RTelenovela

Schweden (2): Vorsicht, Blitzer!

Donnerstag, den 16. Mai 2013
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(1) -> 14.5.2013

Zwei Dinge machen unser kleines Ferienhäuschen in Veberöd zu etwas Besonderem: Der Kühlschrank, der ähnliche Geräusche macht, meiner zu Zuhause, und der Geschirrspüler, der scheinbar zig Stunden braucht, um was abzuwaschen, aber dann doch kein warmes Wasser verwendet, was dazu führt, dass der Kram da drinnen immer noch dreckig ist. Es gibt hier immer wieder was Neues zu entdecken.

Nicht nur in Deutschland ist es warm, auch hier in Schweden lässt es die Sonne nun krachen. Deshalb fuhren wir an einen See namens Vombsjön in der Nähe von Sjöbö. Der Wind pfiff allerdings gewaltig, so dass es auf der Decke liegend mit geschlossenen Augen den Eindruck machte, dass man an der Ostsee liegt.

Autofahrer sind in Schweden recht priviligiert. Zwar dürfen sie nicht wirklich ordentlich Gas geben außerhalb der Ortschaften – mehr als 110 km/h sind eigentlich nie drin – dafür wird vor jedem Blitzer gewarnt. Etwa 300 Meter vor jedem Blitzer – und davon gibt es hier gar nicht so wenige – steht ein entsprechendes Hinweisschild. Nicht, dass sich hinterher jemand beschwert…
Die Gegend rund um die Malmö-Arena, in der der Eurovision Song Contest stattfindet, ist für unser Navi eine echte Herausforderung. Denn das Gebiet scheint in den vergangenen Jahren erst aus dem Boden gestampft worden zu sein, viele der Straßen kennt unser Reiseführer gar nicht. Wir sind aber trotzdem rechtzeitig zur großen Show gekommen, und der Bericht dazu steht hier.

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Mein Kühlschrank – ein grandioser Imitator

Mittwoch, den 3. April 2013
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Kann man einen Kühlschrank für das “Supertalent”-Casting anmelden? Nein? Das ist aber echt schade, denn mein Kühlschrank ist ein solches Supertalent. Er kann nämlich viele andere Dinge imitieren – durch Geräusche.

Mein Kühlschrank brummt nicht einfach nur, wenn er anspringt und den Kram, der drinnen liegt, kühlt.
Anfangs war ich wirklich irritiert. Da war so ein seltsames Pfeifen. Ich dachte erst, es kommt von nebenan oder von draußen. Aber dann war klar: Es kommt aus meiner Wohung, aus meiner Küche. So ein Schreien. Wie ein Vogel, der sich verirrt hat, nun eingesperrt ist und geradezu flehende Geräusche macht. Ein bisschen gruselig.

Mein Kühlschrank kann aber auch eine Eisenbahn nachmachen. So ein Zug, vielleicht eine S-Bahn, die gerade Vollgas gibt. Aber mein Kühlschrank wäre ja kein Supertalent, wenn er nicht auch die Tonart, also die Geschwindigkeit des Zuges verändern könnte.

Manchmal stehe ich davor und staune, was das Ding alles kann, und ich bin gespannt, was er sich in nächster Zeit noch so alles draufschafft.

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April, April 2013

Dienstag, den 2. April 2013
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“So eine Scheiße! Auto springt nicht mehr an!!!”
Um das gleich vorwegzunehmen: April, April!

Eigentlich wollte ich in diesem Jahr als Aprilscherz einfach meinen Beziehungsstatus bei Facebook ändern. das habe ich dann aber sein lassen, aber im Laufe des Ostermontags bin ich auf eine andere Idee gekommen.
Dass irgendwas mit meinem Auto ist, klingt bei mir eigentlich immer plausibel und glaubhaft. Irgendwas ist schließlich immer mit meinen Autos.
Also setzte ich – nachdem der Familiennachmittag vorüber war – eine kurze Nachricht auf meine Facebook-Seite. Siehe oben.
Die Reaktionen trafen nach und nach ein. Von Häme bis Beileid war alles dabei.
Irgendwann rief dann auch mein Bruder an, um nach nachzufragen, was los sei. Ich sagte, es ginge nichts mehr, das Auto gebe keinen Mucks von sich. Bevor er aber irgendwelche Hebel in Bewegung gesetzt hätte – was er freunlicherweise in solchen Fällen immer tut, wenn er kann – klärte ich das Ganze auf.

In dem Fall hat der Aprilscherz also sehr gut funktioniert. Ich fürchte allerdings, dass die Rache irgendwann bitter sein wird.

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Kurzer Kampf gegen den Dinosaurier

Freitag, den 29. März 2013
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Und plötzlich war er da. Ganz deutlich zeichnete sich sein Schatten an der Wand ab.
Ich sah ihn, als ich im Bett lag und das Licht ausmachte. Da tauchte er auf: der Dinosaurier!

Sein Maul stand offen, er hatte sich auf die Hinterbeine gestellt. Es sah ein wenig angsteinflößend aus.
Aber ich war mutig. Ich wollte den Kampf, und ich war mir sehr siegessicher.
Ich machte das Licht wieder an. Ich stand auf und lief zur DSL-Box. Normalerweise steht da immer ein Buch davor, weil es sonst bläulich im Raum schimmert. es muss verrutscht gewesen sein und deshalb ungünstige Schatten geworfen haben.

Ich legte mich wieder hin, machte das Licht aus und war zufrieden: Der Kampf gegen den bösen Dinosaurier ging schon in Runde 1 an mich.

aRTikel

Nachgemessen: Licht in Groß-Ziethen ist zu dunkel

Donnerstag, den 24. Januar 2013
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Fehlersuche hat begonnen / Einwohner beschweren sich über schlechte Straße

MAZ Oranienburg, 23.1.2013

Die Hartnäckigkeit der Bewohner zahlte sich aus: Am Montag wurde die Helligkeit des Lichts nachgemessen.

GROSS-ZIETHEN
Die Bewohner von Groß-Ziethen haben sich nicht getäuscht. Die neu aufgestellten Laternen an der Alten Dorfstraße spenden zu wenig Licht. Das ist das Ergebnis einer Messung vom Montag. Die Ergebnisse stellten Planer Udo Schulz und Kremmens Bauamtsleiterin Birgit Neumann-Hannebauer am Abend desselben Tages im Ortsbeirat vor.
„Die errechneten Beleuchtungswerte weichen erheblich von den eigentlich geplanten Werten ab“, sagte Schulz. So müsste in der Mitte zwischen zwei Laternen ein Wert von 0,7 Lux erreicht werden – der tatsächliche liegt nicht mal bei 0,1 Lux, und da sorgte der Schnee sogar noch für zusätzliche Helligkeit.
„Asche auf mein Haupt“, sagte Udo Schulz zu den knapp 20 Einwohnern, die zum Groß-Ziethener Ortsbeirat gekommen waren. „Wir hätten Ihrem Einwand früher folgen sollen und nachmessen müssen“, gab er zu.

Völlig unklar ist, wie es zu dieser Situation kommen konnte. „Das Produkt, das ausgeschrieben war, haben wir auch bekommen“, sagte Schulz gestern auf MAZ-Nachfrage. „Aber dieses Produkt liefert nicht die Helligkeit, die es eigentlich bringen müsste.“ Der Einwand der Bewohner sei berechtigt gewesen, so Schulz. Nun beginne die Fehlersuche, so lange seien Schuldzuweisungen absolut nicht möglich. Zunächst laufe eine Reklamation bei der Firma, die die Leuchten hergestellt hat. „Ich hoffe, das dauert nicht monatelang“, so Schulz gestern. Birgit Neumann-Hannebauer versprach den Groß-Ziethenern, dass es so bald wie möglich neue Informationen gibt. „Wir ändern, was zu ändern ist“, sagte sie am Montagabend. „Wir können dann auch noch mal über alle Wünsche reden.“

Die Bewohner des Dorfes sind nämlich nicht nur mit der zu geringen Helligkeit der 21 Laternen unzufrieden. Auch einige der Standorte seien unglücklich gewählt. Eine Laterne beleuchte einen Baum, eine andere stünde zu weit weg vom Geschehen, an der Bushaltestelle fehle auch noch eine gute Beleuchtung.

Außerdem entschieden sich die Groß-Ziethener dafür, die Planung für den Bau des Rad- und Fußweges an der Alten Dorfstraße schneller voranzutreiben. Dafür soll der am Hamburger Weg später kommen. Extrem unzufrieden sind die Anwohner über den sehr schlechten Zustand der Alten Dorfstraße. Ortsbeiratsmitglied Alexandra Wünsch regte die Gründung einer Bürgerinitiative an.

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Ein Hoch auf die Technik (25): Mein Leihfernseher ist ein Besserwisser

Dienstag, den 22. Januar 2013
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(24) -> 11.1.2013

Die Sache mit meinem kaputten Fernseher scheint ein wenig länger zu dauern. Als der Sony-Servicemann meinen mitnahm, meinte er, das sei eine Sache von wenigen Tagen. Das ist nun fast zwei Wochen her, und bisher hat er sich nicht bei mir gemeldet.

Der Leihfernseher führt unterdessen ein interessantes, aber nerviges Eigenleben.
Die analogen Sender habe ich so gelassen, wie sie eingestellt waren, die nutze ich sowieso kaum. Außer RTL wegen des Dschungelcamps, und RTL ist – wie bei mir auch – zufälligerweise auf der 5.
Die digitalen Sender habe ich allerdings so umgestellt, dass sie angeordnet sind wie bei meinem eigenen Fernseher.
So liegt “Das Erste HD” auf der 1, und “ZDF HD” auf der 2.
Mein Leihfernseher findet das doof. Alle zwei bis drei Tage stellt er eigenmächtig die normalen SD-Versionen vom Ersten und vom ZDF auf die 1 und 2 und verschiebt alle weiteren Sender um zwei Positionen.
Ich mache dann das wieder rückgängig, das ist eine Sache von einer guten Minute. Aber ich kann inzwischen drauf wetten, dass ich morgen oder übermorgen wieder einschreiten muss, weil das Wunderding wieder die Kanäle umgestellt hat. Blöder Besserwisser.

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Ein Hoch auf die Technik (24): Ein besonders schwieriger Fall

Freitag, den 11. Januar 2013
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-> 9.1.2013

Warterei nervt. Der Fernsehmonteur hatte sich Mittwoch angekündigt – zwischen 9 und 12 Uhr. Um 12.07 Uhr stand er vor der Tür, ich wollte schon los. Aber wegschicken? Lieber nicht.

Seit Heiligabend verfolge ich das Fernsehprogramm auf einem kleinen Minifernseher, nachdem sich mein zehn Monate alter Apparat verabschiedet hatte.

Der Mann von Sony-Service kam extra aus Berlin-Adlershof angedüst. Er ist in ganz Berlin-Brandenburg unterwegs. Er baute das komplette Gerät auseinander, schraubte hier, fummelte dort. Ich hatte den Eindruck, dass von meinem alten, äh, noch recht neuen Fernseher gar nicht mehr viel übrig ist.
Der Mann tauschte aus, setzte zusammen, klebte hier, schraubte dort und schloss ihn wieder an. Woraufhin nichts passierte, außer Geblinker am Fernseher. Irgendwelche Konfigurationen fehlten noch.
Das ist krass: Der Servicemann erklärte mir, dass es gar keinen Sinn machen würde, den Fernseher in irgendeine Werkstatt zu bringen, diese Konfiguration könne nämlich nur ein Sony-Mann liefern.

Die Konfiguration war erledigt – und mein Fernseher immer noch nicht in Ordnung. Es war das gleiche Spiel wie Heiligabend. Die Standby-Leuchte blinkte viermal.
das Ende vom halbstündigen Spiel: Mein Gast musste den Fernseher mit in seine Werkstatt nehmen. Immerhin ließ er ein Ersatzgerät da.
Demnächst besucht er mich ein weiteres Mal, dann hoffentlich mit meinem reparierten Fernseher, und vielleicht lässt sich der Servicemann beim Wiedersehen zu einer genaueren Zeitplanung hinreißen. So von wegen Service.