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1993: Hennigsdorfer boykottieren Unterricht

Freitag, den 30. August 2013
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Juli 1993 -> 27.7.2013

Vor 20 Jahren: Beliebte Lehrerin soll Diesterwegschule verlassen / Weiße Stadt an Kesting verkauft / Polizeieinsatz in Stolpe

MAZ Oranienburg, 30.8.2013

Was passierte vor 20 Jahren im damaligen Kreis Oranienburg? Diesmal der Juli und August 1993.

OBERHAVEL
In der Gemeinde Schwante herrscht Klarheit: Das Schloss soll nicht verkauft, sondern nur verpachtet werden. Konsul Ronald Bauermeister ist enttäuscht, er wollte das Grundstück kaufen, das Schloss sanieren und es zur „kulinarischen Residenz“ ausbauen. Ob der Honorarkonsul seine Pläne trotzdem umsetzt, lässt er noch offen.

In Hennigsdorf entsteht am 22. Juli 1993 ein Menschenauflauf. Eine nackte Frau ist auf der Straße unterwegs. Die Polizei kommt vorsorglich mit einer Decke vorbei. Die Frau kann sich aus naheliegenden Gründen nicht ausweisen. Es handelt sich um eine 35-Jährige in psychischer Behandlung.

Ein Unfall auf der Rollbahn des russischen Militärflugplatzes in Oranienburg fordert acht Schwerverletzte. Militärangehörige nutzten die Betonpiste für Testfahrten mit neuerworbenen Autos. Dabei stießen zwei vollbesetzte Wagen frontal zusammen und wurden dabei total zerstört.

Die Oranienburger Stadtverordneten protestieren gegen den Verkauf der Weißen Stadt. Die Firma Kesting habe das gesamte Gelände gekauft, so heißt es. Die Vertreter von CDU und FDP kritisieren, dass die Weiße Stadt mit 31.450 Quadratmetern für nur eine Mark verschleudert worden sei. Firmenchef Klaus Kesting merkt jedoch an, dass dazu Sozialbindung, Abrisskosten und Altlastensanierung gehören, die er bezahlen müsse.
Unterdessen verhandeln die Liebenwalder mit Klaus Kesting über einen Verkauf des ehemaligen Krankenhausgeländes. Die Stadt verspricht sich davon Geld für einen Schulerweiterungsbau.

Landrat Karl-Heinz Schröter will offenbar auf eine Kandidatur als Landrat für den künftigen Kreis Oberhavel verzichten. Die Doppelfunktion als Landrat und Bundestagabgeordneter sei kräftemäßig nur für eine Wahlperiode zu schaffen. Auch gibt er zu, gern mal in den Regierungsbänken sitzen zu wollen. Allerdings lässt sich Schröter am 3. August 1993 noch ein Landratshintertürchen offen. „Bislang“ wolle er verzichten.

Einen Tag später hat Christa Balke, die Bürgermeisterin von Hammer, Tränen in den Augen. Helfer räumen die Grundschule aus. Aus Mangel an Kindern ist sie geschlossen worden, die Verbliebenen müssen nach Liebenwalde oder Neuholland.

An der neuen Bötzower Turnhalle ist am 6. August 1993 Richtfest. Zurzeit haben die Kinder keine Möglichkeit, Sport zu treiben.

Ist das geplante Atrium-Einkaufszentrum gegenüber des Oranienburger Schlosses nur ein Windei? Die Mitglieder des städtischen Bauausschusses sind „arg befremdet“, dass immer noch kein Bauantrag dafür vorliegt.

Aus dem Wutzsee in Hammer wird ein Netz mit toten, vor sich hinfaulenden Fischen geholt. Zuvor hatte sich im Wasser bereits ein Fettfilm gebildet. Die Beseitigung durch einen Prendener Fischer zog sich eine gute Woche hin.

Mit einem Warnstreik boykottieren 256 Schüler der Hennigsdorfer Diesterwegschule am 11. August 1993 den Unterricht. Grund: Das Schulamt will eine beliebte Lehrerin an die Kremmener Gesamtschule versetzen. Erst wenige Tage zuvor hatte die Lehrerin erfahren, dass sie nach Kremmen wechseln muss.

Auf dem Dorffest in Stolpe kommt es zu einem massiven Polizeieinsatz. Aus einem Zoff am Bierzelt wird eine ganz große Sache. Etwa 20 Beamte in Vollausrüstung umstellen den Platz, die Gäste werden aufgefordert, das Areal zu räumen. Die Stolper sehen das als unverhältnismäßig an und weigern sich, worauf die Polizei das Gelände gewaltsam räumen lässt. Im Nachhinein gibt es heftige Kritik an den Einsatzkräften, die nicht das Gespräch mit den Menschen gesucht, stattdessen provoziert haben sollen.

RTelenovela

Gib Gummi!

Mittwoch, den 16. Januar 2013
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Wenn es im Auto plötzlich nach Gummi riecht, ist was faul. Sind’s die Reifen? Ist was am Motor? Brennt’s draußen?
Blöd nur, wenn es draußen dunkel ist, und man erst mal nichts sieht.
Des Rätsels Lösung ließ aber nicht lange auf sich warten. Vor uns, auf der A111 zwischen Stolpe und Hennigsdorf, fuhr ein Sattelschlepper, und der müffelte ordentlich nach Gummi. Nicht nur das: Er dampfte oder qualmte. Unter dem Laster lag heller Rauch. Vermutlich wird seine Reise recht schnell ein Ende gehabt haben, aber ich will mal hoffen, dass die Geschichte gut ausging.

Aber offenbar nehmen es Lkw-Fahrer mit ihren Reifen nicht so genau. Erst am Sonntagvormittag wurde auf der A10 zwischen Oberkrämer und dem Dreieck Havelland ein Sattelschlepper gestoppt. Bei dem voll beladenen Anhänger fehlte einer von sechs Reifen. Reifenwechsel? Der war nicht geplant, schließlich musste der Fahrer doch die Schweden-Fähre noch erreichen. Dafür muss man doch Verständnis haben.
Ich glaub’, es hackt!

aRTikel

1991: Zoff zwischen Stolpe und Stolpe-Süd

Samstag, den 22. Oktober 2011
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September 1991 II -> 30.9.2011

Rückblick: Oktober 1991 – Streit um Gemarkungsgrenzen / U-Bahn nach Hennigsdorf?

MAZ Oranienburg, 22.10.2011

Was passierte vor 20 Jahren im Altkreis Oranienburg – und was stand in der MAZ? Diesmal: die erste Hälfte im Oktober 1991.

OBERHAVEL
Schwante hat einen neuen Pfarrer. Johannes Kölbel wird in einer gut gefüllten Dorfkirche begrüßt. Kölbel bleibt vorerst für drei Jahre in Schwante, also bis 1994.

Ein illegaler Autofriedhof empört die Menschen in Velten. 30 Autos westlicher Bauart mit Berliner Kennzeichen wollte ein Händler auf einem Bauernhof eigentlich nur zwischenlagern. Der Hofbesitzer scheint ihm auf den Leim gegangen zu sein. Aus den Motoren läuft nun Öl in die Erde. Auch aus Zehlendorf, Zühlsdorf und Leegebruch werden illegale Autofriedhöfe gemeldet.

In der S-Bahn sind schwarze Sheriffs unterwegs. Zwischen Oranienburg und Schönhauser Allee sind vor allem abends mit schwarzen Lederjacken bekleidete Wachmänner unterwegs. Damit reagiert die Reichsbahn auf die Zunahme von Gewalt und Zerstörungen.

ABM-Kräfte machen sich am Louise-Henriette-Steg zu schaffen. Die so genannte Schwindsuchtsbrücke über die Havel in Oranienburg bekommt neue Holzbohlen.

Die schon mehr als ein Jahr andauernde Städtepartnerschaft zwischen Hennigsdorf und Alsdorf ist nun auch offiziell besiegelt. Zum Festakt am 3. Oktober 1991 reisen die Hennigsdorfer Stadtpolitiker nach Alsdorf in die Nähe von Aachen.

Stolpe und Stolpe-Süd streiten um ihre Gemarkungsgrenzen. 1945 hatten sich die Alliierten geeinigt, Stolpe mit dem alten Gutsdorf und der Feldmark der sowjetischen und Stolpe-Süd mit der Waldsiedlung und dem Forst der französischen Zone zuzuschlagen. Stolpe beharrt auf Grundbucheinträgen, in denen nur von Stolpe die Rede ist. Die bisherigen Grenzen müssten annulliert werden, Stolpe-Süd würde so das Wasserwerk und die ehemalige Grenzübergangsstelle verlieren. Für ein eventuelles Gesamt-Stolpe müssten Neuwahlen stattfinden.

Auch die Liebenwalder sind sauer. Überall tut sich was – nur in Liebenwalde nicht. „Bei uns wird nur das Rathaus gemacht“, sagt Stadtverordnetenvorsteher Michael Lüttke. Das Gründungsmitglied der Ost-FDP kündigt an, am 15. Oktober einen Ortsverein der CDU zu gründen. An der Apotheke will Lüttke einen Kummerkasten installieren. Der Bau von Sozialwohnungen am Markt in Liebenwalde zieht sich unterdessen hin.

Die Landesstraße zwischen Hennigsdorf und Berlin-Heiligensee ist zu schmal. Begegnen sich in Stolpe-Süd zwei Busse, dann ist die Fahrbahn 20 Zentimeter zu schmal. Deshalb müssen die Busse von Tegel nach Hennigsdorf über die Autobahn fahren. Peter Ihloff, Bürgermeister von Stolpe-Süd, fordert, dass sich an diesem Zustand endlich was ändert.

Unterdessen gibt es Überlegungen, zwischen Hennigsdorf und Berlin-Spandau die M-Bahn fahren zu lassen. Die Magnetbahn könnte zur Wiederherstellung des Verkehrs in der Region beitragen, heißt es in einer Verkehrsstudie von LEW und AEG. Möglich seien auch eine S-Bahn-Verbindung, die Reaktivierung der Straßenbahn oder eine U-Bahn-Linie von Spandau nach Hennigsdorf.

RTelenovela

Grenzgänger

Samstag, den 13. August 2011
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Ein ganz normaler Freitagabend. Ich fahre die Schönfließer Straße in Glienicke entlang, biege auf die B96. Rechts, am Straßenrand beginnt Berlin-Frohnau. Wenige Meter weiter befahre auch ich das Berliner Stadtgebiet. Ich fahre weiter nach Tegel. Ein paar Stunden später: diesmal fahre ich auf die A111 und passiere erneut die Stadtgrenze. Bei Stolpe erreiche ich Brandenburg und Oberhavel. Und das ist ganz normal.

Heute vor 50 Jahren begann es, nicht normal zu werden. In Berlin begann der Bau der Mauer. Die DDR riegelte die Grenze nach West-Berlin ab.
In Glienicke bildete die Mauer den so genannten Entenschnabel. In Stolpe entstand später ein Autobahn-Grenzübergang.
Heute gedenken wir dem Mauerbau. Am 13. August 1961 war die Freiheit für die Berliner dahin. Es ist heute noch bedrückend, die Mauer auf Fotos zu sehen. Wie sie Straßen unterbrach. Wie sie wie ein Klotz wirkte inmitten der Stadt.
Stände die Mauer noch, sähe mein Leben ganz anders aus. Ich würde sicherlich nicht journalistisch arbeiten können. Es gäbe diesen Blog nicht. Und wer weiß, was es noch alles nicht gegeben hätte.
Gut, dass die Mauer nicht mehr steht. Gut, dass er darüber heute noch mal und mal wieder nachdenken.

RTelenovela

Unscharfe Nachrichten und fliegende Pommes

Montag, den 13. Dezember 2010
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Auf der Raststätte Stolper Heide an der A111 wird den Gästen ein ganz besonderer Service angeboten: Das Dioptrien-Erlebnis. Wer sich dort etwas zu Essen bestellt und sich dann an den Tisch setzt, kann auf dem Fernseher das Programm von N24 verfolgen.
Oder sagen wir mal so: Er kann es sich anhören. Das Bild ist so unscharf, dass man meinte könnte, die Brille vergessen zu haben. Die Schrift am unteren Bildrand sieht aus wie eine graue Fläche.
Ist es finanziell so schlimm bestellt um die Raststätte in Stolpe?

Und dann waren da noch die beiden jungen Männer, die je eine Currywurst mit Pommes bestellten. Nach einigen Minuten rief die Frau hinter der Theke: “Zweimal Currywurst mit Pommes!” Daraufhin krachte es, und eine Portion Currywurst mit Pommes lag auf dem Boden verstreut. Die Verkäuferin brummelte: “Oder doch nur einmal.” Ein Teller war ihr über den Thekenrand geglitten.
Während einer der Männer seine noch vollständige portion abholte, sammelte die Frau das Essen vom Boden auf.

RTelenovela

Mein BMW und ich (12): Rot!

Sonntag, den 12. Dezember 2010
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(11) -> 10.5.2010

Seit ein paar Tagen war vom Motor ein seltsames Nebengeräusch zu hören. Ganz plötzlich war es da als ich auf der A111 im Stau stand, der Tegeltunnel mal wieder dicht war und der Schnee vom Himmel fiel. Es hörte sich an, als ob ein Ventilator unrund läuft, ein bisschen wie: cchhhhhrrr.
Ich sprach das Thema heute kurz vorher noch an, musste dann aber nach Berlin. Doch bis zur Stadtgrenze kam ich gar nicht mehr.

Kurz vor dem Rasthof Stolper Heide auf der A111 erblickte ich plötzlich die rote Batterieleuchte. Die Servolenkung hatte sich verabschiedet, plötzlich musste ich Kraft anwenden, um die Kurve zu bewältigen. Langsam fuhr ich noch auf den Parkplatz, machte den Motor aus und stieg aus. Vorn qualmte es. Noch nicht dramatisch, aber Qualm an sich ist nie etwas Gutes.

Und ausgerechnet heute Abend war der Akku meines Handys fast am Ende. Wie immer, wenn man es wirklich braucht.
Anruf 1. Mein Bruder riet mir, den ADAC anzurufen. Da bin ich sogar Mitglied.
Anruf 2. Anruf beim ADAC. Schon allein das Wort “Stolpe” erwies sich als schwierig. Die Frau im Callcenter wollte mich einfach nicht verstehen. Erst das Stichwort gleichnamiger Ex-Ministerpräsident brachte sie auf das richtige Wort. Fast hätte sie allerdings den Abschlepper ins mecklenburg-vorpommernsche Stolpe geschickt, an der dortigen A24 gibt es auch einen Rasthof. Das konnten wir beide gemeinsam gerade noch so abwenden.
Anruf 3: Eine Kollegin, die hören wollte, was passiert war, nachdem ich per SMS meine Teilnahme am Treffen abgesagt hatte.
Anruf 4. Eine Frau von einer Werkstatt aus Bergfelde. In etwa 45 Minuten würde der Abschlepper kommen.
Anruf 5. Bei der Familie. Wir entschieden, mein Auto nicht zur Werkstatt, sondern nach Hause bringen zu lassen.

Nach einer Weile spazierte ich über den Rastplatz. Rastplätze sind ganz schön langweilig, wenn man eigentlich gar keine Rast machen will. Noch dazu an einem Sonnabend zur Primetime. Im Dunkeln. Bei Schneeschmelze.
In der Ferne fuhr ein ADAC-Auto vorbei. Es stoppte an der Tankstelle. Fuhr weiter, verschwand wieder.
Anruf 6. Die Frau von der Bergfelder Abschlepperfirma. Wo ich denn genau sei. Ich erklärte es ihr, und sie meinte, ich solle mich doch besser bemerkbar machen.
Mein Handy hat die sechs Anrufe erstaunlich gut überstanden – trotz so gut wie nicht mehr vorhandener Akkuleistung.

Der Mann von der Abschleppfirma zog mein Auto auf seine Ladefläche, füllte noch ein Schriftstück aus, und los ging’s. Meine erste Fahrt im Lkw (so weit ich mich erinnern kann). Es ist erstaunlich zugig auf dem Bock. Wenn’s richtig stürmisch draußen ist, kann es sehr ungemütlich werden in einem Lkw.
Drei Stunden sei er schon unterwegs, erzählte der Fahrer. Gerade komme er aus Hennigsdorf. Er staunte: Gut 75 Minuten dauerte es, bis er da war. Und stellte fest: Die meiste Zeit, die drauf ging, war die, in der der ADAC bei der Firma Bescheid gesagt hatte. Heute sei wieder ziemlich viel los, aber es gebe schlimmere Tage. Weil ich ja ADAC-Mitglied sei, müsse ich nicht zahlen, allerdings habe ich Glück gehabt, dass ich es nicht bis Berlin geschafft habe. Da wäre mein Auto nur bis zur nächsten Berliner Werkstatt gebracht worden. 110 Euro hätte die Lkw-Fahrt von Stolpe nach Oranienburg gekostet.

Zu Hause musste mein Auto den Lkw-Rücken wieder verlassen, die letzten Meter legte er aus eigener Kraft zurück.
Und wenn ich Glück habe, ist es wirklich nur der Keilriemen.

RTelenovela

Wir fahrn, fahrn, fahrn auf der Autobahn – aber ganz langsam

Samstag, den 30. Oktober 2010
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Diese Sache mit der Autobahn haben einige Leute wohl noch nicht so richtig verstanden. Vor allem, dass das Gaspedal auch auf eben jener Autobahn zu benutzen ist.

Fall 1: Auf der A111 kurz vor der Abfahrt Stolpe. Auf der linken Spur fährt ein Auto, um ein anderes Auto zu überholen. Dabei lässt sich der Fahrer ganz viel Zeit. Locker-flockig mit Tempo 105 kriecht er an dem anderen Wagen vorbei, der geschätzte 103 km/h fährt. Als der Überholende dann wieder auf die rechte Spur wechselt, scheint ihm die Tranigkeit aufgefallen zu sein: Er gibt Gas.

Fall 2: Auf der A10 zwischen dem Dreieck Pankow und der Abfahrt Mühlenbeck. Die Strecke ist einspurig, es ist dunkel, später Abend. Erlaubt ist Tempo 80. Es bildet sich eine Schlange, weil jemand beschlossen hat, einmal mit 60 die Autobahn entlang zu tuckern. Vielleicht hat sie (ja, es war eine Sie) Angst gehabt, das Gaspedal zu bedienen. Zum Glück hat sie dann die Abfahrt benutzt, und wir alle konnten endlich schneller fahren.

Gibt’s für zu Langsamfahren eigentlich auch Punkte in Flensburg?