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Tatort: Kopfgeld

Dienstag, den 11. März 2014
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SO 09.03.2014 | 20.15 Uhr | Das Erste

Wer war denn dieser Arsch, da am Sonntagabend beim “Tatort” zu sehen war?
Verzeihung. Die Frage ist ein wenig falsch gestellt. Sie muss lauten:
Wessen Arsch war das denn, der da am Sonntagabend beim “Tatort” zu sehen war?
Die Frage war glücklicherweise schnell beantwortet, denn gerade als eben jener Knackarsch ruckelnderweise seine Arbeit aufnahm, kam auch gleich die richtige Lösung ins Bild: die Einblendung des Namens Til Schweiger.
Til Schweiger zeigte gleich zum Beginn seines zweiten “Tatort”-Falls sein Hinterteil. Die gute Vögelei zum Abend ist eben ein Muss.

Gepoppt wurde allerdings nur einmal am Sonntagabend. Dafür aber umso öfter geballert. Wenn Schweigers Hamburger “Tatort” auf Sendung geht, dann haben wir es mit einem Actionkrimi zu tun.
Die Piefigkeit vieler “Tatort”-Kommissare verblasste an diesem Sonntagabend. Die Story von “Kopfgeld”, in der es um die Hamburger Unterwelt und das organisierte Verbrechen ging, war spannend. Die verkopften Alltagsprobleme konnten mal 90 Minuten weichen – Schweiger sorgt für Kinomomente im Ersten.
Natürlich gefällt das nicht jedem, gemosert wird ja sowieso immer. Das sei nicht ihr “Tatort”, so stand es in einigen Foren. Aber ist nicht sowieso jeder “Tatort” anders? Ist es nicht die Qualität der Krimireihe, dass kein Fall dem anderen gleicht? dass auch die Machart völlig unterschiedlich ist? Das wird bei den Schweiger-Krimis gern mal vergessen.

Die bekloppteste Schlagzeile am Montag lieferte jedoch Spiegel-Online. “Nur zehn Millionen Zuschauer für Schweiger-Tatort” stand doch da tatsächlich. Nur zehn Millionen? Sind zehn Millionen wirklich so verdammt wenig? Und das nur, weil der ersten Schweiger-Tatort 12,5 Millionen Zuschauer hatte? Manchmal ist Häme eben einfach nur dämlich.

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Eins von Jopis Bambis ist geflüchtet

Montag, den 5. Januar 2009
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Schock im Hause im Heesters: Einbrecher haben dem 105-Jährigen den Fernsehpreis “Bambi” gestohlen. Das berichtet Spiegel online.
Ausgerechnet an dem Tag, an dem Johannes Heesters bei Thomas Gottschalks “Wetten, dass…?” auftrat, brachen Diebe in sein Haus ein. “Welcher gemeine Dieb hat mir das angetan? Ausgerechnet meinen Bambi hat man mir entwendet”, sagte der Hochbetagte der Zeitschrift Bunte.
Aber Moment mal: Ausgerechnet seinen Bambi? Wo sind denn die anderen Tierchen abgeblieben? Schließlich bekam er allein in den vergangenen Jahren das Reh doch schon dreimal dafür, dass er noch lebt. Und auch davor wurde er bereits geehrt. Sind die etwa auch weg? Oder waren die nie da? Hat die jemand weggeschmissen? Oder waren die bisherigen Bambis, muss ja schon ein Rudel sein, für Heesters nur ein PR-Gag?
Lieber Dieb, bitte bring doch den Bambi zu Jopi zurück! Die anderen Bambis (falls sie denn noch da sind) sind auch schon ganz traurig.
Nun ja, falls Jopi im November noch auf den Beinen ist, bekommt er ja den nächsten Bambi. Wenigstens ein Trost.

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Haußmann droht mit Austritt aus der Filmakademie

Donnerstag, den 24. Januar 2008
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MI 23.01.2008, Spiegel online

Okay, bei Til Schweiger und seinem hervorragenden “Keinohrhasen” ist was schiefgelaufen. Der Film wurde wegen eines Formfehlers nicht für den Deutschen Fikmpreis zugelassen. Klar, dass Schweifer wütend ist – aber er bekommt nächstes Jahr seine Chance.
Aber nun ist auch Leander Haußmann bockig. Will, wie Spiegel online berichtet, aus der Filmakademie austreten. Also vielleicht. Weil nämlich auch sein Film “Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken” auch nicht nominiert wird.
Lieber Herr Haußmann, hier liegt der Fall anders. Der Film ist einfach mies. So ziemlicher Müll. Und nur weil ihn eine Million Leute sahen, muss er noch lange nicht für einen Filmpreis zugelassen werden. Da können Sie von mir aus gerne zehnmal die Filmakademie verlassen.

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Online-Reporter: Chinatown in Deutschland

Samstag, den 21. April 2007
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FR 20.04.2007, Spiegel Online

Och Mensch, liebe Oranienburger! Da kommt eine Spiegel-TV-Reporterin, um euch zu fragen, was ihr denn von der geplanten Chinatown in Oranienburg halten würdet. Und euch fällt wirklich nichts anderes ein, als die Befürchtung, dass man dann ja alle Hunde und Katzen wegsperren müsse, weil die dann von den Chinesen eingefangen würden?
Na toll. Die Oranienburger als Volldeppen.

Der Bericht bei Spiegel Online: hier!