RTelenovela

Zum Abschluss ein Feuerwerk

Samstag, den 14. Juli 2007
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Als ob es abgesprochen war: Die letzte, die allerletzte Vorstellung des Afrikamusicals “Yomo” krönte ein großes Feuerwerk.
Auf den Landesmusikschultagen in Spremberg schlug gestern Abend das letzte Stündlein für “Yomo”. Nachdem schon am vergangenen Wochenende in Hennigsdorf die letzte Vorführung auf dem Programm stand, war in Spremberg endgültig Schluss.
Und wie! Open Air auf dem Marktplatz der Stadt. Als der Wasserfall wieder läuft, sich alle freuen, gibt es plötzlich einen lauten Knall. Ein großes Feuerwerk setzt ein, dass während des gesamten Freudensongs andauert. Als ob es abgesrochen war. So löste der Abschluss von “Yomo” nochmal ein richtiges Gänsehautgefühl aus.

aRTikel

Die Reise hat sich gelohnt

Dienstag, den 22. Mai 2007
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500 Gäste waren in Alsdorf beim Gastspiel von „Yomo“ dabei

MAZ Oranienburg, 22.5.2007

HENNIGSDORF
„Wir hatten das Publikum in der Hand“, sagt Orchestermitglied Sabrina Ulrich. „Eine beeindruckende Leistung“, lobt die Aachener Zeitung in der Ausgabe von gestern. „Es war rundum toll, es gab nichts zu meckern“, freut sich Ronny Heinrich, Leiter der Hennigsdorfer Musikschule. „Schön war’s“, findet auch Rolf-Peter Büttner, Dirigent und Autor von „Yomo“.
Ganz klar: Für das rund 110-köpfige Ensemble des Musicals hat sich die Reise in die Hennigsdorfer Partnerstadt Alsdorf (Nordrhein-Westfalen) gelohnt.
Am Himmelfahrtstag haben sich alle mit zwei Bussen auf die etwa zehnstündige Reise gemacht. „Die Stimmung war sehr gut und die Vorfreude groß“, erzählt Rolf-Peter Büttner. Überall in Alsdorf sei viel Werbung gemacht worden für „Yomo“. Das Plakat habe an sehr vielen Stellen gehangen.
Etwa 500 Zuschauer kamen am Sonnabendabend in die Alsdorfer Stadthalle. „Das ist schon etwas ganz anderes, vor so vielen Leuten zu spielen“, sagt Büttner. Im Hennigsdorfer Stadtklubhaus ist während der „Yomo“-Aufführungen Platz für 216 Gäste.
Im Vorfeld waren viele technische Einzelheiten zu klären. „Die Bühne in Alsdorf ist größer und anders struktuiert“, sagt Rolf-Peter Büttner. Deshalb war das Bühnenbild etwas anders gestaltet als in Hennigsdorf. „Aber es war fantastisch!“, schwärmt der stellvertretende Musikschulleiter. „Es ging viel mehr in die Breite. So stand der Vogelbaum mit auf der Bühne, im Stadtklubhaus steht er ja immer an der Seite.“ Problematisch wurde es nur, als in der letzten Probe vor der Aufführung eines der Keyboards streikte. Rolf-Peter Büttner: „Einer unserer Jugendlichen hat sich konzentriert rangesetzt, so dass es am Ende wieder funktionierte.“
Die Aufführung selbst, mit Martin Girard und Dawina Skwierawski in den Hauptrollen, war ein voller Erfolg. „Das Alsdorfer Publikum war cool“, schwärmt Sabrina Ulrich. Rolf-Peter Büttner ergänzt: „Es reagierte auch an ungewöhnlichen Stellen. Es ist total mit dem Inhalt des Stücks mitgegangen.“
Das Hotel im nicht weit von Alsdorf entfernten Würselen hatte die Truppe fast für sich. „Wir hatten sehr viel Spaß“, sagt Sabrina Ulrich. „Nachts haben wir noch lange gefeiert.“ Und diverse Schnellimbissketten hatte das Gewerbegebiet, in dem das Hotel steht, auch zu bieten.
Im Hennigsdorfer Stadtklubhaus stehen unterdessen vom 6. bis 8. Juli die allerletzten Aufführungen von „Yomo“ auf dem Programm. „Eine gewisse Wehmut ist schon dabei“, meint Rolf-Peter Büttner. Das wohl definitiv letzte Mal wird „Yomo“ am 13. Juli bei den Musikschultagen in Spremberg präsentiert.

Karten für „Yomo“ im Stadtklubhaus (6. bis 8. Juli) unter 03302/87 73 20.