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Über Elster, Nuthe, Nuthe und Nuthe

Donnerstag, den 21. Oktober 2010
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Auf dem Rückweg von Bad Liebenwerda nach Hause entschloss ich mich, nicht auf der Autobahn bis zum Berliner Ring zu fahren, sondern auf der B101.
Bevor ich Bad Liebenwerda verließ, warf ich noch einen Blick auf die Schwarze Elster. Sie sah ein wenig zersaust aus – wenn Wasser überhaupt zersaust aussehen kann. Aber es trieb viel Zeug auf dem Fluss herum. Noch vor gut drei Wochen stand die Elster sehr hoch und trat fast über die Ufer. Der Deich sieht immer noch sehr aufgeweicht aus, und das Wasser scheint den Normalpegelstand immer noch nicht erreicht zu haben.

Weiter ging’s auf der B101. Irgendwo bei Luckenwalde traf ich auf die Nuthe. Die Nuthe kenne ich, so fließt in Potsdam im Affenzahn direkt an unserem Bürogelände vorbei.
Ein paar Kilometer weiter das nächste braune Hinweisschild: Nuthe. Die scheint sich ja ganz schön durch die Gegend zu schlängeln.
Noch ein paar Kilometer weiter schon die nächste Brücke: Nuthe, stand auf dem Schild.
Seltsamerweise lässt sich die Route über Google Maps nicht zurückverfolgen, auf deren Karte trifft die Nuthe nicht dreimal auf die B101. Sehr seltsam.
Zuletzt, bei Trebbin, kommt dann auch noch der Nuthegraben. Als krönender Abschluss sozusagen.

Bei Rangsdorf erreichte ich schließlich den Berliner Ring. Weiter gings am Schönefelder Kreuz auf die A113. Bei Schönefeld kann man sehr schön die Fluge beobachten, die sich im Landeanflug bewegen. Es sieht aus, als würden sie direkt auf der Autobahn landen wollen. Imposant!
Richtig schön war’s dann noch im Berliner Zentrum. Am Dreieck Charlottenborg leuchtet im Rahmen des Festivals of Light der Funkturm Grün-Blau, selbst das ICC sieht bunt angestrahlt gar nicht so hässlich aus wie sonst.