleker ist derzeit die 926 der Tennis-Weltrangliste.

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Wimbledon: Oranienburger scheitert in Runde 2

Donnerstag, den 13. Juli 2017
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Der für Berlin spielende Rudolf Molleker (16) aus Oranienburg ist in Runde 2 des Wimbledon-Junior-Tennisturniers gescheitert. Er verlor gegen den Briten George Loffhagen mit 4:6, 4:6.
Wie Tennis.net berichtet, hatte der Oranienburger bei den German Juniors in Berlin noch gegen Loffhagen gewonnen und das Turnier damit für sich entscheiden können.

Molleker ist derzeit die Nummer 15 im ITF-Junior-Ranking. Wimbledon war sein erstes Rasenturnier.

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Oranienburger kommt in Wimbledon eine Runde weiter

Dienstag, den 11. Juli 2017
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Rudolf Molleker (16) aus Oranienburg tritt beim Junioren-Tennisturnier in Wimbledon an. Experten zählen ihn zur Weltspitze in seiner Altersklasse. Es ist das erste Mal, dass er bei einem Rasenturnier antritt. Molleker ist an Nummer 9 gesetzt.

Am Montag gewann er gegen den Finnen Emil Ruusuvori, der im Zweiten Satz beim Stand von 3:1 aufgab. Den ersten Satz hatt der Oranienburger gewonnen.

Rudolf “Rudi” Molleker wurde 2000 in der Ukraine geboren, seit 2003 leben er und seine Familie in Oranienburg, mit fünf Jahren begann er, Tennis zu spielen. Er spielt für den LTTC Rot-Weiß Berlin.

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Tennis live: Australian Open 2016 – Finale: Serena Williams – Angelique Kerber

Sonntag, den 31. Januar 2016
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SA 30.01.2016 | 9.30 Uhr | Eurosport 1

Das letzte Januar-Wochenende steht im Zeichen des Sports – und, bis jetzt jedenfalls, großer deutscher Erfolge.
Und es ist nicht nur der Handball, der so spannend wie ein Krimi sein kann, sondern auch das Tennis.
Angelique Kerber hat die Sensation geschafft. Sie gewann am Sonnabendvormittag die Australian Open in Melbourne gegen die Favoritin Serena Williams. Eurosport 1 hat das Spektakel übertragen, und auch wie beim Handball am Abend davor, war lange nicht klar, wie das Spiel ausgehen würde. Auch beim Tennis blieb es bis zur allerletzten Sekunde spannend, weil selbst beim letzten Ballwechsel Serena Williams noch alles hätte drehen können.

Beim Tennis denkt man ernsthaft über Regeländerungen nach. Weil es angeblich nicht so spannend ist. Weil das Spiel vielen Leuten zu lange dauert. Weil angeblich die Regeln zu kompliziert sind.
Alles Unsinn. Okay, wenn die Männer spielen, dann dauert es schon mal zermürbende fünf Stunden, weil sie drei Gewinnsätze – also auch mal fünf lange Sätze – spielen müssen. Aber diese gut 130 Minuten am Sonnabend bei den Damen zeigten: Da ist eine Regeländerung nicht notwendig. Die Stunden waren abwechlungsreich, spannend, kurzweilig.

Und am Ende erstaunlich und erfreulich. Denn Serena Williams schien sich ganz ernsthaft und aufrichtig mit Angelique Kerber zu freuen. Die Zweitplazierte strahlte bei der Siegerehrung fast noch mehr als die Gewinnerin. Selbst wenn das nicht profimäßig gespielt war – das war ganz groß.
Und so wirklich groß war an diesem Vormittag Angelique Kerber. Herzlichen Glückwunsch – und danke für aufregende Fernsehstunden!

RTZapper

Tennis live: ATP-Turnier Hamburg 2015 – Finale

Dienstag, den 4. August 2015
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SO 02.08.2015 | 13.00 Uhr | Eurosport

Fabio Fognini stöhnt. Immer wieder. Er stöhnt durchdringend, er scheint dabei immer lauter zu werden. Fognini scheint auf einen Höhepunkt zuzusteuern.
Es ist Sonntagmittag, das Programm im Fernsehen total jugendfrei. Es läuft Tennis auf Eurosport.

Immer wieder gern machen sich viele Leute über die stöhnenden Tennisladys lustig. Maria Sharapova zum Beispiel wird als die „Queen of Screams” bezeichnet. Ihre Stöhner sind schon mal gern mehr als 100 Dezibel laut.
Da geht’s ab, wenn die Frau loslegt. Aber es sind eben nicht nur Frauen, die auf dem Tennisplatz abgehen.

Eurosport übertrug am Sonntagmittag das Finale des ATP-Turniers vom Hamburger Rothenbaum. Fabio Fognini spielte gegen Rafael Nadal.
Was für ein Match! Mehr als zweieinhalb Stunden brauchten die beiden für zwei Sätze, am Ende hatte Nadal die Nase vorn.
Seit die deutschen Spieler beim Tennis nicht mehr die ganz große Rolle spielen, ist die Sportart hierzulande in eine Nische gerutscht. Was schade ist, wie das tolle Spiel am Sonntag gezeigt hat.

Für Fabio Fognini endete das Spiel dann leider ohne Höhepunkt, da half auch alles Stöhnen nichts…

aRTikel

1993: Regine Hildebrandt lobt neue Sommerfelder Rehaklinik

Dienstag, den 25. Juni 2013
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April/Mai 1993 -> 11.5.2013

Vor 20 Jahren: Ausbau des Hellmuth-Ulrici-Geländes kommt voran / Zoff um Schildower Amtsdirektor / Racheakt in Friedrichsthal

MAZ Oranienburg, 25.6.2013

Was passierte vor 20 Jahren im damaligen Kreis Oranienburg? Diesmal der Mai und Juni 1993.

OBERHAVEL
An der B 96 bei Nassenheide soll ein Motel gebaut werden. Entsprechende Pläne werden am 21. Mai 1993 bekannt. Entstehen soll es in rustikaler Blockbauweise mit mehr als 30 Betten, einer Gaststätte, Sauna und einem Fitnessbereich.

Der Löwenberger SV gewinnt das Fußball-Kreispokalfinale. Gegen den 1. FC Kremmen gewinnt die Mannschaft mit 3:2.

Die SPD ist die große Siegerin bei der Wahl zum Gemeindeparlament in Stolpe-Süd. Am 23. Mai 1993 bekommt sie mehr als 50 Prozent der Stimmen. Werner Ebert wird neuer Bürgermeister. Nach heftigen Streitigkeiten und dem Rücktritt fast aller Gemeindevertreter ist die Wahl notwendig geworden.

Sprengmeister Horst Reinhardt steht am 25. Mai 1993 vor seinem bis dahin schwierigsten Fall. Am Bachstelzenweg in Lehnitz muss eine 500-Kilo-Bombe entschärft werden. Sie liegt in sechs Metern Tiefe, lange muss erst das Grundwasser abgepumpt werden. Am Ende ist eine Sprengung aber doch nicht notwendig, Reinhardt gelingt es, sie zu entschärfen.
Nur 24 Stunden später ist wieder Bombenalarm, diesmal auf dem Gutsplatz in Lehnitz.

Peter Ihloff soll nicht mehr Amtsdirektor in Schildow sein. Sieben von acht Mitgliedern des Amtsausschusses sind am 26. Mai 1993 für seine Abberufung. Die Unzufriedenheit über die Arbeitsweise Ihloffs im Amt Schildow ist groß. Mühlenbecks Bürgermeister Helmut Woggon bemängelt vor allem das Finanzchaos, aber das bringt ihm Ärger ein. Auch Waggon sieht sich Rücktrittsforderungen ausgesetzt, denn die Mühlenbecker Gemeindevertretung hatte eigentlich gegen die Abwahl Ihloffs gestimmt. Die Mühlenbecker wollen Einspruch gegen die Entscheidung einlegen. Woggon bleibt zunächst Ortschef.

Am Birkengrund in Wensickendorf sollen auf einer Fläche von 2500 Quadratmetern drei Tennisplätze entstehen. Zum Komplex gehört ein Klubhaus. Die Gemeindevertreter erhoffen sich auch Impulse für die Jugendlichen im Dorf.

Nach dem Brandanschlag von Solingen, bei dem Ende Mai 1993 fünf türkische Bewohner sterben, demonstrieren Schüler des Oranienburger Runge-Gymnasiums am 3. Juni gegen Ausländerfeindlichkeit und Fremdenhass.

Die Liebenwalder Marktschule platzt aus allen Nähten. Die Konsequenz: Die 3. Klasse wird im kommenden Schuljahr 1993/94 in Räumen der Schule in Neuholland unterrichtet.

Erstmals wird der Kulturpreis des Kreises Oranienburg vergeben. Er geht 1993 an die Marwitzer Keramikerin Hedwig Bollhagen, die für ihre jahrzehntelange Arbeit geehrt wird.

Brandenburgs Sozialministerin Regine Hildebrandt (SPD) kommt am 9. Juni zur Eröffnung der Sommerfelder Rehaklinik. Es handelt sich um die erste Stufe des Ausbaus der Hellmuth-Ulrici-Kliniken. Hildebrandt versprach, sich um den Landtausch zu kümmern, denn das Gelände in Sommerfeld gehört immer noch dem Land Berlin.

Racheakt in Friedrichsthal. Vier Männer verwüsten ein Haus am Ortsrand, die Polizei kann sie am 9. Juni 1993 bei einer Verfolgungsjagd schnell festnehmen. Der Tat ging ein Vorfall voraus, bei dem der Hund der betreffenden Familie von einem anderen Hund gebissen worden ist. Daraufhin kam es zu einer brutalen Schlägerei unter den Besitzern.

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Olympia live: Tennis / Rad

Dienstag, den 31. Juli 2012
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SO 29.07.2012 | 14.30 Uhr | Das Erste

In London bahnte sich am Sonntagnachmittag eine Sensation an: Julia Görges traf beim olympischen Tennisturnier auf dem Centre Court in Wimbledon auf die Weltranglisten-Zweite Agnieszka Radwanska aus Polen – und sorgte für Spannung: Die Deutsche gewann überraschend den ersten Satz, die Polin den zweiten. Die ARD war live dabei – bis zum Ende des zweiten Satzes. Dann ging es weiter mit einem eher unspannenden Radrennen, das erst zwei Stunden später zu Ende sein würde.

Tatsächlich gewann Julia Görges das Tennismtach und warf die Favoritin (und Fahnenträgerin) aus Polen raus. Live zu sehen war das im Ersten jedoch nicht. im Ersten lief weiterhin ein Radrennen, das zu diesem Zeitpunkt völlig unspektakulär war. Der noch ausstehende Satz wurde später als Aufzeichnung nachgereicht.

Die Kritik an der Olympia-Übertragung von ARD und ZDF wächst. Im Gegensatz zu den Jahren davor, verzichten die Sender auf zusätzliche Übertragungen auf den Digitalkanälen. Stattdessen schoben die Sender das Zusatzangebot ins Internet ab – was nichts anderes ist als mieser Service. Wer will sich Olympia schon auf einem PC-Bildschirm anstatt auf dem Fernsehmonitor ansehen? Glücklicherweise gibt es wenigstens Eurosport, wo öfter Alternativen zu sehen sind.
Auch wissen Zufallszapper nie, ob ARD und ZDF live berichten oder eine Konserve zeigen. Auf eine “live”-Einblendung verzichten beide Sender. Eurosport macht das besser.

Dass Belanglosigkeiten oft wichtiger sind als der Sport, passt auch einigen Zusehern nicht. Da wird über die Royals getratscht, anstatt Live-Sport zu zeigen. Da muss erst ein Moderator ansagen, dass jetzt zu Sportart X geschaltet wird, anstatt einfach fix rüberzugeben.
Ein bisschen mehr Flexibilität wäre schön.